3. Liga M 2025/26 - Aufstiegsrunde

  • Warum sollte der TVG nach Frankfurt gehen? Und wenn ja, in welche Halle? Die Rudi-Lechleidner-Halle fasst mit Zusatztribüne bis zu 1700 Zuschauer. Mehr würden auch anderswo nicht kommen. Klar ist das keine Multifunktionsarena, sondern eine in die Jahre gekommene Großsporthalle, aber 50 Kilometer entfernt seine Heimspiele auszutragen und dort Miete zu bezahlen, das wäre Harakiri.

    So ist es

    Alleine die Pacht/Miete würde finanziell den TVG so richtig in eine Schuldenfalle locken. Und in Frankfurt selbst wäre es den Frankfurtern doch mehr wie egal.

    Ich denke doch auch mal das man in Gelnhausen kaum Pacht/Miete zahlt.

  • Warum sollte der TVG nach Frankfurt gehen? Und wenn ja, in welche Halle? Die Rudi-Lechleidner-Halle fasst mit Zusatztribüne bis zu 1700 Zuschauer.

    so ist es. Hüttenberg hat eine Halle mit maximaler Kapa. von 1300. Da hat der TVG schon mal deutlich mehr.


    Wenn man über die Chancenlosigkeit von Gelnhausen schreibt, sollte man eigentlch fragen, was fehlt, um das Niveau von Hüttenberg zu erreichen.

    Halle ist größer. Vip Raum haben sie auch. Sponsorenlage vermutlich ähnlich.

    Was fehlt ist ein Nischenmodell mit Zugang zu hochkarätigen Talenten. Das könnte sich ja evt. entwickeln.


    Die zweite Längstribüne ist und wird in Liga 2 nicht vorgeschrieben, oder?

    im übrigen: Gewinnt Emsdetten hoch in Aue, dann wäre der Aufstieg für den TVG deutlich einfacher. Aue wäre dann weg und vermutlich nicht sehr motiviert. Richtig?

  • im übrigen: Gewinnt Emsdetten hoch in Aue, dann wäre der Aufstieg für den TVG deutlich einfacher. Aue wäre dann weg und vermutlich nicht sehr motiviert. Richtig?

    Das wäre so, aber Aue hat es noch selbst in der Hand. Mit einem Sieg gegen Emsdetten, kommt es zum Endspiel in Gelnhausen.

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.

  • in jedem Fall für das letzte Spiel in Gelnhausen zwei interessante Konstellationen:

    Fall 1: Kann auch der Favorit Aue als Underdog besiegt werden?

    Fall 2: Machen die Nerven mit, wenn man als Favorit in das Spiel geht, da es für Aue um nichts mehr geht? In dem Fall sitzt Aue sitzt auch nur noch mal lästige 2 Tage im Bus vor der Saisonabschlussfahrt - möchte man meinen.

    Wie war eigentlich die Torhüterleistung von krechel und seinem Partner gegen Aue und Gelnhausen? In Gelnhausen war das der Knackpunkt.

    Einmal editiert, zuletzt von alter Sack (2. Juni 2026 um 10:47)

  • Wie hoch ist denn der aktuelle Etat bei Gelnhausen und Aue?

    Ich denke, dass du in der 2. HBL Minimum 1,5 Mio. EUR brauchst, um mithalten zu können.

    Umbau der Halle in Gelnhausen (blauer Boden und Videobanden) wird auch einige 100.000 EUR kosten.

  • Wie hoch ist denn der aktuelle Etat bei Gelnhausen und Aue?

    Ich denke, dass du in der 2. HBL Minimum 1,5 Mio. EUR brauchst, um mithalten zu können.

    Umbau der Halle in Gelnhausen (blauer Boden und Videobanden) wird auch einige 100.000 EUR kosten.

    Für 2024/25 hat der TVG seine Etatkosten offengelegt. Demnach waren es 650.000 Euro, davon entfielen 32 Prozent auf die Kaderkosten für die Drittliga-Mannschaft.

