content generation bei handball-world.news Kicker - mit KI?

  • Ich habe im Titel ein Fragezeichen platziert, aber eigentlich glaube ich, dass dieser Artikel bei zum größten Teil mit KI erzeugt wurde.

    Dieser Handballer hat Misha Kaufmann am meisten herausgefordert | handball-world

    Autor ist Dominik Theis. Der hatte vor 2 Tagen auch einen 100 Minuten Podcast mit Misha Kaufmann erstellt.

    Wurde auch von mir in 2 threads gepostet.

    Der Text ist sehr umfangreich, fasst aber die für "Mainstreamleser wichtigen Punkte sehr gut zusammen. auch mit Zitaten. Hier mal ein Beispiel, wo "intelligent" Klicks erzeugt werden


    zitat.

    Seitdem gibt es die Vereinbarung zwischen Trainer und Spieler, dass Kaufmann Mengon im Spiel sehr streng führt. "Danach hatten viele Leute das Gefühl, ich sei zu streng mit ihm, weil sie die Vorgeschichte nicht kannten. Aber er will das so, und deshalb mache ich das auch so. Auch wenn ich dann als Trainer damit leben muss, dass die Leute mich deswegen angreifen", so Kaufmann, der im Podcast auch weitere Einblicke in seine tägliche Trainerarbeit mit unter anderem Kai Häfner gab.


    zitatende

    Der Teil zu Mengon war in der Tat sehr ausführlich und informativ. Kai Häfner wurde in zwei Sätzen erwähnt. A la "Kai Häfner braucht und fordert eine ganze andere Ansprache als Simone Mengon".

    Ich tippe mal, dass Theis nicht mehr viel selbst getippt hat. Auch die Unterstreichungen der Spieler, die in der DB eine Porträt haben, hat vermutlich das System erstellt.

    Ich finde das ziemlich atemberaubend und hatte gestern ein interesssantes Gesprächt mit meiner Mutter. Die ist Mitte 80 und fasste zusammen: Wann gab es in der Geschichte der Menschheit mal eine Generation wie meine? ich habe in der Grundschule noch mit Schiefertafel und Griffel schreiben gelernt. Und wo stehen wir heute....


    Nur mal so als Denkanstoß.

    Einmal editiert, zuletzt von alter Sack (15. Mai 2026 um 12:10)

  • alter Sack 15. Mai 2026 um 12:10

    Hat den Titel des Themas von „contenatent generation bei handball-world.news Kicker - mit KI?“ zu „content generation bei handball-world.news Kicker - mit KI?“ geändert.
  • Und verroht die Bildung in vielen Bereichen. In anderen wiederum ist sie sehr nützlich, aber eigenes Denken wird so nicht gefördert.

    Das stimmt nur in Teilen. Ich arbeite mit meinen Schülerinnen und Schülern viel mit KI und lasse sie diese gezielt anwenden, weil ich weiß, dass viele von Ihnen in Zukunft auch beruflich damit umgehen müssen.

    Schlimmer finde ich eher, wenn an Schulen KI komplett verteufelt wird und die Kids das dann "heimlich" und völlig unreflektiert nutzen!

  • Wenn ich sehe, was da in der Musik- und der Schauspielbranche los ist, muss ich wirklich sagen - Finger weg von der KI.

    Sg-FanSeit1985 im pädagogischen kann ich das absolut verstehen und finde es gut, dass hier bereits früh mit den Kindern/Jugendlichen mit dem Mittel gearbeitet bzw. auf die Möglichkeiten und Risiken hingewiesen wird. Wenn ich aber aktuell sehe, wie die Antworten bei den jeweiligen Tools ausfallen, muss ich ehrlich gesagt sagen, dass hier noch viel darauf geachtet werden sollte, was hier seitens der KI vermittelt wird.

    Von dazu gedichteten Informationen bis hin absoluten Nonses über etwaige Themen habe ich bereits alles erlebt.

    “I don't know why people are so keen to put the details of their private life in public; they forget that invisibility is a superpower.” — Banksy

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  • Das stimmt nur in Teilen. Ich arbeite mit meinen Schülerinnen und Schülern viel mit KI und lasse sie diese gezielt anwenden, weil ich weiß, dass viele von Ihnen in Zukunft auch beruflich damit umgehen müssen.

    Schlimmer finde ich eher, wenn an Schulen KI komplett verteufelt wird und die Kids das dann "heimlich" und völlig unreflektiert nutzen!

    Finde ich einen guten Punkt. In einer Zeit, in der jede Info, Antwort oder Statistik nur 2 Mausklicks entfernt ist, geht es mMn auch mehr darum Informationen richtig lesen zu können und Zahlen und Statistiken im Kontext zu verstehen, als diese stumpf auswendig zu lernen.

    Sich einen 1,5h Podcast zusammenfassen zu lassen, kann schon Sinn machen.

    Diese KI-Zusammenfassungen oder gar Transkripte dann einfach als offizielle Artikel der Öffentlichkeit zu präsentieren (ohne Angabe, dass es sich um einen AI-Artikel handelt), sehe ich wiederum kritisch.

  • Sich einen 1,5h Podcast zusammenfassen zu lassen, kann schon Sinn machen.

    Und genau hier ist der Fehler.

