1. Bundesliga Frauen Saison 2026/2027

  • Ich denke, Leipzig wird gegen Dortmund eine Klatsche bekommen. Ob Buxtehude gegen Thüringen das Gleiche bekommt

    Eher kassiert Buxte als Leipzig eine Klatsche. Der BVB schaltet gerne einen Gang zurück und Leipzig hat die bessere Abwehr als Buxte.

    Ist Csikos wirklich so gut?

    Sie hat mit 39 (!) Toren Vorsprung die meisten Feldtore in einer der besten Ligen erzielt. Die Zweite hat 68 min mehr gespielt und Esztergoms Farago 56 min. weniger. Was man nicht vergessen darf, sind die nur 38 Minuten/Spiel.

    Zitat

    AKCIÓGÓLOK
    1. Csíkos Luca 160
    2. Pődör Rebeka 121
    3. Simon Petra 112
    4. Tóth Gabriella (Mosonmagyaróvár, irányító) 99
    5. Faragó Lea (Esztergom, átlövő) 97

    https://www.nemzetisport.hu/kezilabda/2026…denye-szamokban

    Nebenbei auch Platz 3 bei den Zeitstrafen. Verteidigende RL kennt man beim THC nicht mehr.

    Das interessante ist, dass sie eben in erster Linie Lücken für die anderen reißt, 7m und Zeitstrafen rausholt. Das geht beiden Toren unter.

    Wie Vac gespielt hat und der THC eventuell spielen könnte, sieht man ganz gut beim Spiel gegen Esztergom:

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    Hier hat man in den 18 min. vor der Halbzeit aus -2 ein +5 gemacht.

    Wenn der THC ähnlich auftritt, dann kann man eigentlich in der HBF jeden schlagen. Und der Modus gibt einspielen ja her.

    Gegen Buxte wird vermutlich (wie gegen Zwickau) Rosa starten. Man sollte nicht vergessen, dass der THC zwei extrem schnelle RL-Spielerinnen hat. Gegen Zwickau hat Rosa scheinbar auch RR gespielt.

    Einmal editiert, zuletzt von horst65 (25. August 2026 um 14:57)

  • Nebenbei auch Platz 3 bei den Zeitstrafen. Verteidigende RL kennt man beim THC nicht mehr.

    Das ist leider wahr! Die stärksten Angreiferinnen vieler Gegnerinnen trafen in den letzten Spielzeiten auf die schwächste Abwehrseite des THC. Wenn es gelingt, dieses jetzt auszumerzen, kann das ein Schlüssel zum Erfolg sein.

    Wenn der THC ähnlich auftritt, dann kann man eigentlich in der HBF jeden schlagen. Und der Modus gibt einspielen ja her

    Ja, kann! Aber das in Aussicht genommene schnelle Angriffsspiel des THC birgt die Gefahr vieler technischer Fehler in sich, wenn das Team noch nicht gut eingespielt ist. Daraus können schnelle Gegentore und am Ende auch unerwartete Niederlagen entstehen. Beim THC ist in dieser Saison nahezu alles möglich - in beide Richtungen.

  • also die NW bleibt sich treu, kein Wort zu den Frauen...aber auch nicht zu den Männern

    Die NW erscheint ja auch nicht vor Ort - die Lippische Landes-Zeitung ist die Tageszeitung vor Ort und ist lediglich Kooperationspartner der NW. Und die LZ hatte die Blomberger Mädels großformatig auf dem Titel + einen 1/1 Seite im Innenteil.

  • Die NW erscheint ja auch nicht vor Ort - die Lippische Landes-Zeitung ist die Tageszeitung vor Ort und ist lediglich Kooperationspartner der NW. Und die LZ hatte die Blomberger Mädels großformatig auf dem Titel + einen 1/1 Seite im Innenteil.

    das ist mir sehr wohl bekannt

    aber ich darf trotzdem erwarten, dass da nicht nur SCP und Arminia im ausgabenübergreifenden Teil seitenweise stattfinden, sondern man auch mal die Bundesligisten der anderen Sportarten aus dem Verbreitungsgebiet erwähnt. Ich glaub bei einer klassischen Handball-Region als Verbreitungsgebiet mit 4 Bundesligisten darf man das erwarten. Der Sport besteht nicht nur aus Fussball....

