• Dem Basketballverein Hamburg Towers gelingt es beispielweise einen Etat in Höhe von 7 Mio. Euro zu erwirtschaften. Was macht der Verein besser?

    Weiß man denn, wo dort das Geld herkommt? Vielleicht haben die ja auch einen "Sugardaddy", der den Großteil finanziert? An der Hallenkapazität/Zuschauereinnahmen kann es jedenfalls nicht liegen, der Inselpark in Wilhelmsburg ist doch recht überschaubar und die zwei Spiele in der Barclays müssen sie erstmal verkauft bekommen + Playoffs erreicht man ja regelmäßig auch nicht..

  • Weiß man denn, wo dort das Geld herkommt? Vielleicht haben die ja auch einen "Sugardaddy", der den Großteil finanziert? An der Hallenkapazität/Zuschauereinnahmen kann es jedenfalls nicht liegen, der Inselpark in Wilhelmsburg ist doch recht überschaubar und die zwei Spiele in der Barclays müssen sie erstmal verkauft bekommen + Playoffs erreicht man ja regelmäßig auch nicht..

    sehr breiter Sponsorenpool mit über 60 Partnern, die 3 grössten Geldgeber kommen auf ca. 25%, der Rest ist weit gefächert. Wird wohl bessere Arbeit in der Akquise gemacht als beim HCH.

  • sehr breiter Sponsorenpool mit über 60 Partnern, die 3 grössten Geldgeber kommen auf ca. 25%, der Rest ist weit gefächert. Wird wohl bessere Arbeit in der Akquise gemacht als beim HCH.

    Wie ist denn das Budget verglichen mit den anderen Klubs der BBL?

    Mich verwundert die Auusage, dass sie regelmäßig die Playoffs verpassen.

  • Freundschaft!

    In der BBL sind die reinen Spielerbudgets ziemlich dicht beieinander, mal von Alba und FCB abgesehen. Bamberg hatte letzte Saison mit kleinstem Etat ne Riesensaison abgeliefert, nachdem sie jahrelang das Geld von Brose verpulvert haben und nichts dabei rauskam.. In der BBL gibt es jede Saison fast vollständig neue Spielerkader, das ist ein bisschen wie Roulette spielen, da kann alles mögliche passieren. Ist mit der HBL überhaupt nicht zu vergleichen.

  • In der BBL sind die reinen Spielerbudgets ziemlich dicht beieinander, mal von Alba und FCB abgesehen. Bamberg hatte letzte Saison mit kleinstem Etat ne Riesensaison abgeliefert, nachdem sie jahrelang das Geld von Brose verpulvert haben und nichts dabei rauskam.. In der BBL gibt es jede Saison fast vollständig neue Spielerkader, das ist ein bisschen wie Roulette spielen, da kann alles mögliche passieren. Ist mit der HBL überhaupt nicht zu vergleichen.

    Das finde ich interessant. Woran liegt es, dass die Kader sich so stark ändern?

  • Die BBL ist eine reine Sprungbrettliga zu den großen Ligen wie der ACB in Spanien oder zumindest zu Teams, die in der Euroleague spielen. Das ist eine geschlossene Super-Liga, für die es keine sportliche Qualifikation gibt. Deren Teams spielen aber trotzdem noch in den normalen Ligen der Länder. Den finanziellen Unterschied sieht man bei Bayern, die dort spielen im Gegensatz zum Rest der Liga. Alba ist seit letzter Saison nicht mehr dabei. Heißt für die ausländischen (meist amerikanischen) Spieler, die primär die Qualität bestimmen, gibt es in der Regel kein Interesse langfristig in Deutschland zu bleiben. Wenn man schon "nur" in Europa unterkommt, dann bei einem Euroleague-Team. Ansonsten gibt es z.B. auch China oder auch Australien als Möglichkeiten, die auch teilweise gut bezahlen.

  • Mich verwundert die Auusage, dass sie regelmäßig die Playoffs verpassen.

    Ich verfolge Basketball nicht besonders, kläre mich gerne auf. Auf Wiki und der Towers HP finde ich folgendes:

    25/26: keine Playoffs

    24/25: keine Playoffs

    23/24: keine Playoffs

    22/23: Playoffs

    21/22: Playoffs

    20/21: keine Playoffs

    19/20: keine Playoffs

    Wie würdest du das sonst bezeichnen?

  • Freundschaft!

    Ich frage mich wo da bei einigen Mannschaften das Geld ausgegeben wird. Zum Teil nur 1/3 als Personalkosten (Spieler) und bei fast allen (grob überprüft) im Bereich unter 50 %

    Die Hallen- und Reisekosten dürften im Vergleich zu Handball nicht unbedingt höher sein.

    Kommt mir unschlüssig vor ...

    Möge die Macht mit Euch sein

  • Die BBL ist eine reine Sprungbrettliga zu den großen Ligen wie der ACB in Spanien oder zumindest zu Teams, die in der Euroleague spielen. Das ist eine geschlossene Super-Liga, für die es keine sportliche Qualifikation gibt. Deren Teams spielen aber trotzdem noch in den normalen Ligen der Länder. Den finanziellen Unterschied sieht man bei Bayern, die dort spielen im Gegensatz zum Rest der Liga. Alba ist seit letzter Saison nicht mehr dabei. Heißt für die ausländischen (meist amerikanischen) Spieler, die primär die Qualität bestimmen, gibt es in der Regel kein Interesse langfristig in Deutschland zu bleiben. Wenn man schon "nur" in Europa unterkommt, dann bei einem Euroleague-Team. Ansonsten gibt es z.B. auch China oder auch Australien als Möglichkeiten, die auch teilweise gut bezahlen.

