Saison 2025/26 - Staffel Süd-West - Spieltage und mehr

  • Bei Leon David finde ich es auch sehr schade. Bin aber auch der Überzeugung, dass bei einem fitten Leon David ein Torben Fehl vor ihm gesetzt wäre.

    Übrigens hat der TV Hüttenberg bekanntgegeben, den Vertrag von Moritz Zörb nicht mehr zu verlängern. Er bringt die Erfahrung von mehr als 200 Zweitligaspielen mit und hat bereits eine TVG-Vergangenheit...

  • Wäre aus meiner Sicht die falsche Personalie.

    Warum sollte man Zörb einem Fehl vor die Nase setzen?

    Zörb hat seine damalige Zeit beim TVG eher als Pflichtübung betrachtet.

    Sinnvoll wäre für Gelnhausen ein junger entwicklungsfähiger Kreisläufer.

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    Grüße aus der Barbarossastadt

  • Abseits der wirklich erfreulichen Entwicklung im Bereich der ersten Mannschaft, hat der TV Gelnhausen den Nachwuchsbereich, aber auch die zweite Mannschaft in der Vergangenheit leider sehr stiefmütterlich behandelt. So bleibt diesbezüglich kurzfristig wohl der Griff zur Hand des großen TVG aus der näheren Umgebung. Insbesondere der ehemalige Zweitliga Trainer, dennoch immer im Verein sein Unwesen treiben darf, scheint hierbei eine sehr unrühmliche Rolle zu spielen. So spielen in der näheren Umgebung bei anderen Vereinen sehr viele ehemalige Spieler aus Gelnhausen, um die man sich vielleicht auch ein wenig besser und empathischer gekümmert hätte.

  • Insbesondere der ehemalige Zweitliga Trainer, dennoch immer im Verein sein Unwesen treiben darf

    Budanow? Was sagen denn Rotbart und Co. zu dieser starken Kritik? Der Mann wird 67. Amtsmüdigkeit?

    Ich habe früher Philp Deinet als treibende Kraft im Jugendbereich wahrgenommen.

    hab mal geforscht und hierauf gestoßen. 2 Wochen alt.

    Interview mit Philip Deinet, Manager des TV Gelnhausen - Handball-Papst
    Der TV Gelnhausen setzt bewusst andere Schwerpunkte als viele klassische Leistungsvereine. Der Drittligist hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend in den
    handballpapst.de

    "Auch die Jugendarbeit beim TVG wurde neu gedacht. Was war der entscheidende Gedanke hinter diesem Neustart – und was unterscheidet den heutigen TVG-Nachwuchs von früher?
    „Neu gedacht“ ist eigentlich nicht ganz korrekt. Wir haben die Jugend nicht neu erfunden, sondern uns wieder auf alte Werte und Prinzipien konzentriert. Als vor rund neun Jahren Trainer Andreas Kalmann zurückgetreten ist, rückte unter anderem mit Peter Jambor und Matthias Geiger viel Expertise aus der Jugend plötzlich in die erste Mannschaft. Dadurch fehlte Jugendkompetenz, während gleichzeitig die Aufgaben bei der ersten Mannschaft und der GmbH gewachsen sind.
    Was wir jetzt gemacht haben: Wir haben Werte und Strukturen wieder in den Mittelpunkt gerückt und die Organisation breiter aufgestellt, dass so etwas nicht so einfach noch einmal passieren kann. Fragen wie: Wie ist meine Einstellung zum Training? Wie gehe ich mit Niederlagen um? Was bedeutet Verantwortung? Genau diese Mentalität, die einen TVG-Spieler ausmacht, haben wir wieder ins Zentrum gestellt – mit einem neuen Konzept, aber auf Basis bewährter Werte"

    und weiter

    "Sportliche Entwicklung ohne dieses „Andere“ ist am Ende nur eine Hülse. Unser Auftrag ist nicht, nur gute Handballer auszubilden, sondern Menschen zu begleiten. Diesen Fokus hat Sergej Budanow schon für über 25 Jahren in den Verein gebracht und er wird nicht müde immer wieder genau das einzufordern und zu begleiten, wenn es notwendig wird. Mit ihm haben wir einen absoluten Fachmann, dessen Expertise und Erfahrung mit nichts aufzuwiegen ist"

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    Die Frage ist warum es seit ca 3 Jahren offenbar massiv Richung Süden ging.

