Gibt den Trainern jeweils 1-2 Challenges pro Halbzeit!
Buzzer und Videobeweis
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Die Frage, wann geprüft wird, ist nicht das Haupt-Problem.
Darum versteh ich nicht, was ne Challenge ändern würde.
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Die Frage, wann geprüft wird, ist nicht das Haupt-Problem.
Es ist ein Problem von mehreren.
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Ich verlagere die heutige Diskussion aus dem "Quo vadis, VfL"-Thread mal hierher:
Ich plädiere auf jeden Fall dafür den Schiedsrichtern wieder mehr Entscheidungsfreude auf dem Feld zu vermitteln und den Videobeweis als ultima ratio anzusehen. ...
Den Schrittfehler zu ahnden war nach aktueller Leitlinie wohl zulässig und richtig. Aber ich halte es dennoch für den falschen Weg. Im Fußball erleben wir Situationen, in denen ein Tor zurückgenommen wird, weil 20 Sekunden vorher beim Spielaufbau in der anderen Spielhälfte ein marginales Foulspiel entdeckt wurde. Das ist in meinen Augen nicht zielführend. Wo setzt Du im Handball die Grenze? Was ist, wenn der Video-Assistent versehentlich ein paar Sekunden zu weit zurückspult und die Schiedsrichter dadurch ein zuvor begangenes Foulspiel der anderen Mannschaft entdecken, dass progressiv zu ahnden gewesen wäre?
Ich persönlich plädiere dafür, den Videobeweis zu reduzieren auf die formalen Spielsituationen (War der Ball hinter der Torlinie? War der Ball vor Ablauf der Spielzeit im Tor?) und die Bestrafung von Unsportlichkeiten abseits des Spielgeschehens und außerhalb des Blickfeldes der Schiedsrichter. Alle übrigen Spielsituationen, die die Schiedsrichter auf dem Feld im Blick haben, sollen sie auf Basis ihrer eigenen Wahrnehmung entscheiden. Persönlich unentschlossen bin ich hinsichtlich des Spielgeschehens in den letzten 30 Sekunden. Aufgrund der Hektik in knappen Spielen und oft der unübersichtlichen aber wohl möglich entscheidenden Spielsituationen am Spielende scheint die Möglichkeit des Videobeweises verlockend, aber eigentlich finde ich es falsch diese letzten 30 Sekunden grundlegend anders zu behandeln als die vorherigen 59:30 Minuten, die gleichwertig zum Endergebnis beigetragen haben.
Als der Fischer in Magdeburg liegen blieb und anschließend das Tor von MD zurückgenommen und Fischer ein 7m zugesprochen wurde, fand das in der HE viel Zustimmung (auch vom Rheiner). Dabei war das genau der Fall, der zu Theatralik führt, wenn plötzlich eine 0815 Entscheidung geändert wird. Daher habe ich mal das vom Zitat stehen lassen, was ich genau so sehe. Bei dem, wo du unentschlossen bist, bin ich ganz eindeutig bei deiner Begründung, es müssen die gleichen Regeln von Anpfiff bis zum Ende gelten.
Zum Thema ROT hatte ich schon einmal Rugby ins Spiel gebracht. Warum nicht 2 Minuten und die Aufforderung an einen Videoschiedsrichter/Spielleiter, die Situation auf ein Upgrade zu prüfen. Innerhalb der Zeitstrafe gibt es die Info an alle Beteiligten, ob es bei 2 Minuten bleibt oder auf Rot erhöht wird.
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Als der Fischer in Magdeburg liegen blieb und anschließend das Tor von MD zurückgenommen und Fischer ein 7m zugesprochen wurde, fand das in der HE viel Zustimmung (auch vom Rheiner).
Die Situation hat Zustimmung gefunden, weil die richtige Entscheidung in wichtiger Situation rauskam!
