• Jetzt interessiert mich doch schon sehr, warum das Ergebnis in der App plötzlich wieder geändert wurde. Das ist leider maximal intransparent.

    Das Ergebnis wurde auch gestern Vormittag im Liveticker geändert.

    Um ca. 10 Uhr war der "Treffer" von Finn Scharnweber noch drin.

    Um ca. 11:30 Uhr war genau dieser Treffer rausgenommen worden.


    Auf der Homepage im Liveticker steht auch weiterhin 32:32 als Ergebnis oben drüber. Und in der Timeline steht 32:31.


    Einfach maximal unbefriedigend für alle Beteiligten !!

  • Ist doch Bananenegal was dort steht

  • Also ich mache diesen Job in fast allen Ligen seit Jahrzehnten. Wenn ich jedesmal wenn sich jemand über den Spielstand beschwert den Spielstand geändert hätte, hätte ich jedes Spiel einen Einspruch bekommen. Man kann nicht auf "Zuruf" oder Beschwerden den Spielstand einfach ändern. Was meinst du, was dann in Zukunft in den Hallen los wäre.

    Es ist doch schon oft in Liga 1 oder sonst wo vorgekommen, dass fälschlicherweise ein Tor zu viel oder zu wenig angezeigt wurde oder ein Treffer der falschen Mannschaft angerechnet wurde. Kampfgericht merkt es nicht, Zuschauer werden laut, Mannschaftsoffizielle reklamieren es und nach ein bis zwei Minuten wird es doch noch korrigiert. Soweit ich die PM der Hagener richtig verstehe, erfolgte die erste Reklamation sehr zeitnah durch den Hallensprecher, also jemanden, der jedes Tor kommentiert. Wenn mich so jemand auf einen Fauxpas hinweist, dann habe ich das zumindest ernst zu nehmen. Wir reden hier ja nicht von einem x-beliebigen Zuschauer, der schon acht Biere intus hat.

    Frage an die Regelexperten: Wäre dieser Vorfall in einem Spiel der 1. HBL gewesen, hätte das Kampfgericht die Videobeweistechnik zur Überprüfung nutzen dürfen?

  • Wäre schon lustig, wenn das jetzt wirklich das offizielle Ergebnis wäre. Hagen wäre zufrieden und für einen Einspruch Ferndorfs wäre es zu spät. :lol:

    Das offizielle Endergebnis steht auf dem Spielprotokoll, das die Schiedsrichter und beteiligten Vereinsverantwortlichen nach dem Spiel vor Ort unterschreiben und auf dem sie Einsprüche vermerken können bzw. müssen. Der HBL-Ticker oder die HBL-Webseite sind nicht ausschlaggebend.

  • Frage an die Regelexperten: Wäre dieser Vorfall in einem Spiel der 1. HBL gewesen, hätte das Kampfgericht die Videobeweistechnik zur Überprüfung nutzen dürfen?

    Die Richtlinien zur Nutzung des Videobeweises benennen den Anwendungsbereich #11 "Sonstiges: Im Falle einer Entscheidung, die einen Protest (Einspruch) nach sich ziehen kann." Überprüfbar wäre es in der 1. HBL also gewesen.

  • Man hat sich öffentlich entschuldigt, Rest findet intern statt.

    Gut reagiert

    Nee, das reicht nicht nach den ganzen Fehlern in den letzten zwei Jahren!

    Zumal es ja Jutta selber war, die den Delegierten in der 2. Liga als Problemlösung dargestellt hat.

    Jetzt sitzt er da - und gelöst ist gar nix.

  • Nee, das reicht nicht nach den ganzen Fehlern in den letzten zwei Jahren!

    Zumal es ja Jutta selber war, die den Delegierten in der 2. Liga als Problemlösung dargestellt hat.

    Jetzt sitzt er da - und gelöst ist gar nix.

    Du schlägst also was KONKRET vor ?

