Alles anzeigenIst das nicht immer so? Je weiter die Probleme weg, umso kleiner werden sie. Kennt ihr euch halt nicht mehr mit aus
Die nächste Saison wird für den THW sehr spannend. Das Ziel muss sein, eine (neue) Spelanlage zu verinnerlichen. Das wird zu einen unvorhergesehenen Rückschlägen führen.
Im Angriff fängt man sicher nicht bei Null an, aber von einem eingespielten System, das man nur justieren muss, ist man weit weg.
Kann Lund eine solide Abwehr auf die Beine stellen? Nachdem es letzte Saison immer hieß, dass die der Hauptgrund für die schwachen Torhüterleistungen waren, muss da viel passieren.
Interessant wird auch, wie sehr Verletzungen eine Rolle spielen. Reinkind und Pekeler sind sicher die wahrscheinlichsten Kandidaten. Und in beiden Fällen würde es eine flexible Nutzung der Kaderbreite erfordern.
Bleiben alle gesund und die Mannschaft kommt in einen Flow, ist sicher vieles möglich. Aber wie geht die mit Rückschlägen um, die sicher kommen werden? Wie schnell greifen alte Muster, wenn es mal eng wird?
Ich wäre froh, wenn man deutlich eine moderne, schnelle Ausrichtung im Spiel erkennen kann. Damit dann Platz 3-4 erreichen wäre super. In der Saison darauf kann man dann, wenn alles gut anläuft, weiter nach oben schielen.
Köster wird defensiv und in der zweiten Welle definitiv helfen, dazu ist Nacinovic kein Neuling mehr und Pekeler von Anfang an fit. Das sollte helfen.
Die Personalie Laube hindert allerding weiter erheblich. Das war einfach eine saudumme Verpflichtung.
Offensiv wäre die Erwartung ja eher, dass eine veränderte Spielanlage vielen Spieler eher entgegen kommt und allein schon durch das neue Personal die Belastung auf mehr Schultern verteilt wird (die zudem dieses Jahr sowieso generell geringer ausfällt). Madsens Knie bleibt natürlich ein Fragezeichen.
Man wird sehen müssen wie schnell es mit Lund klickt, aber eigentlich hat man eine ganz gute Mischung aus Bestandspersonal und neuen Impulsen.