Die Ursache für die Schauspielerei sind die fast wöchentlichen roten Karten für normale Gesichtstreffer, die vor dem Videobeweis niemals Rot gegeben hätten!
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Die Situation hat Zustimmung gefunden, weil die richtige Entscheidung in wichtiger Situation rauskam!
Was sind wichtige Situationen?
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Als der Fischer in Magdeburg liegen blieb und anschließend das Tor von MD zurückgenommen und Fischer ein 7m zugesprochen wurde, fand das in der HE viel Zustimmung (auch vom Rheiner). Dabei war das genau der Fall, der zu Theatralik führt, wenn plötzlich eine 0815 Entscheidung geändert wird. Daher habe ich mal das vom Zitat stehen lassen, was ich genau so sehe. Bei dem, wo du unentschlossen bist, bin ich ganz eindeutig bei deiner Begründung, es müssen die gleichen Regeln von Anpfiff bis zum Ende gelten.
Zum Thema ROT hatte ich schon einmal Rugby ins Spiel gebracht. Warum nicht 2 Minuten und die Aufforderung an einen Videoschiedsrichter/Spielleiter, die Situation auf ein Upgrade zu prüfen. Innerhalb der Zeitstrafe gibt es die Info an alle Beteiligten, ob es bei 2 Minuten bleibt oder auf Rot erhöht wird.
Dem Grunde nach gute Idee - aber beim Rugby hast Du halt nach der gelben Karte 10 min Zeit und im Handball wären 2 min sehr knapp
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Was sind wichtige Situationen?
Und vor allem für wen. Ich bezweifele z.B. stark, dass die Zustimmung genauso groß gewesen wäre, wenn es andersrum eine solche Entscheidung gegeben hätte. Immerhin war der simulierte harte Gesichtstreffer nicht ausreichend für eine rote Karte (bin mir nicht mal sicher, ob es überhaupt 2 Minuten gab). Auf jeden Fall Check Disqualifaktion negativ und trotzdem gewaltig am Spiel verändert. Dafür lag Fischer ziemlich lange (oder anders, hat sich das Liegen bleiben gelohnt). Egal, passte halt in die Diskussion und zeigt, dass eine objektive Einheitlichkeit gar nicht so einfach ist, wie zuweilen behauptet wird.
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Dem Grunde nach gute Idee - aber beim Rugby hast Du halt nach der gelben Karte 10 min Zeit und im Handball wären 2 min sehr knapp
Stimmt schon und Gründe gegen Veränderungen gibt es halt auch immer

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Die Videobeweise die bislang zu einer roten Karte führten, wielang dauerten die im Schnitt? Ich hab natürlich nicht jeden gesehen, gefühlt aber unter 2 Minuten.
Zudem ist es doch eigentlich ne schöne Sache, entweder man findet genug Rotmaterial in 2 Minuten, oder man findet es nicht und dann geht's zurück auf die Platte.
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Die Situation hat Zustimmung gefunden, weil die richtige Entscheidung in wichtiger Situation rauskam!
Kiel - Eisenach war auch richtig und wichtig, weil ja Crunshtime. Zudem könnte man noch soweit spinnen, dass ohne den 4. Schritt wäre das Zebra niemals in die Reichweite von Walz gekommen, insofern hätte es das Foul nicht gegeben, weswegen man den zusätzlichen Schritt auch zwingend mitbetrachten muss
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Wenn das jetzt Schule macht, sollten wir in nächster Zeit viele 2-Minuten Strafen oder rote Karten für die Abwehrspieler sehen und danach Ballbesitzwechsel, weil ein Angriffsspieler vorher einen Schrittfehler hatte.
