12. Spieltag: SG Flensburg-Handewitt - SC Magdeburg

  • ...Nein, der Ansatz müsste in die Richtung gehen, das Verursachen von Freiwürfen, mindestens während des Zeitspiels, stärker zu bestrafen. Das zwingt die Abwehr dazu, sich regelkonform zu verhalten. .....Ich sehe das unter der Prämisse, dass die Abwehr sich genauso regelkonform zu verhalten hat wie der Angriff.

    Verstehe ich das richtig? Der Angriff ist nicht in der Lage, durch irgendwelche Aktionen, eine ausreichende Torgefahr gegen die vorhandene Abwehr zu erzielen und wird dadurch ins Zeitspiel gezwungen (was ja ein Zeichen für gute Abwehrarbeit ist). Und dafür, dass die Abwehr den Angriff vor nicht lösbare Aufgaben stellt, soll die Abwehr dann im Zeitspiel bestraft werden, wenn sie Freiwürfe erzwingen. Also willst Du erreichen, dass die Abwehr sich, sagen wir mal 30-40 Sekunden, "den Arsch aufreißt", um dann die Angreifer bestenfalls frei werfen zu lassen?

    Was bedeutet denn "sich genauso regelkonform zu verhalten"? Im seltensten Fall ist das Angriffsspiel auf Stoppfouls ausgelegt und das Abwehrspiel nicht auf Schritte, Prellfehler und Stürmerfouls.

    Das Erste, was ein Kind lernt, ist gegen den Ball zu treten! Wenn es intelligent ist, nimmt es ihn später in die Hand !!!

    Die Wissenschaftler haben herausgefunden..... und sind auch wieder reingekommen :)

    Politiker sind wie Windeln, man sollte sie oft wechseln, und aus den gleichen Gründen! (Mark Twain)

  • ...

    Ich bin gegen Sonderbehandlungen in den letzten Minuten. Eher sollten die Schiedsrichter geschult werden, diese Verzögerungen konsequent zu ahnden. Zeitspiel sofort bei der anschließenden Wurfausführung anzeigen und nach wenigen Spielen haben's die Spieler kapiert. Übrigens läuft auch das in den unteren Klassen durchaus strenger. Ich habe öfter gesehen, dass Mannschaften angezählt werden, wenn die Torhüter den Ball nicht sauber zum Anwurfpunkt bringen. Da wird also nicht schlichtweg Unfähigkeit zugestanden, sondern Absicht unterstellt. Und wenn es zu oft passiert, wird auf Zeitspiel entschieden.
    Andererseits sehe ich auch keinen Grund, die Angriffsdauer in der 56. Minute anders zu bewerten als in der ersten. Klar, die Wirkung ist eine andere. Gerade, wenn es knapp hergeht. Aber die Regeln geben halt nicht her, dass man am Anfang zwei Minuten und am Ende nur noch 30 Sekunden pro Angriff zur Verfügung hat.

    Beim 7-Meter stimme ich zu. Früher wurde konsequent die Zeit angehalten, ich sehe keinen wirklichen Vorteil, dass man das nicht mehr tut.

    Wird in der HBL auch gemacht. Beim ersten mal wird ein Hinweis gegeben, beim zweiten mal gehts sofort ins Zeitspiel (wobei das meist passiert, wenn die Mannschaft den Ball beim Anwurf eigentlich schnell machen will und der TW den Mann im Mittelkreis nicht gut anspielt). Ist dem SCM gegen Wetzlar (?) gerade passiert.

    Mannschaften die bei einer 2 min Strafe die Zeit verschleppen (eine Übergabekette aus 5 Spielern vom 6 m Raum bis zum Anwurfkreis bilden ;)) werden mit dieser Regel leider nicht bestraft.

  • Du willst also eine Mannschaft für das Begehen eines Regelverstoßes (Verursachen eines Freiwurfs) belohnen? Wenn das Schule macht, besteht Abwehrarbeit demnächst nur noch aus Stoppfouls. Nein, der Ansatz müsste in die Richtung gehen, das Verursachen von Freiwürfen, mindestens während des Zeitspiels, stärker zu bestrafen. Das zwingt die Abwehr dazu, sich regelkonform zu verhalten. Wenn man unbedingt Parallelen zum Basketball aufbauen will, dann wäre mein Vorschlag, dass man die Fouls während des Zeitspiels pro Halbzeit zählt. Ab dem 5. Foul gibt es, wenn Zeitspiel angezeigt ist, dann keine Freiwürfe mehr sondern 7-Meter. Analog zur Teamfoul-Regel beim Basketball.
    Ich sehe das unter der Prämisse, dass die Abwehr sich genauso regelkonform zu verhalten hat wie der Angriff.

