
Frauen-Nationalmannschaft
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Bei den Fußballern wären sogar die Überzieh Trikots mit dem Aufdruck " WELTMEISTER " in einer Tasche gedruckt worden und bei Bedarf dann rausgeholt worden.
Davon ist der Handball aber ein ganzes Stück entfernt...
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Wer weiß, vielleicht waren die sogar vorbereitet.
Aber ich habe direkt nach dem Spiel noch nie jemand mit einem T-Shirt "Vizeweltmeister" gesehen.
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Mail und Plakatwerbung ist halt letztes Jahrtausend.
Stimmt, deswegen startet Mathias Gidsel auch gerade mit einem Newsletter…
Auch Plakatwerbung kann helfen. Wenn Du in jeder weiterführenden Schule in Deutschland ein Plakat vor den Eingang der Sporthalle hängen würdest, kämen mehr Kids/Jugendliche zum Handball oder würden darauf aufmerksam werden.
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Wer soll den erreicht werden und was ist das Ziel der Kommunikation? Die Hochzeit von sozialen Netzen ist meiner Meinung nach bereits erreicht und die Leute suchen eher "direkte und persönliche" Kommunikation statt der "anonymen Informationsbereitstellung". Der Handball kann sich gerne bei TikTok, Insta oder wo auch immer präsentieren aber es wäre viel wichtiger aktuelle Homepages und Statistiken für Fans/Interessierte bereitzustellen, Formate "mit Handball-Bezug" zu entwickeln oder Präsenz/Reichweite im "ÖRR" zu bekommen. Die Benutzer von sozialen Netzwerken werden wohl selbst zu alt sein um den Sport mit Ambitionen zu betreiben. Da wird wohl mit einer Mail an Sportvereine oder einem Plakat in der Schule/Halle/Kiosk mehr erreichen, weil die Eltern dem Kind vorschlagen es mal auszuprobieren.
Ich persönlich glaube mittlerweile, dass der Frauenhandball schlicht viel zu wenig interessiert und es sinnvoller ist sich auf das mögliche zu konzentrieren statt immer auf den "großen" Durchbruch zu hoffen. Leider werden die Basics auch sehr schlecht gemacht. Als BSV Fan war ich viele Jahre gewohnt das wir eine gute Homepage hatten und Themen wie ein Livestream probiert wurden. Mittlerweile ist die BSV App veraltet mit alten Spielterminen, alten Bilder und Infos. News sind nur eine Verlinkung zu Insta mit Link auf die Homepage. Spielerstatistiken sind noch von 2024/25 und in der Kaderliste steht auch heute noch Dirk Leun als Trainer. Leider ist das kein Einzelfall in der Liga.
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Kann hier nur über Wien berichten. Hier hat die Europameisterschaft 2024 genau Null gebracht. In einer Grundschule welche meine Kinder besucht hatten (bis 2013) gab es damals in der Nachmittags Freizeit Handball, aktuell nichts mehr.
Dafür floriert hier in der Stadt der Frauenfußball, Vereine schießen wie die Pilze im Wald aus dem Boden, den Frauen Handballsport muss man schon als positiv betrachten wenn man darin Stillstand erkennt.
Dazu sind in Österreich die Hälfte der Bundesländer Handballwüste.
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Thema Plakate:
In Schulen hängen üblicherweise so viele Plakate für alles mögliche…
In Hamburg hängt an fast jeder Bushaltestelle ein Plakat der Hamburger Handballer. Um das aber überhaupt zu bemerken, müssten Menschen mal vom Handy hochgucken. Die meisten registrieren es wohl gar nicht.
Es würde nur eine Dauerberieselung auf allen Kommunikationswegen wirken, aber wer kann das bezahlen oder will soetwas.
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Wer soll den erreicht werden und was ist das Ziel der Kommunikation? Die Hochzeit von sozialen Netzen ist meiner Meinung nach bereits erreicht und die Leute suchen eher "direkte und persönliche" Kommunikation statt der "anonymen Informationsbereitstellung". Der Handball kann sich gerne bei TikTok, Insta oder wo auch immer präsentieren aber es wäre viel wichtiger aktuelle Homepages und Statistiken für Fans/Interessierte bereitzustellen, Formate "mit Handball-Bezug" zu entwickeln oder Präsenz/Reichweite im "ÖRR" zu bekommen.
Das ist offensichtlich eine subjektive persönliche Wahrnehmung und widerspricht jeglicher Statistik.
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Sagen wir es mal so, mit Australien hat nun ein erstes Land Social Media für alle unter 16 Jahren verboten, finde ich großartig. Eventuell bewegen wir uns gerade mit Social Media auf einen Peak zu. Würde ich aber jetzt 10.000 Plakate in den deutschen Handballhallen aufhängen, um für "Kreis Ab" Werbung zu machen, würden meine Hörerzahlen astronomisch in die Höhe gehen. Online ist das quasi unmöglich.
