Olympische Winterspiele 2026

  • Glaubst du, dass im Probenraum ( Aufbewahrung Probenbehälter ) wieder ein Loch in der Wand war ?😉

    Wenn dem so wäre, würde die Nachkontrolle in 10 Jahren kein Ergebnis erbringen.

    Aber wer weiß, vielleicht gibt's dann ja noch mal Gold, oder einer der vielen 4. Plätze wird noch zu Bronze, so wie jetzt im Biathlon.

  • Bis es dem IOC zu blöd wird und der Eiskanal tatsächlich gestrichen wird (zu teuer, zu wenig Bahnen weltweit, zu wenig Länder, zu einseitige Ergebnisse). Und dann?

    In einem Interview mit dem Spiegel sagt sogar der Leiter des FES (das sind die, die seit Jahrzehnten die besten Bobs bauen), dass die deutsche Dominanz im Eiskanal aufgebrochen werden muss. Mit einer ähnlichen Begründung.

  • Das IOC sollte sich mal überlegen, was passiert, wenn es keine geeigneten Schnee Regionen mehr gibt, dann sollte man froh sein, wenn man die Eissportarten hat und wenn man man die genannten Punkte auch für die anderen Wintersportarten anwendet, müsste man die Winterspiele einstampfen.

    GWD Minden ist mein Verein!

  • wenn es keine geeigneten Schnee Regionen mehr gibt, dann sollte man froh sein, wenn man die Eissportarten hat

    Der Gedanke kam mir auch schon. Aber es gibt ja auch dieses Gutachten, nachdem 5 (?) Wintersportorte weltweit auch in 50 Jahren noch Winterspiele ausrichten können. Nur Mitteleuropa fällt dann halt u.a. raus.

  • Wenn man sich mal alle Sportarten ansieht, dann sieht man doch fast überall klar dominierende Nationen. Die Niederlande z.B. holt am Ende alle ihrer 20 Medaillen inkl. 10 Goldmedaillen im Eisschnelllauf und Short-Track, d.h. auf Kufen. Eigentlich erstaunlich, dass die im Eishockey überhaupt keine Mannschaft haben. Die zwei Sportarten alleine haben in Summe 23 Wettbewerbe mit Medaillenchancen. Rodeln, Skeleton und Bob zusammen haben 12 Entscheidungen gehabt. Konsequenterweise müsste man in Deutschland die Leute vom Eishockey eigentlich dazu bringen lieber Eisschnelllauf oder Short-Track zu machen, wenn man Medaillen abräumen will.

    Zu Dänemark und den Hallen fällt mir immer die Frage ein: Wo sind eigentlich deren Basketballer? Oder Volleyballer? Das findet doch in den selben Hallen statt.

  • Zu Beginn dieser Saison wurden viele Wachse verboten, No soll sich konsequent darauf vorbereitet haben mit vielen Tests bei unterschiedlichen Schnee und unterschiedlicher Temperatur.. Ein großer Aufwand mit viel Zeit, Geld und Personal.. wie man sieht hat sich das gelohnt

    Lance Armstrong konnte sich nach seiner Krebserkrankung auch perfekt vorbereiten, indem er gezielt, von null beginnend, die passenden Muskeln aufbauen konnte. Das haben uns die Kommentatoren im TV damals so verkauft. Mit dieser Leistung gewann er 7x die Tour de France. Der Rest der Geschichte ist bekannt.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Das Wachs macht schon einen Riesen Unterschied..

    Das man natürlich bei Johannes Høsflot Klæbo erstmal skeptisch ist ist auch klar,

    allein schon 10 km Freistil, 20 km Skiathlon und 50 km klassisch ist schon vom Stilwechsel und der schieren Masse an km Wahnsinn

  • Das Wachs macht schon einen Riesen Unterschied..

    Keine Frage. Nur bist du sicher, dass du dich nicht mit den Jahren vertan hast? Das Verbot fluorhaltiger Wachse trat schon 2023/24 in Kraft. Damit sind das natürlich die ersten olympischen Spiele gewesen, die es betroffen hat. Aber davor hatten wir drei Weltcupjahre, wo die anderen Nationen ihre Hausaufgaben bei der Suche nach geeigneten Wachsen machen konnten.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • das ist richtig, es fand meines Wissens nach eine deutliche Verschärfung zu 25/26 statt.

    und ja eigentlich ist PFAS seit 23/24 verboten, Messungen im Schnee haben aber gezeigt das es mit der Umsetzung hapert. es wurden neue Test Verfahren und Grenzwerte eingefügt..

  • Keine Frage. Nur bist du sicher, dass du dich nicht mit den Jahren vertan hast? Das Verbot fluorhaltiger Wachse trat schon 2023/24 in Kraft. Damit sind das natürlich die ersten olympischen Spiele gewesen, die es betroffen hat. Aber davor hatten wir drei Weltcupjahre, wo die anderen Nationen ihre Hausaufgaben bei der Suche nach geeigneten Wachsen machen konnten.

    Am Ende vermutlich alles eine Sache des Geldes! Andere Nationen könnten auch tolle Bobs bauen, Windkanäle nutzen, fördern usw.


    Die USA hat mehr als 4 mal soviele Menschen und jedes know how das wir such haben.


    In der Theorie klingt alles einfach…..

  • Freundschaft!

