Handball-EM 2026 - Hauptrunde, Gruppe I

  • Du unterschlägst bei allen deinen Einlassungen zu diesem letzten Anwurf die Tatsache, dass es eine Aktion in den letzten 30 Sekunden war. Und da gibt es Strafen für die Behinderung/Störung einer Wurfausführung.

    usw...

    Da nach dem Tor der Deutschen nur noch 30 Sekunden Restspielzeit übrig waren, muss man das als spielentscheidende Fehler der Schiedsrichter werten.

    Insgesamt einleuchtender Kommentar. Nur der letzte Satz passt mE nicht. Es war ja nicht spielentscheidend, da die Benachteiligung Deutschlands sich nicht wirklich auf das Ergebnis ausgewirkt hat.

  • Das ist einer der Gründe warum sie 22 und 24 nicht Europameister geworden sind. Natürlich sollte man die damalige Konkurrenz auch nicht klein reden, aber eine Europameisterschaft ist härter als eine WM und die wenigen Wechsel von Dänemark machen sich viel bemerkbarer. Die Zaubermaus ist ein toller Trainer, auch auch in den Löwenjahren hat er davon profitiert, dass gerade ein Andy Schmid wenig Verletzungen hatte. Plan B ist nicht seine Stärke.

  • Blau gibt das Regelwerk dafür nicht her. Rot natürlich schon. Damit wäre die Zeit natürlich angehalten gewesen. Ich denke, dass daher die Schiedsrichter bei rot + 7m einen Nachteil für die Deutschen erkannt haben und deswegen auf Vorteil (weiterlaufen lassen) entschieden haben.

    Zweifelhaft ist allerdings trotzdem, dass in so einer Situation die Zeit nicht angehalten wird. So können die Deutschen als führendes Team durch bewusstes Langsamspielen bei einer Situation, in der der Ball nicht im Spiel ist, sie aber die komplette Kontrolle über ihn haben, den Spielausgang alleine hierdurch maßgeblich beeinflussen.

    Ob die Schiris da wirklich was erkannt haben, sei dahingestellt. Sie schienen nciht wirklich souverän. Aber einen Vorteil kann man nur dann bekommen, wenn man sich innerhalb der Regeln bewegt. Und das war bei Überschreiten der Mittellinie nicht der Fall. Kein Vorteil sondern zurückpfeifen, wenn nicht vorher der Verstoß der Portugiesen geahndet wird.

    Und das bewusste Langsamspielen können die Schiris umgehend als Zeitspiel werten und abpfeifen und brauchen nicht erst ein paar Pässe abzuwarten

  • Und das bewusste Langsamspielen können die Schiris umgehend als Zeitspiel werten und abpfeifen und brauchen nicht erst ein paar Pässe abzuwarten

    Die Schiedsrichter können kein Zeitspiel abpfeifen bevor überhaupt ein Anwurf regelkonform ausgeführt wurde.

    Vom Torerfolg der Portugiesen bis Justus Fischer mit dem Ball in der Anwurfzone steht vergehen 7 Sekunden. Das ist sicherlich keine schnelle Mitte, aber auch kein Grund für die Schiedsrichter einzugreifen. 59 Minuten lang hätte niemand protestiert, wenn der Ball in einem gemächlicheren Tempo zur Anwurfzone gebracht wird und es wäre falsch in der letzten Minute plötzlich die Bewertungsgrundlagen massiv zu ändern.

  • Du unterschlägst bei allen deinen Einlassungen zu diesem letzten Anwurf die Tatsache, dass es eine Aktion in den letzten 30 Sekunden war. Und da gibt es Strafen für die Behinderung/Störung einer Wurfausführung. Die Positionierung der weiteren deutschen Spieler ist in dieser Szene erst einmal von untergeordneter Bedeutung. Den wirklich relevanten Verstoß begehen die Spieler, die aktiv den Anwurfkreis blockieren. Der Spieler, der mit ausgebreiteten Armen mittig im Anwurfkreis steht, geht dann sogar noch direkt auf den Ball tragenden Fischer zu. Der befindet sich tief in der roten Zone, in der er bis zum erfolgten Anwurf nichts verloren hat. Fischer hätte ihn umrennen müssen, um zur Mitte zu kommen. Wo sich die anderen deutschen Spieler zu dem Zeitpunkt befinden, ist irrelevant. Sie hätten jede Möglichkeit gehabt, ihre Position noch zu korrigieren, bis der Schiedsrichter anpfeift.
    Die Anwurfausführung wurde durch die Portugiesen aktiv gestört, indem der Anwurfkreis und die direkten Laufwege der Deutschen blockiert wurden. Das ist zu bewerten, nichts anderes. Die einzig regelkonforme Folge wäre Rot (+Blau = Spielsperre) für mindestens einen Portugiesen gewesen, dazu zwingend 7-Meter für Deutschland. Da es sich bei dem Spieler um F. Costa gehandelt hätte, glaube ich nicht, dass Portugal diesen Spielausgang bevorzugt hätte.

