Helfer für Bachelorarbeit gesucht

  • Hallo Zusammen!

    Ich bin Tim, 21 Jahre alt und studiere im Studiengang Journalismus und Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) an der Westfälischen Hochschule. Außerdem sitze ich gerade an meiner Bachelorarbeit und bräuchte dafür eure Hilfe.

    In der Arbeit untersuche ich, ob emotionale Kommentierungen im Sport den Kommentator glaubwürdiger erscheinen lassen oder ab einem gewissen Punkt das Gegenteil eintritt. Das Ganze mache ich am Beispiel einer Handballszene. Daher ist dieses Forum hier natürlich perfekt dafür geeignet[Blockierte Grafik: https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.p…/2/16/1f609.png].

    Ihr werdet zunächst eine kommentierte Szene sehen und würdet anschließend einen Fragebogen ausfüllen. Das Ganze dauert ungefähr 15 Minuten. Die Szene, die ihr seht, entscheidet sich durch die Frage nach eurem präferierten Reiseziel. Da ich für den Strand schon einige Leute habe, wäre ich dankbar, wenn ihr auch entgegen eurer eigentlichen Entscheidung eines der anderen beiden Optionen wählen würdet. Diese Frage hat nämlich mit der Auswertung sowieso nichts zu tun.

    Als Dankeschön für eure Zeit und Mühe haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel von 3 Amazon-Gutscheinen à 10 € teilzunehmen!

    Das hier ist der Link zum Fragebogen: https://l.facebook.com/l.php?u=https%…yRp_RYpkiKdc7bg

    Danke für eure Hilfe und eine schöne Woche wünsche ich euch!

  • ich habs gemacht. ich schätze, dass der wichtigste Parameter das Alter ist. mit 18 hätte mir der Kommentator bei Karibik mitgerissen, viele Monde später nervt dessen Dauergequassel nur noch. Viel Erfolg und lass dich von Capitano19 / Sascha Staat zu Kreisab einladen, falls die Note so ausfällt, dass man sich damit blicken lassen kann.

  • ich habs gemacht. ich schätze, dass der wichtigste Parameter das Alter ist. mit 18 hätte mir der Kommentator bei Karibik mitgerissen, viele Monde später nervt dessen Dauergequassel nur noch. Viel Erfolg und lass dich von Capitano19 / Sascha Staat zu Kreisab einladen, falls die Note so ausfällt, dass man sich damit blicken lassen kann.

    Kann ich nachvollziehen. - Ich fand den Kommentator auch kaum zu ertragen. Ich hätte bei einer Live-Übertragung vermutlich schon am Anfang den Ton ausgestellt oder auf "ohne Kommentar" umgestellt. - Dieses übetrieben emotionalisierte und weitestgehend substanzlose Gequatsche erinnert mich an Samstagnachmittage in der Autowaschanlage mit dem Radio auf Fußballkonferenz...

    Ich brauche keinen Kommentator, der mir erzählt, was ich gerade selber sehe. Deswegen sind ARD/ZDF Handballübertragungen auch üblicherweise so schlimm für Leute, die den Sport "leben".

  • Kann ich nachvollziehen. - Ich fand den Kommentator auch kaum zu ertragen. Ich hätte bei einer Live-Übertragung vermutlich schon am Anfang den Ton ausgestellt oder auf "ohne Kommentar" umgestellt. - Dieses übetrieben emotionalisierte und weitestgehend substanzlose Gequatsche erinnert mich an Samstagnachmittage in der Autowaschanlage mit dem Radio auf Fußballkonferenz...

    Ich brauche keinen Kommentator, der mir erzählt, was ich gerade selber sehe. Deswegen sind ARD/ZDF Handballübertragungen auch üblicherweise so schlimm für Leute, die den Sport "leben".

    Generell an alle nochmal, wenn ihr aus Spaß schauen wollt wie man diese Szene auch kommentieren könnte. Klickt gerne bei der Reisezielfrage mal eine der anderen beiden Antworten an. Dann seht ihr zwar dieselbe Spielszene, die Kommentierung ist vom Stil her aber anders. Ein Vergleich zwischen allen Szenen hätte nur die Länge des Bogens noch weiter gesprengt. Freut mich dennoch, dass es auch so zu einer kleinen Debatte geworden ist :). Der Hinweis dient nur dazu, dass der Herr, der mir diese Szenen netterweise nach meinen Vorgaben jeweils kommentiert hat, in kein schlechtes Licht rückt, wenn ihr ihn zufälligerweise demnächst mal wieder bei einem Handballspiel als Kommentator hören solltet. Er macht das nämlich hauptberuflich und hatte sich bereit erklärt mir bei meinem Vorhaben zu helfen.