    Ach Peter2000 , mach es nicht zu kompliziert. Wer soll denn das 5. Foul zählen, wenn´s bei den Schritten schon nicht klappt:hi:

    Ich bin für ganz einfache Sachen. Bei ner 2min Strafe wird das Zeitspiel ja aktuell aufgehoben. Also warum nicht auch, wenn innerhalb des Zeitspiels das 2. Foul begangen wird. Arm runter und fertig.

    "Die allermutigste Handlung ist immer noch, selbst zu denken. LAUT." (Coco Chanel)

    "Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein" (Gandhi)

    "Der gößte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant" (Hoffmann von Fallersleben)

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  • Männer, dafür gibt es einen eigenen Thread😉

    Oha, die Mom als Regelwächter. Schöner kann der Tag nur noch damit :bier: werden

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  • Du willst also eine Mannschaft für das Begehen eines Regelverstoßes (Verursachen eines Freiwurfs) belohnen? Wenn das Schule macht, besteht Abwehrarbeit demnächst nur noch aus Stoppfouls. Nein, der Ansatz müsste in die Richtung gehen, das Verursachen von Freiwürfen, mindestens während des Zeitspiels, stärker zu bestrafen. Das zwingt die Abwehr dazu, sich regelkonform zu verhalten. Wenn man unbedingt Parallelen zum Basketball aufbauen will, dann wäre mein Vorschlag, dass man die Fouls während des Zeitspiels pro Halbzeit zählt. Ab dem 5. Foul gibt es, wenn Zeitspiel angezeigt ist, dann keine Freiwürfe mehr sondern 7-Meter. Analog zur Teamfoul-Regel beim Basketball.
    Ich sehe das unter der Prämisse, dass die Abwehr sich genauso regelkonform zu verhalten hat wie der Angriff.

    Bitte nicht gleich so emotional. Ich will überhaupt nichts. War völlig unverbindlich formuliert. Von mir aus kann auch alles so bleiben wie es ist.

  • Bitte nicht gleich so emotional. Ich will überhaupt nichts. War völlig unverbindlich formuliert. Von mir aus kann auch alles so bleiben wie es ist.

    Das finde ich auch gut, wenn die Spiele immer so ausgehen, wie dieses;)

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  • Es geht nicht um Schritte, sondern um Pässe. Oder was meinst Du? Wir sind gerade dabei die 20-Seiten- Prognose zu erfüllen, @JA

    Damit JA! es auch liest, darfste nix vergessen:hi:

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  • Verstehe ich das richtig? Der Angriff ist nicht in der Lage, durch irgendwelche Aktionen, eine ausreichende Torgefahr gegen die vorhandene Abwehr zu erzielen und wird dadurch ins Zeitspiel gezwungen (was ja ein Zeichen für gute Abwehrarbeit ist). Und dafür, dass die Abwehr den Angriff vor nicht lösbare Aufgaben stellt, soll die Abwehr dann im Zeitspiel bestraft werden, wenn sie Freiwürfe erzwingen. Also willst Du erreichen, dass die Abwehr sich, sagen wir mal 30-40 Sekunden, "den Arsch aufreißt", um dann die Angreifer bestenfalls frei werfen zu lassen?

    Was bedeutet denn "sich genauso regelkonform zu verhalten"? Im seltensten Fall ist das Angriffsspiel auf Stoppfouls ausgelegt und das Abwehrspiel nicht auf Schritte, Prellfehler und Stürmerfouls.

