HSG Nordhorn-Lingen zurück in der 2. Liga

  • Ich möchte den Blick mal auf die Spieler richten. Nehmen wir zum Beispiel den TW Kacper Ligarzewski. Er verlässt (möglicherweise samt Familie) sein Heimatland, um in Deutschland Fuß zu fassen. Jetzt kommt der Antrag auf Insolvenzeröffnung. Schon für deutsche Spieler ist das ein Schock, kaum einer versteht auf Anhieb, was die Folgen sind. Wie schwierig ist das dann für einen Spieler, der komplett neu im Land ist und möglicherweise die Sprache noch nicht so richtig versteht. Hoffentlich hat er Hilfe in dieser Situation.

    Und das soll er auf dem Platz alles ausblenden? Ein Herkules, wer das schafft.

  • Wenn das die Redewendung "wenn nicht noch ein Wunder geschieht" benutzt wird, weiss man was die Stunde geschlagen hat.

    Wer auf Wunder hofft betet und hat keine Handlungsoptionen mehr - verlässt somit den irdischen "Rationalitätsraum"

    ....

    Gab's da nicht schon mal einen Geschäftsführer, der im letzten Moment vorm Amtsgericht von einem mit einem Scheck wedelnden Herrn noch abgefangen wurde? Vielleicht gibt's so einen in der Grafschaft auch, man würde wahrscheinlich sogar einen aus dem Emsland akzeptieren.

    :schrei:H-B-W-----H-B-W-----H-B-W

  • Hier ein paar Ausschnitte aus dem neuen GN Artikel mit Jonker:

    "Mit der „Sport-Bild“ hat Jonker nie gesprochen, gegenüber den GN stellte er jetzt klar: „Ein Insolvenzantrag ist für jedes kriselnde Unternehmen eine theoretische Option. Aber wann oder ob überhaupt wir diesen Schritt gehen, steht überhaupt nicht fest."

    [...]

    "An dieser Auflage arbeitet er aktuell mit Hochdruck, davon unabhängig ist eine drohende Insolvenz des wirtschaftlichen Trägers der HSG zu betrachten. Und selbst wenn diese nicht verhindert werden kann, heißt es nicht, dass Nordhorn-Lingen nicht im Pokal und in der 2. Liga antreten darf, betont der Geschäftsführer: „Wir gehen weiter davon aus, dass wir ganz normal starten.“

    Es bleibt also spannend, was Jonker der Mannschaft wirklich gesagt hat weiß natürlich keiner, inwiefern der Informant und/oder die Bild was reininterpretiert hat oder woher diese Diskrepanz in den Aussagen kommt bleibt unklar.

    Aber wenn ich GF bin und wirklich morgen einen Insolvenzantrag stellen müsste, würde ich dich der Presse einen Tag vorher nicht sagen "wann und ob wir diesen Schritt gehen, steht überhaupt nicht fest".

    Handball. Heimat. HSG.

  • Das hab ich mir beim Lesen des GN-Artikels auch gedacht. Aber mich wundert ehrlich gesagt nichts mehr..:/

    Ich habe nur noch das Gefühl, dass man uns Fans und auch den Sponsoren in den letzten Jahren einfach nur getäuscht und belogen hat. Von wegen, „wir handeln verantwortungsbewusst und geben nur das Geld aus, was auch da ist“…

    Von Seriösität keine Spur…

    Und auch wenn die Mannschaft planmäßig in die Saison starten kann, werden die Vorkommnisse der letzten 4-5 Wochen noch deutlich nachklingen. Die Zuschauerzahlen werden niedriger ausfallen, einige weitere Sponsoren dürften sich zurückziehen, da sie nicht mit diesem Geschäftsgebahren in Verbindung gebracht werden wollen.

    Ich persönlich kann irgendwie nicht an eine Wende zum Guten glauben…

  • Warum sollte man auch freiwillig mit der Sport Bild sprechen? Damit sie noch weiter Öl ins Feuer gießen? Mal abwarten was morgen dann passiert. Von einer Insolvenz gehe ich so oder so aus. Große Geldgeber gibt es hier nicht und von der Politik scheint es bisher nur warme Worte zu geben.

  • Eine Insolvenz hat ja im Optimalfall ja auch die Möglichkeit sich gesund zu schrumpfen. Bleibt halt die Frage wie sauer die Sponsoren sind, die dann zweimal zahlen sollen. Auch da ist die Wirklichkeit ein guter Meßstab.

  • Große Geldgeber würde es schon geben, nur ist die Frage, ob es von der Seite Interesse am Handball gibt. Bei rosenxt steckt viel Geld drin, die Krone Group, die Rothkötter Unternehmensgruppe, Rosen Group (die auch schon mal Sponsor waren), die Neuenhauser Gruppe.

    Problem ist tatsächlich, dass es wirtschaftlich gerade bei vielen Firmen nicht "rund" läuft und man daher wahrscheinlich keine Gelder für Sportsponsoring ausgeben kann / möchte.

    Ganz doofer Zeitpunkt für finanzielle Löcher :(

  • Das hab ich mir beim Lesen des GN-Artikels auch gedacht. Aber mich wundert ehrlich gesagt nichts mehr..:/

    Ich habe nur noch das Gefühl, dass man uns Fans und auch den Sponsoren in den letzten Jahren einfach nur getäuscht und belogen hat. Von wegen, „wir handeln verantwortungsbewusst und geben nur das Geld aus, was auch da ist“…

    Von Seriösität keine Spur…

    Und auch wenn die Mannschaft planmäßig in die Saison starten kann, werden die Vorkommnisse der letzten 4-5 Wochen noch deutlich nachklingen. Die Zuschauerzahlen werden niedriger ausfallen, einige weitere Sponsoren dürften sich zurückziehen, da sie nicht mit diesem Geschäftsgebahren in Verbindung gebracht werden wollen.

    Ich persönlich kann irgendwie nicht an eine Wende zum Guten glauben…

    Natürlich wurden wir jahrelang belogen was das Finanzielle angeht. Wenn du 4 Jahre mit einem überteuerten Kader nicht den Aufstieg schaffst, kracht es halt irgendwann.

    Die Verantwortlichen für diese Misere sind ja nicht mehr da 🤷 Warum führt SportBild nicht mit denen ein Interview?

  • Große Geldgeber würde es schon geben, nur ist die Frage, ob es von der Seite Interesse am Handball gibt. Bei rosenxt steckt viel Geld drin, die Krone Group, die Rothkötter Unternehmensgruppe, Rosen Group (die auch schon mal Sponsor waren), die Neuenhauser Gruppe.

    Problem ist tatsächlich, dass es wirtschaftlich gerade bei vielen Firmen nicht "rund" läuft und man daher wahrscheinlich keine Gelder für Sportsponsoring ausgeben kann / möchte.

    Ganz doofer Zeitpunkt für finanzielle Löcher :(

    Das kommt ja auch noch hinzu... Dazu gibt es ja noch viele andere Sportvereine, die von den oben genannten Firmen unterstützt werden. Durch die Aufstiege vom SV Meppen und Vorwärts Nordhorn wird noch weniger Geld für die HSG da sein.