Ich lese hier in der Gesamtheit der Reaktionen keine Fixierung auf einen Verein. Wenn du dich auf den SCM beziehst, dann hat Rheiner ein paar Beiträge vorher auch andere Vereine als Beispiel angeführt.
Ja dann ist ja alles gut ...
Ich lese hier in der Gesamtheit der Reaktionen keine Fixierung auf einen Verein. Wenn du dich auf den SCM beziehst, dann hat Rheiner ein paar Beiträge vorher auch andere Vereine als Beispiel angeführt.
Ja dann ist ja alles gut ...
Abgesehen von der aktuellen Diskussion um eine Szene kann es einfach nicht sein, dass absolut identische Situationen völlig unterschiedliche Konsequenzen haben. Und genau DAS zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison.
Auch das war gg Hannover wieder mehrfach zu sehen, egal wie dolle zB capitano19 oder Andere die Unparteiischen diese Partie gesehen haben.
Die Schiedsrichter des Spiels vom Samstag können aber nicht mehr tun, als selber diese Regel immer gleich anzuwenden. Sie sind nicht dafür in Sippenhaft zu neben, wenn andere Paare das anders interpretieren. Und denn Eindruck könnte man gewinnen, wenn man sich die Diskussion hier ansieht. Natürlich ist es generell ein Problem, dass die Regeln nicht immer gleich interpretiert werden. Aber das ist dann eben ein Grundsatzproblem und kein Problem von Thöne/Zupanovic, die am Samstag ordentlich gepfiffen und in der letzten Szene absolut korrekt entschieden haben.
Die Schiedsrichter des Spiels vom Samstag können aber nicht mehr tun, als selber diese Regel immer gleich anzuwenden. Sie sind nicht dafür in Sippenhaft zu neben, wenn andere Paare das anders interpretieren. Und denn Eindruck könnte man gewinnen, wenn man sich die Diskussion hier ansieht. Natürlich ist es generell ein Problem, dass die Regeln nicht immer gleich interpretiert werden. Aber das ist dann eben ein Grundsatzproblem und kein Problem von Thöne/Zupanovic, die am Samstag ordentlich gepfiffen und in der letzten Szene absolut korrekt entschieden haben.
Du betonst immer, dass sie diese Szene korrekt gepfiffen haben. Vielleicht den Buchstaben nach, aber nicht der Intention der Regel nach.
Gerade bei den komplexen Spielsituationen im Handball, sollte im Vordergrund stehen, was die Regel bewirken soll.
Hier erfolgte der Pfiff nachdem der Pass zum freistehenden Spieler erfolgt ist. Ist das Spielverzögerung? Vorher hat er sich den Raum für den Pass verschafft indem er sich von den Abwehrspielern entfernt hat. Ist das Zeitverzögerung?
Das Nach-Hinten-Laufen war m.E. nicht das Problem.
Dass er dort anfing, auf der Stelle zu prellen ohne Bewegung - das war‘s!
Eine Situation bei der in den ersten 50 min des Spiels kaum einer auf die Idee käme direkt passiv zu pfeifen. Das ist der mE berechtigte Vorwurf.
Eine Situation bei der in den ersten 50 min des Spiels kaum einer auf die Idee käme direkt passiv zu pfeifen. Das ist der mE berechtigte Vorwurf.
Die Situation würde es in den ersten 50 Minuten (eher 58) gar nicht geben.
Die Situation würde es in den ersten 50 Minuten (eher 58) gar nicht geben.
Dann siehst Du die falschen Handballspiele - das passiert vielleicht nicht häufig, aber es passiert und dann wird idR nicht einmal das passive Vorwarnzeichen gezeigt. Im Übrigen hast Du nur die Möglichkeit der passierenden Spielsituation negiert. Ich gehe daher davon aus dass Du meiner Wertung daher zustimmst.
Es ist Wundertüte.
Da hätten Sonntag die Hälfte der HBL-Schiris den Arm gehoben und die andere Hälfte hätte sofort abgepfiffen (grob geschätzt).
Und je nach Halle wär der Anteil der Sofort-Pfeifer stark nach unten gegangen.
Passives Spiel ist halt ne Willkür-Regel.
Das Nach-Hinten-Laufen war m.E. nicht das Problem.
Dass er dort anfing, auf der Stelle zu prellen ohne Bewegung - das war‘s!
Hab gerade nochmal geschaut. Er prellt nicht auf der Stelle. Er läuft langsam nach hinten mit 2 mal prellen und wirft nach vorne. Dann kommt der Pfiff. Wir reden handgestoppt von 2 Sekunden Ball in seinem Besitz bei Vollfeldverteidigung. Sagen wir drei.
Und das ist Leuten, die nicht viel mit Handball am Hut haben, nicht zu vermitteln.
Es war dem Buchstaben der Regel gerecht, mir gefällt dann die Regel einfach nicht. Weil sie unfassbar viel Spielraum lässt. Und über den Spielverlauf nicht konsequent und gleichmäßig angewendet wird. Sechs Schritte zurück machen kommt häufig vor.
Ich möchte auch nochmal klarstellen: Ich möchte nicht die Schiedsrichter kritisieren oder mich auf bestimmte Mannschaften einschießen. Ich bezweifle aber, dass es den Pfiff in einem WM-Finale, CL-Finale, bei SCM-Flensburg, Flensburg-Berlin oder ähnlicher Kragenweite gefallen wäre, wo man nur „die ganz klaren Sachen“ pfeift. Da wäre weniger Spielraum zum Schutz von Spielern und Schiris zum Wohle des Sports.