    P.S. Da ich ein LZ-Abo habe ist mir das bewusst ;). Aber das Thema ist ja allgemein die Wahrnehmung/Medienpräsenz der Sportart.
    Das es die Final-Spiele in die Sportschau geschafft hatten, war da das ganze Jahr das Positivste

  • Beides plausibel.

    Ich halte eine Änderung der Anforderungen für nicht auszuschließen. Und sei es, dass man es über diese Kündigung des Vertrages macht. Wobei die Großkupferten grundsätzlich ja eher in die andere Richtung wollen. Aber vielleicht kehrt da mal Verstand ein, dass das Timing nicht passt.

  • Oder rechnet man mit dem Abstieg? :cool:

    Die Leipziger Denke wird wohl sein: Erstmal die Saison spielen und dann weitersehen. Vermutlich schätzt man die Chancen auf den Klassenerhalt einigermaßen realistisch ein. Also plant man zunächst nur für diese Saison und nimmt die Strafzahlungen in Kauf.

  • Beides plausibel.

    Ich halte eine Änderung der Anforderungen für nicht auszuschließen. Und sei es, dass man es über diese Kündigung des Vertrages macht. Wobei die Großkupferten grundsätzlich ja eher in die andere Richtung wollen. Aber vielleicht kehrt da mal Verstand ein, dass das Timing nicht passt.

    Wo will man denn die Grenze ziehen ?

    Dann kommt der nächste und will die Gegentribüne streichen ( Bensheim ) und am Ende ist man wieder dort, wo wan angefangen hat.

    Das sind Beschlüsse von 2020, Übergangsweise hat man bis 2029 Zeit.

    Der letzte Satz von Leipzig zeigt auch mal wieder die ganze Denkweise in der HBF. Capitano hatte es glaub ich mal geschrieben, man hoffe einfach dass das alles rückgängig gemacht wird und demzufolge tut man auch kaum was in den Vereinen für die Professionalisierung und ist nur am nörgeln wieso weshalb irgendwas nicht geht.

  • Du hast ja durchaus recht. Wobei wir eben unterschiedlicher Meinung über die "Not" haben, dass diese Änderung Notwendig sind.

    Angenommen, es wird rückgängig gemacht.

    Wo ziehst du da die Grenze ? So wie früher, alles Bananenegal? Jeder kann spielen wo er will ?

    Bietigheim 2.0 , Sporthalle am Viadukt ?

  • Noch einmal zurück zu Zwickau und dem Mindestlohn. In einem Artikel der Freien Presse, der mir vorliegt, heißt es, dass die meisten nur "Vertragsamateure" seien oder waren. Und: "Oftmals haben die Spielerinnen auch noch nicht die sportliche Qualität, um überhaupt im Profibereich einen Vertrag zu erhalten." Als Grund für den Aufruhr wird ein Spielerberater vermutet oder angedeutet, was im Hintergrund zu Auseinandersetzungen führt und den BSV beschäftigt.

    Im Anfang war das Nichts - und das ist dann explodiert." (Terry Pratchett)
    1990 + 1974 - 1954 = 2010  (nur ein kleiner RECHENFEHLER)

  • Zitat

    Hier wird es, wie auch bei den Playdowns der Teams auf den Plätzen neun bis zwölf, im Modus "Jeder gegen Jeden" an sechs Spieltagen ausgetragen. Der Letzte der Playdowns steigt in die 2. Bundesliga ab. Der Vorletzte kämpft im Hin- und Rückspiel gegen den Zweiten der 2. Bundesliga um eine Relegation.

    Der Modus ist schön und gut. Die Frage ist allerdings, wie sieht es in der 2. Liga aus? Bekommen die Mannschaften die um den Aufstieg kämpfen überhaupt eine Lizenz für die 1.Liga? (siehe Nürtingen) Die Favoriten für den Aufstieg dürften Rödertal, Füchse Berlin, Nürtingen oder vielleicht auch der BHC sein. Einzig Füchse Berlin mit der Sporthalle Charlottenburg könnte den Hallenanforderungen der 1.Liga gerecht werden. Wer soll denn da die Relegation spielen wenn alle Anderen keine Lizenz für dir 1. Liga erhalten oder aus finanziellen Gründen nicht aufsteigen wollen?