    Du argumentierst ja auch damit, dass jedes Tor relevant sein kann. Dann sollten wir fairerweise auch die Aktion gegen Mertens kurz vorher neu bewerten. Griff von hinten an den Wurfarm, während er sich in der Luft befindet und zum Wurf ansetzt, die 2-Minutenstrafe bleibt aber aus? Dazu fordert F. Costa deutlich den Videobeweis. Auch das hätte als unsportliches Verhalten progressiv bestraft werden müssen. Die Schiedsrichter haben hier zum Vorteil Portugals beide Augen zugedrückt. Eigentlich hätte Portugal ab diesem Zeitpunkt in Unterzahl weiterspielen müssen. Da nach dem Tor der Deutschen nur noch 30 Sekunden Restspielzeit übrig waren, muss man das als spielentscheidende Fehler der Schiedsrichter werten.

    Zu Absatz 1: Jetzt wird es wild, denn kein Spieler der Portugiesen stellt sich aktiv in den Weg zum Anwurfkreis. Wolf spielt bei 2:08:38 (Dyn) einen freien Ball zu Fischer , beim Umschnitt bei 2:08:41 ist er noch ca. 1m vor dem Anwurfkreis schlendert ganz gemütlich dahin und niemand stört ihn dabei, in den Kreis zu gehen!

    Zu diesem Zeitpunkt ist Schluroff schon 2-3m über der Mittellinie und das ist das einzig relevante in dieser Situation, siehe Stellungnahme EHF. Da wird nur von den deutschen Spielern gesprochen, die bereits über der Mittellinie gewesen sind und nicht von einer Behinderung bei der Ausführung. Egal was Du jetzt noch konstruierst, wenn die Aufstellung nicht korrekt ist, kann der Wurf nicht angepfiffen werden und alles weitere ist obsolet!

    Zu Absatz 2: Korrekt, bei Mertens hätte es eine Progression geben müssen, aber mehr als ein Tor, was Zerbe ja gemacht hat, wäre da auch nicht rausgekommen. Insofern verstehe ich den Zusammenhang zw. "jedes Tor ist relevant" und der fehlenden Bestrafung nicht 🤷‍♂️. Eine nicht gegebene Strafe wirkt sich ja nicht unmittelbar auf das Ergebnis aus.

    Und übrigens, Strafen für die Verhinderung der Ausführung von formalen Würfen gibt es über die gesamte Spielzeit und nicht nur in den letzten 30 Sekunden. Zu diesem Zeitpunkt werden sie nur anders bewertet!

    Das Erste, was ein Kind lernt, ist gegen den Ball zu treten! Wenn es intelligent ist, nimmt es ihn später in die Hand !!!

    Die Wissenschaftler haben herausgefunden..... und sind auch wieder reingekommen :)

    Politiker sind wie Windeln, man sollte sie oft wechseln, und aus den gleichen Gründen! (Mark Twain)

    Einmal editiert, zuletzt von gummiball (23. Januar 2026 um 09:13)

  • Und das bewusste Langsamspielen können die Schiris umgehend als Zeitspiel werten und abpfeifen und brauchen nicht erst ein paar Pässe abzuwarten

    Oh je 😲, bitte erstmal mit dem Regelwerk auseinandersetzen, denn dieser Satz ist vollkommen falsch.

    Das Erste, was ein Kind lernt, ist gegen den Ball zu treten! Wenn es intelligent ist, nimmt es ihn später in die Hand !!!

    Die Wissenschaftler haben herausgefunden..... und sind auch wieder reingekommen :)

    Politiker sind wie Windeln, man sollte sie oft wechseln, und aus den gleichen Gründen! (Mark Twain)

  • Ganz neutral betrachtet hätten die Schiedsrichter doch einfach bei ca noch 6-7 Sekunden auf der Uhr das Spiel unterbrechen und die Zeit anhalten sollen. Den Portugiesen sagen, dass sie Abstand von der Anwurfausführung halten sollen und dann einen geordneten Anwurf mit allen deutschen Spielern in der eigenen Hälfte anpfeifen. Das hätte jegliche Diskussion im Nachhinein verhindert.

