THW Kiel Teamthread

  • Dann hat Kiel erst Recht keinen Grund sich dazu zu äußern.

    Man könnte die Chance aber auch nutzen um Spieler zu stärken oder stark zu reden! NIX zu sagen ist das eine, aber alternativ "Elias hat die Veranlagung zum Welthandballer uns ist auch in Zukunft eine wichtige Säule unseres Vereins. Wir denken gar nicht daran ihn abzugeben!" So etwas könnte man auch sagen! Ist es unsouverän, wenn Bayern München offiziell mitteilt, dass man Olise nicht abgeben möchte? Finde ich nicht!

  • Das wissen wir halt nicht genau. Der THW hält es ja nicht für nötig sich zu seinem Spieler zu bekennen wie es z.B. Veszprem zu seinem Trainer getan hat. Ist halt alles Ansichtssache. Ich bin der Meinung, der THW gibt in der Außendarstellung ein schwaches Bild ab. Und der Spieler denkt sich sicherlich auch seinen Teil. Keine Rückendeckung und so.

    Wenn der Spieler nicht involviert ist schon. Aber wenn er selbst mitmischt, lacht der sich einen. Außerdem ist er es ja schon gewöhnt am Ende der Saison, vom THW medial weg geredet zu werden.

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Moin, ich glaube Jicha wird bleiben, Vertrag bis 2028 und seine Wunschspieler kommen zur neuen Saison. Xavier Pascual ist ein guter Trainer keine Frage, aber kann mir nicht vorstellen das Veszprem ihn abgeben würde. Wer soll dann da Trainer werden? Vielleicht Talant... Und zwei Trainer auf der Payroll beim THW wäre schon fatal. Das Team soll ja noch hinter Jicha stehen laut KN. Ach Früher hat Uwe noch alles im Griff gehabt. Aber die Zeiten sind leider vorbei und der Handball hat sich weiterentwickelt. Nächste Saison muss man sich ganz auf die Liga fokussieren, wenn alle Spieler Fit sind kann die Mannschaft vieles an verlorenen hoffentlich zurück Gewinnen. Sollte es nicht so eintreten muss wirklich ein Wechsel eintreten und der Aufsichtsrat handeln oder Personen im Verein Verantwortung übernehmen!

  • Moin, ich glaube Jicha wird bleiben, Vertrag bis 2028 und seine Wunschspieler kommen zur neuen Saison. Xavier Pascual ist ein guter Trainer keine Frage, aber kann mir nicht vorstellen das Veszprem ihn abgeben würde. Wer soll dann da Trainer werden? Vielleicht Talant... Und zwei Trainer auf der Payroll beim THW wäre schon fatal. Das Team soll ja noch hinter Jicha stehen laut KN. Ach Früher hat Uwe noch alles im Griff gehabt. Aber die Zeiten sind leider vorbei und der Handball hat sich weiterentwickelt. Nächste Saison muss man sich ganz auf die Liga fokussieren, wenn alle Spieler Fit sind kann die Mannschaft vieles an verlorenen hoffentlich zurück Gewinnen. Sollte es nicht so eintreten muss wirklich ein Wechsel eintreten und der Aufsichtsrat handeln oder Personen im Verein Verantwortung übernehmen!

    Das mit der Mannschaft wäre für mich eher ein Malus, denn etwas Positives! Denn eine Sache muss auch mal klar sein. Das Team, die Spieler haben auch einen erheblichen Anteil an dem Desaster. Soll also alles beim Alten bleiben und der gesamte Verein schmort weiter im eigenen Saft?


    Für mich geht es nicht um Neuzugänge und auch nicht um Rückkehrer nach Verletzungen. Es gilt zu bewerten ob man ansatzweise das Bestmögliche aus dem Kader unter den entsprechenden Rahmenbedingugen herausgeholt hat? Und da MUSS die Antwort bei JEDEM ganz klar NEIN lauten!! Es geht doch längst nicht mehr darum ob wir Wettbewerber der Füchse oder des SCM sind, ob der THW noch CL Kandidat ist. Der Verein muss einen Weg finden an die Leistungsgrenze zu kommen. Einen Kader kann man schwerlich feuern. Deswegen trifft es eben in der Regel die Trainer. Kiel hat ein ausgeglichenes Punktekonto in der Rückrunde. Schau doch mal auf die Tendenz!! Es wird immer schlimmer UND es ist kein kurzzeitiges Problem, dass man sicherlich mit Formschwankungen oder Verletzungen erklären könnte. Das Team liefert doch seit Jahren nicht das ab was der Kader hergeben müsste! Nochmal: Natürlich wird dieser THW nicht Meister. Dafür ist das Team zu schwach!! 26 Minustpunkte mit diesem Kader ist inakzeptabel! 15, 16 Minustpunkte wären sicherlich okay (und da geht es nicht mal um den möglichen CL Platz).

    Kommende Saison ist der Kader besser! Verletze kehren zurück. Kiel wird mehr Punkte holen und vermutlich weiter oben in der Tabelle stehen! Aber was nützt all das, wenn auch kommende Saison nicht das Optimum erreicht wird, weil dieser Trainer es offensichtlich nicht (mehr) kann?

  • Das ist in erster Linie nicht eine Frage des Lebensalters. Bereits vom Ex-AR-Vorsitzenden war zu hören, die Spieler haben Verträge zu CL-Bedingungen, spielen aber keine CL mehr.

    Nur bei den Verträgen, die in jüngster Zeit verlängert wurden, könnte sich daran etwas geändert haben. Ob dem tatsächlich so ist, wissen wir aber nicht.

    Dem einzelnen Spieler kann man das natürlich nicht vorwerfen, wenn er überbezahlt sein sollte. Der nimmt mit, was er bekommen kann.

    Von denen die aktuell unter Vertrag stehen, dürften Elias und Emil Madsen die Einzigen sein, die bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten wecken. Bei beiden gibt es sicher Vorbehalte bezüglich ihrer Verletzungen. Daher werden mögliche Interessenten wohl erst einmal abwarten.

    Bei Elias kann man auch noch ein Jahr warten. Dann läuft ohnehin sein Vertrag aus. Wenn es beim THW so weiter läuft wie zuletzt, dürfte er das Weite suchen.

    Was ist mit Spielern wie Köster, Makuc, Nacinovic, ….

    Der Kader hat schon gute Spieler. Nur seltsam zusammengestellt und vielleicht der falsche Trainer.

  • Kein Trainer und kein Spieler steht über dem Verein – es sei denn, die vertraglichen Summen sind so astronomisch, dass eine Trennung wirtschaftlich unmöglich wird.


    Was sich derzeit beim THW Kiel abspielt, ist ein Trauerspiel. Dass der Aufsichtsrat auch fast zwei Wochen nach Saisonende keine Entscheidung verkündet hat, zeugt von absoluter Handlungsunfähigkeit und Konzeptlosigkeit. Anstatt klare Kante zu zeigen, hat man untätig auf das „Wunder von Kiel“ gehofft, das erwartbar ausblieb. In diesem Verein wird nicht mehr agiert, sondern nur noch reagiert.

