1. Bundesliga Frauen Saison 2025/2026

  • Du hast recht, aber diese Tendenz nimmt doch zu - "oben" wie "unten". Wenn jedes Jahr 6 oder mehr Spielerinnen (bzw. auch der Trainer) wechseln (wie heuer beim THC, bei Buxtehude und Bensheim) - wo sollen da Stabiliät und Fannähe herkommen?

    Das ist der springende Punkt,...der Fan möchte Spielerinnen sehen die sich mit dem Verein identifizieren. Steht einmal ein Wechsel vorab fest (bei Buxtehude waren es fünf) dann ist Loyalität zum Verein nicht mehr die Selbe wie sie vorher war,...auch wenn die Spielerinnen stets beteuern alles für den Verein bis zum Schluß zu geben. Das läßt den Fan dann meist irritiert zurück wenn dann auch noch gegen Halle-Neustadt verloren wird.

    Das sieht man auch gut bei Sachsen Zwickau,...am Anfang der Saison noch an 3. Stelle in der Zuschauergunst,...jetzt allerdings durchgereicht nach unten, nachdem viele Abgänge feststehen.

  • Da muss man auf Ursache und Wirkung schauen. Wenn man zwei Jahre gegen den Abstieg spielt hat eben kaum noch einer Lust zu bleiben, wenn man sich zu höherem berufen fühlt. Nach allem was man hört waren die Mädels einfach nicht zu halten. Nicht für Geld noch für gute Worte.

    Dann sollen sie eben halt gehen,...auf Wiedersehen!! Dann aber nur noch vor 836 Zuschauern die mehr die neue Halle anschauen wollen als das Spielgeschehen. Kritik gibt es dann eher an die Geschäftsführung die den Fan lange Zeit im Unklaren gelassen hat was die Neuverpflichtungen angeht.

    Besonders bitter ist das natürlich bei Terry, die schon ewig da ist. Auf der anderen Seite... seit dem neuen Vertrag beim THC ist ihre spielerische Leistung überschaubar.

    Nicht nur bei Terry.

  • Das fatale beim Buxtehuder SV ist,...das ausgerechnet viele Leistungträgerinnen nach der Saison den Verein verlassen. Denen kann es eigentlich egal sein wo Buxte am Ende der Saison steht.

    Aber auch die wollen vorzeitig in den Urlaub und nicht noch die Relegation spielen,...da keimt dann wieder Hoffnung auf.

  • Mit "ordentlich" verabschieden gibst Du aber nicht die letzten paar Prozent, die den Unterschied ausmachen. Außer natürlich als Shooter von hinten. ;)

    Aber wenn Du über Durchbrüche kommst, dann liegt genau da der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage. Zumindest in engen spielen.

  • Klar, wollen die sich ordentlich verabschieden. Gilt auch für den Trainer. Das wollen die meisten bei einem Jobwechsel aber das ist eine "Floskel", die auch jeder sagt und dabei die Auswirkung auf "Gruppendynamiken" nicht realistisch einschätz. Nicht wenige merken dann ein paar Monate später, dass der Plan nicht geklappt hat. Habe ich selbst bei einem Jobwechel erlebt... Eigentlich wollte ich das Fass nicht aufmachen und mich nicht äußern aber das Spiel wurde auch verloren weil es zwei sehr unnötige Fehlpässe in der Crunchtime gab... Hoffe wirklich dass das Team sich zusammenreißen kann und der Trainer sonst einfach Spielerin nicht spielen lässt. Das mit den Identifikationsfiguren ist absolut richtig für mich - Es sind immer viele Ex-Spielerin in der Halle und viele von denen Grüßen einen. Nicht weil ich ein so toller Fan bin sondern weil sie ihren Lebensmittelpunkt in der Region gefunden haben und man sich über die Jahre immer wieder gesehen hat. Schweres Thema...

    4 Mal editiert, zuletzt von Fridulin (20. April 2026 um 09:55)

  • Das mit den Identifikationsfiguren ist absolut richtig für mich - Es sind immer viele Ex-Spielerin in der Halle.....weil sie ihren Lebensmittelpunkt in der Region gefunden haben.

    Das ist auch ein Unterschied von "früher" zu "heute",...solche Spielerinnen hat man gerne angefeuert auch wenn es Niederlagen gab. Dirk Leun sagte sogar, "das ist seit Corona vorbei", warum auch immer!!

    Für den Fan ist es schon ein großer Unterschied wenn man dann Spielerinnen anfeuern soll die mit ihren Kopf schon beim neuen Verein sind. Darauf haben viele keine Lust.