    Aus deutscher Sicht kann man sich natürlich nicht beschweren wie es lief, wer weiß wofür das zusätzliche Tor am Ende noch gut sein kann, wenn möglicherweise Dreier-/Vierervergleiche über die Platzierung entscheiden.

  • Handball-EM überrascht im Nachmittagsprogramm, RTL-Gerichtsshows mit Problemen - DIGITAL FERNSEHEN

    Zitat

    Zu ungewohnter Zeit startete die deutsche Handball-Nationalmannschaft am Donnerstag in die Hauptrunde, Anwurf war nämlich um halb vier Uhr nachmittags. Im Free-TV übertrug Das Erste – und sicherte sich damit herausragende Werte. Das Spiel kam im Schnitt auf 4,02 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer


    Handball holt mit Deutschland-Portugal 38 Prozent – Quotenmeter.de

    Zitat

    Das gewonnene Portugal-Match mobilisierte für diese Uhrzeit hohe 4,02 Millionen gesamt (brutal starke 34,5 Prozent) sowie 0,64 Millionen Jüngere (phantastische 38,8 Prozent). Das waren zwar höhere Anteile als beim Spanien-Sieg (6,97 Millionen/ 27,7 Prozent), aber eben niedrigere Reichweiten, die sich durch die frühere Tageszeit erklären lassen.

    “I don't know why people are so keen to put the details of their private life in public; they forget that invisibility is a superpower.” — Banksy

  • Zu Absatz 1: Jetzt wird es wild, denn kein Spieler der Portugiesen stellt sich aktiv in den Weg zum Anwurfkreis. Wolf spielt bei 2:08:38 (Dyn) einen freien Ball zu Fischer , beim Umschnitt bei 2:08:41 ist er noch ca. 1m vor dem Anwurfkreis schlendert ganz gemütlich dahin und niemand stört ihn dabei, in den Kreis zu gehen!

    Zu diesem Zeitpunkt ist Schluroff schon 2-3m über der Mittellinie und das ist das einzig relevante in dieser Situation, siehe Stellungnahme EHF. Da wird nur von den deutschen Spielern gesprochen, die bereits über der Mittellinie gewesen sind und nicht von einer Behinderung bei der Ausführung. Egal was Du jetzt noch konstruierst, wenn die Aufstellung nicht korrekt ist, kann der Wurf nicht angepfiffen werden und alles weitere ist obsolet!

    Zu Absatz 2: Korrekt, bei Mertens hätte es eine Progression geben müssen, aber mehr als ein Tor, was Zerbe ja gemacht hat, wäre da auch nicht rausgekommen. Insofern verstehe ich den Zusammenhang zw. "jedes Tor ist relevant" und der fehlenden Bestrafung nicht 🤷‍♂️. Eine nicht gegebene Strafe wirkt sich ja nicht unmittelbar auf das Ergebnis aus.

    Und übrigens, Strafen für die Verhinderung der Ausführung von formalen Würfen gibt es über die gesamte Spielzeit und nicht nur in den letzten 30 Sekunden. Zu diesem Zeitpunkt werden sie nur anders bewertet!

    Wäre es aus portugiesischer Sicht nicht klüger gewesen, mit einem Wechselfehler oder indem man den zum Anwurf passenden Wolff sofort klammert, die Zeit zu stoppen und Deutschland direkt zum Siebenmeter zu schicken? Dann hätte man zwar einen Spieler opfern müssen mit einer roten Karte (und nicht blau, bzw. Sperre oder?) aber man hätte bei einer möglichen Parade nochmal die Chance auf den eigenen letzten Angriff gehabt.

  • Insgesamt einleuchtender Kommentar. Nur der letzte Satz passt mE nicht. Es war ja nicht spielentscheidend, da die Benachteiligung Deutschlands sich nicht wirklich auf das Ergebnis ausgewirkt hat.

    Ob eine Situation als spielentscheidend eingestuft wird, ist vom Einzelfall abhängig. Da hier im Rahmen der Diskussion (nicht von mir) angeführt wurde, dass am Ende jedes Tor entscheidend sein kann, lässt sich daraus natürlich ableiten, dass es schon eine Rolle spielt, ob man mit einem Tor oder zwei Toren Unterschied gewinnt. Die Diskussion gab es ja deutlich auch nach dem Serbien-Spiel. Stichwort: direkter Vergleich. So kurz vor Spielende hat die Mannschaft kaum noch Möglichkeiten, eine Fehlentscheidung der Schiedsrichter zu korrigieren. Und in der (sport-)rechtlichen Bewertung solcher Entscheidungen wird auch immer mit Wahrscheinlichkeiten hantiert. Eine Unterzahlsituation für den Gegner hätte die Wahrscheinlichkeit auf einen weiteren Treffer für den Gegner verringert und für die auf einen eigenen Treffer erhöht.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Zeit anhalten, Wisch Pause, damit hätten die Schiris sich entspannt aus der Affäre gezogen.