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Das ist aber auch sehr viel Konjunktiv und Wunschdenken. Die Zahlen sagen eben etwas ganz anderes.
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Das ist aber auch sehr viel Konjunktiv und Wunschdenken. Die Zahlen sagen eben etwas ganz anderes.
Was sagen denn die Zahlen?
Dass man die junge Zielgruppe bei Tiktok und Co. für Handball begeistern kann?
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Das ist aber auch sehr viel Konjunktiv und Wunschdenken. Die Zahlen sagen eben etwas ganz anderes.
Ich würde gerne die Studien sehen, die belegt, dass sich junge Leute wegen Videos bei Tiktok in einem Verein anmelden. Ich behaupte nämlich, dass es diese Studie gar nicht gibt.
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Was sagen denn die Zahlen?
Dass man die junge Zielgruppe bei Tiktok und Co. für Handball begeistern kann?
Solche Studien gibt es vermutlich überhaupt nicht. Es war aber auch nicht meine Aussage. Sondern dass die Annahme, die Hochzeit von Social Media wäre erreicht, nicht durch Zahlen belegt ist. Dazu gibt es Studien- Eine Sättigung gibt es lediglich bei Facebook, und das liegt daran, dass unter Dreißigjährige dort so gut wie nicht mehr unterwegs sind. YouTube bewegt sich auf stabilem, leicht steigendem Niveau, während Instagram und TikTok weiterhin deutlich zulegen. Wie man Jugendliche für Handball begeistert, ist etwas anderes als die Frage, wo man sie erreicht. Man erreicht sie weiterhin auf den benannten Social-Media-Kanälen deutlich mehr als im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der fast ausschließlich nur noch von Boomern konsumiert wird. Mit Newslettern erreicht man so gut wie niemanden mehr, außer einer bestehenden älteren Zielgruppe. Viele junge Menschen haben überhaupt keine E-Mail-Adresse mehr. Für Neukundenakquise ist dies daher, aber auch wegen der rechtlichen Restriktionen, überhaupt nicht geeignet.
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Solche Studien gibt es vermutlich überhaupt nicht. Es war aber auch nicht meine Aussage. Sondern dass die Annahme, die Hochzeit von Social Media wäre erreicht, nicht durch Zahlen belegt ist. Dazu gibt es Studien- Eine Sättigung gibt es lediglich bei Facebook, und das liegt daran, dass unter Dreißigjährige dort so gut wie nicht mehr unterwegs sind. YouTube bewegt sich auf stabilem, leicht steigendem Niveau, während Instagram und TikTok weiterhin deutlich zulegen. Wie man Jugendliche für Handball begeistert, ist etwas anderes als die Frage, wo man sie erreicht. Man erreicht sie weiterhin auf den benannten Social-Media-Kanälen deutlich mehr als im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der fast ausschließlich nur noch von Boomern konsumiert wird. Mit Newslettern erreicht man so gut wie niemanden mehr, außer einer bestehenden älteren Zielgruppe. Viele junge Menschen haben überhaupt keine E-Mail-Adresse mehr. Für Neukundenakquise ist dies daher, aber auch wegen der rechtlichen Restriktionen, überhaupt nicht geeignet.
Puh, das ist aber viel Quatsch. Eine Rückfrage: die Zahlen zu den diversen Plattformen beziehen sich auf Deutschland?
Mailadresse hat jedes Kind, spätestens als Jugendliche. Und wenn es nur eine Adresse der Schule ist, eher selten. Aber die Nutzung digitaler Medien und Plattformen setzt eine Mail voraus. Wie machst du eine Apple-ID?
Newsletter sind der absolute Standard aller geworden und erzielen eine entsprechende Reichweite. Alle werben für die Anmeldung sogar mit Rabatten etc.
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Sagen wir es mal so, mit Australien hat nun ein erstes Land Social Media für alle unter 16 Jahren verboten, finde ich großartig. Eventuell bewegen wir uns gerade mit Social Media auf einen Peak zu. Würde ich aber jetzt 10.000 Plakate in den deutschen Handballhallen aufhängen, um für "Kreis Ab" Werbung zu machen, würden meine Hörerzahlen astronomisch in die Höhe gehen. Online ist das quasi unmöglich.
Vielleicht solltest Du eine Kampagne starten. Ich würde Plakate für Dich kleben und ich bin in _vielen_ Hallen und Beachfeldern unterwegs.
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Was sagen denn die Zahlen?
Dass man die junge Zielgruppe bei Tiktok und Co. für Handball begeistern kann?