    Im Skispringen war "Deutschland" nie "absolute Weltspitze". Die DDR war Weltspitze. Im DSV war es eine einzige Shitshow. Unvergessen, wie man mit Rudi Tusch als Bundestrainer verschlafen hat, auf den V-Stil umzustellen. Am Ende war man bei der WM 1993 so katastrophal schlecht, dass man sich doch erbarmte, den DDR-Trainer Heß zum Bundestrainer zu machen. Oh, "Überraschung", dann war man wieder Weltspitze. Als es dann mal eine semigute Saison gaben, haben das Martin Schmitt und Co. sofort genutzt, um ihn abzusägen. Mit dem Nichtskönner Steiert ging es richtig in den Keller. Und da hat man sich nie wieder von erholt. Immerhin sind die Deutschen wenigstens in der Lage bei WM/OS punktuell große Ausreißer zu produzieren. Sonst wäre da praktisch gar nichts auf der Habenseite seit 20 Jahren.

    Dafür, dass Severin Freund den Gesamtweltcup 14/15 gewonnen hat, sind punktuelle Ausreißer nicht wirklich ein angebrachter Ausdruck. Insgesamt hat er 6 Mal in Folge den Gesamtweltcup unter den besten acht abgeschlossen. Diese Konstanz in der Weltspitze können nicht viel aufweisen. Hier mal der jeweils beste Deutsche im Gesamtweltcup:

    • 24/25: Paschke 5. Platz
    • 23/24: Wellinger 3. Platz
    • 22/23: Wellinger 7. Platz
    • 21/22: Geiger 2. Platz
    • 20/21: Eisenbichler 2. Platz
    • 19/20: Geiger 2. Platz
    • 18/19: Eisenbichler 7. Platz
    • 17/18: Freitag 2. Platz
    • 16/17: Wellinger 4. Platz
    • 15/16: Freund 2. Platz
    • 14/15: Freund 1. Platz
    • 13/14: Freund 3. Platz
    • 12/13: Freund 4. Platz
    • 11/12: Freitag 6. Platz
    • 10/11: Freund 7. Platz
    • 09/10: Uhrmann 12. Platz
    • 08/09: Schmitt 6. Platz
    • 07/08: Neumayer 16. Platz
    • 06/07: Uhrmann 10. Platz
    • 05/06: Uhrmann 8. Platz
    • 04/05: Uhrmann 9. Platz
    • 03/04: Späth 9. Platz

    Wirklich Weltspitze war die DDR doch auch am Ende nicht mehr. Bei der letzten WM 1989 vor der Wende kam die DDR im Mannschaftsspringen auf Platz 7 und die BRD auf Platz 8. 1987 war es Platz 5 für die DDR und 6 für die BRD. Dazwischen bei Olympia 1988 war es Platz 6 für die BRD. Die DDR hatte gar kein Team gestellt, weil nur zwei Skispringer nominiert waren für Olympia, weil die Leistungen nicht gereicht hatten. Danach wurde Heß der Chef in der DDR. Das ging doch in den 80er Jahren immer mehr bergab in der Breite. Zum Zeitpunkt der Wende gab es einen etablierten Spitzenspringer mit Weißflog und einen mit Thoma, der da gerade aufkam und dahinter nicht mehr viel. Thoma ist noch 88/89 für den DSV mit 19 Jahren im Gesamtweltcup Dritter geworden hinter Weißflog. Ein ähnliches Talent gab es in der DDR gab es nach Weißflog nicht mehr.

    Boklöv hat 88/89 den Gesamtweltcup mit dem V-Stil gewonnen. In den beiden Folgejahren gewannen den jeweils Springer im Parallelstil, weil der V-Stil in den Haltungsnoten massiv bestraft wurde. Das änderte sich erst ab der Saison 91/92, sodass ab diesem Zeitpunkt die belohnt wurden, die darauf umgestellt hatten. Der Gesamtweltcupsieger 90/91 Andreas Felder hat erst vor der Vierschanzentournee in der Saison 91/92 die Umstellung auf den V-Stil vorgenommen. Das Problem für Deutschland war in der Zeit neben der Weigerung von Tusch den V-Stil zu akzeptieren, dass Weißflog und Thoma sehr viel verletzt waren und sich dazu Thoma mit Tusch vor der WM 1993 noch überworfen hatte. Heß hingegen hatte mit Andre Kiesewetter schon früh einen im Weltcup erfolgreichen Springer im V-Stil ausgebildet.

    Offenbar wollten Hannawald und Schmitt ihrem Heimtrainer zum Bundestrainer-Posten verhelfen.

    Geschasster Heß: "Hannawald ist die Riesenenttäuschung meiner Karriere"
    Der gestürzte Bundestrainer der Skispringer, Reinhard Heß, hat massive Kritik an den Schanzenstars Sven Hannawald und Martin Schmitt geübt. Während Hannawald…
    www.spiegel.de

    Für Deutschland ging es wieder an die Weltspitze über den Weg, den fast alle Top-Nationen gegangen sind: Einen Österreicher zum Chef zu machen. Unter Schuster ist dann ab 2008 eine neue Generation mit Freund, Freitag, Wellinger, Geiger und Eisenbichler entstanden. Der aktuelle (österreichische) Trainer Horngacher hat zuerst die Polen wieder an die Weltspitze geführt, bevor er gewechselt ist. Da hatte man sich in Deutschland vermutlich noch ein bisschen mehr erwartet als er von Schuster übernommen. Würde nicht überraschen, wenn mit Stöckl der nächste Österreicher das Amt übernehmen wird. Sportlich war er mit Norwegen erfolgreich, das Ende war dann sehr komisch.