    Was heißt denn bitteschön "die Abwehr erzwingt Freiwürfe"? Du bringst hier Ursache und Wirkung durcheinander. Freiwurf bedeutet Regelverstoß durch die Abwehr. Sie erzwingt ihn nicht, sondern sie verursacht ihn. Und wenn sie's schafft, wie du es beschreibst, einen harmlosen Angriff ins Zeitspiel zu zwingen, dann sollte sie es auch schaffen, sich für den Rest des Angriffs regelkonform zu verhalten. Und regelkonform heißt, den Gegner in ungünstige Wurfpositionen oder technische Fehler zu zwingen oder ihnen halt den Raum zu versperren. Selbst Körperkontakt und Begleiten (Kontrollieren) mit angewinkelten Armen ist erlaubt. Wenn sich ein Abwehrspieler aber nicht mehr anders zu helfen weiß, als einen Freiwurf zu verursachen, dann ist die Schuldfrage doch eindeutig. Und dafür kann ich dann nicht die angreifende Mannschaft bestrafen. Und zwar egal zu welchem Zeitpunkt im Angriffsspiel. Die Belohnung gibt es nicht nach 30 oder 40 Sekunden. Das steht nicht in den Regeln. Übersetzt heißt das ja nur, dass die Angreifer doch noch einen Weg durch die Abwehr gefunden hätten, also genau das, was von ihnen gefordert wurde.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Was heißt denn bitteschön "die Abwehr erzwingt Freiwürfe"? Du bringst hier Ursache und Wirkung durcheinander. Freiwurf bedeutet Regelverstoß durch die Abwehr. Sie erzwingt ihn nicht, sondern sie verursacht ihn. Und wenn sie's schafft, wie du es beschreibst, einen harmlosen Angriff ins Zeitspiel zu zwingen, dann sollte sie es auch schaffen, sich für den Rest des Angriffs regelkonform zu verhalten. Und regelkonform heißt, den Gegner in ungünstige Wurfpositionen oder technische Fehler zu zwingen oder ihnen halt den Raum zu versperren. Selbst Körperkontakt und Begleiten (Kontrollieren) mit angewinkelten Armen ist erlaubt. Wenn sich ein Abwehrspieler aber nicht mehr anders zu helfen weiß, als einen Freiwurf zu verursachen, dann ist die Schuldfrage doch eindeutig. Und dafür kann ich dann nicht die angreifende Mannschaft bestrafen. Und zwar egal zu welchem Zeitpunkt im Angriffsspiel. Die Belohnung gibt es nicht nach 30 oder 40 Sekunden. Das steht nicht in den Regeln. Übersetzt heißt das ja nur, dass die Angreifer doch noch einen Weg durch die Abwehr gefunden hätten, also genau das, was von ihnen gefordert wurde.

    Um mal wieder auf´s Spiel zurückzukommen. Das haben Benno´s Zwerge auch. Und sie fanden ganz claar mehr als nur einen Weg, ich würde sogar sagen, mehr als 35 Mal fanden sie ein Loch in der Abwehr. :)

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  • Für mich gibt es für eine Zeitregelung nur ein einziges aber letzten Endes ausschlaggebendes Argument und zwar die Neutralität/Objektivität einer solchen Regelung. Jegliche subjektive Einschätzung entfiele an einer spielentscheidenden Situation weitgehend. Für Nicht-Handballer wäre das auch viel verständlicher!

    Über die Thematik, ob das Stoppfoul ein sinnvolles Abwehrinstrument darstellt oder aber als absolut unfaire Handlung zu werten ist, sollte man die Spieler meines Erachtens mal selber befragen. Ich glaube, dass selbst die extremsten Knüppelgassenspieler wie Gidsel, OIM, Gisli, Claar, Pytlick usw das Stoppfoul längst als gute Abwehraktion akzeptiert haben, während Schubsen und Reingrapschen wenig Akzeptanz bei diesen Protagonisten genießt.

    Für mich ist die mittlerweile leichtfüßige schwedische Schraubzwinge aus Magdeburg diesbezüglich (Stoppfoul) derzeit weltweit die Nummer 1. Und ich glaube, dass alle Gegenspieler weltweit seine Spielweise absolut respektieren.

    Einmal editiert, zuletzt von nuvolo (25. November 2025 um 17:23)

  • Für mich ist die mittlerweile leichtfüßige schwedische Schraubzwinge aus Magdeburg diesbezüglich (Stoppfoul) derzeit weltweit die Nummer 1. Und ich glaube, dass alle Gegenspieler weltweit seine Spielweise absolut respektieren.

    Habe ich letztens in der Halle mit einem sehr geschätzten kurznamigen Mitforisten besprochen. Die schwedische Schraubzwinge und das dänische Sperrwerk sind schon ein prima Gespann.

    Vorne erinnert die schwedische Schraubzwinge aber sehr an die kroatische Bahnschranke mit dem Eisen-Knie von einst.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Habe ich letztens in der Halle mit einem sehr geschätzten kurznamigen Mitforisten besprochen. Die schwedische Schraubzwinge und das dänische Sperrwerk sind schon ein prima Gespann.

    Vorne erinnert die schwedische Schraubzwinge aber sehr an die kroatische Bahnschranke mit dem Eisen-Knie von einst.

    War der geschätzte Mitforist mit Surfbrett da :hi:

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  • Nein, diesmal mit dem Sledgehammer Trixy 2.0. :hi:

    Sogar mit der ganzen Familie...sie saßen halt nur woanders:cool:

    Um mal zurück zu Lück, ähm zum Spiel zu kommen. Die Serie gegen Flensburg ist schon wieder ziemlich krass und wird hoffentlich im Jahr 2025 nicht mehr reißen.


    Tante Edit jubelt:klatschen::head::klatschen:

    Für immer erster deutscher Championsleaguesieger!

    Magdeburg ist Handball, Handball ist Magdeburg. So ist das! (J.Abati)