• Lemond gegen Fignon (RIP - Wir waren jung und unbekümmert), das war geil.

    Letztlich wurde Fignon aber verarscht mit dem Lenker von Lemond.

    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut

  • Das stimmt, aber bisher hat Lippo auch nie wirklich mal eine größere Lücke rausfahren können.

    Weil wir das letztlich im Wimbledon Thread so intensiv diskutiert hatten: es drängt sich der Vergleich auf, dass Lippowitz der Zverev des deutschen Radsports ist. Weltklasse, aber an normalen Tagen chancenlos gegen die Top 3,4,5

  • Freundschaft!

    Lemond gegen Fignon (RIP - Wir waren jung und unbekümmert), das war geil.

    Letztlich wurde Fignon aber verarscht mit dem Lenker von Lemond.

    Das echte Problem war aber, dass er einen stark entzündeten Hoden hatte und nicht richtig sitzen konnte.

  • Weil wir das letztlich im Wimbledon Thread so intensiv diskutiert hatten: es drängt sich der Vergleich auf, dass Lippowitz der Zverev des deutschen Radsports ist. Weltklasse, aber an normalen Tagen chancenlos gegen die Top 3,4,5

    Lipowitz fährt das zweite Jahr in der Weltklasse. nicht vergleichbar.

  • mich würde es aber überraschen, wenn er sich noch erheblich steigern würde. Im Gegensatz zu zB Seixas und del Toro.

    Er hat 5:xx min Rückstand. Letztes Jahr waren es 11 min.. Nur war da die Konkurrenz kleiner. Man wird sehen, was die hochgelobten jungen Leute am Schluss noch machen.

  • Freundschaft!

    Zwischen 2 und 7 liegen gerade einmal 1:20 Minuten. Ich hatte schon neulich gesagt, dass das spannende Thema sein wird. Ich habe es noch nie erlebt, dass es sieben echte Podiumskandidaten gibt.

    Wann war eigentlich eine Tour mal spannend? Eine in zehn Jahren ist es vielleicht. Möglicherweis zwei. Ansonsten sieht man doch nach den ersten richtigen Prüfungen immer, wer am stärksten ist und meist endet es dann auch so.

    Spannend war es idR, wenn der beste Fahrer nicht auch noch das beste Team hatte. Die knappen Abstände liegen mE an der Tourstrecke, wo die Organisatoren deutlich kreativer als vor 20 oder 30 Jahren sind. Letztlich wurde das Podium meist im(in) Zeitfahren und im (2.) Hochgebirge gemacht und so war sicher auch dieses Jahr der Plan. Es gab ja erst eine Pyrenäenetappe als echte Selektion. Pogacar ist aber so dermaßen überlegen und hat jetzt auch noch das absolut beste Team, dass es für den Sieg schon nach 5 Tagen nicht mehr spannend war. Mit anderen Worten hat Pogacar das Feld für den Toursieg schon selektiert, bevor es überhaupt Etappen zur echten Selektion gab.

    Für immer erster deutscher Championsleaguesieger!

    Magdeburg ist Handball, Handball ist Magdeburg. So ist das! (J.Abati)

  • Pogacar ist aktuell bei einer Tour eigentlich nicht zu besiegen, solange er gesund bleibt. Dazu noch das stärkste Team, dass voll für ihn fährt.

    Vielleicht ist er mal auf einer Etappe zu schlagen, wenn er mal einen schlechteren Tag erwischt, aber den Tour Sieg kann ihm nur ein Unfall oder Krankheit nehmen.

    Allerdings finde ich den Kampf um die Podiumsplätze sehr interessant, da ist nach wie vor für die aktuell 2 bis 7 platzierten alles möglich.

  • mich würde es aber überraschen, wenn er sich noch erheblich steigern würde. Im Gegensatz zu zB Seixas und del Toro.

    Er hat sich bereits gesteigert und die beiden müssen auch erstmal liefern. Bei UAE fährt Yates, der genauso gut in dem Alter war wie del Toro, aber im Gegensatz zu seinem Bruder nie eine Grand Tour gewann und als Helfer geendet ist.

