1. Bundesliga Frauen Saison 2026/2027

  • Das ist eine gute Frage. Du mußt bedenken das wir uns immer noch in einem sportlichen Wettbewerb befinden. Aber das Sportliche wird hier zur Nebensache wenn die Anforderungen einfach zu hoch sind. Ein Spitzensportler im Schwimmen oder Leichtathletik muss auch nicht erst eine neue Schwimmhalle bauen um proffesionell zu sein.

    Meine Meinung.

    Das ist ja nun Äpfel mit Birnen verglichen. Schaue dir Leo Neugebauer an, der für seine 10-Kampf Vorbereitungen an eine Uni in den USA geht, da dort die Bedingungen etc. einfach besser sind. In einem deutschen Verein, auf einer Aschebahn wäre er mit Sicherheit nicht da wo er jetzt ist. Aber das ist OT.

    Es MÜSSEN professionelle Bedingungen geschaffen werden. Das die aktuellen über das Ziel hinausschießen steht nicht zur Debatte. Meiner Meinung nach muss der einheitliche Hallen Boden, die LED Banden und die beiden Längstribünen bleiben. Der Zuschauerschnitt kann für mich nach unten gesetzt werden. Mit diesen Regelungen hätten Dortmund und Bensheim in der nächsten Saisonprobleme, wissen es aber nun auch schon lang genug und sind beides keine Vereine die dem nicht entgegenwirken könnten.

  • Es MÜSSEN professionelle Bedingungen geschaffen werden. Das die aktuellen über das Ziel hinausschießen steht nicht zur Debatte.

    Das ist der springende Punkt. Bestehen solche hohen professionellen Bedingungen auch in anderen Ländern? Nein. Diese professionellen Bedingungen bringen deutsche Vereine in finanzielle Schwierigkeiten was sich auch auf den Kader der Vereine und die Nachwuchsarbeit auswirkt. Ergebnis,...sie können mit anderen Ländern nicht mehr mithalten. In anderen Ländern konzentriert man sich aufs sportliche.

  • Das ist der springende Punkt. Bestehen solche hohen professionellen Bedingungen auch in anderen Ländern? Nein. Diese professionellen Bedingungen bringen deutsche Vereine in finanzielle Schwierigkeiten was sich auch auf den Kader der Vereine und die Nachwuchsarbeit auswirkt. Ergebnis,...sie können mit anderen Ländern nicht mehr mithalten. In anderen Ländern konzentriert man sich aufs sportliche.

    Welche Länder ziehst du hier zum Vergleich ran? Gerne um Beispiele. Mit welchen Ländern können wir sportlich auf Grund unserem bestreben nach Professionalisierung nicht mehr mithalten?

  • Welche Länder ziehst du hier zum Vergleich ran? Gerne um Beispiele. Mit welchen Ländern können wir sportlich auf Grund unserem bestreben nach Professionalisierung nicht mehr mithalten?

    Da ist die Spitze gemeint...

    In der Breite ist das Niveau in Ungarn, Dänemark oder Rumänien nicht anders.

    Unsere Liga mag zwar spannend sein, aber sie ist halt auch unattraktiv. Wenn du eine Liga hast, in der die Stars der Szene absolut 0 vertreten sind, ist es halt blöd.

    Nächste Saison geht noch Kühne. Die besten deutschen Spielerinnen spielen im Ausland, aus dem Ausland kommt keine sehr gute Frau zu uns.

    Das ist die Realität, völlig unabhängig jetzt mal wieso das so ist.

  • n der Breite ist das Niveau in Ungarn, Dänemark oder Rumänien nicht anders.

    Stiflers Märchenstunde?

    Wie waren die Ergebnisse von Oldenburg in der EL so?

    Wie hat sich der Achte Zwickau zuletzt im TL in Ungarn so geschlagen?

    Der deutsche Meister flog u.a. gegen den Vierten aus Ungarn raus.

    Rapid (7.) schmiss Oldenburg und Bensheim raus.

  • Laut KI (ja, fragwürdige Quelle) hat Rapid ein Etat von 3,5 Millionen Euro. Es wäre traurig wenn sie Bensheim und Oldenburg nicht schlagen würden. Keine deutsche Mannschaft, auch ohne Professionalisierung, hat diesen Etat.


    Vester 61 Wie sind denn die Regularien und Bestimmungen in den anderen Ländern, ich kenne mich dahingehend tatsächlich nicht aus. Es gibt in Ungarn, Rumänien, Dänemark, Frankreich keinerlei Vorgaben zu Halle etc?

  • Zur Hallendiskussion.

    Welche Mannschaften haben denn da tatsächlich ein Problem?

    Also wie ist das Verhältnis zwischen denen, die eine Lösung haben bzw. Zeitnah die Lösung in Aussicht ist.
    Und denen die keine Lösung oder Chance für eine Lösung haben?

