Olympische Winterspiele 2026

  • Wenn man Erfolg im Spitzensport will, dann ist das in erster Linie eine Sache des Geldes!

    Das fängt bei Prämien an und geht auch über technisches Know How.

    Natürlich sind wir im Bobfahren noch gut dabei, weil es ein Sport ist der für viele Länder unbezahlbar ist. Wir können sicherlich Quervergleiche zu europäischen Ländern ziehen und hinterfragen welches Land dieses oder jenes besser macht, aber am Ende wird es darauf hinauslaufen, dass wir in ein paar Dekaden noch viel weniger gewinnen werden, weil es in Ländern wie China oder Indien einfach viel mehr Menschen gibt. Das mag nicht immer für alle Sportarten relevant sein, aber in der breiten maße schon!


    Im Handball wird ja auch oft auf DK verwiesen. Hallen seien da offen und deswegen könne man sich ganz anders entwickeln. Denke ich an meine Kindheit und Jugend zurück, dann wäre das ein Traum gewesen. Wir hätten Tag und Nacht in der Halle gezockt, aber ehrlicherweise ist das auch eine "Sache der Mentalität". Bei uns in Deutschland wäre ein Halle in kürzester Zeit zerstört, Bälle und Tore geklaut, wenn es keine Security gäbe.


    Ich war kürzlich in DK in einer Mini Sauna, die man direkt am Wasser buchen konnte. Check in über Code, den es per Handy gab. Alles sauber! Keine Tags! Kein Missbrauch! Nix. In Deutschland für mich schwer vorstellbar!


    Trotzdem sollten wir Anreize setzen und Systeme überdenken, aber dafür braucht es in erster Linie Geld in Verbindung mit Kompetenz (Trainerausbildung)! Und wenn ich sehe wie groß unsere aktuellen Probleme sind, dann wird sich da niemand herantrauen! Müsste sich vielleicht mal unsere Großindustrie aus den Löchern wagen, aber wenn man wiederum sieht wie Hopp und SAP für alles angefeindet wird was er in Hoffenheim macht...

  • Aber ich frage mich auch immer , wenn ich lese, dass die Hallen immer offen sind

    Wer haftet, wenn was passiert ?

    Oder ist das wieder ein typisches "Deutsch" Ding

  • Zitat

    Ein Italiener bekommt für Gold 180.000 Euro, in Deutschland sind es 30.000 Euro.

    Ja, das ist ein netter Anreiz oder auch eine schöne Belohnung. Aber, wer es so weit geschafft hat, hat meistens schon die entsprechende Förderung genossen (meistens jedenfalls oder andere Geldquellen). Und mit Gold, Silber, Bronze rollt der Sponsorenrubel ja ohnehin - zumindest in einigen Disziplinen. Das Problem liegt doch in der Zeit davor, im Aufbau, in der Entwicklungszeit der Athleten, wenn sie ohne ausreichende Absicherung sich zur Weltspitze durchkämpfen sollen (siehe auch "Skandal" der dt. Eisschnelläufer). Hier muss eingegriffen werden und wie Felix (ist nicht der einzige) durchaus häufiger sagte, auch schon beginnend mit mehr Sport in der Schule, dann eine zielgerichtete Förderung, kein Gießkannenprinzip.

    Erschwerend kommen ja oft auch noch die bürokratischen Ansprüche bei den Auswahlkriterien hinzu (auch im Handball). Ich kann mich leider nicht erinnern, welche Sportart eine Lady aus Weingarten (?) bei Ravensburg betrieb. Sie war als Kind nicht in der Lage, eine bestimmte Übung darzubieten. Jetzt war sie für ein anderes Land (Rumänien?) in einer Disziplin mit dabei, wo wir Deutschen soweit ich mich an die Übertragung erinnere überhaupt keinen Startplatz hatte. Da gibt es gewisse Überregelmentierungen.

    PS: Nicht erst seit kurzem, ich wurde als Skirennläufer (Speed) in Deutschland ausgebremst (kann kein Slalom) und meine österreichischen Einbürgerungsversuche verliefen dann im Sand. Lang, lang ist es her.

    Im Anfang war das Nichts - und das ist dann explodiert." (Terry Pratchett)
    1990 + 1974 - 1954 = 2010  (nur ein kleiner RECHENFEHLER)

  • Grandios! Sich die ganze Zeit an (vermeintlich) "schlechten Ergebnissen" (das ist ein 4. Platz bei OLYMPISCHEN SPIELEN!!) abarbeiten, aber nichtmal in einem Nebensatz erwähnen, dass Daniela Maier im Skicross Gold geholt und die Favoritin Sandra Naeslund chancenlos gelassen hat!

    Es ist halt auffällig. Auch dass wir massenhaft Medaillen im Eiskanal gewinnen. Das ist ja schön, aber einem Land wie Deutschland stünde eine größere Ausgewogenheit schon ganz gut an. So können wir uns dann mit den Niederlanden messen und liegen sogar hinter diesen zurück. Letztendlich ist es mir egal, aber ich verfolge es und nehme es wahr.

  • Die Anzahl der Olympiasiege sollte pro Sportlerin und Sportler beschränkt werden.


    Oder wir erfinden noch einige Disziplinen im Bobfahren. Vielleicht den Doppelvierer, wo dann immer zwei Athleten nebeneinander sitzen oder ohne Anschub.

  • Das 🏒 Finale ist mein Höhepunkt.

    Bisher führt nur das falsche Team.

    Mieses Powerplay von Kanada war das.

    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut

  • Ja, das ist ein netter Anreiz oder auch eine schöne Belohnung. Aber, wer es so weit geschafft hat, hat meistens schon die entsprechende Förderung genossen (meistens jedenfalls oder andere Geldquellen). Und mit Gold, Silber, Bronze rollt der Sponsorenrubel ja …

    Für Gu mag das gelten, aber ich denke für einen erheblichen Teil der Olympia Teilnehmer, speziell in den Randsportarten sieht das sowohl bei Sommer- oder Winterspielen anders aus!


    Als Christian Klees 1996 Gold im KK Liegendschießen gewann wurde der für ein paar Autogrammstunden herumgereicht und man konnte den als Trainer buchen! Der war übrigens auch kein schlechter Handballer!


    Ich bin mir sicher, dass kein deutscher Rodler wegen seiner Medaillen jetzt nen dollen „Millionenvertrag“ bei internationalen Sportartikelherstellern bekommt! Selbst in der noch populären Leichtathletik bist Du als Geher vermutlich finanziell „ne Wurst“. Da kannste dankbar sein wenn du irgendwie bei Zoll, Grenzschutz oder Bundeswehr in der Sportförderung landest, was aber möglicherweise dann auch wieder Konsequenzen für deinen zukünftigen Lebensweg hat!


    Ich gebe Dir aber Recht: das ist nur ein Faktor von vielen!!

  • Ich schaue selten Eishockey!


    Und Olympia ist gar nicht mehr mein Ding.

    Also nehme ich für mich mal in Anspruch den Tipp des Ahnungslosen abzugeben:


    USA gewinnt! Kanada hat zu viel liegen lassen!