TSV Bayer Dormagen 2021/22

  • dormage führt grad mit 5 toren-

    wenn die gewinnen-und davon geh ich aus-

    haben die noch alle chancen-

    und es wird ein unfassbarer abstiegskampf

  • dormage führt grad mit 5 toren-

    wenn die gewinnen-und davon geh ich aus-

    haben die noch alle chancen-

    und es wird ein unfassbarer abstiegskampf

    Jaaaa, es ist durch: TSV Bayer Dormagen - HC Elbflorenz Dresden 29:23 (HZ 12 : 7) :klatschen::klatschen::klatschen::jump:

    Endlich, ich war verhindert und die Jungs holen sich zwei ganz wichtige Punkte. Und jetzt so weitermachen, dann kann es klappen mit dem Drinbleiben.


    Gruß Flevo

    Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah. (Fernandel)

  • Dresden vor allem vor der Pause unterirdisch schqwach: null Eimnstellung! Nach der Pause vorne etzwas mehr bemüht, dafür dann in der Abweehr noch löchriger, keine TWLeistung. Göde am Seitenrand aktiver als manch seiner Spieler auf der Platte. Das gehört zu dem Heimsieg dazu. Der ist nix wert, wenn der TSV morgenb Abend in Dessau das nächste Vierpunktespiel verliert! :verbot:


    Geil ist, wie die Väter und Freunde der Beteiligten nach einem Sieg gleiuch mal bei FB die Lobhudelei rausposaunen. Beispiel der beste Freund vom Königsmörder, also vom Kurth, dieser Peter Kluth, der meint, dass mit dem einen Sieg die Kritik an den "JUngspundtrainer" falsch sei. Dazu das: ein Blick auf die Tabelle! :cool: Nach den anderen Ergebnissen vom Wochenende wieder 5 Pluspunkte huinter der Musik. Der Druck wird immer größer und mit Gelaber ist auf der Platte nix gewonnen. Da zählt nur das Ergebnis. Ob der TSV dem großen Druck in Dessau Stzand hält, wird sich morgen zeigen:!:

  • Dessau aktuell aufsteigend in der Form. In Hüttenberg war’s eng, zu Hause hat es für einen Sieg gereicht.

    Ich befürchte für Dormagen nicht viel gutes (Punkte) in den nächsten vier Spielen. Schwartau und Eisenach sind zu Hause eine Macht.

    Mein TVG macht aktuell auch einen guten Eindruck. Gegen starke Ferndorfer aus 12-18 noch die Siegchance in letzter Minute gehabt.

    So leid mir das tut als grosser Freund von Traditionsvereinen wie Dormagen, der Abstiegskampf wird ganz ganz hart und stand heute bleibt ihr Kandidat Nr. 1 wenn jetzt keine Serie folgt.

  • Dessau aktuell aufsteigend in der Form.

    Stimmt. ;( Dessau-Rosslauer HV - TSV Bayer Dormagen 35:28 (HZ 16:12)


    Das Hauptproblem war die Chancenverwertung. Dadurch waren Gegenstöße für Dessau möglich, diese wurden verwandelt und unsere Wiesel gerieten schnell in Rückstand. Ein Knackpunkt war wohl eine Zeitstrafe in der ersten Halbzeit, in der die Dessauer zweimal ins leere Tor werfen konnten.


    Leider eine weitere dicke Klatsche und ein weiterer Schritt in die dritte Liga... ;( Glückwunsch an Dessau!


    Gruß Flevo

    Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah. (Fernandel)

  • Nach der 40. Minute habe ich mich aus dem Stream verabschiedet.

    Dessau mit Tempogegenstößen en Mas, wann hat man solches das letzte Mal beim TSV in der Art gesehen? Muss Jahre her sein, bei Dusko definitiv nicht.

    Unsere "Leistungsspieler", mit deren Rückkehr ja alles besser werden sollte, hatten bis dahin rund 33% Trefferquote, bis runter zu <20%. Meuser, Senden und die Hüter-Brüder kann man Offensiv an dem Tag nur als Totalausfall bezeichnen.

    Abstimmung im Innenblock war katastrophal. Anspiele an den KL, vor allem in der 1. Hälfte, spielte Dessau wie sie wollten.

    Positiv bis dahin: Martin: insbesondere bei den freien Würfen hat er einige weggenommen.

