Es gab Zeiten da wurde "Champions-Leaguesieger Besieger" auf T-Shirts gedruckt und gefeiert. War zwar Fußball, zeigt aber das Maßstäbe nicht für jeden Verein gelich sind.
Für Vereine ohne großen Titel ist die Bezeichnung Vizepokalsieger in meinen Augen eine gute Idee.
Bergischer HC - Die Löwen in der 1. Handball-Bundesliga!
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Irgendwas muss man ja schreiben. Pokalfinalist klingt genauso bescheuert, das ist absolut nichtssagend und klingt so, als würde man den Ausgang des Finals noch nicht kennen. Das macht bis zum Anpfiff Sinn, aber nach dem Spiel weiß man, ob man gewonnen oder verloren hat.
Im Endeffekt braucht man weder das eine, noch das andere. "Sieger" klingt aber danach, als ob man etwas gewonnen hätte. Ich tue mich halt, völlig unabhängig vom BHC, mit so einer Bezeichnung schwer. Dass der BHC so eine tolle Saison gespielt hat, trotz des schweren Starts, finde ich super und freut mich. Ich bin gespannt, was da personell noch so alles kommt.
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Das Wort Vize-Pokalsieger empfände ich bei jedem anderen Verein als genauso bescheuert und hat nichts mit dem BHC zu tun.
Im allgemeinen Sprachgebrauch bzw. der Umgangssprache, war mir dieses Wort früher auch nicht geläufig. Aber die HBL benutzt es schon ein paar Jahre in ihrer DFO. ich finde, da gibt es immer wieder schlimmere Kreationen, die einem auch hier in der HE begegnen. Letztlich kann es dem BHC doch egal sein, als was er im Lostopf landet. Hauptsache dabei sein.
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Im allgemeinen Sprachgebrauch bzw. der Umgangssprache, war mir dieses Wort früher auch nicht geläufig. Aber die HBL benutzt es schon ein paar Jahre in ihrer DFO. ich finde, da gibt es immer wieder schlimmere Kreationen, die einem auch hier in der HE begegnen. Letztlich kann es dem BHC doch egal sein, als was er im Lostopf landet. Hauptsache dabei sein.
Vollkommen richtig. Als was sollte man den Zweitplatzierten im Pokal denn bezeichnen? Finalverlierer würd ich jetzt nicht auf den Lebenslauf schreiben 😅. Das macht es auch negativ, was es für den BHC nicht war.
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Vielleicht ganz neutral:" Finalteilnehmer"?
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Im Endeffekt braucht man weder das eine, noch das andere. "Sieger" klingt aber danach, als ob man etwas gewonnen hätte. Ich tue mich halt, völlig unabhängig vom BHC, mit so einer Bezeichnung schwer. Dass der BHC so eine tolle Saison gespielt hat, trotz des schweren Starts, finde ich super und freut mich. Ich bin gespannt, was da personell noch so alles kommt.
Sie haben doch das Halbfinale gewonnen.

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Letztlich kann es dem BHC doch egal sein, als was er im Lostopf landet. Hauptsache dabei sein.
Geht ja nicht nur um die European League. Der zweite Platz im Pokal ist unabhängig von der EL-Quali der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, inklusive Vorgängervereinen und generell würden mir abgesehen von der Feldhandball-Meisterschaft 1965 keine größeren handballerischen Erfolge der Städte einfallen.
Vielleicht ganz neutral:" Finalteilnehmer"?
Klingt schon arg nach Teilnehmerurkunde. Pokal-Halbfinalsieger.

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Geht ja nicht nur um die European League. Der zweite Platz im Pokal ist unabhängig von der EL-Quali der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, inklusive Vorgängervereinen und generell würden mir abgesehen von der Feldhandball-Meisterschaft 1965 keine größeren handballerischen Erfolge der Städte einfallen.
Klingt schon arg nach Teilnehmerurkunde. Pokal-Halbfinalsieger.

Du machst es einem nicht leicht
. Wie wäre es einfach mit Finalist? -
Neuer Keeper:
Kristian van der Merwe wird ein Löwe - BHC06Der Bergische HC sich zwischen den Pfosten noch einmal verstärkt. Kristian van der Merwe hat bei den Löwen einen Vertrag bis 2028 unterschrieben und gibt damit…bhc06.de -
Wohl die beste Lösung, die noch auf dem Markt war.