  • Dirk Leun sagte sogar, "das ist seit Corona vorbei", warum auch immer!!

    02/03 war ein Flop. Da hatte Buxte 4-5 Abiball-U-Nationalspielerinnen.

    04/05 gab es ein paarbrauchbare. Einige fingen in Metzingen oberhalb von Buxte an. Kühne/Leuchter sahen sich nicht in Buxte. Somit ging alles an Buxte vorbei

    Das und der reine Fokus auf Deutschland hat Buxte/Leun das Genick gebrochen.

  • Man wird umdenken müssen und längerfristige Verträge abschließen werden, wo es dann eine Ausstiegsklause gibt. Ja Floskeln gehören dazu aber einer Spielerin zu unterstellen sie spielt dann nur noch halbherzig halte ich für sehr schlecht bzw. unangebracht.
    Auf alle Fälle muss hier in Buxtehude noch was passieren mit Neuverpflichtungen, sonst wird das alles nichts in meinen Augen.

  • Das und der reine Fokus auf Deutschland hat Buxte/Leun das Genick gebrochen.

    Man kann sich darüber streiten ob es ein Genickbruch war. Fakt ist, das es in den letzten Jahren viele Nebenbaustellen gab wie z.B. den Bau der neuen Halle und vieles Organisatorisches. Man wollte sich gut für die Zukunft aufstellen was meiner Meinung auch gut gelungen ist.

    Vielleicht hat man in dem Chaos bei der einen- oder anderen Kaderplanung dann auch nicht ganz den Punkt getroffen (vielleicht aus finanziellen Gründen), aber auch hier hat man eine Neuausrichtung (neuer Trainer) gewagt. Und ich finde, das man mit Schouten und Strauchmann einen guten Anfang gemacht hat.

  • Na ja , alles war nun nicht ein Flop sowie es horst65 wieder einmal beschreibt. Dirk hat einige Weltmeisterinnen nach Buxtehude geholt mit denen er den Titel geholt hatte.die sind dann auch gleich ganz in Buxtehude geblieben. So schlecht kann das also nicht gewesen sein.

  • Na ja , alles war nun nicht ein Flop sowie es horst65 wieder einmal beschreibt. Dirk hat einige Weltmeisterinnen nach Buxtehude geholt mit denen er den Titel geholt hatte.die sind dann auch gleich ganz in Buxtehude geblieben. So schlecht kann das also nicht gewesen sein.

    Welchen Titel

  • Ich glaub Maikel meinte die U20 Weltmeister von 2008, deren Trainer Dirk war. Lone Fischer ist eine dieser Spielerin, die dann ihre gesamte Karriere hier geblieben ist und viel zu den ersten nationalen Titel der Vereinsgeschichte (DHB-Pokal 2015, 2017) beigetragen hat. Später kamen aus dem Team noch Friederike Gubernatis, Antje Lenz und Evelyn Schulz nach Buxte.

  • Es ist eine "Erzählung" und Gemeinschaften brauchen gemeinsame Geschichten. Will jetzt nicht zu doll abdriften aber wenns um Thema "Fankultur" oder "Fanbindung" geht, dann ist so etwas unbezahlbar. Für den BSV sind diese Titel extren wichtig gewesen, vorallem weil man zwei mal die Meisterschaft mit 1-2 Toren verpasst hat. Das sind auch Geschichten, die junge Spielerin lesen und die einen Verein zu mehr als "war mal dabei" machen. Wir reden hier nicht von der Mannschaft aus 1955 sondern über eine Zeit, in der aktuelle Spielerin kleine Mädels waren und diese Spielerin auch live erlebt haben.

  • Opa erzählt Geschichten vom Krieg. ;)

    Ganz schön frech , Du Jungspund. Fridulin hat es erkannt worauf ich hinaus wollte. Aber nicht nur Lone , auch Antje und Fredda waren dabei…Das macht es eben aus. Besonders hat man das ja auch beim letzten Spiel in der alten Halle Nord gesehen. Da waren ja auch Spielerinnen dabei, die ich nur vom Namen her kannte…

  • Man kann DM werden und turnt 7 Tage vorm ersten Playoff Spiel in Kanada rum.

    Mehr braucht man über die HBF nicht mehr wissen

    Nun kostet ein Ticket bei Bensheim gegen Dortmund 25€. Dafür, dass sich die Spielerinnen nicht professionell (oder für ein DM-Halbfinale angemessen) vorbereiten,ist das ein Fausthieb ins Gesicht der Fans.