• Ratet mal, welcher Delegierte am Donnerstag in Lemgo sitzt?

    Da wird jegliches Leistungsprinzip in die Tonne gekloppt.

    Da Du ja wirklich ALLES besser weißt und besser kannst, ........

    ........ gehe ich davon aus, dass Ronald Klein da sitzt, weil DU keine Zeit hast !!


    Kann man dieses ewige Genörgel und Gemeckere nicht i-wann mal gut sein lassen ??

  • Ich muss es Gott sei Dank nicht entscheiden ;)


    Na gut - Du hast vernünftig gefragt, dann will ich auch versuchen vernünftig zu antworten:

    Wenn es mit anderem Personal aufzufangen wäre, hätte ich ihn erst einmal aus der Schusslinie genommen.

    Ergo, ich finde es nicht richtig, kann aber auch die andere Seite ein Stück weit verstehen.

    Andererseits ist die betreffende Person auch auf ewig verbrannt, wenn am Donnerstag auch nur ein kleines Malheur passiert.

  • Beitrag von bernhard R. (23. Februar 2026 um 13:49)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: falsch zitiert (23. Februar 2026 um 13:52).
  • Was ist denn Deine Schlussfolgerung aus

    • dem Phantomtor in Hagen,
    • dem Ausgleichstorschützen in Nürnberg, der auf der Bank hätte sitzen müssen
    • dem 8. Spieler in Ferndorf (gegen Hamm)
    • dem 8. Spieler in Lübeck (gegen den HC Elbflorenz)
    • dem zusätzlichen Feldspieler in Essen (gegen Dessau)
    • vergessenes Tor in Minden (gegen Dessau)
    • ...

    Was soll man da schon schlussfolgern. Bis jetzt ist als "Verbesserungsvorschlag" nur gekommen: Jutta muss weg. Durch den Austausch der Hauptverantwortlichen würde vielleicht sich die Kommunikation verändern, Fehler werden aber weiter passieren, weil da Menschen sitzen. Gern würde ich andere (inhaltliche) Verbesserungsvorschläge lesen, die über diese personelle Veränderung hinausgehen.

  • Der DHB hat indirekt in der Neufassung der Rechtsordnung reagiert, die ab dem 1. Juli gelten wird. Selbstverständlich auch in den Landesverbänden und unteren Ebenen.

    Dann wird es der Spielleitenden Stelle oder dem Gericht ermöglicht, bei simplen Zählfehlern wie in Hagen das Ergebnis einfach zu korrigieren.

    Die Sichtung des Videos zu Beweiszwecken ist längst vom Bundesgericht erlaubt worden, wenn es um die Feststellung von Zählfehlern geht.

    Bislang ist in solchen Fällen als einzige Rechtsfolge nur ein Wiederholungsspiel vorgesehen.

    Ab Juli wird dann einfach (im Idealfall von Amts wegen) korrigiert, dann spielt es auch keine Rolle, ob das Spiel eng war oder nicht.

  • bernhard R.

    Erfordern mindestens sechs (!) spielentscheidende Regelverstöße innerhalb von zwölf Monaten keine Maßnahmen? Das bedeutet 1% der Spiele im deutschen Profihandball sind in diesem Zeitraum so grob fehlerhaft geleitet worden, dass das sportliche Endergebnis beeinflusst wurde! Menschliche Fehler passieren und wenn alle fünf Jahre mal ein Regelverstoß auftreten würde, dann wäre das ärgerlich, aber ich würde bestimmt nicht direkt nach personellen Konsequenzen rufen (hatte ich bei den Vorfällen Ende letzter Saison auch noch nicht gemacht). Aber diese Häufung an Fehlern wirft meines Erachtens nach notwendigerweise die Frage auf, ob das nur eine zufällige Häufung von situativem Einzelversagen ist oder Zeichen eines strukturellen Problems. Je nachdem wie jeder für sich diese Frage beantwortet, ergeben sich daraus andere Erwartungen was jetzt passieren sollte.

    Rheiner hat beispielsweise als Verbesserungsvorschlag ein echtes Leitungsprinzip bei den Ansetzungen gefordert. Vielleicht braucht es bessere Ausbildung. Vielleicht braucht es eine bessere Entlohnung, um die Aufgabe attraktiv zu machen. Ich bin ganz ehrlich: Ich persönlich bin zu weit weg vom Schiedsrichterwesen an der DHB-Spitze und kann nicht beurteilen, nach welchen Kriterien Offizielle beurteilt, gefördert und befördert werden. Ich kann nicht beurteilen, wie die Qualität der Aus- und Weiterbildung der Offiziellen ist. Ich kann nicht einschätzen wie hoch die Belastung der Offiziellen aufgrund ihrer Einsätze für die HBL ist und ob beispielsweise die finanzielle Entschädigung angemessen ist, damit diese wichtige Aufgabe in einer Profiliga von Menschen ausgeführt wird die bestens für diese Aufgabe geeignet sind und nicht nur einfach von denen, die bereit sind sich für ein Semi-Ehrenamt zu "opfern". Ohne einzelnen Person zu nahe treten zu wollen, schreit das von Eintracht Hagen veröffentlichte Foto des Zeitnehmertisches nicht "Digital Natives, die blind die Software bedienen während sie gleichzeitig das Geschehen auf dem Feld im Blick haben".