  • Wie hoch ist denn der aktuelle Etat bei Gelnhausen und Aue?

    Ich denke, dass du in der 2. HBL Minimum 1,5 Mio. EUR brauchst, um mithalten zu können.

    Umbau der Halle in Gelnhausen (blauer Boden und Videobanden) wird auch einige 100.000 EUR kosten.

    Nur die Kosten sollten nicht aus dem Etat fließen.

    Die Etas werden auch in der 2 HBL immer höher. Noch vor 2 - 3 Jahren haben 2 Millionen gereicht um mit um den Aufstieg zu spielen.

    Ich denke das man mittlerweile mit 1,5 Millionen nicht wirklich weit kommt und da reden wir nicht um den Aufstieg.

    Anfangs traue ich Gelnhausen zu, das sie in der Vorrunde einige überraschen werden und besser abschneiden werden als Oppenweiler.

    Doch in der Rückrunde sieht es dann ganz anders aus.

  • Umbau der Halle in Gelnhausen (blauer Boden und Videobanden) wird auch einige 100.000 EUR kosten.

    Buzzertechnik nicht vergessen, Übertragung an DYN.

    Dann keine Ahnung ob die Anzeigetafeln(Videowand) angepasst werden müssen etc.

    Und es ist ja nicht nur, wir brauchen eine blauen Boden.

    Denn ich denke mal das wie in den meisten Fällen die Halle von anderen Vereinen, evtl. Schulen genutzt wird. Also muss der Boden immer wieder verlegt und wieder entfernt werden. Dies sollte man auch bedenken, auch wenn man ehrenamtliche Helfer dafür hat.

  • wie auch immer. Wie sprechen, wenn die Zahl aktuell ist über den Daumen von 10 Riesen pro Jahr und Spieler/Trainer.

    Vielleicht geht der TVG damit in die inoffizielle Rekordliste seit Einführung der eingleisigen Liga ein.

  • Wie hoch ist denn der aktuelle Etat bei Gelnhausen und Aue?

    Ich denke, dass du in der 2. HBL Minimum 1,5 Mio. EUR brauchst, um mithalten zu können.

    Umbau der Halle in Gelnhausen (blauer Boden und Videobanden) wird auch einige 100.000 EUR kosten.

    Mehr als die Aussage "Der durchschnittliche Zweitliga-Etat liegt bei 2,5 Millionen Euro. Davon sind wir in Aue weit entfernt" von Präsident Falk Mederer-Thelen konnte ich dazu nicht finden.

    Freie Presse

  • Bitte nicht falsch verstehen:

    Ich finde gallische Dörfer (wie die Gallier von der Alb) echt super, die mit guter Jugendarbeit und noch mehr Herzblut immer wieder an die Tür zum Oberhaus oder der 2. Liga anklopfen.

    Der Erfolg von Gelnhausen scheint auf Basis der guten Jugendarbeit der letzten Jahre aufzubauen. Super! Ich finde die Füchse-Town (1. Liga) sowie die Nachwuchsarbeit von Bayer Dormagen sehr gut! Kostet aber auch einiges! Die Rheinländer schaffen es Jahr für Jahr, wieder neue Nachwuchstalente in der 2. Liga zu etablieren, müssen aber auch jedes Jahr wieder gestandene Talente abgeben und haben in jeder Saison auch Abstiegssorgen bzw. Insolvenzrisiko. Der Etat von Dormagen dürfte zu den niedrigsten der 2. Liga gehören (immer mal wieder Etatprobleme und wenig Zuschauerresonanz). Ich kann nicht beurteilen, wie gut die Jugendarbeit in Gelnhausen ist. Aue scheint von der guten Jugendarbeit des SCM sowie DHfK Leipzig zu profitieren. Gibt es in Gelnhausen die Möglichkeit, mit einem Erstligisten zu kooperieren, um Talenten aus deren Nachwuchsakademie die 2. Liga zu ermöglichen?