Ich möchte auch nochmal klarstellen: Ich möchte nicht die Schiedsrichter kritisieren oder mich auf bestimmte Mannschaften einschießen. Ich bezweifle aber, dass es den Pfiff in einem WM-Finale, CL-Finale, bei SCM-Flensburg, Flensburg-Berlin oder ähnlicher Kragenweite gefallen wäre, wo man nur „die ganz klaren Sachen“ pfeift. Da wäre weniger Spielraum zum Schutz von Spielern und Schiris zum Wohle des Sports.
Wir können das jetzt noch ne Woche diskutieren, aber es ist müßig!
Beide Seiten haben Recht!
Ja, der Pfiff war korrekt.
Nein, in vielen anderen Spielen hätte es ihn nicht gegeben (unabhängig davon, wer pfeift).
Kann man beenden die Diskussion.
Sechs Schritte zurück machen kommt häufig vor.
Bitte, Sebi, wirklich, das Argument ist völlig jenseits von Gut und Böse.
Angenommen, genau gleiche Situation bei SCM - Füchse. SCM in Ballbesitz.
Hätten die das so gepfiffen wie am Sonntag in Wuppertal?
Wir können das jetzt noch ne Woche diskutieren, aber es ist müßig!
Beide Seiten haben Recht!
Ja, der Pfiff war korrekt.
Nein, in vielen anderen Spielen hätte es ihn nicht gegeben (unabhängig davon, wer pfeift).
Kann man beenden die Diskussion.
Korrekt? Er ist durch die Regeln abgedeckt - mehr aus meiner Sicht nicht. Um korrekt zu sein bedarf es nach meiner Meinung mehr.
Ähnlich wurde es Ende letzten Jahres bei der Handball-WM der Frauen im Spiel zwischen Serbien und den Färöer Inseln gehandhabt. Ein kurzes, aber merkliches Verzögern des freien Torwurfes und auf der Stelle prellen genügte zur sofortigen Entscheidung auf Passives Spiel.
Angenommen, genau gleiche Situation bei SCM - Füchse. SCM in Ballbesitz.
Hätten die das so gepfiffen wie am Sonntag in Wuppertal?
Das ist bei der Bewertung der Szene in Wuppertal maximal irrelevant, ganz ehrlich. Ich kann doch nicht zum Maßstab nehmen, was woanders gepfiffen wurde. Ich muss einordnen, was in Wuppertal gepfiffen wurde. Immer dieses "hätte, wenn und aber". Das wissen wir nicht. Warum soll ich mich dann in Bezug auf die Szene beim BHC-Spiel beschäftigen, wenn es faktisch nicht im Ansatz nachweisbar ist?
Ähnlich wurde es Ende letzten Jahres bei der Handball-WM der Frauen im Spiel zwischen Serbien und den Färöer Inseln gehandhabt. Ein kurzes, aber merkliches Verzögern des freien Torwurfes und auf der Stelle prellen genügte zur sofortigen Entscheidung auf Passives Spiel.
Ich finde nicht, dass die Situationen vergleichbar sind. Die Szene mit den Serbinnen war eine glasklare "Arbeitsverweigerung". Die Spielerin hat alles dafür getan, nicht werfen zu müssen.
Beim BHC geht der Blick des Spielers nach vorn, er sucht seine Mitspieler. Dann zieht er drei Gegner auf sich und es folgt der lange Pass nach vorn. Aus meiner Sicht ist das eigentlich ein genialer Schachzug.
Bitte, Sebi, wirklich, das Argument ist völlig jenseits von Gut und Böse.
Von mir aus ziehe ich das Argument zurück. Ich verstehe auch, dass Du auf das Regelwerk schaust, dich ja bereits öffentlich vor einem großen Publikum festgelegt hast und deinen Standpunkt verteidigst. Und ja, mir geht es darum, dass ich die Regel schlecht finde, weil sie so viel Spielraum bietet.
Was ist denn mit meinen anderen Argumenten:
Was muss ich denn als Angriffsspieler tun? Direkt nach vorne rennen? Und warum nur in der letzten Minute? Gibt es da eigentlich eine Handreichung in den Regeln zu oder ist das "nur" Konsens im Schiedsrichterwesen, dass zwei Sekunden in Minute 28 kürzer sind als bei 59:52?
Eine Situation bei der in den ersten 50 min des Spiels kaum einer auf die Idee käme direkt passiv zu pfeifen. Das ist der mE berechtigte Vorwurf.
Danke!
Die Schiedsrichter des Spiels vom Samstag können aber nicht mehr tun, als selber diese Regel immer gleich anzuwenden. Sie sind nicht dafür in Sippenhaft zu neben, wenn andere Paare das anders interpretieren. Und denn Eindruck könnte man gewinnen, wenn man sich die Diskussion hier ansieht. Natürlich ist es generell ein Problem, dass die Regeln nicht immer gleich interpretiert werden. Aber das ist dann eben ein Grundsatzproblem und kein Problem von Thöne/Zupanovic, die am Samstag ordentlich gepfiffen und in der letzten Szene absolut korrekt entschieden haben.
Ich meinte unterschiedliche Bewertung(en) innerhalb des gleichen Spiels, falls das unklar war.