    Die Ära eines Uwe Schwenker, in der strategisch und vorausschauend gehandelt wurde, ist lange vorbei. Die nachfolgenden Manager (Adam, Derad, Storm und Co.) konnten dieses Niveau nie halten; der sportliche Erfolg der letzten Jahre hat die strukturellen Defizite lediglich kaschiert. Dem Verein fehlt es völlig an Struktur – es gibt weder einen Plan A noch einen Plan B. Das Schiff hat nicht nur Schlagseite, es sinkt bereits. Die sportliche Führung hätte spätestens im Januar 2026 den Trainermarkt sondieren müssen. Das bittere Resultat der verfehlten Planung: Der Kader wurde für viel Geld mit mittelmäßigen Spielern besetzt, wodurch die Ausgaben die Einnahmen inzwischen gefährlich übersteigen. Um diesen Abwärtstrend zu stoppen, muss der Aufsichtsrat dringend wieder mit sportfachlicher Kompetenz besetzt werden, anstatt sich primär an wirtschaftlichen Partikularinteressen zu orientieren. Das ehemals sportlich erfolgreiche Trio aus Ahlm, Szilágyi und Jícha muss aufgelöst werden, um wieder eine klare, hierarchische Führung im Verein zu etablieren. Szilágyi hat auf dem Transfermarkt kein glückliches Händchen bewiesen und kein Auge für die nötige Spielerqualität. Wenn ein Szilágyi bleiben sollte, dann muss er sich zwingend mehr um das Sportliche kümmern und unter anderem intensiv den skandinavischen Spielermarkt sondieren. Auf der Auswechselbank bringt er jedenfalls keinem etwas. Zudem darf es keine tschechischen Seilschaften à la Mrkva und Horák mehr geben. Der THW benötigt jetzt eine sportliche Führung, die den Kader nach rein strategischen Kriterien zusammenstellt – frei von internen Klüngeleien.

    Vielleicht trifft sich der Aufsichtsrat einfach mal im Bierzelt auf der Kieler Woche und jeder haut nach der zweiten Maß Bier unverblümt seine Meinung raus. Schlechter als die aktuelle Lähmung kann es nicht laufen – vielleicht hilft das dem Verein ja endlich weiter.

  • Mit welcher Begründung?

    Eine sachliche Leistungsanalyse im Profibereich darf sich nicht von Sympathiewerten leiten lassen – hier zählen ausschließlich sportliche Fakten und Qualität. Schaut man sich die Personalien nüchtern an, wird das Defizit im Vergleich zur absoluten Spitze schnell deutlich:

    • Tomáš Mrkva: Die sportliche Realität spiegelt sich in den Einsatzzeiten wider. Wer sich in Leipzig nicht gegen Domenico Ebner durchsetzen kann und die klare Nummer 2 ist, bringt nicht die Qualität mit, die ein Top-Klub für die internationalen Titelansprüche benötigt. Um europäische Spitzenklasse zu verkörpern, braucht es im Tor entweder ein absolut gleichwertiges Duo auf Weltklasse-Niveau oder einen dominanten Matchwinner.
    • Pavel Horák: Im modernen, extrem temporeichen Handball sind reine Abwehrspezialisten ein taktischer Nachteil. Der permanente Angriffs-/Abwehrwechsel bremst das eigene Umschaltspiel (Zweite Welle) und macht die Mannschaft anfällig für die Schnelle Mitte des Gegners. Im direkten Vergleich zu Akteuren wie Patrick Wiencek oder Hendrik Pekeler, die über Jahre hinweg defensiv stabil standen und gleichzeitig im Angriff absolute Torgefahr ausstrahlten, fällt Horák sportlich im Gesamtpaket deutlich ab.

    Das Fazit lautet: Der Anspruch, wieder zur absoluten Weltklasse zu gehören, lässt sich nicht mit solidem Bundesliga-Durchschnitt realisieren. Jede qualitative Schwachstelle im Kader wird auf internationalem Top-Niveau gnadenlos bestraft.