    Offensiv: Reimer und Seesing mit annähernd 100% Treffequote.


    Wie immer bei einer drohenden Niederlage, wurde das eigene Spiel technisch und in den Entscheidungen sehr fehlerhaft. Ab da war ich dann raus.


    Die Spielweise, die in den letzten 2 Spielzeiten erfolgreich war, wird nun von den Gegnern meist erfolgreich unterbunden. Hier fehlte eine spielerische Weiterentwicklung. Dazu kommt es mir so vor, dass einige Spieler die gesamte Saison schon konditionelle Defizite haben. Kraft haben die meisten genug trainiert, so scheint es.


    Geändert hat sich durch den Trainerwechsel in der Punktausbeute übrigens nichts wesentliches. 9 Punkte aus 17 Spielen zu 5 Punkten aus 8 Spielen, insofern kann man von einer durchaus erfolgreichen Trainerpremiere sprechen :irony: Immerhin war der Vorgänger für den ein, oder anderen hier, eine Art Wundertrainer.

  • Zitat aus der NGZ:

    „Das war natürlich ein Dämpfer gegen einen Konkurrenten in der Abstiegsregion. Aber wir werden am Sonntag wieder in die Spur finden und die Punkte gegen Lübeck-Schwartau holen.“


    Wenn es dann in dem Rhythmus weitergeht...... Wir erklären Lübeck zum Favoriten, und schon können wir befreit aufspielen. Ist doch so einfach!



  • Dazu muss man den VfL nicht eigens erklären, er ist als Tabellensiebter der klare Favorit. Die Rolle des Underdogs liegt dem TSV ja oft ganz gut - zumal die Gäste heute coronabedingft auf ihren Erfolgstrainer Michael Roth verzichten müssen. Der Tabellenletzte wird zudem nach dem Desaster in Dessau auf Wiedergutmachung vor den eigenen Fans aus sein. Insgesamt also gar nicht so schlechte Aussichten für das Spiel um 17h...
    ...spannend wird es auf jeden Fall am Samstag danach in Eisenach. Schafft Trainer Peer Pütz die geforderten 6 Punkte aus den 4 Spielen zwischen den beiden Länderspielpausen? Was passiert am Höhenberg, wenn er es nicht schafft?
    Zum Vergleich des Punkteschnitts von Pütz und seinem Vorgänger: Dem aktuellen Coach stehen alle Leistungsträger zur Verfügung, die in der Hinrunde ganz oder über längere Phasen hinweg verletzt gefehlt haben. Der Vergleich hinkt also gewaltig! Und mit Leistungsträger ist nicht ein Ergänzungsspieler wie Patryck Biernacki gemeint, der in der Hinrunde nur zwei gute Spiele gemacht hat, ansonsten aber mit seinen Dauereinsätzen (insbesondere als Ian Hüter verletzt war) doch mit zunehmender Spieldauer sehr überfordert war. Gemeint sind neben Ian Hüter, der ja sogar zwei Verletzungen hatte, vor allem Alexander Senden und Joshua Reuland - also die gesamte linke Angriffsseite. Andre Meuser fehlte zudem beim Hinspiel in Lübeck, als die vom TSV gewünschte Spielverlegung vom VfL abgelehnt wurde und Dusko Bilanovic auf der Bank keinen einzigen Spieler mehr aus dem Lizenzkader sitzen hatte, sondern nur zwei (2!) Akteure aus der Oberliga-Mannschaft.

  • Wer ernsthaft meint, Senden ist auch nur annähernd auf altem Niveau, hat schlicht keine Ahnung .

    Davon kann man nach so einer langen Ausfallzeit auch nicht ausgehen.

    Und Reuland hat als Leistungsträger in den letzten drei Spielen absolut überzeugt:irony:

    Nun sind es 7 aus 9, zu 9 aus 17.

    Jugendtrainer vs langjährigen Profitrainer.

    Einmal editiert, zuletzt von blocker ()

  • Mal nebenbei: Vielleicht sollte man eher hinterfragen, warum es so lange gedauert hat, bis die beiden „Jugendtrainer“ befördert wurden. Immerhin wird der eine nächste Saison Co-Trainer in der 1.BL und der andere Cheftrainer bei einem gehobenen Zweitligisten. Die Erfolge im Jugendbereich sind anderen Teams also offenbar aufgefallen.