    Ich sehe aber die Probleme, die am Ende in den HBL-Hallen auftreten und stelle mir ebenso wie Rheiner die Frage, wie eine derartige Häufung in den letzten zwölf Monaten zu erklären ist. Mein Empfinden und Verständnis für Statistik und Stochastik sagen mir, dass dies kaum eine zufällige Häufung ist, sondern eher ein strukturelles Problem. Am Ende der vergangenen Saison hat Jutta Ehrmann ihr Bestreben zur Verbesserung zum Ausdruck gebracht und nun haben wir nach gut der Hälfte der Saison 2025/26 bereits wieder zwei klare Regelverstöße, bei denen das Kampfgericht inkl. Delegiertem einen groben Fehler begangen hat, der den Ausgang des Spiels beeinflusst hat.


    bernhard R.

    Hältst Du die Regelverstöße der vergangen 12 Monate für bedauerliche Einzelfälle die man nicht vermeiden kann?

  • Der DHB hat indirekt in der Neufassung der Rechtsordnung reagiert, die ab dem 1. Juli gelten wird. Selbstverständlich auch in den Landesverbänden und unteren Ebenen.

    Dann wird es der Spielleitenden Stelle oder dem Gericht ermöglicht, bei simplen Zählfehlern wie in Hagen das Ergebnis einfach zu korrigieren.

    Die Sichtung des Videos zu Beweiszwecken ist längst vom Bundesgericht erlaubt worden, wenn es um die Feststellung von Zählfehlern geht.

    Bislang ist in solchen Fällen als einzige Rechtsfolge nur ein Wiederholungsspiel vorgesehen.

    Ab Juli wird dann einfach (im Idealfall von Amts wegen) korrigiert, dann spielt es auch keine Rolle, ob das Spiel eng war oder nicht.

    Eigentlich auch halbwegs schwachsinnig, mit einem Tor weniger spiele ich spätestens in der Schlussphase ja ggf. völlig anders.

    Drum bin ich auch weit an dem fernesten Strand, schlägt mein Herz der Heimat, dem Bergischen Land.

  • Arcosh ich frage dich nochmal :

    Deine Beispiele waren überwiegend Beispiele aus der letzten Saison, dazu noch ohne Delegierte.

    Danach hatte Jutta eine interne Aufarbeitung angekündigt.

    Nach gut 3/4 der jetzigen Saison haben wir jetzt 2 ( korrigiere mich gerne ) solcher Fälle

    Dies ist doch erstmal eine deutliche Verbesserung?

  • Lothar Frohwein

    Diese Neuregelung macht es in meinen Augen nur noch schlimmer, weil dadurch Spieler und Vereine für einen Fehler eines Offiziellen "bestraft" werden. Die Spieler und Trainer sehen den Spielstand auf der Anzeigentafel, passen ihre Spielweise und Taktik diesem Spielstand an und jubeln oder trauern am Spielende auf Basis dieses Spielstandes. Das Wiederholungsspiel ist ein organisatorischer Aufwand und eine Mehrbelastung, aber es ermöglicht immerhin beiden Mannschaften die gleiche Chance.

    Würde also das Spiel zwischen Hagen und Ferndorf in dieser Form in der Saison 2026/27 stattfinden, dann würde kein Hallensprecher, kein von Hagen gestellter HBL-Scout und kein Eintracht-Betreuer mehr das Kampfgericht direkt während des Spiels auf den vermeintlichen Fehler hinweisen. Stattdessen würde man intern kommunizieren, dass ein "Unentschieden" auf der Spielstandanzeige für zwei Punkte reicht und am Spielende ausgelassen feiern, während die Gäste aus Ferndorf erst nach der Dusche auf dem Weg in den Mannschaftsbus erfahren, dass 60 Minuten voller Einsatz auf dem Spielfeld und die Freude über den Punktgewinn im Derby futsch sind, weil ein Offizieller die Spielstandanzeige falsch bedient hat und der DHB bzw. die HBL dies im Nachhinein "unbürokratisch korrigieren" werden.

