Bereits gut analysiert, die Aussagen von Köhle ergeben überhaupt keinen Sinn. Es geht doch um seinen "Fake"-Sportverein, der der Lizenznehmer gegenüber der HBF ist. Wie schon geschrieben, mit dem Lizenznehmer kann man eine neue Lizenz für HBF der Saison 26/27 beantragen. Da man Absteiger aus der 1. Liga ist, wäre das für die 2. Liga. Andere Ligen sind nicht von der HBF gemanaged, die 3. Liga ist eine bundesweite Liga, für die man sich auch qualifizieren muß. Es gibt nur die Option Liga 2 oder man wird vom Landesverband irgendwo einsortiert.
Weiterhin ergeben sich Beschränkungen, die im Artikel nicht erwähnt werden. Es kann nicht irgendein Team aus dem "Süden" sein. Spielgemeinschaften können nur innerhalb des Landesverbands gegründet werden. Und wenn der "Fake"-Verein wieder einer anderen SG betreten soll, muß der Interessent natürlich auch eine Spielgemeinschaft sein oder erstmal eine Spielgemeinschaft gründen. Für die HBF gibt es auch noch den zeitlichen Faktor: Man ist kein Aufsteiger, also muss der Lizenzantrag am 1.3.26 vorliegen. Das ist in gut 10 Wochen.
Davon ab: Der Mann und seine Mitstreiter haben dem Frauenhandball vor kurzem massiven Schaden zugefügt. Man hätte ja im Interview ja mal mit einer Selbstreflektion beginnen können. Aber davon ist nichts zu lesen. Stattdessen geht es im Prinzip nur darum, wie man die übernommene Lizenz nun am gewinnbringendsten verschachern kann.