- es existieren keine empirischen Studien, die kausal belegen, dass TikTok-Videos junge Leute direkt zu Vereinsanmeldungen motivieren
- Sportvereine empfehlen TikTok für Marketing, basierend auf Anekdoten, nicht Daten
- Im Sportbereich inspirieren virale Challenges und Athleten-Videos Jugendliche zu Fitness-Aktivitäten, ohne Nachweis von Vereinsanmeldungen
- Studien zeigen, dass TikTok-Videos Jugendliche motivieren können, an Aktivitäten teilzunehmen, aber nicht explizit zu Vereinsmitgliedschaften
Immerhin:
TikTok-Videos steigern die Bereitschaft junger Erwachsener (17–35 Jahre), sich als Stammzellspenden zu registrieren; Teilnehmer berichteten von gesteigerter Motivation durch unterhaltsame, authentische Inhalte -
Ihr redet immer von Jugendlichen.
Hat das jemals funktioniert, nennenswert Jugendliche für Handball zu begeistern, wenn sie es nicht schon als Kinder waren?
Glaube nicht.
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Ihr redet immer von Jugendlichen.
Hat das jemals funktioniert, nennenswert Jugendliche für Handball zu begeistern, wenn sie es nicht schon als Kinder waren?
Glaube nicht.
Nein es geht in der Tat um die Kinder. Ich sage immer ab/nach D-Jugend braucht man gar nicht mehr mit Handball anfangen, keine Chance mehr, das motorisch hinzubekommen und mit den anderen mitzuhalten. Die meisten, die das tun, sind nach kurzer Zeit wieder weg.
Es geht also darum die Eltern der Kinder für Handball zu begeistern. Ich bin immer noch der Meinung, dass das über direkten Kontakt am besten funktioniert. Aber auch da bin ich schon auf die Schnauze gefallen. Ich habe in einem Grundschul-Elternabend, als es um Sport ging, einmal ein Plädoyer für Handball gehalten und angeboten, Kinder mit zum Training in den Nachbarort zu nehmen. Die Resonanz war exakt null.
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Nein es geht in der Tat um die Kinder. Ich sage immer ab/nach D-Jugend braucht man gar nicht mehr mit Handball anfangen, keine Chance mehr, das motorisch hinzubekommen und mit den anderen mitzuhalten. Die meisten, die das tun, sind nach kurzer Zeit wieder weg.
Es geht also darum die Eltern der Kinder für Handball zu begeistern. Ich bin immer noch der Meinung, dass das über direkten Kontakt am besten funktioniert. Aber auch da bin ich schon auf die Schnauze gefallen. Ich habe in einem Grundschul-Elternabend, als es um Sport ging, einmal ein Plädoyer für Handball gehalten und angeboten, Kinder mit zum Training in den Nachbarort zu nehmen. Die Resonanz war exakt null.
Ist auch meine Erfahrung. Die konnten vermutlich mit Deinem Angebot nichts anfangen, da sie schon selbst nicht mehr groß in Vereinen Sport getrieben haben. Und wenn eine Generation weggebrochen ist, ist die Kette damit gesprengt. Die Zukunft des Vereinssports riecht dementsprechend vielerorts schon ziemlich ranzig.
Anderer Effekt:
Heute sind viele schon mit 3 im Verein in der Ballsportgruppe unterwegs und mit 12-13 hören sie mit Vereinssport auf. Früher war es normal, dass man erst mit 12-13 überhaupt angefangen hat, da man vorher nach der Schule auf dem Bolzplatz unterwegs war (und wir haben mit einfachsten Mitteln alles gespielt, was angesagt war, Fußball, Handball, Tennis, usw...) -
Nein es geht in der Tat um die Kinder. Ich sage immer ab/nach D-Jugend braucht man gar nicht mehr mit Handball anfangen, keine Chance mehr, das motorisch hinzubekommen und mit den anderen mitzuhalten. Die meisten, die das tun, sind nach kurzer Zeit wieder weg.
Es geht also darum die Eltern der Kinder für Handball zu begeistern. Ich bin immer noch der Meinung, dass das über direkten Kontakt am besten funktioniert. Aber auch da bin ich schon auf die Schnauze gefallen. Ich habe in einem Grundschul-Elternabend, als es um Sport ging, einmal ein Plädoyer für Handball gehalten und angeboten, Kinder mit zum Training in den Nachbarort zu nehmen. Die Resonanz war exakt null.
Da gibt es aber schon einige Gegenbeispiele. Uli Schuppler fing z.B. erst im Alter von 15 Jahren an und schaffte es zum Buli-Spieler mit 5 Einsätzen in der A-Nationalmannschaft. Sicher eher selten - aber absolute Talente können auch als Spätstarter erfolgreich sein
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