    Du machst aus einem Segelboot ne Titanic. Perfekt gibt es nicht, 1,2 oder 3x pro Saison wird es Probleme mit dem "Zeitnehmertisch" geben, weil da Menschen sitzen

  • Du machst aus einem Segelboot ne Titanic. Perfekt gibt es nicht, 1,2 oder 3x pro Saison wird es Probleme mit dem "Zeitnehmertisch" geben, weil da Menschen sitzen

    Ein derartiger Fehler darf überhaupt nicht vorkommen. Nicht dreimal, nicht zweimal, noch nicht mal einmal pro Saison! Das ist geschultes Personal, das mit einem überschaubaren Aufgabenbereich betraut ist. Das fälschlicherweise gezählte Tor ist auch kein kurzzeitiger Blackout. Für diesen Fehler muss man mehrere Sekunden lang das Spielgeschehen auf dem Spielfeld komplett aus dem Auge verlieren.

    Selbst wenn sie den Wurf aufgrund eines unglücklichen Blickwinkels im Tor gesehen hätten, muss für den Zeitnehmertisch einzig der Doppel-Pfiff und das Handzeichen 12 der Schiedsrichter ausschlaggebend sein! Nimmt die Sekretärin diese beiden Signale nicht wahr, dann darf sie kein Tor eintragen bzw. muss bei Unklarheiten das Spiel unterbrechen und Rücksprache mit den Schiedsrichtern halten. Selbst wenn nach dem ersten Blackout (fehlerhaft ein Tor gesehen, dass es nie gab) direkt der zweite Blackout (nicht auf die Zeichen der Schiedsrichter geachtet) gefolgt ist, dann muss eine Person, die mit dem Handballlsport vertraut ist, sofort merken, dass etwas nicht stimmt, wenn der Spieler nicht jubelt und es direkt vor den Augen des Zeitnehmertisches keinen Anwurf gibt.

    Das ist als würde ich als Autofahrer die rote Ampel sehen, sehen wie sich die Bahnschranke schließt und dann an drei vor mir wartenden Autos noch vorbei über den Bahnübergang fahre und hinterher der Polizei erzähle, dass Fehler passieren können, weil ich auch nur ein Mensch sei.

  • Für diesen Fehler muss man mehrere Sekunden lang das Spielgeschehen auf dem Spielfeld komplett aus dem Auge verlieren.

    Guck‘s dir nochmal an und achte mal auf die drei am Tisch.

    Die gucken alle drei auf‘s Feld, als der Anwurf (der bei nem Tor ja erfolgen müsste), ganz eindeutig nicht stattfindet!

    Da ist keine Hektik an der Seite, da ist nix.

    Ich begreif es nicht.

  • Man hat sich öffentlich entschuldigt, Rest findet intern statt.

    Gut reagiert

    Nein, es wurde sich nicht entschuldigt! In der vom DHB veröffentlichten Aussage von Jutta Ehrmann bedauert sie den Fehler des Kampfgerichts, aber eine Bitte um Entschuldigung (Wichtiger Einschub: Man kann nicht sich selbst entschuldigen) sucht man vergebens und genau die hätte es gegenüber den Spielern und Vereinen zwingend gebraucht. Das ist einmal mehr eine desolate Kommunikation seitens des DHB.

  • Ein derartiger Fehler darf überhaupt nicht vorkommen. Nicht dreimal, nicht zweimal, noch nicht mal einmal pro Saison! Das ist geschultes Personal, das mit einem überschaubaren Aufgabenbereich betraut ist. Das fälschlicherweise gezählte Tor ist auch kein kurzzeitiger Blackout. Für diesen Fehler muss man mehrere Sekunden lang das Spielgeschehen auf dem Spielfeld komplett aus dem Auge verlieren.