    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut

  • Wäre es aus portugiesischer Sicht nicht klüger gewesen, mit einem Wechselfehler oder indem man den zum Anwurf passenden Wolff sofort klammert, die Zeit zu stoppen und Deutschland direkt zum Siebenmeter zu schicken? Dann hätte man zwar einen Spieler opfern müssen mit einer roten Karte (und nicht blau, bzw. Sperre oder?) aber man hätte bei einer möglichen Parade nochmal die Chance auf den eigenen letzten Angriff gehabt.

    Jep, die Portugiesen hätten vermutlich die besten Chancen gehabt, wenn sie irgendwie eine Unterbrechung der Spielzeit erwirkt hätten. Und dann hätte es noch einen Dika-Mem-Moment gebraucht... ;)

  • Zu Absatz 1: Jetzt wird es wild, denn kein Spieler der Portugiesen stellt sich aktiv in den Weg zum Anwurfkreis. Wolf spielt bei 2:08:38 (Dyn) einen freien Ball zu Fischer , beim Umschnitt bei 2:08:41 ist er noch ca. 1m vor dem Anwurfkreis schlendert ganz gemütlich dahin und niemand stört ihn dabei, in den Kreis zu gehen!

    Zu diesem Zeitpunkt ist Schluroff schon 2-3m über der Mittellinie und das ist das einzig relevante in dieser Situation, siehe Stellungnahme EHF. Da wird nur von den deutschen Spielern gesprochen, die bereits über der Mittellinie gewesen sind und nicht von einer Behinderung bei der Ausführung. Egal was Du jetzt noch konstruierst, wenn die Aufstellung nicht korrekt ist, kann der Wurf nicht angepfiffen werden und alles weitere ist obsolet!

    Zu Absatz 2: Korrekt, bei Mertens hätte es eine Progression geben müssen, aber mehr als ein Tor, was Zerbe ja gemacht hat, wäre da auch nicht rausgekommen. Insofern verstehe ich den Zusammenhang zw. "jedes Tor ist relevant" und der fehlenden Bestrafung nicht 🤷‍♂️. Eine nicht gegebene Strafe wirkt sich ja nicht unmittelbar auf das Ergebnis aus.

    Und übrigens, Strafen für die Verhinderung der Ausführung von formalen Würfen gibt es über die gesamte Spielzeit und nicht nur in den letzten 30 Sekunden. Zu diesem Zeitpunkt werden sie nur anders bewertet!

    Schön, wie du den Teil weglässt, in dem F. Costa mittig im Anwurfbereich steht und diesen dann in Richtung Fischer verlässt. Das ist klar als "rote Zone" definiert, in der keine Behinderung erlaubt ist. Und die ist allein schon durch das Rumfuchteln mit den Armen gegeben.

    Zu deiner Bemerkung zum nicht erkennbaren Zusammenhang zwischen Zeitstrafe für den Gegner und Auswirkung auf der Ergebnis: siehe meinen vorigen Post und gern auch einschlägige Urteile der Sportgerichte zum Thema "spielentscheidend".

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Schön, wie du den Teil weglässt, in dem F. Costa mittig im Anwurfbereich steht und diesen dann in Richtung Fischer verlässt. Das ist klar als "rote Zone" definiert, in der keine Behinderung erlaubt ist. Und die ist allein schon durch das Rumfuchteln mit den Armen gegeben.

    Meine Güte, ehrlich... Wieso suchst Du jetzt noch irgendeinen Weg, um das so zu drehen wie es Dir passt, obwohl die Lage eindeutig ist? Der Anwurf hätte korrigiert werden müssen, alles andere danach (mögliche Behinderung, Trump tritt zurück, Putin beendet den Krieg in der Ukraine, Nordlicher in ganz Deutschland) spielt einfach keine Rolle.

  • Schön, wie du den Teil weglässt, in dem F. Costa mittig im Anwurfbereich steht und diesen dann in Richtung Fischer verlässt. Das ist klar als "rote Zone" definiert, in der keine Behinderung erlaubt ist. Und die ist allein schon durch das Rumfuchteln mit den Armen gegeben.