    Derweil ist ihr Vorgänger, also der „erfahrene Profitrainer“, wohl als Trainer eines ambitionierten Viertligisten im Gespräch.


    Übrigens waren Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel auch nur erfolgreiche junge Jugendtrainer bevor sie dann taumelnde Bundesligisten übernahmen. War zwar im Fußball aber dort ist man hier und da auch progressiver als in unserem Sport. Wobei Ex-Jugendtrainer Jaron Siewert ja auch durchaus erfolgreich bei den Füchsen zu arbeiten scheint. Das will nicht heißen, dass die beiden bald Ex-Dormagener „Jugendtrainer“ mit Sicherheit den Klassenerhalt schaffen. Das wird verdammt schwer in dieser ausgeglichenen Liga. Aber die Erfolge im Jugendbereich sprechen für sie und ein positiver Gesamttrend ist schon erkennbar, wenngleich es noch an der Konstanz mangelt und die Abschlussschwäche eklatant bleibt.

  • Ist dat hier nun eine Fußballecke? :pillepalle:


    Dank an Schwartau für den etwas zurückhaltenden Auftritt im SC. Ich sach mal so: Ohne Juzbasic wäre das vermutlich trotzdem in die Hose gegangen... Egal, 2 Punkte sind 2 Punkte... weitzer geht es, ja wo noch mal? :/ ach ja, auswärts. Oh Gott... Eisenach ole!? :cool:

  • Ups, ich schlackere immer noch mit den Ohren! Wer am Sonntag im Vorbericht beim Interview mit Walter Haase genau hingehört hat, fragt sich doch: "Was ist hier in Dormagen eigentlich abgegangen!"


    Zitat von Walter Haase zum Trainerwechsel in Lübeck: "Michael Roth ist ein erfahrener Mann, der weiß wie man in der Situation vorgeht".


    Ergänzung von mir: Das wissen die Verantwortlichen in Lübeck wohl auch, sonst hätten sie nicht solch eine Entscheidung getroffen!


    Jungs, gewinnt in Eisenach, sonst fängt in Dormagen das Stromsparen an!


    Die Lichter gehen aus!

  • Wundertrainer gibt es nicht. Die meisten Spieler, die in der Hinrunde lange gefehlt hatten, sind wieder dabei, aber die Punktausbeute hat sich bisher nicht nennenswert verbessert. Dass der TSV jetzt nicht mehr auf dem letzten Platz steht, liegt nur daran, dass wir zwei Spiele weniger als Aue haben. Ganz nebenbei haben wir die schlechteste Tordifferenz, weil wir uns in den bisher neun Spielen nach dem Trainerwechsel drei dicke Klatschen eingefangen haben. Das war vor dem Trainerwechsel trotz extrem dünner Personaldecke nicht der Fall. Verbesserungen oder einen positiven Trend, was manche hier sehen, kann ich bisher nicht erkennen. Und das liegt nicht daran, dass seit einiger Zeit unser zweitbester Torschütze fehlt.


    Zum Spiel vom Sonntag:
    TSV Bayer Dormagen - VfL Lübeck-Schwartau 26:25 (HZ 11:10)

    Schon nach 12 Minuten lag der TSV mit 2:6 hinten und irgendwie hatten wir uns schon mit der nächsten Niederlage abgefunden. Die Abwehr stand zwar gut, mehrmals konnten die Schwartauer trotz siebtem Feldspieler ins "Zeitspiel" oder zu Fehlabgaben gezwungen werden, aber leider gingen die langen Bälle auf das leere Schwartauer Tor nicht rein. In den restlichen 18 Minuten der ersten Halbzeit ließen Martin Juzbasic und seine offensive 6:0-Abwehr nur noch vier weitere Tore zu, so dass es mit einem knappen 11:10 Vorsprung in die Pause ging.

    In der zweiten Halbzeit kam mit Artur Karvatski ein Unterschiedsspieler für den TSV auf die Platte. Ihm fehlte zwar noch deutlich die Bindung zu seinen Nebenleuten, aber er zog ein paar beachtliche "Fackeln" ab. Insgesamt waren es wohl vier Tore bei fünf Versuchen. Damit war die Schwartauer Abwehr ordentlich beschäftigt und als Folge taten sich Lücken auf der anderen Abwehrseite auf, die Tim Mast auf Linksaußen zu drei sicheren Toren nutzte. Bis zur 45. Minute erhöhte der TSV den Vorsprung auf 21:17, der bis zur 55. Minute bei 26:22 hielt. Das Endergebnis von 26:25 sieht zwar knapp aus, aber es war am Ende eine klare Sache, weil das letzte Schwartauer Tor erst vier Sekunden vor Schluss fiel.


