Wechselgerüchte XXII

  • Mag ja sein, dass er gerne früher wechseln wollte, Berlin möchte es scheinbar nicht, sonst würden sie zahlen.

    Seltsame Sichtweise! Berlin wollte den Wechsel zur Saison 2026/27. Sie können sich den aber nicht leisten.

  • Sie können sich ihn leisten, wenn sie wollen würden.

    Aber Berlin ist nicht bereit, Mondpreise zu bezahlen, wenn man ihn ein Jahr später für 500000 bekommen kann.

    Berlin hat einen stattlichen Betrag geboten, der wurde abgelehnt. Alles legitim

    Finde es sogar eher positiv, dass Berlin nicht wie im Fußball bereit ist bzw anfängt, absurde Preise zu bezahlen.

  • Ich finde "absurd", dass heutzutage auch bei unserem schönen Sport Spielerverträge geschlossen werden, um diese Verträge vielleicht doch nicht einhalten zu müssen, wenn sich die Chance auf "Besseres" bietet. Da beziehe ich die verhandelten Ausstiegsklauseln mit ein, nach dem Motto: Akzeptiert du als Verein keine Ausstiegsklausel, komme ich erst gar nicht.

  • Wie man in der Halle gehört hat, ist nicht Flensburg das Problem für Pytlick, er ist sehr gerne hier, sondern die Herren aus der Geschäftsführung. Die sind wohl der Grund für seinen Wechselwunsch.

    Also nehme ich ihm als Kritikerin seines Verhaltens schon ab, dass er Gas geben wird für Mannschaft und Stadt.

    Wer Probleme mit Differenzieren hat, der sehe das weiterhin als Folter an.

    Mein Vorbild: Die Gelassenheit eines Stuhls.

    Der muss ja auch mit jedem Arsch klarkommen.

  • Ich finde "absurd", dass heutzutage auch bei unserem schönen Sport Spielerverträge geschlossen werden, um diese Verträge vielleicht doch nicht einhalten zu müssen, wenn sich die Chance auf "Besseres" bietet. Da beziehe ich die verhandelten Ausstiegsklauseln mit ein, nach dem Motto: Akzeptiert du als Verein keine Ausstiegsklausel, komme ich erst gar nicht.

    Ist wohl oft so. Was im Fußball schon lange gang und gäbe ist, ist es im Handball inzwischen auch. Nur halt mit anderen Beträgen.

  • Wie man in der Halle gehört hat, ist nicht Flensburg das Problem für Pytlick, er ist sehr gerne hier, sondern die Herren aus der Geschäftsführung. Die sind wohl der Grund für seinen Wechselwunsch.

    Also nehme ich ihm als Kritikerin seines Verhaltens schon ab, dass er Gas geben wird für Mannschaft und Stadt.

    Wer Probleme mit Differenzieren hat, der sehe das weiterhin als Folter an.

    Mein Arbeitgeber war mal auf dem Flensburger Trikot. Kollegen von mir bestätigen das.

  • Wie man in der Halle gehört hat, ist nicht Flensburg das Problem für Pytlick, er ist sehr gerne hier, sondern die Herren aus der Geschäftsführung. Die sind wohl der Grund für seinen Wechselwunsch.
    ...

    ...was mich persönlich nicht wundern würde.

    Wobei ich glaube, dass MG auch seinen Anteil daran hatte. Und da sieht man eben auch, dass alles auch nur Menschen sind und es überall "menschelt".

  • Ich finde "absurd", dass heutzutage auch bei unserem schönen Sport Spielerverträge geschlossen werden, um diese Verträge vielleicht doch nicht einhalten zu müssen, wenn sich die Chance auf "Besseres" bietet. Da beziehe ich die verhandelten Ausstiegsklauseln mit ein, nach dem Motto: Akzeptiert du als Verein keine Ausstiegsklausel, komme ich erst gar nicht.

    Auf der anderen Seite bemühen sich Vereine, sich von Spielern zu trennen, obwohl sie noch Vertrag haben; weil sie einen besseren Spieler wollen.
    Da finde ich einen Vertrag mit Ausstiegsklausel ehrlicher.