    Hier ein Interview aus 2022

    20 Jahre Vereinstreue: TVG-Ikone Sergej Budanow im Interview
    Er engagiert sich seit 20 Jahren beim TV Gelnhausen und ist eine echte Vereins-Ikone: Sergej Budanow.
    kinzig.news

    Budanow.

    "Ähnlich läuft es auch im Juniorenteam unter der qualifizierten Führung von Damir Hundur. Sie spielen einen tollen Handball in der sehr starken Landesliga; mit einem Team, bestehend nur aus Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Unsere A-Jugend spielt seit Jahren sogar in der Bundesliga! Hier kann ich mir auch kaum mehr wünschen"

    6 Mal editiert, zuletzt von alter Sack (26. Januar 2026 um 22:36)

  • Abseits der wirklich erfreulichen Entwicklung im Bereich der ersten Mannschaft, hat der TV Gelnhausen den Nachwuchsbereich, aber auch die zweite Mannschaft in der Vergangenheit leider sehr stiefmütterlich behandelt. So bleibt diesbezüglich kurzfristig wohl der Griff zur Hand des großen TVG aus der näheren Umgebung. Insbesondere der ehemalige Zweitliga Trainer, dennoch immer im Verein sein Unwesen treiben darf, scheint hierbei eine sehr unrühmliche Rolle zu spielen. So spielen in der näheren Umgebung bei anderen Vereinen sehr viele ehemalige Spieler aus Gelnhausen, um die man sich vielleicht auch ein wenig besser und empathischer gekümmert hätte.

    Sehe ich insofern auch so, dass der aktuelle Zustand im Nachwuchsbereich und im Juniorenbereich hausgemacht ist. Da nur Budanow verantwortlich zu machen, greift m.E. zu kurz.

    Die Einschätzung, dass daraus kurzfristig der Griff zur Hand des „großen“ TVG resultiert, teile ich nicht. Ich sehe viel mehr, dass man sich beim hessischen TVG der Versäumnisse der letzten Jahre durchaus bewusst ist und hier versucht, gegen zu steuern und neue Wege zu gehen. So unternimmt man aktuell große Anstrengungen, die Jugendarbeit neu zu konzipieren und ehemalige Spieler wieder an den Verein zu binden. Als ein Teil ist hier sicherlich die Zusammenarbeit mit dem bayrischen TVG zu sehen, ist aber wie gesagt, nur ein Aspekt unter derzeit vielen.

  • Abseits der wirklich erfreulichen Entwicklung im Bereich der ersten Mannschaft, hat der TV Gelnhausen den Nachwuchsbereich, aber auch die zweite Mannschaft in der Vergangenheit leider sehr stiefmütterlich behandelt. So bleibt diesbezüglich kurzfristig wohl der Griff zur Hand des großen TVG aus der näheren Umgebung. Insbesondere der ehemalige Zweitliga Trainer, dennoch immer im Verein sein Unwesen treiben darf, scheint hierbei eine sehr unrühmliche Rolle zu spielen. So spielen in der näheren Umgebung bei anderen Vereinen sehr viele ehemalige Spieler aus Gelnhausen, um die man sich vielleicht auch ein wenig besser und empathischer gekümmert hätte.

    Dass Spieler, die den avisierten Sprung in die erste Mannschaft nicht schaffen, sich in der Umgebung (Langenselbold, Altenhaßlau, Wächtersbach) anderweitig neu orientieren, finde ich nicht verwerflich. Im Gegenteil: Letztlich hilft es dem TVG, wenn die genannten Vereine in unmittelbarer Nachbarschaft weiter existieren können. Spieler, die „zu gut“ für die genannten Vereine sind, kommen zum TVG wie die Bechert-Brüder aus Selbold oder Yannik Mocken aus Altenhaßlau, davor die Marquardt-Brüder. Spieler, die den Durchbruch beim TVG nicht schaffen, gehen den umgekehrten Weg.