    Selbst wenn sie den Wurf aufgrund eines unglücklichen Blickwinkels im Tor gesehen hätten, muss für den Zeitnehmertisch einzig der Doppel-Pfiff und das Handzeichen 12 der Schiedsrichter ausschlaggebend sein! Nimmt die Sekretärin diese beiden Signale nicht wahr, dann darf sie kein Tor eintragen bzw. muss bei Unklarheiten das Spiel unterbrechen und Rücksprache mit den Schiedsrichtern halten. Selbst wenn nach dem ersten Blackout (fehlerhaft ein Tor gesehen, dass es nie gab) direkt der zweite Blackout (nicht auf die Zeichen der Schiedsrichter geachtet) gefolgt ist, dann muss eine Person, die mit dem Handballlsport vertraut ist, sofort merken, dass etwas nicht stimmt, wenn der Spieler nicht jubelt und es direkt vor den Augen des Zeitnehmertisches keinen Anwurf gibt.

    Das ist als würde ich als Autofahrer die rote Ampel sehen, sehen wie sich die Bahnschranke schließt und dann an drei vor mir wartenden Autos noch vorbei über den Bahnübergang fahre und hinterher der Polizei erzähle, dass Fehler passieren können, weil ich auch nur ein Mensch sei.

    Meinst du diese Begründung wirklich ernst ?

    Hast du dich im Leben noch nie gefragt

    "Mist, wie konnte mir das denn jetzt passieren" ?

    Also ich schon und ich habe Fehler auch schon 2x gemacht 😉

    Otto Rehagel wechselt 4 Nicht EU Spieler ein, Coco Gauff vergisst ihre Tennisschläger und steht schon mitten auf dem Center Court, Helmers Phantomtor und und und...

    Es war ein Fehler und es ist Bananenegal, ob er 5 oder 10 Sekunden nicht aufmerksam war.

    Mich stört eher, dass daraus wieder eine Grundsatzdebatte geführt wird nach dem Motto " das kommt jeden zweiten Spieltag vor " .

    Jutta hat sich entschuldigt, will es intern aufarbeiten und fertig.

    Was Hagen da nachher öffentlic mit dem Bild gemacht hat, ist menschlich sehr schwach

  • Wenn der Fehler seitens DHB/HBL gesehen/eingeräumt wird, dann sollte der Hinweis auf korrekten Einspruch wegbleiben und von "oben" die Angelegenheit juristisch erledigt werden.

    Im Anfang war das Nichts - und das ist dann explodiert." (Terry Pratchett)
    1990 + 1974 - 1954 = 2010  (nur ein kleiner RECHENFEHLER)

  • Guck‘s dir nochmal an und achte mal auf die drei am Tisch.

    Die gucken alle drei auf‘s Feld, als der Anwurf (der bei nem Tor ja erfolgen müsste), ganz eindeutig nicht stattfindet!

    Da ist keine Hektik an der Seite, da ist nix.

    Ich begreif es nicht.

    Dann sag doch mal, was jetzt die Folgen sein sollen für die Beteiligten UND die weitere Handhabung aller Aufgaben Kampfgericht, so dass das nicht mehr vorkommen kann

  • Kleine Frage : Was versteht Madame unter “interner Aufarbeitung “ ?
    Jedesmal wenn das angekündigt wurde ging das ja wohl in die Richtung das man folgendes macht : NICHTS!!!
    Marktschreier , Selbstdarsteller, Wichtigtuer. Leider muss man am Ende des Tages zu der Meinung kommen.

  • Dann sag doch mal, was jetzt die Folgen sein sollen für die Beteiligten UND die weitere Handhabung aller Aufgaben Kampfgericht, so dass das nicht mehr vorkommen kann

    Der DHB startet ein KI-Projekt. Es wird ein KI-Agent entwickelt, der Zugriff auf den Livestream hat und alle Spiel-Events auswertet und in Echtzeit daraus das offizielle Spielprotokoll erstellt. Falls dann doch mal was schief geht, ist niemand Schuld. Aber da wird sicher nix schiefgehen. ;)