  • Auf der anderen Seite bemühen sich Vereine, sich von Spielern zu trennen, obwohl sie noch Vertrag haben; weil sie einen besseren Spieler wollen.
    Da finde ich einen Vertrag mit Ausstiegsklausel ehrlicher.

    Als Verein braucht man da nicht unbedingt eine Ausstiegsklausel, die ja auch mit einer Abfindung für den Spieler verbunden sein kann. Man kann sicherlich jederzeit einen Aufhebungsvertrag mit dem Spieler abschliessen, wenn man sich einig ist und über etwaige Abfindungen kann man im Rahmen des Vertrages auch frei verhandeln.

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.

  • Ich finde "absurd", dass heutzutage auch bei unserem schönen Sport Spielerverträge geschlossen werden, um diese Verträge vielleicht doch nicht einhalten zu müssen, wenn sich die Chance auf "Besseres" bietet. Da beziehe ich die verhandelten Ausstiegsklauseln mit ein, nach dem Motto: Akzeptiert du als Verein keine Ausstiegsklausel, komme ich erst gar nicht.

    Ich stimme dir zu. Je mehr Geld im System ist, umso mehr wird man solche Verträge abschliessen. Irgendwann gehts dann fast nur noch um die Kohle und immer weniger um den eigentlichen Sport. Es könnte darin gipfeln, dass man Vereine wie Lemgo, Wetzlar etc. nur noch in unteren Klassen spielen sehen wird, da sie finanziell nicht mehr mithalten können. Traditionsvereine könnten in der Versenkung verschwinden. Bestes Beispiel dafür ist der Fußball. Eine bedauerliche Entwicklung, die man aber nicht aufhalten kann.

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.

  • Als Verein braucht man da nicht unbedingt eine Ausstiegsklausel, die ja auch mit einer Abfindung für den Spieler verbunden sein kann. Man kann sicherlich jederzeit einen Aufhebungsvertrag mit dem Spieler abschliessen, wenn man sich einig ist und über etwaige Abfindungen kann man im Rahmen des Vertrages auch frei verhandeln.

    Häh? Nach der „Logik“ brauche ich als Spieler dann ja auch keine Ausstiegsklausel, sondern ich muss mich nur einigen.:nein:

  • Häh? Nach der „Logik“ brauche ich als Spieler dann ja auch keine Ausstiegsklausel, sondern ich muss mich nur einigen.:nein:

    Ist grundsätzlich nicht falsch. Das Problem kommt erst auf, wenn beide sich nicht einig sind (wie überall im Leben, ob privat oder geschäftlich). Und für den Fall kann man vertraglich vorbeugen (Ausstiegsklausel oder Ehevertrag);)

    "Die allermutigste Handlung ist immer noch, selbst zu denken. LAUT." (Coco Chanel)

    "Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein" (Gandhi)

    "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant" (Hoffmann von Fallersleben)

    AC/DC - House of Jazz

    Led Zeppelin - Black Dog

    Black Sabbath - Paranoid

  • Meine Güte. Berlin hat sich komplett verzockt und versucht jetzt rhetorisch aus der Nummer wieder raus zu kommen. Pytlick ist Profi genug, dass er sich auch in der kommenden Saison für seinen aktuellen Club100% engagiert.

    Interessant ist höchstens die Frage, wie der Bob den linken Rückraum besetzen will!

    Kretsche wüsste jetzt eine Lösung 😊😊

  • Ist grundsätzlich nicht falsch. Das Problem kommt erst auf, wenn beide sich nicht einig sind (wie überall im Leben, ob privat oder geschäftlich). Und für den Fall kann man vertraglich vorbeugen (Ausstiegsklausel oder Ehevertrag);)

    Ja eben! Deswegen verstehe ich den Nachtzug mal wieder nicht.

  • Ja eben! Deswegen verstehe ich den Nachtzug mal wieder nicht.

    Als "Verein" braucht man dies nicht unbedingt . Als Spieler ist man in einer anderen Rolle (Arbeitnehmer), da macht eine Ausstiegsklausel mehr Sinn, vorausgesetzt der Vertragspartner stimmt dem zu.

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.