    Ja es gibt KI-Tools die dies perfekt können und eine Zusammenfassung eines Podcasts etc. perfekt wiedergeben. Es gibt aber schlichtweg genug Schmutz-KIs, die dies nicht können. Und genau auf diese KI-Tools, meist kostenlos, greift ein Großteil der Menschen zu. Und zappzerapp wird irgend ein Mist durch die KI in die Zusammenfassung geschrieben.

    Stell der selben KI die gleiche Frage/prompt - und du bekommst nie die exakt gleiche Antwort.

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  • ich bin in der IT und nutze seit 3 Wochen Anthrophic für die Arbeit. Das ist im Vergleich zu Perplexity ein komplett anderes Level.

    Auch wenn der Faden hier eine andere, vielleicht auch poloitische, Richtung nimmt. Was mir klar geworden ist. Seit vielleicht 4-5 jahren wabert der politische Dialog, was man einschränken/schützen kann. Seit Anthroohic wird eigentlich klar, was für eine Geschwindigkeit wir in dem Thema haben.

    Bei den "kids" ist das wohl angekommen. Es gibt die erste Statistiken, dass Handwerksberufe wieder signifikant mehr Zulauf haben. Fachinformatiker war und ist der beliebteste Ausbildungsberuf. Das ist komplett tot, da die Produktivität des einzelnen um den Faktor 10 zugenommen hat.

    Für die Schule und auch die Gesellschaft wird jetzt noch schneller der Groschen fallen, dass es Techniken braucht, wie man erkennt, ob eine Information überhaupt noch "richtig" ist, d.h. Sender Botschaft ist noch ein willensgesteuerter Mensch. Das, und die Konsequenz daraus, wird eine schwieriger Prozess.


    Zitat

    Schlimmer finde ich eher, wenn an Schulen KI komplett verteufelt wird und die Kids das dann "heimlich" und völlig unreflektiert nutzen!

    Es ist ja nun mal so: beim Auto gab es Bedenken, dass das Gehirn, des Menschen die Geschwindigkeit nicht verträgt.

    Beim Internet ebenfalls, Reizüberflutung., ADHS. Debatte war schon kürzer als bei Erfindung des Autos.

    Verteufelung , evt. Verbot, ist komplett verschwendete Energie. Der Suchtfaktor/Produktivitätsgewinn ist einfach zu überwältigend. Wer das verbieten will, soll sich im Wendland ne Kommune suchen. Da hat er noch ein wenig Ruhe.

    Das einzig Gute: Der Trend zu Vereinsleben und Kneipenabende müsste als Gegenreaktion auf das Virtuelle eigentlich stark zurückkommen.

    Was beispielsweise für Teamsportarten wie den Handball positiv sein könnte.

    Um meine Eingangsfrage noch mal aufzugreifen: Wir werden wohl nicht erfahren, wieviel Arbeit D.Theis noch in die "Redigierung" stecken musste, aber ihr teilt wohl die Vermutung, das der Kicker da schon Tools sind, die am Puls der Zeit kleben.

  • Und genau hier ist der Fehler.

    Es kommt drauf an. Ich konsumiere privat in erster Linie technische Videos, beispielsweise 1h zu einem bestimmten Aktienindikator, der in der und der Situation was bringt. Davon gibt es tausende videos und wenn man mal in der Szene drin steckt, bringen vielleicht 3 Minuten von 60 Erkenntnisgewinn. Das mache ich seit etwas 2 Monaten nur noch mit Zusammenfassungen. Da brauche ich nicht mal lange über das Prompten nachdenken.

    handballpodcast oder Diskussionen sind ne andere Schiene.

  • Mich würde es eher wundern, wenn bei den Artikeln keine KI zum Einsatz kommt. Der Anteil an "Laber"-Artikeln, wo nur auf einzelne Aussagen von Handball-Persönlichkeiten Bezug genommen wird und die im Grunde genommen inhaltslos sind, hat in den vergangenen Monaten immer mehr zugenommen. Die Artikel kommen dann oft auch mit Clickbait-Titel wie "Diese / Dieser ...". Ich klick da schon lange nicht mehr drauf.

  • Schon jetzt erlebt man z.B. in der IT eine Welt, wo niemand sich mehr mit den Basics beschäftigen will und durch KI auch muss. Sobald die Dinge aber komplex werden, macht die KI sehr zuverlässig Fehler. Und dann sitzen die Kollegen da und haben keine Idee mehr, was sie machen sollen, weil sie nie die Basics gelernt haben. Ja, das ist lästig und auch für alte Hasen wie mich ist es sehr praktisch, sich Dinge über die KI schnell zu erstellen, aber ich kann die KI noch überprüfen. Das können viele jüngere Kollegen nicht mehr, weil sie nur noch gewohnt sind, die KI machen zu lassen. Die sind drauf angewiesen, dass die KI funktioniert oder komplett aufgeschmissen.

  • Das können viele jüngere Kollegen nicht mehr, weil sie nur noch gewohnt sind, die KI machen zu lassen. Die sind drauf angewiesen, dass die KI funktioniert oder komplett aufgeschmissen

    richtig. Wie die Lernkurve zu bewältigen sein wird, ist mir auch noch unklar. Ideal ist das für jemanden, der einen Stack mal gelernt und verstanden hat und dann draufsattelt. ich sprach am WE im Sportstudio mit einem IT Entscheider. Der meinte: Bei uns ist klar, wenn einer anfangen will, dann nur noch als Full-Stack-entwickler.


    Spannende Zeiten.