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Wohl die beste Lösung, die noch auf dem Markt war.

Hat Portner schon einen neuen Verein?
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Wohl die beste Lösung, die noch auf dem Markt war.

Ja, bei van der Merwe habe ich letztens noch gedacht, dass ich das für eine gute Lösung halten würde. Von dem, was verfügbar und realistisch ist, vermutlich das Optimum.
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Portner wäre natürlich eine Nummer gewesen - ich glaube aber neben dem finanziellen hätte man da ein Thema mit Rudeck als Capitano und Nummer 1 gehabt.
Van der Merwe ist sicher eine gute Lösung - auch 2 Jahre finde ich gut.
Ich bin gespannt, wer im Rückraum oder am Kreis noch kommt.
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Der Trend geht ähnlich wie im Fußball dazu, dass sich in der B- und A-Jugend die größten Talente in Berlin, Magdeburg, Hannover etc. sammeln. […] Diese Möglichkeiten haben kleinere Vereine bzw. Vereine ohne Internat einfach nicht. Dass die besten Talente dann abwandern und höchstens über Umwege zurückkommen, ist logisch. Gerne mal diesen aktuellen Artikel dazu lesen (https://www.solinger-tageblatt.de/sport/regional…tType=valid_amp) und dann beobachten, wo die beiden in zwei, drei Jahren spielen.
So, capitano19, wie „angekündigt“ ;), ist schon mal eines der beiden Top-Talente, das bis zur B-Jugend beim BHC ausgebildet wurde, in Richtung eines großen Leistungszentrums abgewandert (Am 1. Juli fängt Daniel Haase als A-Jugend-Trainer beim Bergischen HC an. Der Essener soll als Impulsgeber die Nachwuchsarbeit bereichern. Ein Top-Talent hat den Club derweil verlassen.)
Nur, damit du dir das schon mal merken kannst und, sollte er vielleicht in sechs Jahren wieder beim BHC auftauchen, wie bei Becher sagen kannst „Er musst einen jahrelangen Umweg gehen. Die Gründe, warum er dann beim BHC gelandet ist, waren auch andere. Verkaufe ihn mir dann doch bitte nicht als Eigengewächs.“
Haase hat vollkommen Recht: „Mit dem BHC will er zurück in die 1. (Jugend-)Bundesliga. „Das wird im ersten Jahr ein bisschen schwierig.“ Er wolle schnell Ideen entwickeln, gesucht würden außerdem Verstärkungen. „Mal schauen, was mit meinen Kontakten noch geht. Aufgrund der fehlenden Internatsstruktur ist das nicht leicht.“ Vereinen mit schlechteren Voraussetzungen vorzuwerfen, dass die größten Talente ab der B-Jugend abgeworben werden und es höchstens über Umwege letztlich den Weg in den eigenen Profi-Kader finden, ist definitiv spannend. -
Hätte ich nicht so gute Drähte, würde ich das alles exakt so glauben. Aber man hat jahrelang beim BHC wenig auf die Jugendarbeit gegeben. Das weißt Du auch. Man hat auch mit der FALS eine Schule in Solingen, die gute Möglichkeiten bietet. Man bildet beim BHC ja auch nicht für die Champions League aus, sondern für das (möglichst) untere Mittelfeld der ersten Liga. Fernab dessen ist es utopisch zu glauben, man könne jedes Jahr Spieler aus der Jugend zu Stammspielern bei einem Erstligisten entwickeln. Nicht alle können so sein wie die Füchse Berlin.
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Aber man hat jahrelang beim BHC wenig auf die Jugendarbeit gegeben. Das weißt Du auch. Man hat auch mit der FALS eine Schule in Solingen, die gute Möglichkeiten bietet. Man bildet beim BHC ja auch nicht für die Champions League aus, sondern für das (möglichst) untere Mittelfeld der ersten Liga.