    Einmal editiert, zuletzt von tim.kuehnel (13. März 2026 um 08:39)

  • Der Hinweis dient nur dazu, dass der Herr, der mir diese Szenen netterweise nach meinen Vorgaben jeweils kommentiert hat, in kein schlechtes Licht rückt, wenn ihr ihn zufälligerweise demnächst mal wieder bei einem Handballspiel als Kommentator hören solltet. Er macht das nämlich hauptberuflich und hatte sich bereit erklärt mir bei meinem Vorhaben zu helfen.

    Der "Herr" wird vermutlich hier sogar mitlesen, wenn er Profi ist und sich für seine Zielgruppe interessiert. Sascha Staat ist auch beruflich als Kommentator und hier offen unterwegs.

    Wenn es einen Ort gibt, wo die Kommentatoren überhaupt Feedback bekommen, dann hier.

    Hier gibt es User die sehr fundiert die Vorzüge von DDR-Legende Heinz Florian Oertel im Vergleich zur aktuellen Generation diskutiert haben.

    Zitat

    Klickt gerne bei der Reisezielfrage mal

    Cleverer Schachzug, um die statistische Grundgesamtheit hochzupushen.

  • Schon der Originalkommentar hat mich stellenweise aufhorchen lassen – im negativen Sinne. Man hatte zeitweise das Gefühl, der Kommentator schießt weit über das Ziel hinaus. Muss wirklich jeder Abschluss ein „Sensationsabschluss" sein? Wird ein Tor schlechter, wenn man es nüchtern beschreibt?

    „Sensationsabschluss. Oben, unter die Latte. Gehämmert fast."

    Diese Häufung von Superlativen und abgehackten Ausrufen wirkt auf mich eher inflationär als spannungssteigernd. Wenn alles außergewöhnlich ist, ist nichts mehr außergewöhnlich!

    Oder bin ich hier zu kritisch – haben wir uns schlicht daran gewöhnt, dass Spannung heute nur noch durch sprachliche Übertreibung erzeugt werden kann?

  • Diese Häufung von Superlativen und abgehackten Ausrufen wirkt auf mich eher inflationär als spannungssteigernd. Wenn alles außergewöhnlich ist, ist nichts mehr außergewöhnlich!

    Das ist deine subjektive Meinung und das Ziel der akademischen Arbeit wird ja (auch) vermutlich sein, rauszufinden wie die Wahrnehmung ist und welche unterschiedlichen Zielgruppen in Frage kommen. In erinnere, dass wir hier gewaltige technische Umwälzungen haben. Bei der letzten EM konnte man auf Dyn zwei verschiedene Kommenatoren wählen.

    Ich schätze, es gibt bald tools die beispielsweise den englischen Kommentator simultan übersetzen und dabei auch die Stimmung mitnehmen.

    Ich erinnere an Paul Bray, den einzigen nennenswerten Kommentator aus England. Der bringt auch extreme Emotion rüber, aber ein ganz anderes Level als der "Karibikmann".

    Nur mal so als ein paar ungeordnete Gedanken zum Thema

  • Klar, das ist meine subjektive Meinung. Eine, die in Fachkreisen seit Jahren diskutiert wird – da sage ich Dir nichts Neues.

    Viele Zuschauer finden die Häufung von Begriffen wie „Sensationsabschluss“ einfach inflationär. Das mindert die echte Spannung. Bei der Bachelorarbeit komt da sicher nichts anderes raus.

    Handball-Übertragungen wie bei den ARD-Duos Naß/Bitter balancieren ständig auf dem Grat zwischen Unterhaltung und Übertreibung. Nüchterne Beschreibungen machen Tore aber nicht schlechter – im Gegenteil, sie wirken authentischer.