    :nein: :nein: :nein:

  • Die neue Regelung ab 1. Juli ist doch der größte Schwachsinn. Ich hätte nie gedacht, dass man überhaupt auf so einen Humbug kommen kann. Dann führt man ein paar Sekunden vor Schluss mit +1 und spielt seinen letzten Angriff gemächlich herunter, um den Sieg nicht zu gefährden und bei der Pressekonferenz erfährt man dann, dass es "bereinigt" nur unentschieden stand und man dämlicherweise keinen Wurf mehr auf's Tor versucht hat. Gut, dass seit dieser Saison fünf Offizielle auf der Bank erlaubt sind. Schildchen E darf sich dann der Vereinsjurist mit Statistik im Nebenfach umhängen.

  • Nach gut 3/4 der jetzigen Saison haben wir jetzt 2 ( korrigiere mich gerne ) solcher Fälle

    Dies ist doch erstmal eine deutliche Verbesserung?

    Gut 3/4 der Saison??? Es sind Stand heute 378 von 612 Spielen der 1. und 2. Bundesliga gespielt. Das sind nicht einmal 2/3 der Saison und "hochgerechnet" (natürlich ist das hier keine statistisch sinnvolle Vorgehensweise) ergäbe dies nach 4 bekannt gewordenen Regelverstößen in der Saison 2024/25 nur noch 3,2 bekannt gewordenen Regelverstöße in der Saison 2025/26. Du hast also vollkommen Recht! Die vorgenommenen Verbesserungen haben eine deutliche Qualitätssteigerung von vor der Saison nicht für möglich gehaltenem Ausmaß gebracht und die Zahl der bedauerlichen menschlichen Fehler wurde um 20% reduziert! :respekt:

  • Gut 3/4 der Saison??? Es sind Stand heute 378 von 612 Spielen der 1. und 2. Bundesliga gespielt. Das sind nicht einmal 2/3 der Saison und "hochgerechnet" (natürlich ist das hier keine statistisch sinnvolle Vorgehensweise) ergäbe dies nach 4 bekannt gewordenen Regelverstößen in der Saison 2024/25 nur noch 3,2 bekannt gewordenen Regelverstöße in der Saison 2025/26. Du hast also vollkommen Recht! Die vorgenommenen Verbesserungen haben eine deutliche Qualitätssteigerung von vor der Saison nicht für möglich gehaltenem Ausmaß gebracht und die Zahl der bedauerlichen menschlichen Fehler wurde um 20% reduziert! :respekt:

    Du hattest in deiner Auflistung :

    4x 24/25

    2x 25/26

    Zudem ist z.b. der zusätzliche Feldspieler nie wieder vorkommen, letzte Saison ganze 3x ! Also in dieser Thematik schon mal eine Verbesserung

    Statt 4 Fällen in Liga 2 ohne Delegierten, haben wir jetzt einen Fall mit. Für mich eine deutliche Verbesserung

  • Stifler'sMom

    Das ist doch Milchmädchenrechnung.

    Seit zwei Jahren gibt es immer wieder Pannen am Tisch, die es vorher einfach nicht gab.

    Punkt.

    Es geht darum, dass nach der letzten Saison eine umfassende Aufarbeitung angekündigt wurde. Und seitdem hat es sich, Stand heute, wieder verbessert.

    Vor allem scheint sich der zusätzliche Delegierte in Liga 2 zu lohnen, auch wenn jetzt leider ein Fall aufgetreten ist.

    Die Vergangenheit kann man nicht ungeschehen machen, aber man kann alles daran setzen, dass die Zukunft wieder besser wird. Und dies ist bislang der Fall

  • bernhard R.

    Erfordern mindestens sechs (!) spielentscheidende Regelverstöße innerhalb von zwölf Monaten keine Maßnahmen? Das bedeutet 1% der Spiele im deutschen Profihandball sind in diesem Zeitraum so grob fehlerhaft geleitet worden, dass das sportliche Endergebnis beeinflusst wurde! Menschliche Fehler passieren und wenn alle fünf Jahre mal ein Regelverstoß auftreten würde, dann wäre das ärgerlich, aber ich würde bestimmt nicht direkt nach personellen Konsequenzen rufen (hatte ich bei den Vorfällen Ende letzter Saison auch noch nicht gemacht). Aber diese Häufung an Fehlern wirft meines Erachtens nach notwendigerweise die Frage auf, ob das nur eine zufällige Häufung von situativem Einzelversagen ist oder Zeichen eines strukturellen Problems. Je nachdem wie jeder für sich diese Frage beantwortet, ergeben sich daraus andere Erwartungen was jetzt passieren sollte.

    bernhard R.

    Hältst Du die Regelverstöße der vergangen 12 Monate für bedauerliche Einzelfälle die man nicht vermeiden kann?

    Lies bitte noch mal was ich geschrieben habe. Und damit du es hier lesen kannst: Ich halte es nicht für bedauerliche Einzelfälle. Ich frug und frage nach Maßnahmen, die über das vermeintliche Allheilmittel der geforderten personellen Veränderung hinausgehen. Selbst wenn es die geben würde, ist es eine Illusion zu glauben, dass solche Dinge nicht wieder passieren.