10. Spieltag: Bergischer HC - HC Hamburg

  • Für beide Vereine ist es richtungsweisend. Beim BHC ist der Druck natürlich enorm, bin sehr gespannt wie die Mannschaft damit umgeht. Das dürfte auf jeden Fall ein amtliches Hauen und Stechen geben.

  • Ich finde, Toto Jansen setzt mittlerweile viel zu häufig auf das Sieben-gegen-Sechs. Natürlich gehört diese Variante zum modernen Handball und wird auch von anderen Bundesligatrainern genutzt. Aber für mich stellt sich die Frage, ob Jansen nicht zu schnell darauf zurückgreift, statt zunächst Lösungen im normalen Sechs-gegen-Sechs zu finden. Das Sieben-gegen-Sechs darf ein taktisches Mittel sein, sollte aber nicht zur Standardantwort auf offensive Probleme werden. Gerade, wenn das der BHC als Schwachstelle ausgemacht hat in diesen Situationen effektiv zu sein.

  • Starke erste Hälfte vom BHC, das muss man wirklich sagen. Hamburg ist mit -2 noch gut bedient. Das befürchte Hauen und Stechen ist bisher gar nicht zum tragen gekommen, alles sehr fair und im Rahmen. So darf es gerne weitergehen.

  • Glückwunsch BHC zum Sieg. Aber wie schlecht war der letzte Angriff von Hamburg gespielt - da hat sich keiner mehr was getraut

    Handball ist mehr als Rock`n´Roll...it`s HEAVY METAL :smokin:

  • ,,Jorgensen, traut sich nicht“ ja, das fasst das Spiel gut zusammen. Glückwunsch an den BHC, wichtige Punkte. Sich so eine crunch time so dumm zu zerstören. Ich bin fast vom Glauben abgefallen, als ich gesehen habe, was da versucht wurde, trotz wenig Zeit war.

  • ,,Jorgensen, traut sich nicht“ ja, das fasst das Spiel gut zusammen. Glückwunsch an den BHC, wichtige Punkte. Sich so eine crunch time so dumm zu zerstören. Ich bin fast vom Glauben abgefallen, als ich gesehen habe, was da versucht wurde, trotz wenig Zeit war.

    Trauen ist ja das eine. Aber warum wissen die Spieler in so einer Situation nicht, wie viele Pässe noch gespielt werden dürfen?

  • Trauen ist ja das eine. Aber warum wissen die Spieler in so einer Situation nicht, wie viele Pässe noch gespielt werden dürfen?

    Naja, aber es lag ja nicht daran zu wissen, wie viel Pässe noch gespielt werden dürfen. Also die Zeit wäre ja eh schon dann knapp vorbei gewesen. Eigentlich hätte den schon Jorgensen werfen müssen so knapp war es da schon gewesen.

  • Freundschaft!

    Trauen ist ja das eine. Aber warum wissen die Spieler in so einer Situation nicht, wie viele Pässe noch gespielt werden dürfen?

    Wundert mich weniger. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Spieler immer sofort sehen, dass der Arm hoch geht, sollte einiges unter 100 Prozent liegen. Wird das Spiel zwischendurch nicht unterbrochen, dann ist es schwer, genau zu wissen, wie viel Pässe noch erlaubt sind. Nicht umsonst wird bei Unterbrechung oft gefragt, wieviel es noch sind.

  • Freundschaft!

    Wundert mich weniger. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Spieler immer sofort sehen, dass der Arm hoch geht, sollte einiges unter 100 Prozent liegen. Wird das Spiel zwischendurch nicht unterbrochen, dann ist es schwer, genau zu wissen, wie viel Pässe noch erlaubt sind. Nicht umsonst wird bei Unterbrechung oft gefragt, wieviel es noch sind.

    Aber die Situation war ja mit Unterbrechung. Der Schiedsrichter hat zum letzten Freiwurf ganz klar angezeigt, dass noch zwei Pässe übrig waren. Das müssen doch alle Spieler zum letzten Freiwurf 5 Sekunden vor Schluss mitbekommen, vor allem die in der Mitte, die potenziell unmittelbar an der allerletzten Aktion des Spiels zum möglichen Unentschieden beteiligt werden.