  • Laut KI (ja, fragwürdige Quelle) hat Rapid ein Etat von 3,5 Millionen Euro. Es wäre traurig wenn sie Bensheim und Oldenburg nicht schlagen würden. Keine deutsche Mannschaft, auch ohne Professionalisierung, hat diesen Etat.


    Vester 61 Wie sind denn die Regularien und Bestimmungen in den anderen Ländern, ich kenne mich dahingehend tatsächlich nicht aus. Es gibt in Ungarn, Rumänien, Dänemark, Frankreich keinerlei Vorgaben zu Halle etc?

    So ist es, aber das versteht der Horst nicht. Selbst ein Mittelklasse-Verein in Ungarn hat einen höherren Etat als die beste Mannschaft der letzten Jahre in Deutschland. Und damit meine ich nicht Blomberg oder Dortmund, sondern Ludwigsburg respektive Bietigheim, als es noch existierte. Das ist einfach Äpfel mit Birnen verglichen. Auch, weil aufgrund der politischen Lage in diesen Ländern ganz anders gearbeitet werden kann. Wenn Brutto quasi Netto ist, Sponsoren den Anteil Ihres Sponsorings am zu versteuernden Gewinn abziehen können und sämtliche (überragenden) Trainingsgelände den Vereinen gehört und zur freien Verfügung steht ist es eben anders und z. B. auch einfacher Spielerinnen auszubilden. Das alles gibt es in Deutschland nicht. Und wenn Du hier offiziell und ordnungsgemäß einer Spielerin, die 7 mal die Woche trainert, ein Mindest-Lohn geben willst kostet Dich das eben den zu versteuernden Mindestlohn + etwa nochmal 40 % des Jahresbrutto an die VBG. Heißt, eine Spielerin, die mit 30 Tsd. Euro in den Büchern steht kosten den Verein knapp 42 Tsd. Euro. Das ist die wirtschaftliche Realität in Deutschland den Profisport betreffend. Knapp 200 Tsd Euro kostet es so ziemlich jeden Verein Jahr für Jahr die Voraussetzungen zu erfüllen...dann kann sich jeder ausrechnen, wie viel das am Ende ist, wenn man es ordnungsgemäß macht. Und man kann auch sehr schnell darauf kommen, wie viele Vereine da Dinge umgehen.

  • Zur Hallendiskussion.

    Welche Mannschaften haben denn da tatsächlich ein Problem?

    Dortmund und Bensheim. Leipzig spielt in Markranstädt, was durchaus eine gute Lösung ist. Dort ist aber die Kapazität zu niedrig. Den einheitlichen Boden, die LED-Banden und die Gegentribüne sollte man behalten, die Kapazität sollte man auf 1.000 Sitzplätze erhöhen. Vor allem sollte man aber nochmal in die Qualität der Übertragungen investieren.

  • Dortmund und Bensheim. Leipzig spielt in Markranstädt, was durchaus eine gute Lösung ist. Dort ist aber die Kapazität zu niedrig. Den einheitlichen Boden, die LED-Banden und die Gegentribüne sollte man behalten, die Kapazität sollte man auf 1.000 Sitzplätze erhöhen. Vor allem sollte man aber nochmal in die Qualität der Übertragungen investieren.

    Man könnte, pro Forma, auch noch Blomberg erwähnen, oder? Also... ich mein ja nur. ;)

    Zwickau in Wirklichkeit auch. Das die Stadt die Riesenhalle weiter bezahlt ist ja auch noch nicht sicher. Und selbst wenn sie es bezahlen, für wen ist es den richtig in so eine Halle zu gehen, mit den dafür zu wenigen Zuschauern?

  • Also so ungefähr

    Probleme HBF mit Hallenstandard:

    HSG Blomberg-Lippe
    Borussia Dortmund
    HSG Bensheim/Auerbach

    HC Leipzig

    Keine Probleme HBF mit Hallenstandard:
    Thüringer HC
    VfL Oldenburg
    Sport-Union Neckarsulm
    TuS Metzingen
    BSV Sachsen Zwickau
    Frisch Auf Göppingen
    Buxtehuder SV
    SV Union Halle-Neustadt
    HC Leipzig


    passt das?

  • Ja. Sollte die Vorgabe bzgl. der Zuschaueranzahl reduziert werden, hätten auch Leipzig und Blomberg kein Problem.

  • Ja. Sollte die Vorgabe bzgl. der Zuschaueranzahl reduziert werden, hätten auch Leipzig und Blomberg kein Problem.

    Mal unabhängig davon wie ich das finden würde und was eine Gegentribüne für einen sinnvollen Mehrwert hat...

    Man reduziert also die Zuschauerzahl aber die Gegentribüne bleibt.