  • Noch einmal zurück zu Zwickau und dem Mindestlohn. In einem Artikel der Freien Presse, der mir vorliegt, heißt es, dass die meisten nur "Vertragsamateure" seien oder waren. Und: "Oftmals haben die Spielerinnen auch noch nicht die sportliche Qualität, um überhaupt im Profibereich einen Vertrag zu erhalten." Als Grund für den Aufruhr wird ein Spielerberater vermutet oder angedeutet, was im Hintergrund zu Auseinandersetzungen führt und den BSV beschäftigt.

    Aber was soll nun der Punkt dieses Artikels sein. Ich befürchte, dass es sehr viele, gerade junge Spielerinnen, in der HBF gibt, die nicht ansatzweise an den Mindestlohn heran kommen. In vielen Vereinen wird für die Kaderplätze 15+16+17 maximal die minimale BG Vergütung + Sprit gezahlt. Das ist alles andere als unüblich. Finde ich es gut? Auf garkeinen Fall.

  • Aber was soll nun der Punkt dieses Artikels sein. Ich befürchte, dass es sehr viele, gerade junge Spielerinnen, in der HBF gibt, die nicht ansatzweise an den Mindestlohn heran kommen. In vielen Vereinen wird für die Kaderplätze 15+16+17 maximal die minimale BG Vergütung + Sprit gezahlt. Das ist alles andere als unüblich. Finde ich es gut? Auf garkeinen Fall.

    Das Problem ist, dass es Steuer- und Sozialabgabenrechtlich keine Lex-Sport gibt. Das ist also schlicht und einfach ein Gesetzesverstoss unter dem Mindestlohn zu beschäftigen. Das es gang und gäbe ist, schützt nicht.
    Es ist durchaus schlechte Gewohnheit der Deutschen Rentenversicherung Bund ganze Branchen auseinanderzunehmen.

    Und der Artikel, oder meinetwegen der Spielerberater, legt den Finger in die Wunde. In der zweiten Liga ist es ja noch extremer.

    Lösung? Schwierig. Ich bezweifel, dass man das Training, dass ja in der Gruppe stattfindet, unter Aufsicht, als "freiwillig" deklarieren kann. Als "Ausbildung" geht es auch nicht. Und ob es hilft den Begriff "Profi" wegzulassen und zu argumentieren, es ist ein Hobby mit Aufwandspauschale?

  • Noch einmal zurück zu Zwickau und dem Mindestlohn. In einem Artikel der Freien Presse, der mir vorliegt, heißt es, dass die meisten nur "Vertragsamateure" seien oder waren. Und: "Oftmals haben die Spielerinnen auch noch nicht die sportliche Qualität, um überhaupt im Profibereich einen Vertrag zu erhalten." Als Grund für den Aufruhr wird ein Spielerberater vermutet oder angedeutet, was im Hintergrund zu Auseinandersetzungen führt und den BSV beschäftigt.

    Das gibt es doch überall:

    Im Artikel werden 100h/Monat genannt. Mindestlohn ist 13,90 Euro. Mit Arbeitgeberanteil wird das 17 Euro sein. Somit würden Spielerinnen wie Reuter (16). Pauli oder Goldammer ihre Vereine 1700 Euro/Monat bzw. 20400 Euro/Jahr kosten. Ganz schön viel für die Tatsache, dass sie nicht spielen und es vermutlich auch nicht (auf HBF-Niveau) könnten.

  • Es muss rückgängig gemacht werden, ansonsten wird es keinen sportlichen Aufsteiger mehr geben.

    In Solingen gibt es Hallen. Berlin hat eine Halle. Rödertal hat schon rumgejammert. Und der FHC hat auch eine passende Halle. Wird eben eine Ostliga.

    Warum sollen die 7 Vereine (+Halle), die die Vorgaben erfüllen, davon wegwollen? 1200 würde den BVB und Bensheim auch nicht retten.

    Buxtes Vision 2030 könnte durch die Hallenproblematik in Bensheim und Blomberg doch einfacher erreicht werden.

  • Das beantwortet aber nicht Stiflis Frage. Wo ziehst du die Grenze? Auch kein einheitlicher Boden und LED Banden mehr?

    Das ist eine gute Frage. Du mußt bedenken das wir uns immer noch in einem sportlichen Wettbewerb befinden. Aber das Sportliche wird hier zur Nebensache wenn die Anforderungen einfach zu hoch sind. Ein Spitzensportler im Schwimmen oder Leichtathletik muss auch nicht erst eine neue Schwimmhalle bauen um proffesionell zu sein.

    Meine Meinung.