    Es wird für den TVG (und auch für den EHV) ein Risiko sein, aufsteigen zu wollen. Selbst für den TVE, der finanziell bestimmt deutlich besser dasteht und zumindest schon zweitligareife Strukturen sowie eine Halle vorweisen kann, wird es bei einem möglichen Aufstieg nur um den Klassenerhalt gehen. Dafür braucht es zusätzlich noch drei bis vier Neuzugänge mit Zweitligaformat.

    Schaut euch Krefeld an. Die waren in der Hinrunde schon auf einem ähnlichen Weg wie Oppenweiler. Konnten in der Winterpause aber ordentlich nachordern, um zumindest eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Letztes Wochenende dann doch abgestiegen.

    Nach allem, was man so hört, bestreiten Minimum 1/3 der Erst- und Zweitligisten ihren Etat u. a. mit einem Mäzen, der auf den ersten Blick nicht immer erkennbar ist. Wenn Not am Mann ist und noch Spieler nachverpflichtet werden müssen, wird halt die Schatulle geöffnet. Gelnhausen hatte in der letzten Saison einen Etat von 650.000 Euro. Wie hoch wird dieser bei einem Aufstieg sein? Wie viel Geld für sportliche Neuzgänge und deren Gehälter bleibt übrig, wenn zuvor schon in Banden, Boden und Buzzer investiert werden musste?

  • Es wird für den TVG (und auch für den EHV) ein Risiko sein, aufsteigen zu wollen.

    Du drehst dich im Kreis? Warum ein Risiko. Wenn die Saison solide durchfinanziert ist,nicht.

    Vielleicht bleiben ein paar der richtig guten Spieler in Liga 2 bei einem anderen Verein, aber ansonsten. Wenn der Kaufmann im Verein einen klaren Kopf hat ist das Risiko nicht da.

    Dann würde ich eher die Chancen sehen: Gelnhausen taucht durch den Aufstieg in der Bundesweiten Sportlandschaft auf. Ruhm und Ehre für den TVG.

    in jedem Fall könnten wir uns doch hier freuen, da wir ein Jahr lang den Weg des TVGs bequatschen und vergleichen können.

  • Bitte nicht falsch verstehen:

    Ich finde gallische Dörfer (wie die Gallier von der Alb) echt super, die mit guter Jugendarbeit und noch mehr Herzblut immer wieder an die Tür zum Oberhaus oder der 2. Liga anklopfen.

    Der Erfolg von Gelnhausen scheint auf Basis der guten Jugendarbeit der letzten Jahre aufzubauen. Super! Ich finde die Füchse-Town (1. Liga) sowie die Nachwuchsarbeit von Bayer Dormagen sehr gut! Kostet aber auch einiges! Die Rheinländer schaffen es Jahr für Jahr, wieder neue Nachwuchstalente in der 2. Liga zu etablieren, müssen aber auch jedes Jahr wieder gestandene Talente abgeben und haben in jeder Saison auch Abstiegssorgen bzw. Insolvenzrisiko. Der Etat von Dormagen dürfte zu den niedrigsten der 2. Liga gehören (immer mal wieder Etatprobleme und wenig Zuschauerresonanz). Ich kann nicht beurteilen, wie gut die Jugendarbeit in Gelnhausen ist. Aue scheint von der guten Jugendarbeit des SCM sowie DHfK Leipzig zu profitieren. Gibt es in Gelnhausen die Möglichkeit, mit einem Erstligisten zu kooperieren, um Talenten aus deren Nachwuchsakademie die 2. Liga zu ermöglichen?