  • Eine sachliche Leistungsanalyse im Profibereich darf sich nicht von Sympathiewerten leiten lassen – hier zählen ausschließlich sportliche Fakten und Qualität. Schaut man sich die Personalien nüchtern an, wird das Defizit im Vergleich zur absoluten Spitze schnell deutlich:

    • Tomáš Mrkva: Die sportliche Realität spiegelt sich in den Einsatzzeiten wider. Wer sich in Leipzig nicht gegen Domenico Ebner durchsetzen kann und die klare Nummer 2 ist, bringt nicht die Qualität mit, die ein Top-Klub für die internationalen Titelansprüche benötigt. Um europäische Spitzenklasse zu verkörpern, braucht es im Tor entweder ein absolut gleichwertiges Duo auf Weltklasse-Niveau oder einen dominanten Matchwinner.
    • Pavel Horák: Im modernen, extrem temporeichen Handball sind reine Abwehrspezialisten ein taktischer Nachteil. Der permanente Angriffs-/Abwehrwechsel bremst das eigene Umschaltspiel (Zweite Welle) und macht die Mannschaft anfällig für die Schnelle Mitte des Gegners. Im direkten Vergleich zu Akteuren wie Patrick Wiencek oder Hendrik Pekeler, die über Jahre hinweg defensiv stabil standen und gleichzeitig im Angriff absolute Torgefahr ausstrahlten, fällt Horák sportlich im Gesamtpaket deutlich ab.

    Das Fazit lautet: Der Anspruch, wieder zur absoluten Weltklasse zu gehören, lässt sich nicht mit solidem Bundesliga-Durchschnitt realisieren. Jede qualitative Schwachstelle im Kader wird auf internationalem Top-Niveau gnadenlos bestraft.

    Sorry, aber da gehe ich nicht mit, weil Du es auf tschechische Spieler reduziert und von Seilschaften geschrieben hadt. Dann bitte mache eine allgemeine "Wertung" für alle, unabhängig von ihrer Nationalität.

  • Bezüglich Mrkva: Beim THW fand ich ihn deutlich besser als jetzt in Leipzig. Und vorher beim BHC hat er auch gut gehalten.
    Es aus Sicht der jetzigen Leistung zu beurteilen halte ich für falsch. Nach dieser Logik hätte Duvnjak nie verpflichtet werden dürfen.

  • Ist doch völlig egal, weil er das in einem humorvollen Kontext gesagt hat. Man muss auch mal wieder schmunzeln dürfen in unserem Thread :hi:

    Aber klar, da hast du Recht. Ich habe aber Imre gar nicht so im Fokus gehabt. Bei mir ist Zerbe als Fighter vergangene Saison viel mehr im Gedächtnis geblieben. Imre ist ja noch ein recht junger Spieler, mir vor 3 Jahren aufgefallen, wennich nicht irre ist er U23 Vize- Weltmeister im Spiel gegen Ludwig, Lichtlein und Co. geworden. Vielleicht hat ihm auch Norddeutschland besser gefallen als Ungarn. Es ist ja auch kein schlechter Ort zum Leben. In Melsungen geht es vielen ähnlich mit Barrufet, der von Barca nur ausgeliehen war und eigentlich auch ganz gern geblieben wäre. Meinerseits ist Imre auf RA ein Versprechen für die Zukunft, von dem man noch hören wird.

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.

    3 Mal editiert, zuletzt von Nighttrain61 (19. Juni 2026 um 08:58)

  • Bezüglich Mrkva: Beim THW fand ich ihn deutlich besser als jetzt in Leipzig. Und vorher beim BHC hat er auch gut gehalten.
    Es aus Sicht der jetzigen Leistung zu beurteilen halte ich für falsch. Nach dieser Logik hätte Duvnjak nie verpflichtet werden dürfen.

    Da widersprichst du dir selbst. Vereine wie der BHC oder Leipzig dürfen für den THW Kiel niemals der Maßstab sein. Was Domagoj Duvnjak angeht: Ich habe nie behauptet, dass seine ursprüngliche Verpflichtung ein Fehler war. Aus rein sportlicher Sicht hätte sein Vertrag jedoch nicht mehr verlängert werden dürfen. Man könnte jetzt natürlich den gesamten Kader Spieler für Spieler durchleuchten. Mir geht es dabei keineswegs um pauschales ‚Tschechen-Bashing‘, aber diese interne ‚Tschechen-Connection‘ ist einfach zu auffällig, um sie zu ignorieren