    Spielentscheidend waren mMn unsere Abwehr mit Torhüter Martin Juzbasic sowie Joker Artur Karvatski.


    Nach dem Spiel konnte ich kurz mit Ian Hüter sprechen. Ich habe gratuliert und "weitermachen" gesagt. Zu feiern gab es nämlich nicht viel, weil wir immer noch auf einem Abstiegsplatz stehen. Um mal eine Standardphrase zu wiederholen: Wenn wir nicht nachlegen, war dieser Sieg nicht viel wert. Am Samstag geht es nach Eisenach und wenn wir nicht bald Auswärtspunkte holen, dann geht es runter. :/:


    Gruß Flevo

    Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah. (Fernandel)

  • Ich fand an dem Interview vor Spielbeginn - neben der bemerkenswerten Aussage von Walter Haase - den Stuhl und den Wischmopp, die direkt rechts prominent zu sehen waren, sehr eindrucksvoll. Man könnte dieses Bild auf das Saisonende übertragen (von wegen wer wischt aus, wenn ...), aber das vertiefe ich jetzt bewusst nicht, sonst taucht hier noch ein Bruder von Eddie auf und begeistert uns mit seinem allerersten Beitrag überhaupt in diesem Forum... Gefragt habe ich mich allerdings, warum im Hintergrund des Interviews die Sponsorentafel nicht zu sehen war? Und warum es Walter Haase in den letzten Minuten nicht mehr auf seinem Sitzplatz gehalten hat? Und wo die Schweigeminute für den verstorbenen Petre Ivanescu war? Oder zumindest dessen Erwähnung, wenn schon die Schweigeminute - warum auch immer - nicht möglich war?

  • Bei Trainern stellt sich doch stets die Frage nach den Optionen. Wäre Michael Roth bereit gewesen, eine deutlich schwierige Mission zu übernehmen und seinen guten Ruf zu riskieren? Und hätte sich der TSV einen Trainer dieses Kalibers überhaupt leisten können? Eher nicht.


    Und wenn man erkennt, dass ein Wechsel her muss, wieso dann nicht mal erst im eigenen Verein schauen bevor man noch mehr vom

    nicht vorhandenen Geld verballert? Zumal die zwei Kandidaten für nächste Saison ja schon bei höher stehenden bis höherklassigen Vereinen im Herrenbereich unterschrieben haben. Hier wurde ja nicht ein 20jähriger E-Jugendtrainer verpflichtet.

  • Erst zwei Beiträge und schon so viele Wiederholungen. An der Stelle gibt es halt zwei Meinungen. Ich werde meine nicht revidieren, selbst wenn es am allerletzten Spieltag mit ganz ganz viel Glück für den TSV nach einer unerwarteten Siegesserie doch noch haarscharf zum Klassenerhalt reichen sollte: Die Verantwortlichen haben vor etwa 3 Monaten eine zu dem Zeitpunkt falsche, mindestens aber verfrühte Entscheidung getroffen! Weitere Dopplungen erspare ich mir.

    Wie und warum ein ambitionierter Verein wie der VfL Lübeck/Schwartau zu dieser Trainerpersonalie kommt, kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Konnte mir so richtig auch noch niemand erklären. Aber warten wir doch einfach mal ab, wie sich David Röhrig ab dem Sommer da oben im hohen Norden so macht. Es wird ja schon gemunkelt, dass sich Michael Roth in der Nähe von Hamburg ein Haus gekauft haben soll, um im Fall der Fälle für eine Rückkehr an dann alte Wirkungsstätte in der Nähe bereit zu stehen... Peer Pütz wird beim BHC "nur" Co-Trainer. Und davon wird Jamal Naji, guter Freund von Pütz, ab dem Sommer insgesamt vier haben. Auch da gilt es abzuwarten, wie der neue Cheftrainer sich mit seinem Trainerteam und dem Kader schlagen wird.