    Somit schauen Dortmund und Bensheim weiterhin in die Röhre.

    Macht man es andersherum, schauen Leipzig und Blomberg in die Röhre.

    Wie entscheidet man sich also jetzt ? Wenn man zurückgeht, muss es ja für alle fair sein.

  • So ist es, aber das versteht der Horst nicht.

    Das war ein sportlicher Vergleich zu Stiflers Märchenstunde. Was Verträge in Rumänien wert sind, wird sich zeigen. Rapids-Kader ändert sich wöchentlich. RA Töpfner ist wohl seit dieser Woche nicht mehr dabei. Nicht verwunderlich, wenn man eine 3. (einheimische) RA holt und nicht international spielt. Verträge sind in Rumänien nix wert. Da wird zur Winterpause auch mal der Klub aufgelöst, da die Stadt lieber (innerhalb der Saison) die Kohle in den Fußball steckt.

    Selbst ein Mittelklasse-Verein in Ungarn hat einen höherren Etat als die beste Mannschaft der letzten Jahre in Deutschland.

    Zu viel Zeit mit Bovala auf der SUN-Tribüne verbracht? Leipzig dürfte mit einer Million mehr haben als mancher Verein in Ungarn oder Dänemark.

    Nebenbei muss man für Jugendförderung auch eine Akademie betreiben. In Ungarn kann man die ganzen TAO-Anträge nachlesen.

    Sponsoren den Anteil Ihres Sponsorings am zu versteuernden Gewinn abziehen können

    Man kann Steuern direkt überweisen.

    Google sagt folgendes. Ich will mich nicht zu 100% auf diese Quelle verlassen, daher meine Nachfrage. Es sieht so aus, als wären die deutschen Vorgaben nicht ganz alleine in der Handballwelt.

    Nur in Frankreich gibt es diese Vorgaben. In Ungarn haben nur Györ und Debrecen eine Halle, die 1500 Zuschauer fast. Auch in Dänemark könnten das nur 50% der Vereine bieten. In Rumänen schauen zu viele auf die Bedingungen in Bistrita.

    Einfach mal ein Spiel von CSM Slatina anschauen:

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    Hinter den Toren verläuft ein Pfosten ... :hi:

    Reichert hat vorgestern über die Bedingungen in Bistrita geschwärmt. Die hatten sie in Siofok (und dann noch direkt am Plattensee) auch. Muss hinsichtlich Projektdauer nichts heißen.

  • Mal unabhängig davon wie ich das finden würde und was eine Gegentribüne für einen sinnvollen Mehrwert hat...

    Man reduziert also die Zuschauerzahl aber die Gegentribüne bleibt.

    Somit schauen Dortmund und Bensheim weiterhin in die Röhre.

    Macht man es andersherum, schauen Leipzig und Blomberg in die Röhre.

    Wie entscheidet man sich also jetzt ? Wenn man zurückgeht, muss es ja für alle fair sein.

    Zuschauerzahl reduzieren. Auf 1000. Weitere (ja, noch eine) Übergangsfrist für zwei Tribünenseiten. Heißt alle erfüllen die Standards, bis auf Bensheim und Dortmund. Sie bekommen bis 2030 Zeit sich entsprechend anzupassen(so lange Strafzahlungen - Geld geht in die DHB Jugendförderung/Nachwuchszentren). Aufsteiger genau so. So gewinnt man nochmals 4 Jahre, zu den 7 die man schon hatte. Natürlich muss das Fernsehbild in Dortmund und Bensheim dahingehend verbessert werden, dass es nicht so läuft wie in ein paar Heimspielen in der letzten Saison.

  • Danke für die Klarstellung, Horst! Wie erwähnt, hatte ich nur fix Google befragt. Es heißt aber ja nicht, dass die Vorgaben dort nicht existent sind. Vielleicht werden sie nur nicht umgesetzt und diese Vereine zahlen auch Strafen?

  • Hinter den Toren verläuft ein Pfosten ... :hi:

    Das sieht ja abenteuerlich aus. Ich stelle mir gerade ein 7 gegen 6 vor, wo die Torhüterin von der Bank ins eigene Tor sprintet um einen Weitwurf abzufangen. Die würde ja gegen den Pfosten knallen. In Deutschland undenkbar.

  • Man könnte, pro Forma, auch noch Blomberg erwähnen, oder? Also... ich mein ja nur. ;)

    Zwickau in Wirklichkeit auch. Das die Stadt die Riesenhalle weiter bezahlt ist ja auch noch nicht sicher. Und selbst wenn sie es bezahlen, für wen ist es den richtig in so eine Halle zu gehen, mit den dafür zu wenigen Zuschauern?

    Blomberg hätte nach meiner Theorie (Mindeskapazität 1.000 Sitzplätze) aber kein Problem.