Ich beglückwünsche dich zu deinen guten Drähten, ich könnte jetzt sagen, dass ich die auch habe, aber was genau ändern die jetzt? Wenig gegeben ist Ansichtssache. Es gab und gibt Verbesserungspotential. Es gibt aber auch nachweislich Bundesliga-Vereine, bei denen weniger passiert. Dass es kein Internat gibt ist nunmal eine Tatsache und der Vergleich mit den größeren Vereinen relativiert die „guten Möglichkeiten“ dann doch erheblich. Auch für das untere Mittelfeld der 1. Liga kommen nur die absoluten Top-Talente in B- und A-Jugend infrage. Das weißt Du auch. Dass es diese Talente gibt, zeigt, dass man in der Nachwuchsarbeit bis dahin nicht alles falsch gemacht haben kann. Das nicht anzuerkennen, weil zwischendurch andere Vereine bessere Möglichkeiten bieten konnten, und diese Vereine dann am besten noch für ihre zusammengesuchten „Eigengewächse“ (während man einem Becher diesen Status abspricht) zu loben, ergibt für mich keinen Sinn. Die C-Jugend ist 2025 NRW-Meister geworden, hat das größte Nachwuchsturnier in Schweden gewonnen und dabei unter anderem Mannschaften wie die Rhein-Neckar Löwen geschlagen. Viel mehr geht in der Altersklasse nicht. Wenn davon am Ende, auf welchem Weg auch immer, 1 oder 2 in der 1. oder 2. Liga landen, ist das für mich gemessen an den Möglichkeiten schon ganz ordentliche Arbeit.
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Becher ist für mich kein Eigengewächs im klassischen Sinne, weil er "zwischendurch" mal eben schlappe sieben Jahre nicht beim BHC gespielt hat und erst mit 25 Jahren überhaupt das erste Mal für die Herrenmannschaft seines Ausbildungsvereins aufgelaufen ist. Für mich ist ein Eigengewächs, wenn er direkt den Weg von der Jugend in die Herrenmannschaft gegangen ist. Das ist bei ihm definitiv nicht der Fall, dazwischen hatte er zwei Profi-Stationen. Wenn man zum Beispiel ein Talent aus der Jugend an einen Zweitligisten ausleiht, für ein oder zwei Jahre, dann ist das für mich noch etwas anderes. Aber bei ihm ist das halt nicht so.
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Wenn ich eine Pflanze züchte und die dann sieben Jahre in einen anderen Garten stelle, verfällt also mein kompletter Beitrag an der Existenz dieser Pflanze? Wir müssen die Nachwuchsarbeit nicht besser machen als sie ist, aber das ist mir zu undifferenzierte Kritik. Wenn die besten Talente abgeworben werden und die, die nicht abgeworben werden, dann logischerweise auch einfach nicht gut genug sind, um den Sprung zu schaffen, ist es naheliegend, warum selten einer den ganzen Weg quasi von D-Jugend bis Bundesliga-Kader macht. Daran schlechte Nachwuchsarbeit und Aussagen wie „die Jugend reißt eh nichts“ festzumachen, halte ich für falsch und realitätsfern.
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Das tut sie, nur halt woanders. In einer so handballaffinen Stadt wie Solingen müsste mehr möglich sein. Man darf aber auch nicht vergessen, dass ein sehr gutes Internat wie das von Dormagen direkt ums Eck ist. Gummersbach hat sich sogar für den Schritt zurück entschieden. Ich hoffe, dass mit Daniel Haase der nun etwas passiert.
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Das tut sie, nur halt woanders. In einer so handballaffinen Stadt wie Solingen müsste mehr möglich sein. Man darf aber auch nicht vergessen, dass ein sehr gutes Internat wie das von Dormagen direkt ums Eck ist. Gummersbach hat sich sogar für den Schritt zurück entschieden. Ich hoffe, dass mit Daniel Haase der nun etwas passiert.
Die handballaffine Stadt Solingen hat aber massig Konkurrenz, nicht nur, wie du bereits selber festgestellt hast, in der direkten Umgebung sondern eben durch Hannover, Magdeburg, Berlin & Co. auch deutschlandweit, grundsätzlich kein Geld und in weiten Teilen eine mittelmäßig katastrophale Infrastruktur. Ich wünsche mir auch, und es scheint ja auch das erklärte Ziel zu sein, mit der A-Jugend wieder in die 1. JBLH zu kommen, aber man sollte diesen gesamten Komplex „Nachwuchsarbeit“ schon mit der gebotenen Differenziertheit betrachten. „Da kommen keine Eigengewächse, Jugendarbeit ist kacke“ entspricht nicht der Realität.
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