Das fände ich auch sehr interessant, wie man es besser lösen kann.
[...] Mich stört eher, dass daraus wieder eine Grundsatzdebatte geführt wird nach dem Motto " das kommt jeden zweiten Spieltag vor " .
Jutta hat sich entschuldigt, will es intern aufarbeiten und fertig. [...]
Dass Jutta Ehrmann gar nicht um Entschuldigung gebeten hat, hatte ich weiter oben schon ausgeführt.
Nun also zur Frage was sich ändern soll:
Ende März 2025 nach mehreren Regelverstößen binnen kurzer Zeit in der 2. Handball-Bundesliga hatte sich Jutta Ehrmann folgendermaßen geäußert
Zitat"Wir können an diesen beiden Fällen nichts mehr ändern, aber wir nutzen sie, um daraus zu lernen", verspricht Ehrmann. "Wir werden Fehler nie zu hundert Prozent vermeiden können, aber wir schulen Schiedsrichter, Zeitnehmer, Sekretäre und Delegierte der 1. und 2. Liga noch einmal ganz gezielt, um eine Wiederholung dieser Fälle in Zukunft so gut es geht auszuschließen."
Ehrmann betont, dass man sich im Deutschen Handballbund intensiv damit auseinandersetzt denn: "Unsere Schiedsrichter, Delegierten, Zeitnehmer und Sekretäre und alle Mitwirkenden im Schiedsrichterwesen wissen um die Verantwortung, die wir tragen. Wir wollen unseren Beitrag zu einem attraktiven und begeisternden Handballsport leisten."
Vor nicht einmal einem Jahr wurden laut dieser Aussage alle Offiziellen des DHB gezielt geschult, aber die gravierenden Fehler bleiben unverändert. Nenne mir eine deutsche, professionelle Sportliga, in der es in den letzten 12 Monaten so viele Regelverstöße seitens der Schiedsrichter oder des Kampfgerichtes und daraus resultierend so viele (potenzielle) Widerholungsspiele gab, wie im deutschen Handball! Wenn Schulungen offensichtlich keine Verbesserungen bringen oder die Leiterin des DHB-Schiedsrichterwesens nicht imstande ist, geeignetes Personal zu finden, dann müssen irgendwann auch personelle Konsequenzen erfolgen. "Intern aufarbeiten" hat der DHB vor elf Monaten bereits gemacht und es sind keine Verbesserungen zu erkennen. Nichts ist fertig!