09. Spieltag: ThSV Eisenach - VfL Gummersbach

  • Nur, dass sie mMn das Tor gar nicht gepfiffen haben. Sie haben bereits direkt nach der Ausführung gesagt, dass es nicht zählt und sind DANN zum VB gegangen. Schau es Dir an.

    Ja, in der Vergangenheit habe ich ja auch schon argumentiert, dass Schiedsrichter*innen auf ihren Ersteindruck auf Feld vertrauen sollen, wenn der Videobeweis keine eindeutigen Bilder liefert. Aber jeder selbstreflektierte Mensch, der sich seiner persönlichen Grenzen bewusst ist, sollte sich im Klaren darüber sein, dass es nicht menschenmöglich ist in Realgeschwindigkeit den Fuß des Spielers und seine 2,5 Meter entfernte Hand gleichzeitig im Fokus zu haben und den Unterschied beider Bewegungen im Millisekundenbereich wahrzunehmen. Bei dieser konkreten Entscheidung kann die eigene Wahrnehmung auf dem Feld kein Kriterium sein, wenn man sich selbst nicht für ein übermenschliches Wesen hält.

    Liefert der Videobeweis dann keinen klaren Beleg für einen Regelverstoß, dann kannst Du eine solche Entscheidung einfach nicht treffen.

  • Genau darum geht es doch. In Realgeschwindigkeit ist das für Schidsrichter*innen auf dem Feld nicht wahrnehmbar. Wenn dann die Videobilder in der gewohnt schwachen HBL-Qualität keinen eindeutigen Regelverstoß belegen, dann muss die Schlussfolgerung sein, dass das Tor zählt.

    Sehe ich auch so

    Handball ist mehr als Rock`n´Roll...it`s HEAVY METAL :smokin:

  • ??????
    Es geht um Fairness - grundsätzlich und die ganze 60 Minuten und nicht nur die letzen 30 Sekunden:
    Das gleiche wie im Spiel Kiel vs Flensburg. Auch hier wurde sich nur das Zuspiel an Köster angeschaut. Das Foul vorher war egal.....

    Ich meinte Rheiner mit dem wegducken

    Sonst lamentiert er deutlich über schlechte Bilder und falsche Auswertung.
    Heutevistver wohl schon zu Bett gegangen 😊

  • Eigentlich schade, dass sich so wenige überwinden können zu sagen, dass die beiden Damen einen mega Job gemacht haben. Ich habe sie in der letzte Saison häufig kritisiert. Heute war es eine unaufgeregt und klare Linie. Die 50:50 sehe ich auf beiden Seiten richtig entschieden. In dieser Atmosphäre und diesem Spielverlauf… Chapeau

    50 Minuten lang fand ich die Linie von Kuttler & Merz gut, aber nach den Videobeweisen ging es bergab. in der Schlussphase gab es auf beiden Seiten plötzlich Zeitstrafen für geringfügige Fouls. Da wichen sie komplett von ihrer vorherigen Linie ab.

  • 50 Minuten lang fand ich die Linie von Kuttler & Merz gut, aber nach den Videobeweisen ging es bergab. in der Schlussphase gab es auf beiden Seiten plötzlich Zeitstrafen für geringfügige Fouls. Da wichen sie komplett von ihrer vorherigen Linie ab.

    Arcoshi, du bist nur angepisst, weil Gummersbach einen Punkt liegen gelassen hat 😉 und lässt deine Laune an der letzten Szene und dem VB aus

  • 50 Minuten lang fand ich die Linie von Kuttler & Merz gut, aber nach den Videobeweisen ging es bergab. in der Schlussphase gab es auf beiden Seiten plötzlich Zeitstrafen für geringfügige Fouls. Da wichen sie komplett von ihrer vorherigen Linie ab.

    Aber sicher nicht zu Ungunsten einer der beiden Mannschaften

  • Challenge als Variante

    1. Wird vom Gespann auf Tor entschieden, challengt Eisenach. Für mich unklare Videobeweislage: Entscheidung also Tor.


    2. Wird vom Gespann das Tor aberkannt, challengt Gummersbach. Unklare Beweislage. Entscheidung also kein Tor.


    In beiden Fällen kommen die Schiedsrichter mit der getroffenen Entscheidung durch. Alles gut.


    3. Ist der Videobeweis eindeutig, wird die Entscheidung revidiert. Gut so.


    4. Hat ein Team seine Challenge verbraucht. Pech gehabt!

  • Das passive Spiel nach der letzten Auszeit des VfL Gummersbach ist beispielsweise eine Unverschämtheit. Vor der Auszeit war kein passive Spiel angezeigt. Nach der Auszeit führt Vidarsson den Freiwurf zu Roganovic aus, dieser passt zu Schluroff und schon ist der Arm oben.

    Zitat

    Erläuterung 4: passives Spiel

    B3. Warnzeichen bei zu langen Aufbauphasen

    Grundsätzlich muss jeder angreifenden Mannschaft vor Beginn einer gezielten Angriffshandlung eine Aufbauphase mit einem vorbereitenden Passspiel zugestanden werden. [...]

  • Ich verstehe wirklich nicht, wie man bei den Bildern sagen kann, dass das ne falsche Entscheidung ist. Es gibt ja ZWEI Themen.