  • Er hat sich bereits gesteigert und die beiden müssen auch erstmal liefern. Bei UAE fährt Yates, der genauso gut in dem Alter war wie del Toro, aber im Gegensatz zu seinem Bruder nie eine Grand Tour gewann und als Helfer geendet ist.

    Ich denke aber auch, dass das der "natürliche" Weg von Lippo sein wird. Vielleicht könnte er sich mal bei Giro oder Vuelta versuchen, aber so habe ich als (zugebeben, als absoluter Radsport) Laie schon das Gefühl, dass er nirgendwo überragend genug ist, um regelmäßig aufs Podium zu fahren! Er ist aber auch noch jung oder jünder und fährt auch noch nicht so lange Rad. Keine Ahnung, ob er da technische noch Verbesserungspotential hat.

    Das ist aber natürlich auch Jammern auf höchsten Niveau. Als TV Fan würde man sich einfach manchmal mehr Spannung(sbogen) wünschen. Die Zeiten, dass ein Bergfahrer mal 5,6 Minuten rausgefahren ist und dann aber eine herbe Schlappe im Zeitfahren kassiert hat sind irgendwie vorbei.

    Wobei es eigentlich auch früher oft schnell klar war wer Erster, Zweiter und Dritter wird. Insofern lässt zumindestens der Abstand noch hoffen.

  • Wobei es eigentlich auch früher oft schnell klar war wer Erster, Zweiter und Dritter wird. Insofern lässt zumindestens der Abstand noch hoffen.

    Das habe ich so nicht in Erinnerung. Es gab ja auch schon genug Fahrer, die mal (zum Teil auch etwas länger) in Gelb waren, ohne dass sie ernsthaft Podiumsanwärter waren. Früher gab es regelmäßig zwei lange Zeitfahren, eins ziemlich am Ende, wo noch einiges möglich war.

    Ich kann mich zumindest auch nicht erinnern, dass das Gelbe Trikot so zeitig so safe war. Pogacar hat es nach der 3. Etappe übernommen und ich meine, ab da keine Sekunde mehr, nicht mal Bonifikation, auf einen Fahrer von Format verloren. Lediglich die Ausreißer um Traeen auf der 4. Etappe kamen für zwei Tage noch einmal in Gelb. Allein auf einer Etappe wie heute in Gelb so anzugreifen, spricht für sich. Da würde doch jeder andere sportliche Leiter sagen, Du bist wohl verrückt. Du fährst nicht als Solist über so viele Kilometer ins Ziel. Es reicht, wenn du keine Zeit verlierst und Körner für morgen sparst.

    Für immer erster deutscher Championsleaguesieger!

    Magdeburg ist Handball, Handball ist Magdeburg. So ist das! (J.Abati)

  • "Die Tour de France bricht in diesem Jahr Rekorde am Laufmeter: Am Mittwoch legen die Fahrer mit 50,9 km/h die schnellste Massenstart-Etappe der Tour-Geschichte auf den Asphalt. Auch in den Bergen werden die alten Bestmarken nicht nur von Gesamtleader Tadej Pogacar (27) reihenweise pulverisiert. So bleiben auf der sechsten Etappe am Col du Tourmalet gleich zehn Fahrer unter dem alten Kletter-Rekord von Pogacar und Jonas Vingegaard (29) aus dem Jahr 2023"


    "Als Wundermittel kursiert das noch nicht zugelassene Krebs-Medikament Aicar. «Es macht als Nebeneffekt den Energiestoffwechsel in den Zellen effizienter. Ein hochpotentes Dopingmittel», sagt Seppelt. «Es soll nach Insiderinformationen ein im Peloton seit Jahren genutztes Mittel zur Leistungssteigerung sein.»"


    Natürlich bleiben gleich 10 Fahrer !!! unter dem unglaublichen Rekord aus dem Jahre 2023 😀😀😀


    https://www.blick.ch/sport/rad/doping-experte-seppelt-ueber-rekord-tour-nur-weil-niemand-erwischt-wird-sind-nicht-alle-sauber-id22114677.html