    Zu deiner Bemerkung zum nicht erkennbaren Zusammenhang zwischen Zeitstrafe für den Gegner und Auswirkung auf der Ergebnis: siehe meinen vorigen Post und gern auch einschlägige Urteile der Sportgerichte zum Thema "spielentscheidend".

    Das hier?

    Das siehst Du als Behinderung des Anwurfes an? In Bild 2 von oben ist doch klar ersichtlich, dass Costa aus dem Kreis rausgeht und er Fischer nullkommanull beeinträchtigt. Und nochmal, einen Wurf kann man erst verhindern, wenn die Voraussetzungen für eine korrekte Ausführung gegeben sind. In diesem Fall ist Fischer ca. 4m vom Kreis weg, also die Grundvoraussetzung gar nicht gegeben!

    Stifler'sMom sorry, hast Recht, aber es war nicht klar, dass es so kompliziert ist 😲.

    Das Erste, was ein Kind lernt, ist gegen den Ball zu treten! Wenn es intelligent ist, nimmt es ihn später in die Hand !!!

    Die Wissenschaftler haben herausgefunden..... und sind auch wieder reingekommen :)

    Politiker sind wie Windeln, man sollte sie oft wechseln, und aus den gleichen Gründen! (Mark Twain)

  • Oh je 😲, bitte erstmal mit dem Regelwerk auseinandersetzen, denn dieser Satz ist vollkommen falsch.

    Tu ich. Wenn er vollkommen falsch ist, dann klär mich bitte auf, warum.

    Ich finde in Erläuterungen zur Spielverzögerungen: "Ein Spieler verzögert die Ausführung eines ... Anwurfs (Torwart gibt den Ball langsam heraus, es wird ein bewusst schlechter Pass zur Mitte gespielt oder es wird langsam mit dem Ball zur Mitte gegangen)"

    Damit ist das Merkmal der Verzögerung auch ohne Anpfiff gegeben. Ob dann noch ein Handzeichen gegeben werden muss weiß ich nicht.

  • Ob eine Situation als spielentscheidend eingestuft wird, ist vom Einzelfall abhängig. Da hier im Rahmen der Diskussion (nicht von mir) angeführt wurde, dass am Ende jedes Tor entscheidend sein kann, lässt sich daraus natürlich ableiten, dass es schon eine Rolle spielt, ob man mit einem Tor oder zwei Toren Unterschied gewinnt. Die Diskussion gab es ja deutlich auch nach dem Serbien-Spiel. Stichwort: direkter Vergleich. So kurz vor Spielende hat die Mannschaft kaum noch Möglichkeiten, eine Fehlentscheidung der Schiedsrichter zu korrigieren. Und in der (sport-)rechtlichen Bewertung solcher Entscheidungen wird auch immer mit Wahrscheinlichkeiten hantiert. Eine Unterzahlsituation für den Gegner hätte die Wahrscheinlichkeit auf einen weiteren Treffer für den Gegner verringert und für die auf einen eigenen Treffer erhöht.

    Richtig. Aber spielentscheidend ist nicht turnierentscheidend. Das einzelne Spiel wurde dadurch nicht entschieden.

  • Das hier?

    Das siehst Du als Behinderung des Anwurfes an? In Bild 2 von oben ist doch klar ersichtlich, dass Costa aus dem Kreis rausgeht und er Fischer nullkommanull beeinträchtigt. Und nochmal, einen Wurf kann man erst verhindern, wenn die Voraussetzungen für eine korrekte Ausführung gegeben sind. In diesem Fall ist Fischer ca. 4m vom Kreis weg, also die Grundvoraussetzung gar nicht gegeben!

    Stifler'sMom sorry, hast Recht, aber es war nicht klar, dass es so kompliziert ist 😲.

    Damit ist doch alles gesagt, was man wissen muss

    In einem Statement räumt die EHF diese Fehlentscheidung ein, betont jedoch auch: Wäre die Aktion richtigerweise zurückgepfiffen worden, wäre der Ball trotzdem in Deutschlands Reihen geblieben und der Anwurf wiederholt worden.

  • Golla und Fischer in Topform vorne wie im Innenblock, dann noch Kiesler als deutscher Didier Dinart, da gerät selbst ein Kohlbacher ins Hintertreffen bei den Einsatzzeiten.

    Aber wenn er dann gebraucht wird, wird er liefern!

    Da bin ich auch sicher. Er kann ja inzwischen auch verteidigen, nur halt nicht im Innenblock.