Die undankbarste Rolle hat für mich ganz klar Madsen. Er weiß, dass er gehen muss, soll die Mannschaft aber trotzdem bis zum Schluss erfolgreich führen.
Madsen muss zwar gehen, hat aber ebenfalls schon eine Perspektive. Er kann sich ebenfalls ordentlich verabschieden wollen oder auch nicht. Er kann ohne persönlichen Druck seine Arbeit machen, das kann auch Energie freisetzen oder es sehr locker angehen, das kann die Mannschaft einlullen.
Das kann bei Parrondo genauso passieren. Ganz aus der Kritik war er die letzten Jahre auch nicht immer, auch hier im Forum bei den eigenen Fans nicht.
Ist bei beiden vielleicht eine Einstellungssache, warum man bei dem einen mehr zweifelt als beim anderen, ist mir nicht klar.
Bei Spielern kommt es doch eher selten zur vorausgesagten lame duck.