HBL Abstiegskampf 25/26

  • Ist Geschichte das Ganze und damit vergossene Milch.

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.

  • Hier mal eine Relativierung der angeblichen Millimeterentscheidung zuungunsten Mindens.

    Das Spiel in Leipzig endete 2 Minuten vor dem in Wetzlar.

    Zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens des Leipziger Ergebnisses stand es 29:29 in Wetzlar. Selbst bei dem möglichen Unentschieden in Leipzig hätte dies für Wetzlar zum Klassenerhalt gereicht.

    In den letzten beiden Minuten lagen sich dann bei Bekanntwerden der Niederlage von GWD die Wetzlarer Fans nur noch in den Armen und das blieb natürlich auch den Spielern nicht verborgen.

    Wie das Spiel dann letztendlich weitergegangen wäre wenn Minden den letzten Wurf noch verwandelt hätte, ist auch Spekulation aber auch Teil der kompletten Endphase und der Tatsache, dass nicht nur diese 2 mm über den Abstieg Mindens maßgebend waren sondern vor allem die beiden Spiele, die Wetzlar in der Runde gegen den unmittelbaren Kontrahenten gewonnen hat:hi:

    2 Mal editiert, zuletzt von BUMM (9. Juni 2026 um 11:41)

  • Jo Wetzlar redet sich den glücklichen und nicht aus eigener Kraft geschafften Klassenerhalt nunmal sehr schön. Die wissen garnicht wieviel Glüc sie hatten das der letzte Mindener wurf leider nur den Pfosten traf. GWD wird weitermachen und irgendwann wiederkommen.

  • Jo Wetzlar redet sich den glücklichen und nicht aus eigener Kraft geschafften Klassenerhalt nunmal sehr schön. Die wissen garnicht wieviel Glüc sie hatten das der letzte Mindener wurf leider nur den Pfosten traf. GWD wird weitermachen und irgendwann wiederkommen.

    Ich würde mich nicht nur auf das letzte Spiel zurückziehen. Wetzlar hat sich im letzten Teil der Saison erst die Möglichkeit geschaffen, nicht abzusteigen. Auch haben sie gegen Magdeburg das Spiel bis zum Ende knapp gehalten.
    Wir können alle nur spekulieren, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn nicht schon die Niederlage non Minden bekannt gewesen wäre.

  • Also glücklichen Klassenerhalt kann man ja noch stehen lassen. Nicht aus eigener Kraft ist doch Schwachsinn. Jedes Team hatte 34 Spiele und Wetzlar hat sich nunmal das bessere Torverhältnis erarbeitet. Würde sich ja auch keiner hinstellen und sagen Magdeburg wurde nicht aus eigener Kraft Meister, die anderen sind halt einfach zu schlecht - völlig absurd. Beide Mamnschaften haben mehrere Spiele gehabt, wo sie locker mehr Punkte hätten holen können. Da waren sie dann beide gleich gut oder schlecht unterm Strich. Aber was ist am besseren Torverhältnis denn unverdient...

  • Naja... wie sich Klassenerhalt nur auf einen Spieltag beziehen soll erschließt sich mir nicht. Aber selbst dann war die Ausgangslage klar. Minden hat es versäumt aus eigener Kraft die Klasse zu halten. Wetzlar hatte sich aus eigener Kraft ein Polster erspielt, was dann glücklich gereicht hat.

    Achso: und natürlich ist sich hier ganz sicher jeder bewußt wie eng das war und wie viel Glück man da hatte. Aber das Glück muß man sich auch ein Stück weit erarbeiten. Leipzig hat das z.B. nicht hinbekommen - und die hatte ich zwischenzeitlich klar vor der HSG eingeschätzt.

    Einmal editiert, zuletzt von Tix (11. Juni 2026 um 13:19)

  • So wie es am 34. Spieltag abgelaufen ist, war es doch wunderbar. Nicht für GWD- und HSG-Fans, aber doch für alle anderen Handballfans. Dramatik pur bis zum Schluß. So mag ich das. Hätte wenn und aber hinterher, ändert nichts mehr an der Vergangenheit, sorgt aber für Gesprächsstoff.

  • Die HSG wird in 26/27 mit dem Abstieg nix zu tun haben. Davon bin ich überzeugt. Man stellt sich in der Mannschaft neu auf und holt frische Spieler dazu. Ich bin gespannt wie sich Kompenhans in Liga 1 macht. Er ist ja für die HSG im gewissen Sinne auch ein MT Import. Allendorf an der Spitze wird auch keinen schlechten Job machen. Die HSG wird irgendwo zwischen P 10-15 landen.

    P.S. und wie am Wechsel von Laesö zu sehen ist, arbeitet der Michi intensiv am Kader.

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.

    Einmal editiert, zuletzt von Nighttrain61 (12. Juni 2026 um 12:26)

  • Jo Wetzlar redet sich den glücklichen und nicht aus eigener Kraft geschafften Klassenerhalt nunmal sehr schön. Die wissen garnicht wieviel Glück sie hatten das der letzte Mindener wurf leider nur den Pfosten traf. GWD wird weitermachen und irgendwann wiederkommen.

    Kann man natürlich so sehen. Muss man aber nicht. Den Matchball am letzten Spieltag hat Minden nicht verwandeln können. Ich rede nicht vom letzten Wurf sondern auf den gesamte Spieltag bezogen. Wetzlar hat in der Saison vier Punkte gegen Minden geholt (in der Summe +13 Tore). Das halte ich persönlich für entscheidender in der Schlußabrechnung als der unglückliche letzte Wurf gegen Leipzig.

    Ich würde mich freuen, wenn die echte Traditionsmannschaft GWD es schnell wieder in die 1. Bundesliga schafft.

    :sorry: