Ein Ausschnitt aus dem Interview mit Nicky Verjans auf der HSG Homepage:
"Hi Nicky, lass uns gleich mit dem Thema beginnen, das gerade alle bewegt, die es mit der HSG Nordhorn-Lingen halten: Wie schaust du auf die momentane Lage?"
Nicky: „Vorab: Ich liebe diesen Verein – von den Profis bis zum Breitensport. Ich habe 13 Jahre für die HSG gespielt und war auch danach immer nah dran. Aber ich bin jetzt auch schon einige Jahre im Sportbusiness tätig und schaue mit einer anderen Brille auf die Dinge. Ehrlich gesagt war das, was jetzt öffentlich geworden ist, für mich keine Riesen-Überraschung. Es sind einige Dinge passiert, mit denen nicht nur ich, sondern auch andere, deren Herz für die HSG schlägt, nicht einverstanden waren. Rund um den Slogan ‚Zusammen1Ziel‘ konnte ich mich nicht mit allem identifizieren. Mit der neuen Geschäftsführung unter Michael Jonker, mit dem ich schon einige Male gesprochen habe, sind wir aber definitiv auf dem richtigen Weg. Die HSG muss sich erneuern und neue Wege finden. Was das angeht, schaue ich positiv und voller Hoffnung nach vorne.“
Sagt auch schon viel aus über das, was so die letzten Jahre falsch lief. Nicky hat das ja auch noch zum Teil als Spieler miterlebt. Ähnlich wie auch Robert Weber, war Nicky Verjans ein zu großer Störfaktor, weil er das ausspricht, was falsch läuft. Deswegen wurde er auch nie in den Verein integriert. Er spricht auch darüber, dass die HSG in den letzten Jahren ihre DNA verloren hat und damit hat er auch Recht.