Vielleicht führt das ja dazu, dass weniger Schritte gemacht werden. 😉 -
Stimmt schon und Gründe gegen Veränderungen gibt es halt auch immer

Uneingeschränkte Zustimmung
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Kiel - Eisenach war auch richtig und wichtig, weil ja Crunshtime. Zudem könnte man noch soweit spinnen, dass ohne den 4. Schritt wäre das Zebra niemals in die Reichweite von Walz gekommen, insofern hätte es das Foul nicht gegeben, weswegen man den zusätzlichen Schritt auch zwingend mitbetrachten muss
Die Schritte von Ellefsen á Skipagøtu haben ja nicht das Foul an Johansson ermöglicht, der ist ja hinter dem foulenden Walz langgelaufen. [Nur zur Sicherheit: Ich halte die Entscheidung gleichwohl für richtig.]
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Ich würde mir auch weniger Videoüberprüfungen wünschen. Ich sehe aber schon die Interviews der Trainer, Spieler und Experten vor mir: "Warum haben sie sich das nicht wenigstens mal abgeschaut?" Besonders, wenn in der Übertragung gegensätzliches zur Feld-Entscheidung zu erkennen ist.
Weil das eine Folge des anderen ist?
In dem einen engen Spiel nutzen die Schiedsrichter den Videobeweis fünf oder sechs Mal (überspitzt) und in einem anderen - auch engen - Spiel nur ein oder zwei Mal. Da ist dann meiner Meinung nach die Frage nach dem Warum berechtigt.
Zur Klarstellung: Auch ich wünsche mir weniger Videoüberprüfungen, insbesondere auch, weil die Qualität der zur Verfügung stehenden Bilder oftmals ungenügend ist.
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Es wird keine einzelne Lösung reichen.
Es bräuchte
1. Kameras auf jeder Seite.
2. Einen (Ex-)HBL-Schiri, der schon die passenden Bilder auswählt, bevor die Schiris beim Bildschirm sind. Wie beim Fußball.
3. Keine schwammigen Regeln (wie „game changing situations“).
4. Gleicher Maßstab für alle Teams in allen Hallen!
Für einen guten Videobeweis braucht es alles vier!
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Die Schritte von Ellefsen á Skipagøtu haben ja nicht das Foul an Johansson ermöglicht, der ist ja hinter dem foulenden Walz langgelaufen. [Nur zur Sicherheit: Ich halte die Entscheidung gleichwohl für richtig.]
Ah okay. Dann hatte ich die Szene falsch in Kopf. Dachte der gefoulte wäre auch der wanderer
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Alles anzeigen
Es wird keine einzelne Lösung reichen.
Es bräuchte
1. Kameras auf jeder Seite.
2. Einen (Ex-)HBL-Schiri, der schon die passenden Bilder auswählt, bevor die Schiris beim Bildschirm sind. Wie beim Fußball.
3. Keine schwammigen Regeln (wie „game changing situations“).
4. Gleicher Maßstab für alle Teams in allen Hallen!
Für einen guten Videobeweis braucht es alles vier!
Und Punkt 4 zeigt genau,dass egal was jetzt in Zukunft passieren wird, du sowieso was zu meckern finden wirst ! Demzufolge wirst du immer unzufrieden bleiben, Rheiner 😉
Als ob die Schiedsrichter zum VB gehen und sich denken : Ahhh wir sind hier gerade in Magdeburg,diesen Umstand müssen wir bei der Beurteilung der Szene auf jeden Fall berücksichtigen.
Dir kann man es so oder so nicht Recht machen.
Du bist ja teilweise schon vor Spielbeginn unglücklich bezüglich Ansetzungen, weil Paar XY 2018 mal hier und dort Probleme hatte usw usw usw...
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Ich glaube, nächste Woche in Köln mit ihren Durchsagen wird denen um die Ohren fliegen.
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Ich glaube, nächste Woche in Köln mit ihren Durchsagen wird denen um die Ohren fliegen.
Was bringt dich zu dieser Vermutung? Die bisherigen Begründungen (EM) waren doch vorgefertigte Sätze. Wieso sollen diese Durchsagen jemanden um die Ohren fliegen?
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