    Zuschauer gewöhnen sich halt systematisch an diese Übertreibungen. Dieser Kommentatoren-Stil bleibt dadurch erhalten und wird von vielen Kommentatoren im Laufe ihrer Karriere sogar noch ausgebaut. Ideal wäre für mich eher eine Balance aus Sachlichkeit und Leidenschaft – wie bei Top-Leuten, die das Spiel einfach "atmen" lassen.

  • Freundschaft!

    Handball-Übertragungen wie bei den ARD-Duos Naß/Bitter balancieren ständig auf dem Grat zwischen Unterhaltung und Übertreibung. Nüchterne Beschreibungen machen Tore aber nicht schlechter – im Gegenteil, sie wirken authentischer.

    Das Problem geht heutzutage schon dabei los, dass eben alles beschrieben wird, was man sehen kann. Das ist sinnvoll im Radio oder Audiostream, aber eben nicht im Fernsehen. Es wird generell zu viel gesprochen von den meisten Kommentatoren.

    Was Bitter angeht, ist es auch keine Gratwanderung, sondern klar drüber. Was er macht, ist histerisches Geschreihe. Das mag man bei einem CL-Finale noch durchgehen lassen, aber bei der EM war er in jedem Kleckerspiel genauso drauf als ginge es gerade um den Weltuntergang.

  • Freundschaft!

    Das Problem geht heutzutage schon dabei los, dass eben alles beschrieben wird, was man sehen kann. Das ist sinnvoll im Radio oder Audiostream, aber eben nicht im Fernsehen. Es wird generell zu viel gesprochen von den meisten Kommentatoren.

    Was Bitter angeht, ist es auch keine Gratwanderung, sondern klar drüber. Was er macht, ist histerisches Geschreihe. Das mag man bei einem CL-Finale noch durchgehen lassen, aber bei der EM war er in jedem Kleckerspiel genauso drauf als ginge es gerade um den Weltuntergang.

    was man bei dyn alles so verpasst hat8|

  • Ich erinnere an Paul Bray, den einzigen nennenswerten Kommentator aus England. Der bringt auch extreme Emotion rüber, aber ein ganz anderes Level als der "Karibikmann".

    Dafür ordnet Paul Bray quasi gar nichts ein. Und er kommentiert gefühlt ja jedes Spiel. Mir persönlich fehlt da die Abwechslung.

  • Das Problem ist, dass der Kommentator Fuss durch seine Art und Weiße diesen Sensationskommentatismus geprägt haben. Die anderen beiden Buschi und Schmiso sind dann auf den Zug aufgesprungen. Diese drei Kommentatoren sind die Pest für alle anderen sachlichen Sportbegleitjournalisten.

    Beim Fußball kann ich es absolut verstehen, dass die Kommentatoren ihre Stimmen so oft erheben müssen. Der gemeine Zuschauer sitzt vor dem TV und es passiert wenig bis kaum etwas. Da nickt man kurz ein, ist in einem Gespräch mit seinen Gästen/Kumpels/whatever vertieft oder man doomscrollt im Smartphone. Durch den "Schrei" ist man dann als Zuschauer wieder "on Board".

    Beim Handball - wo in der Regel immer viel passiert - darf diese Art der Kommentator überhaupt keine Rolle spielen und man sollte diese Personen (z.B. Schmiso) gar nicht antreten lassen.

    Im ÖRR hat Florian Naß ein großes Problem. Er hat wenig Zeit sehr vielen WM/EM/Olympia-Guckern den Sport nah zu bringen. Helden zu erzeugen usw. Das was ich aber immer wieder an ihm bemängle ist diese Hibbeligkeit in seiner Stimme. Er überpowert in seiner Performance, da er hier komplett aussprudelt und meint jedes kleinste Detail des letzten Jahre (WM bis EM) unter zu bringen. Wer spielt wo, wer hat wann die Kabine verlassen, welche Schuhe und was für besonderen Haarschnitt die Spieler haben. Und wenn dann noch ein Bitter dazu kommt - dann implodiert das komplett bei dem Duo.

    Bei DYN finde ich ihn viel sachlicher in der Kommentierung. Da merkt man, dass er hier die "gemeinen" Zuschauer nicht "abholen" muss.

    “I don't know why people are so keen to put the details of their private life in public; they forget that invisibility is a superpower.” — Banksy