    Die aktuellen Probleme im Nachwuchsbereich sind aus meiner Sicht vielschichter. Denn lange Zeit lag der Nachwuchsbereich beim TVG auf wenigen Schultern: Deinet, Jambor, Geiger, Budanow. Sie haben es geschafft, über viele Jahre was aufzubauen und so das Gerüst für die aktuelle Mannschaft zu stellen. Die Vision, in Gelnhausen wieder größtenteils mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs zu spielen, ist aufgegangen. Allerdings gab es zeitweise ein doppeltes Vakuum: Zum einen sind Deinet, Geiger und Budanow dann für die erste Mannschaft verantwortlich gewesen, zum anderen kam nach den starken Jahrgängen, die den TVG in die A-Jugend-Bundesliga gebracht haben, nicht mehr viel nach. Inzwischen ist der TVG im gesamten Verein und auch im Nachwuchsbereich breiter aufgestellt. Was allerdings fehlt, ist die qualitative Breite. Denn langfristig wäre es wichtig, auch mal wieder in der A-Jugend-Bundesliga zu spielen. Denn nur so war der TVG damals attraktiv für einen Spieler wie Malolepszy, der damals aus Osthessen 100 Kilometer zu jedem Training gefahren wurde und jetzt schon seit vielen Jahren Kapitän ist.

  • Das ist absolut richtig.

    Die Spieler, die jetzt in der ersten Mannschaft aus der eigenen Jugend spielen, wurden eigentlich alle von den genannten Personen trainiert.

    Die Spieler, die jetzt in der Umgebung spielen, tummeln sich alle in der BOL. Wären damit weitgehend mehr Spieler für die Quantität als für die Qualität gewesen. Teilweise wollten die auch gar nicht mehr soviel trainieren.

    Soweit ich es mitbekomme, hat arbeitet der TVG mittlerweile wieder sehr stark im Jugendbereich. Eine gewisse Durststrecke ist aber noch zu überstehen. Da hilft es mit Sicherheit, dass der aktuelle Altersschnitt der ersten Mannschaft noch jung ist.

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    Grüße aus der Barbarossastadt

  • ich bezweifle nicht, dass man beim TVG das Problem erkannt hat. Redet man mit vielen Eltern, taucht immer wieder ein Name auf, der dazu führt, dass viele schon in jungen Jahren dem Verein den Rücken kehren.


    Empathielos ist dabei doch das Netteste, was man hört.

  • Jeder, der Budanow kennt, weiß. dass er eine klare Philosophie vom Handballsport hat. Diese wird auch von den Entscheidungsträgern wie Deinet/ Geiger mitgetragen. Es ist nur so, dass sich nicht alle Spieler mit dieser anfreunden können.

    Das sind dann meist die, die die Reihen der umliegenden Mannschaften in Langenselbold, Altenhaßlau, Wächtersbach füllen.

  • ich bezweifle nicht, dass man beim TVG das Problem erkannt hat. Redet man mit vielen Eltern, taucht immer wieder ein Name auf, der dazu führt, dass viele schon in jungen Jahren dem Verein den Rücken kehren.


    Empathielos ist dabei doch das Netteste, was man hört.

    Mag sein.

    Aber die Spieler ggf. auch Eltern, die den Weg mitgegangen sind, spielen in der Ersten Mannschaft. Die, die rumnörgeln, spielen BOL.
    Vielleicht wird hier auch Ursache und Wirkung verwechselt.

    Im übrigen ist Budanow nicht der, der die tägliche Trainingsarbeit leistet. Manchmal habe ich den Eindruck, dass nach einem Wechsel (der auch gar kein Problem darstellt) noch nachträglich eine Rechtfertigung gesucht wird. Der Deutsche hat es gern mit Sündenböcken.