    Noch eine Ergänzung zur anderen Seite. Die meisten Teams in Deutschland verpflichten die ausländischen Spieler aufgrund von Videos aus dem College oder Spielen in anderen Ligen. Das sind in der Regel Highlight-Tapes, die von den Agenten kommen. Dazu über Referenzen von Kontakten, d.h. ein Großteil der Spieler sehen die Teams das erste Mal wirklich spielen, wenn sie dann da sind. Heißt die Vereine müssen die Qualität der Spieler einschätzen in Relation zur Qualität der Gegner auf den Videos. Das ist für die Vereine auch ein großes Risiko. Oft machen das die Trainer selbst. Deswegen sind die Vereine auch eher vorsichtig mit Verträgen. Bei fast allen Mannschaften in der BBL kommt es zu Trennungen in der Vorbereitung, wenn man die Spieler erst richtig einschätzen kann.

  • Ich frage mich wo da bei einigen Mannschaften das Geld ausgegeben wird. Zum Teil nur 1/3 als Personalkosten (Spieler) und bei fast allen (grob überprüft) im Bereich unter 50 %

    Die Hallen- und Reisekosten dürften im Vergleich zu Handball nicht unbedingt höher sein.

    Kommt mir unschlüssig vor ...

    Bayern 18Mio für Spieler und 30 Mio für Weißbier und -würste?

  • Entschuldige bitte. Ich wollte deine Aussage nicht infrage stellen. Ich war verwundert, dass die Höhe des Etats nicht für die Playoffs reicht.

  • Das finde ich interessant. Woran liegt es, dass die Kader sich so stark ändern?

    Die Teams haben halt einfach nicht genug Geld um die Spieler so zu halten, die halt lieber in attraktive Ligen gehen wollen ins Ausland. Also so hab ich’s mal aufgeschnappt. Mich stört aber auch unfassbar, dass sich die Teams gefühlt jedes Jahr ändern und du bei einem Team wie die Towers halt einfach am Ende des Jahres, wenn sie gut performen sagen kannst, dann sind halt die besten Spieler weg. Obwohl sie jetzt glaube ich eine andere Strategie fahren und irgendwie zwei sehr junge, sehr talentierte Franzosen verpflichtet haben und vielleicht den Weg einschlagen wollen langfristig junge Spieler zu binden, die man dann entwickelt aber man hat sie wenigstens für drei Jahre und nicht nur für ein Jahr. aber wie es hier schon richtig gesagt wurde, man muss Geld kriegen fürs gucken. Irgendwie lebt halt der deutsche Basketball sehr von der NBA und dass die Basketball Szene in Deutschland begeistert ist auch vom Nationalteam. Dass die Lange Version. Die kurze Version wäre wahrscheinlich: kommt zu uns, stell dich ins Schaufenster und irgendwer zahlt mehr für dich als Gehalt und dann bist du wieder weg. Aber ich glaub ist doch im Eishockey auch so komisch mit den Spielern, die kurz da sind, weil sie sehr schnelle Geld wird. Dann hier aber es noch besseres schnelleres Geld woanders gibt.

  • Ich frage mich wo da bei einigen Mannschaften das Geld ausgegeben wird. Zum Teil nur 1/3 als Personalkosten (Spieler) und bei fast allen (grob überprüft) im Bereich unter 50 %

    Die Hallen- und Reisekosten dürften im Vergleich zu Handball nicht unbedingt höher sein.

    Kommt mir unschlüssig vor ...

    BBL-Geschäftsführer Dr. Stefan Holz sagt dazu "Der Anteil der Personalkosten für Spieler beträgt dabei 36 Prozent der Gesamtbudgets - dies zeigt unter anderem, dass die Clubs auch sehr in nachhaltige Strukturen und Maßnahmen investieren, anstatt vor allem kurzfristig in die Mannschaften - um es plakativ zu sagen: Steine statt Beine"

    Aber wirklich schlüssig klingt das für mich trotzdem nicht.

  • Paul Jonas

    „Kein einziger Euro fließt aus der Profifußball-AG in den Basketball“, sagte Uli Hoeneß

    Der FC Bayern München finanziert sich autark, aber ohne Zweifel hilft der Markenname "FC Bayern München" bei der Suche nach Sponsoren. Die Werbeeinnahmen beziffern die FCB-Basketballer mit 11 Mio. pro Saison. Hinzu kommen die Ticketeinnahmen. In der Saison 2024/25 hatten sie über alle Wettbewerbe hinweg mehr als 300 000 Zuschauer im SAP Garden. Je nachdem welchen durchschnittlichen Ticketpreis man dabei annimmt, landet man schnell bei einem Umsatz im zweistelligen Millionenbereich.

  • Paul Jonas

    „Kein einziger Euro fließt aus der Profifußball-AG in den Basketball“, sagte Uli Hoeneß

    Der FC Bayern München finanziert sich autark, aber ohne Zweifel hilft der Markenname "FC Bayern München" bei der Suche nach Sponsoren. Die Werbeeinnahmen beziffern die FCB-Basketballer mit 11 Mio. pro Saison. Hinzu kommen die Ticketeinnahmen. In der Saison 2024/25 hatten sie über alle Wettbewerbe hinweg mehr als 300 000 Zuschauer im SAP Garden. Je nachdem welchen durchschnittlichen Ticketpreis man dabei annimmt, landet man schnell bei einem Umsatz im zweistelligen Millionenbereich.

    Nicht so hoch. Ich würde die Aussage einfach mal anzweifeln, vor allem weil sie von Hoeneß kommt.

    Aber gut....Hamburg.