Es ist offensichtlich, dass das keine gute Nachricht für den deutschen Frauenhandball ist. Kurzfristig gibt es vielleicht Synergie Effekte, die für eine "gleichgeschaltete" Professionalisierung sorgen. Mittel- und langfristig wird die Frauenbundesliga so zum Nebenprodukt der HBL. So kann man einfach dafür sorgen, dass die HBF der HBL niemals gefährlich werden kann, in welcher Hinsicht auch immer. Der Frauenhandball darf wachsen und professioneller werden, aber natürlich nur in dem Maße wie er den Männern nicht irgendwas streitig macht.
Weil wir hier auch immer den Vergleich mit Frauenfußball genannt haben. Die Herren sprechen immer davon das der Frauenfußball erstmal wachsen muss um sich langfristig selbst zu finanzieren. Es sollen also zusätzliche Einnahmen generiert werden statt die vorhanden Mittel anders zu teilen. Denke das ist das Grundproblem im Denken der Funktionäre. Es geht eigentlich um die Verteilung der vorhanden Mittel aber das würde dann andere Fragen bedeuten. Dann wird lieber von Potential und Wachstum durch Professionalisieren gesprochen - klingt weniger nach Konflikt.