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    Grüße aus der Barbarossastadt

  • Nö. Ich brauche keinen Sündenbock. Ich gebe nur wieder, was ich von vielen höre und mache es mir nicht so leicht, alle als Nörgler abzutun, die in der letzten Zeit gegangen sind.

  • Nieder-Roden verliert im Derby gegen Hanau verdient 31:37. Selbst aus doppelter und sogar dreifacher Unterzahl der Hanauer konnten die Rodgauer keinen großen Vorteil erzielen. Hanau ein Viertel des Spiels in Unterzahl (8x 2min, 1x rot nach 3x2) gegenüber Nieder-Roden (0x 2min und 1x glatt rot) zeigt dies klar.
    Damit hat Nieder-Roden in den letzten 5 Spielen nur gegen Haßloch gewonnen und alle vier Derbies (Gelnhausen, Dutenhofen, Kirchzell und Hanau) verloren und hat jetzt auf P4 nur noch einen Punkt Vorsprung auf Hanau auf P5.
    Der Kampf um P2 bleibt spannend, wobei P1-P3 ihr Punktekonto an diesem Wochenende noch aufhübschen können und bereits eine Lücke auf der Minusseite zwischen P3 und P4 klafft.

    1.HG Saarlouis

    +114

    34

    :

    4
    2.TV Gelnhausen

    +68

    28

    :

    6
    3.HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II

    +50

    26

    :

    10
    4.HSG Rodgau Nieder-Roden

    +56

    25

    :

    13
    5.HSG Hanau

    +17

    24

    :

    12

    Einmal editiert, zuletzt von wuscheck (31. Januar 2026 um 17:10)

  • Wenn ich die Tabelle richtig lese, ist da der Kampf um Platz 1 sogar noch etwas spannender…

    Wetzlar II spielt ja quasi a.K, was Platz 2 angeht. War ja klar, dass die weiteren Verfolger aus Nieder-Roden und Hanau sich gegenseitig die Punkte abnehmen.

    In Hanau wird man sich jetzt vermutlich doppelt über die Niederlage bei den Panthern ärgern. So muss man jetzt auf Patzer der Barbarossastädter und Saarländer hoffen und womöglich mindestens 10 der verbleibenden 12 Spiele gewinnen, um noch eine reelle Chance auf Platz 2 zu haben. Irgendwie fehlt mir da grad die Fantasie…

    Einmal editiert, zuletzt von herrsunshine (31. Januar 2026 um 14:39)

  • Selbst aus zweimaliger doppelter Unterzahl konnten die Rodgauer keinen großen Vorteil erzielen.

    😂😂😂

    Das Erste, was ein Kind lernt, ist gegen den Ball zu treten! Wenn es intelligent ist, nimmt es ihn später in die Hand !!!

    Die Wissenschaftler haben herausgefunden..... und sind auch wieder reingekommen :)

    Politiker sind wie Windeln, man sollte sie oft wechseln, und aus den gleichen Gründen! (Mark Twain)

  • Die HSG Hanau wirklich bärenstark. Chapeu. Leider mussten sie einige unnötige Niederlagen einstecken, sonst würden sie ebenfalls um Platz 1 mitkämpfen. Dieses Jahr wird es wohl nichts mehr mit dem Aufstieg in die 2. Liga aber nach einem Trainerwechsel braucht es meistns etwas Zeit. Vielleicht sind sie nächstes Jahr soweit. Würde der Region guttun.

  • Hanau spielt wirklich eine starke Saison.

    Persönlich finde ich den Zuschauerschnitt dafür wirklich enttäuschend.
    Zuletzt gegen die Dragons 251 Zuschauer.

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    Grüße aus der Barbarossastadt

  • Stimmt, starke Saison nach mäßigem Beginn.

    Zuschauer: 443 im Schnitt laut HSG-HP sind auch mager. Wenn Du die Lokalderbies abziehst, bist Du wohl unter 400.

    Nicht ganz. Das ist der Schnitt mit Heim- und Auswärtsspielen. Zu Hause sind es 563 im Schnitt. P3 nach Saarlouis und Gelnhausen.