    Zurück zum TSV, um den es hier ja eigentlich geht: Nach meinen Informationen gab es eine Anfrage bei Kai Wandschneider, oder zumindest ein freundschaftliches Vortasten. Nicht überraschend hat Kai demnach sofort abgewunken. Einen Plan B mit einem externen erfahrenen Trainerkandidaten gab es offensichtlich nicht. Denn aus dem Anforderungsprofil, was dann ja erst erstellt wurde, kam die Verpflichtung von Matthias Flohr heraus - aber erst zum Sommer. Den wollte der TSV ja schon mal vor 5 Jahren als Spielertrainer holen. Was nicht gelang, Flohr wechselte nach Balingen. Und dann gibt es beim TSV ja immer gerne den "Plan" mit einer internen Lösung: Kostet nichts oder kaum mehr, der Rest ist dann vielleicht nicht mehr ganz so wichtig... Ansonsten verweise ich auf das oben dargestellte Zitat von Walter Haase und den durchaus zulässigen Umkehrschluss! ;-)

  • Nur, weil jemand erst wenige Posts eingestellt hat muss der Inhalt ja nicht minderwertig sein. Erfahrung ist zwar schön aber nicht zwingend ausschlaggebend für die Qualität. Gilt für neue Trainer und neue Poster gleichermaßen ;)


    Dusko Bilanovic hat hier 2 1/2 Jahre gute Arbeit geleistet, keine Frage. Und mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten und einer begrenzten Zahl an finanzierbaren fertigen Spielern viel erreicht. Aber die Probleme begannen schon vor der Verletztenmisere. Ein eher leicht auszurechnendes Spiel auf das sich Gegner halt irgendwann eingestellt haben. Auch seine bisherigen Trainerstationen vor dem TSV waren nicht von überwältigend langer Dauer und irgendwann hat sich auch ein guter Trainer einfach abgenutzt. Mal losgelöst davon wer letztlich die Verantwortung für die Kaderplanung trägt. Vermutlich Ex-Trainer und Kompetenzteam gleichermaßen. Und sicher unter nicht leichten Bedingungen, gerade im Rahmen der Pandemie. Nur um die 500 zahlende Zuschauer wenn überhaupt ist keine Grundlage für „große Lösungen“.

    Hinzu kommt eine sehr ausgeglichene Liga, die eine längere Schwächephase kaum verzeiht. So steht der TSV dort wo er steht. Wobei ich auch dabei bleibe, dass der Wechsel eher einige Spiele zu spät als zu früh kam. Ohne Einblicke in die Dynamik in der Kabine zu haben, was Insider bestimmt besser beurteilen können.

  • Flevo: ich sehe schon eine spielerische Entwicklung und auch einen Matchplan.

    Bezeichnend für das Nervenköstum waren sicherlich die vielen Fehlwürfe auf das leere Tor. Trotzdem noch zu gewinnen, sollte nun aber auch Auftrieb geben.

    Zu kurz in den Kommentaren kommt mir der Klockmann. Vor allem zu Beginn des Spiels mit einer überragenden Leistung und nur knapp hinter Martin in der Quote.

    Überhaupt die Quoten: bei den Wurfquoten stehen mit Meuser und Senden (wieder einmal) 2 Leistungsträger im unteren Drittel der gesamten Spieler, die zum Einsatz kamen. Auch einen gebrauchten Tag bei Dormagen hatte der junge Steinhaus.

    Bei Senden und Steinhaus kann ich es noch verstehen, Meuser ist mir ein Rätsel.

    In der letzten Spielzeit mit herausragenden Quoten aus 9m+, ist diese Saison der Wurm drin. 47% RR Fern ist enttäuschend für ihn.

  • Nur, weil jemand erst wenige Posts eingestellt hat muss der Inhalt ja nicht minderwertig sein. Erfahrung ist zwar schön aber nicht zwingend ausschlaggebend für die Qualität. Gilt für neue Trainer und neue Poster gleichermaßen ;)


    Dusko Bilanovic hat hier 2 1/2 Jahre gute Arbeit geleistet, keine Frage. Und mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten und einer begrenzten Zahl an finanzierbaren fertigen Spielern viel erreicht. Aber die Probleme begannen schon vor der Verletztenmisere. Ein eher leicht auszurechnendes Spiel auf das sich Gegner halt irgendwann eingestellt haben. Auch seine bisherigen Trainerstationen vor dem TSV waren nicht von überwältigend langer Dauer und irgendwann hat sich auch ein guter Trainer einfach abgenutzt. Mal losgelöst davon wer letztlich die Verantwortung für die Kaderplanung trägt. Vermutlich Ex-Trainer und Kompetenzteam gleichermaßen. Und sicher unter nicht leichten Bedingungen, gerade im Rahmen der Pandemie. Nur um die 500 zahlende Zuschauer wenn überhaupt ist keine Grundlage für „große Lösungen“.

