1. Bundesliga Frauen Saison 2026/2027

  • Außer der Torfrau dürften alle ersetzt worden sein.

    Wird interessant. V.a. da die Geschichte mit der international erfahrenen Torfrau immer merkwürdiger wird. Am Schluss müssen sie Sieg von Zwickau reaktivieren. Hat bei denen ja auch ausgereicht. :lol:

    Bin gespannt, sie sind sich schon auch selbst bewusst, dass ein signifikanter Sprung nach vorne schwierig wird, gleichzeitig scheinen sie sehr überzeugt von ihrer neuen Torfrau zu sein. Außerdem sollte man den Fakt nicht vernachlässigen, dass Kiener Mohr, Ehlert und Bornhardt bereits in der Verbandsauswahl trainierte. Man weiß also sehr genau, wen man holt, was schon ein Vorteil sein kann. Mohr und Bornhardt scheinen aber zunächst einmal eher als Ergänzungsspielerinnen, die sich erst einmal an das Niveau gewöhnen sollen, eingeplant zu sein. Zumindest deute ich so die Aussagen von Nico Kiener, die er im Gespräch mit mir getätigt hat.

  • https://www.freiepresse.de/sport/lokalspo…artikel14305187


    Hat jemand eine Idee was da los ist? Bzw. kann den jemand öffnen? ;)

    Zwickau. So früh wie noch nie gelang den Handballerinnen aus Westsachsen der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Im Interview zu seinem Saisonfazit spricht Trainer Norman Rentsch erstmals öffentlich darüber, dass sich der Verein im Herbst 2025 großem Schaden gegenübersah.

    Freie Presse: Herr Rentsch, der BSV Sachsen Zwickau hat mit Platz 8 nach der Hauptrunde sein bisher bestes Ergebnis in der 1. Bundesliga erreicht. Gleichzeitig gelang in der Playoff-Runde auch durch viel Verletzungspech nur ein Sieg in sechs Spielen. Wie fällt mit ein wenig Abstand ihr Saisonfazit aus?

    Norman Rentsch: Wir hatten im Trainerteam grundsätzlich die gesamte Saison über sehr viel Vertrauen in die Qualität der Mannschaft. Das hat man mit dem Platz 8 gesehen. Wenn wir insgesamt ein wenig verletzungsfreier geblieben wären, dann wäre dieser Rang auch ganz am Ende möglich gewesen. Wir wusste aber durch das Ergebnis der Hauptrunde, dass uns ein bis zwei Siege in der entscheidenden Phase für den sicheren Klassenerhalt reichen sollten. Es war alles in allem eine ganz, ganz intensive Saison, wahrscheinlich sogar die intensivste in der gesamten Zeit in der 1. Bundesliga.

    FP: Woran machen Sie das fest? Immerhin gelang der Klassenerhalt so früh wie nie.

    Rentsch: Die Einschätzung hängt eher damit zusammen, wie sich manche Themen in den vergangenen Monaten miteinander vernetzt haben und wie viele Faktoren zum Erfolg beitragen können – positiv wie negativ. Wir hatten im Verein nicht allein die sportlichen Baustellen zu bewältigen. Im Herbst 2025 gab es eine Situation, wo wir von Personen, denen wir als BSV-Verantwortliche vertraut haben, betrogen und bestohlen wurden. Das war ein absoluter Existenzkampf, diesen finanziellen Schaden zu kompensieren.

    FP: Über welche Summe reden wir da?

    Rentsch: Darüber möchte ich gar nicht so sehr reden. Mir geht es vor allem um eines, wenn ich das Thema jetzt ein Stück weit in die Öffentlichkeit bringe: die Situation danach zu beschreiben. Es war beeindruckend zu sehen, wie sich Menschen wie Isabella Glaser, der Vorstand und der Beirat dahintergeklemmt haben, um das alles aufzuarbeiten und den Verein da rauszubekommen. Diese Unterstützung von vielen Seiten hat mir persönlich sehr viel Kraft gegeben. Ich habe in dieser Zeit auch gelernt, in der Mannschaftsführung ein anderer Norman Rentsch zu sein und mir manchmal auf die Zunge zu beißen und über Sachen hinwegzuschauen, um den Vereinserfolg nicht zu gefährden. Es waren sehr, sehr harte Monate und gleichzeitig hat es den Verein sehr zusammengeschweißt.

    FP: Was nimmt man angesichts dieser Erfahrungen für sich persönlich mit in die Zukunft?

    Rentsch: Trotz der Ereignisse will ich mir einfach meinen Optimismus erhalten. Aber ich muss vielleicht versuchen, ein Stück weit in eine neutralere Position zu kommen. Das wird mir durchaus manchmal von meinen Co-Trainern nahegelegt. Es wird sicherlich immer wieder auch Rückschläge geben. Im Vergleich zu meiner aktiven Zeit hat sich viel verändert: es wird vieles egoistischer, nicht nur im Sport sondern in der gesamten Gesellschaft. Dieses für etwas und für einen Verein und dessen Erfolg zu kämpfen, ist nicht mehr so da. Das sieht man zum Beispiel an den Verträgen, die oft nur noch ein Jahr laufen. Zu meiner Zeit war man froh, dass man langfristig wusste, hier kann ich mich in einer Mannschaft, in einer Liga weiterentwickeln um dann die nächsten Schritte zu gehen. Heute möchten sich Spielerinnen vielleicht nicht mehr in die Situation begeben, wo man vielleicht auch mal durch eine harte Zeit durch müsste.

    FP: Durch eine harte Zeit in Anführungsstrichen muss der BSV seit dem Umzug in die Sparkassen-Arena mit Blick auf die deutlich höheren Kosten pro Spieltag. Wie groß ist die Hoffnung, dass die letzte komplette Saison dort ansteht? Immerhin ist der Vertrag für den Neubau in Neuplanitz unterschrieben.

    Rentsch: Ich gehe davon aus, dass wir noch zwei Jahre in der Sparkassen-Arena spielen. Ich will auch gar keine zu großen Erwartungen an den Hallen-Neubau formulieren. Wir freuen uns einfach, dass er kommt und wir dann wahrscheinlich bei fast jedem Training sehen können, wie der Bau fortschreitet. Es macht einen auf der einen Seite stolz, weil wir es, glaube ich, mit jetzt bald sechs Jahren in der ersten Bundesliga untermauert haben, dass wir uns die neue Halle verdient haben. Auf der anderen Seite fühlen wir uns natürlich auch in der Sparkassen-Arena sehr wohl und werden dort sehr gut unterstützt von der Kultour Z. (aheb)

    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart

  • Sogar Plural, also gleich mehrere "Täter".

    Aber allzu schlimm kann es ja nicht gewesen sein, sonst hätte man sich wohl kaum wieder diese vielen internationalen Transfers leisten können. ;)