    Erstens, war der Ball noch in der Hand, als er in der Luft war - hier würde ich nochmal die Gesetze der Physik bemühen: Bis wann muss denklogisch ein Ball bei den Gesetzen der Fliehkraft in der Hand sein? Wenn der Ball waagerecht ins Tor geht, dann logischerweise bis zum Höchststand des Armes, also schlichtweg, wenn er im 90 Grad Winkel zur Erde steht. Und da kann man anhand der Bilder schon sagen, dass er in der Luft ist, bevor der Arm vertikal steht.

    Aber, was viele vergessen: Wo darf der Fuß sein, wenn ein Freiwurf ausgeführt wird? Er darf die gestrichelte Linie nicht berühren. Das tut er aber, kurz bevor er abhebt.

    Es wäre das Tor des Jahres geworden, aber es war irregulär und die Damen haben es auf dem Feld bereits direkt so entschieden und wurden durch die Bilder bestätigt.

  • Arcoshi, du bist nur angepisst, weil Gummersbach einen Punkt liegen gelassen hat 😉 und lässt deine Laune an der letzten Szene und dem VB aus

    Liefere doch zur Abwechslung einmal Deine persönliche, argumentative Einschätzung oder vielleicht sogar einen passenden Beleg dafür, dass die Entscheidung am Spielende richtig war.

    P.S.: Die Verballhornung meines Usernamens kannst Du Dir gerne sparen. Danke!

  • Liefere doch zur Abwechslung einmal Deine persönliche, argumentative Einschätzung oder vielleicht sogar einen passenden Beleg dafür, dass die Entscheidung am Spielende richtig war.

    Was willst du denn jetzt hören?

    Ich sehe, dass er abhebt. Andere auch.

    Wenn du das anders siehst, ist es okay.

  • Aber jeder selbstreflektierte Mensch, der sich seiner persönlichen Grenzen bewusst ist, sollte sich im Klaren darüber sein, dass es nicht menschenmöglich ist in Realgeschwindigkeit den Fuß des Spielers und seine 2,5 Meter entfernte Hand gleichzeitig im Fokus zu haben und den Unterschied beider Bewegungen im Millisekundenbereich wahrzunehmen.

    Worauf basiert deine Beurteilung der menschlichen Fähigkeiten? Ich meine, dass man das bei gutem Blickwinkel sehr wohl wahrnehmen kann. Man muss sich nicht auf einen Punkt fokussieren. Auge und Gehirn können durchaus dazu in der Lage sein, das Ereignis als Gesamtes zu bewerten.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Hier befindet sich der ausgestreckte Arm am höchsten Punkt ( BigRick) und anhand der Spiegelung auf dem Fußboden kann man klar belegen, dass in diesem Moment der Fuß noch Bodenkontakt hat. (Nebenbei sieht man, dass die Bildrate nicht annäherend reicht, um bei diesen Geschwindigekiten auch nur annäherend auflösen zu können, wann der Ball die Hand tatsächlich verlässt.)


    P.S. Wir können gerne darüber reden, ob die Fußspitze die Linie berührt. Aber Miro Schluroff hat im DYN-Interview nach dem Spiel gesagt, dass die Schiedsrichterinnen ihm nach dem Videobeweis mit einer Geste signalisiert haben, er hätte den Standfuß angehoben. Lieder verzichtet die HBL bzw. das DHB-Schiedsrichterwesen weiterhin darauf die per Videobeweis getrofenen Entscheidungen transparent in der Halle zu verkünden.

  • P.S. Wir können gerne darüber reden, ob die Fußspitze die Linie berührt. Aber Miro Schluroff hat im DYN-Interview nach dem Spiel gesagt, dass die Schiedsrichterinnen im nach dem Videobeweis mit einer Geste signalisiert haben, er hätte den Standfuß angehoben.

    Dass er den Fuß anhebt ist doch unstrittig, die Frage ist nur, ob der Ball da schon die Hand verlassen hat.

    Das Problem an dieser Anwendung des Videobeweises ist einfach, dass nicht klar wird, ob und welche Entscheidung die Schiedsrichter auf dem Feld getroffen haben. So will man durch Betrachtung der Bilder etwas herausfinden, was technisch Möglicherweise gar nicht darstellbar ist und bewegt sich im Bereich der Vermutungen.

    Einmal editiert, zuletzt von Onehitwonder (16. Oktober 2026 um 22:55)

  • Dann sind wir uns doch einig. Entweder berührt er die Linie oder er hebt ab. Die Damen haben sich auf das Abheben festgelegt. Auf irgendwas müssen sie sich ja festlegen. Ist aber eigentlich egal, weil es so oder so nicht zählt.

    Ich verstehe Euch ja, aber das Spiel ist gerecht ausgegangen. Dass so eine geile Bude von Schluroff wegen 2 cm nicht zählt, trifft auch mein Spielerherz. Aber atmet durch und morgen sieht die Welt wieder anders aus.

    Die Damen sind nicht schuld an dem Ausgang.

    Ich mach mal das Gegenexperiment: Wenn die beiden auf "Nicht-Tor" entscheiden, was sie getan haben und nach dem Videobeweis auf Tor entschieden hätten, hättet Ihr Verständnis dafür gehabt, wenn die Eisenacher auf die Barrikaden gehen?