    Hinzu kommt eine sehr ausgeglichene Liga, die eine längere Schwächephase kaum verzeiht. So steht der TSV dort wo er steht. Wobei ich auch dabei bleibe, dass der Wechsel eher einige Spiele zu spät als zu früh kam. Ohne Einblicke in die Dynamik in der Kabine zu haben, was Insider bestimmt besser beurteilen können.

    Ich kann das Argument mit dem leicht ausrechenbaren Spiel nicht mehr hören/lesen! Die Tabellenplätze, die der TSV unter Dusko Bilanovic bis zu dieser Saison erreicht hat, sprechen eine klare Sprache. Wie soll ein Trainer über die Außenpositionen spielen lassen, wenn das Personal dort im Angriff nicht die Qualität hat, um die 80% Torquote zu bringen, die es normalerweise von dort aus sein sollte? Aus den Möglichkeiten, die vorhanden waren, hat Dusko Bilanovic jede Menge rausgeholt. Auch einzelne Spieler wurden ihm deutlich besser: Ian Hüter, Alexander Senden, Joshua Reuland - um nur drei Beispiele zu nennen... Es gab auch unter den Fans schnell das Gemeckere über das rückraumlastige Spiel. Es war zweieinhalb Jahre sehr erfolgreich, führte den TSV zuletzt auf Platz 7! Der Start in diese Saison war angesichts der Verletzten mit 4:4 Punkten ordentlich. Nachdem Ian Hüter in Großwallstadt am 21. November zusammengetreten wurde und endgültig ausfiel, war das dann aber nicht mehr zu kompensieren. Hat Bilanovic damals einen Ersatz bekommen? Nein, denn die Verpflichtung des französischen Rückraumspielers (2. Liga) konnte offenbar aus finanziellen Gründen nicht finalisiert werden. So trat der TSV in Lübeck, als auch noch Andre Meuser verletzt ausfiel, mit nur zwei Spielern auf der Bank an - und die waren aus dem Oberliga-Team. Trotzdem hat sich das erheblich ersatzgeschwächte Team auch dort 55 Minuten lang sehr ordentlich verkauft. Ergänzung kam erst zum 13. Dezember in Form von zwei Drittliga-Spielern. Endlich wieder mehr Alternativen auf der Bank und schon gab es 4:4 Punkte aus drei Spielen. Klar, die Niederlage in Ferndorf am Ende der Hinrunde tat richtig weh, sie hatte aber auch klar erkennbare Gründe. Drei Tage vorher gab es noch ein jubelndes Sportcenter, als der TSV den Tabellenzweiten in einem tollen Spiel bezwungen hatte...

    Für die Kaderzusammenstellung waren in sportlicher Hinsicht Trainer und Kompetenzteam zusammen verantwortlich. Die an die wirtschaftlichen Voraussetzungen gebunden sind, die angesichts der Pandemie deutlich schlechter geworden waren. In der Pressekonferenz zur Saisoneröffnung wurde Neuzugang Patryck Biernacki als Spieler präsentiert, der der Mannschaft vorne wie hinten weiter helfen kann.Mitte Oktober erklären mir dann nach der Heimniederlage gegen Hagen (wo der Pole in der crunch time gleich vier mal vom Rückraumlinken der Gäste ausgetanzt wurde!) zwei Mitglieder des Kompetenzteams, dass Biernacki nur geholt wurde, um Ian Hüter mal fünf Minuten Entlastung zu geben. Wie er vor der Saison dargestellt wurde und was dann auf der Platte kam, das passte leider nicht zusammen! Was auch daran lag, dass Biernacki aufgrund der vielen Verletzten viel viel mehr spielen musste als geplant... Endlich einmal hat der TSV vor dieser Saison alle Leistungsträger gehalten. Und dann erwischt das Team in der Hinrunde eine Verletzungsseuche, die ich in mehr als 20 Jahren am Höhenberg nicht erlebt habe.

Anzeige