    Aktuell hat man Rechtsaußen Redkyn, der per Zweitspielrecht aus Großwallstadt gekommen ist. Dieses Modell könnte man bei einem Verbleib in Liga 3 ausbauen. Bei einem Aufstieg in Liga 2 gäbe es aus meiner Sicht keinen wirklich geeigneten Erstligisten. Es gab vor rund zehn Jahren mal ein, zwei Spieler wie Hendrik Schreiber und Moritz Zörb, die auf diese Weise aus Wetzlar kamen, wohin man durch Jasmin Camdzic einen guten Draht hatte. So richtig dauerhaft gefruchtet hat das aber auch nicht. Dafür müssen die betreffenden Spieler auch so gut sein, dass sie sofort weiterhelfen und nicht den eigenen Talenten einen Kaderplatz wegnehmen.

  • ich kann mir das schon gut vorstellen. ich hatte dort mal beruflich ein Projekt. Das ist ein nettes kleines Mittelzentrum fernab jeglicher Konkurrenz. Der TVE spielt in der Stadthalle (also die größte Veranstaltungshalle im Ort. In der Firma, in der ich zu tun hatte, war der TVE ein Begriff. Wenn es gewachsene lokale Sponsoren gibt (und dort gibt es einen größeren Mittelstand als in Eisenach - Opel), dann sehe ich nicht, was dagegen sprechen sollte.

    gehe mal auf die HP. Ich sehe da über 100 Logos.

    Die Zuschauerzahlen sind doch auch stabil, oder?

    Gut beobachtet: Laut KI ist Emsdetten ein sehr wirtschaftsstarker Ort mit vielen erfolgreichen Familienunternehmen. Ergo verhält sich mit den Menschen, von den doch etliche ein dickes Portmonee haben. Der Hauptsponsor alleine könnte - wenn er wollen würde - ein paar Jahre problemlos 1. Liga finanzieren.

    Gleiches gilt für das Münsterland, das ebenfalls als wirtschaftsstark gilt. Immer mehr Sponsoren aus der Region haben in den vergangenen Jahren einen Sponsoringvertrag unterschrieben. Der TVE hat in seiner Historie des öfteren seine Aufstiegsspiel in größeren Hallen in Münster erfolgreich gespielt. In Emsdetten wird seit vielen Jahren darüber diskutiert, dass die Emshalle für die 2. Liga nicht mehr tauglich ist. Es gab verschiedene Ansätze, eine neue Arena wie in Lingen oder Gummersbach zu bauen. Sind aber bislang alle im Sande verlaufen. Aktuell reicht die Emshalle sicherlich.

    Es sind also insgesamt sehr gute Voraussetzungen am Start.

    Jetzt kommt das Aber: Geld kann nicht immer Erfolg kaufen. Und dass ist doch immer wieder das Schöne am Sport, dass Underdogs wie Gelnhausen mit Leidenschaft und Herzblut Parolie bieten können.

  • Aktuell hat man Rechtsaußen Redkyn, der per Zweitspielrecht aus Großwallstadt gekommen ist. Dieses Modell könnte man bei einem Verbleib in Liga 3 ausbauen. Bei einem Aufstieg in Liga 2 gäbe es aus meiner Sicht keinen wirklich geeigneten Erstligisten. Es gab vor rund zehn Jahren mal ein, zwei Spieler wie Hendrik Schreiber und Moritz Zörb, die auf diese Weise aus Wetzlar kamen, wohin man durch Jasmin Camdzic einen guten Draht hatte. So richtig dauerhaft gefruchtet hat das aber auch nicht. Dafür müssen die betreffenden Spieler auch so gut sein, dass sie sofort weiterhelfen und nicht den eigenen Talenten einen Kaderplatz wegnehmen.

    Redkyn ist aber auch nur aufgrund der Verletzungsproblematik auf Außen gekommen. Man hatte teilweise keinen typischen Linksaußen zur Verfügung, sodass dort der Rückraum ausgeholfen hat. Es war entsprechend keine gezielte Verstärkung, sondern hat nur auf eine Verletungsmisere reagiert.