1. Bundesliga Frauen Saison 2026/2027

  • Es ist offensichtlich, dass das keine gute Nachricht für den deutschen Frauenhandball ist. Kurzfristig gibt es vielleicht Synergie Effekte, die für eine "gleichgeschaltete" Professionalisierung sorgen. Mittel- und langfristig wird die Frauenbundesliga so zum Nebenprodukt der HBL. So kann man einfach dafür sorgen, dass die HBF der HBL niemals gefährlich werden kann, in welcher Hinsicht auch immer. Der Frauenhandball darf wachsen und professioneller werden, aber natürlich nur in dem Maße wie er den Männern nicht irgendwas streitig macht.

    Weil wir hier auch immer den Vergleich mit Frauenfußball genannt haben. Die Herren sprechen immer davon das der Frauenfußball erstmal wachsen muss um sich langfristig selbst zu finanzieren. Es sollen also zusätzliche Einnahmen generiert werden statt die vorhanden Mittel anders zu teilen. Denke das ist das Grundproblem im Denken der Funktionäre. Es geht eigentlich um die Verteilung der vorhanden Mittel aber das würde dann andere Fragen bedeuten. Dann wird lieber von Potential und Wachstum durch Professionalisieren gesprochen - klingt weniger nach Konflikt.

  • "Think Big" Nö, ist einfach nur KI-Unfug. Welches HBL-Mitglied verzichtet freiwillig auch nur auf einen Cent, um es den Frauen zu geben. Alle bekommen aus einem großen Topf den denselben Anteil? Wird nie passieren! Die Vermarktung der Frauen, wird immer weniger Geld einbringen in Deutschland. Und das Modell vom Fußball, ist auf den Handball nicht übertragbar, weil insgesamt deutlich weinger Geld im Handball umgesetzt wird.

  • Das erste was passieren wird, ist dass die eigenständige Marke "HBF" verschwindet. Denn es ist ja alles HBL (HandballBundesLiga). Könnte mir gut vorstellen, dass es dann nur noch ein Sub-Brand gibt, z.B. "HBL-F", damit klar wird, dass es zur HBL gehört, aber darunter angesiedelt ist.

  • Noch steht nicht fest, dass die HBF sich der HBL anschließen wird oder? Vielleicht gibt es auch eine andere Lösung.


    Auch wenn ich hier den DHB nicht ganz verstehe. "Es läuft nicht so wie wir wollen. Ciao"

  • Ich hab vor ein paar Tagen geschrieben, dass ich die Aussage Hannings nicht verstehe, da dort keinerlei Kontext zu erkennen war. Nun denke ich, dass diese Aussage wohl zeitlich kein Zufall war. Hanning ist eine der mächtigsten Personen im deutschen Handball. Hanning greift die HBF an, das kann kein Zufall sein. Und wenn Hanning schon involviert ist, wer auf Seiten der HBF soll sich dem entgegen stellen? Andreas Thiel?

  • Naja der DHB ist schon in einer guten Verhandlungsposition, da er das Monopol hat den Sport zu organisiert und mit vielen Vereien verhandeln kann um die Durchführung des Spielbetriebes in seinem Sinne zu organisieren. Ein Ausweg wäre ein eigenständiger Verband für die Frauen, die dann in Eigenregie einen Ligaverband gründen könnten. So wie es aktuell läuft kann der DHB tun, was er will solange er Vereine findet, die das Spiel mit machen.

    Ich erinnnere an die Aussagen vom DHB zur Nachwuchsförderung der Vereine. Stichwort Leistungszentren.

  • Naja der DHB ist schon in einer guten Verhandlungsposition, da er das Monopol hat den Sport zu organisiert und mit vielen Vereien verhandeln kann um die Durchführung des Spielbetriebes in seinem Sinne zu organisieren. Ein Ausweg wäre ein eigenständiger Verband für die Frauen, die dann in Eigenregie einen Ligaverband gründen könnten. So wie es aktuell läuft kann der DHB tun, was er will solange er Vereine findet, die das Spiel mit machen.

    Deinen Kommentar verstehe ich nicht. Das was du beschreibst, ist genau die Konstellation, die wir jetzt haben. HBF ist ein eigenständiger Ligaverband, der genau dafür gegründet wurde. Alle Liga- und Landesverbände haben immer einen Grundlagenvertrag mit dem DHB.

  • Das erste was passieren wird, ist dass die eigenständige Marke "HBF" verschwindet. Denn es ist ja alles HBL (HandballBundesLiga). Könnte mir gut vorstellen, dass es dann nur noch ein Sub-Brand gibt, z.B. "HBL-F", damit klar wird, dass es zur HBL gehört, aber darunter angesiedelt ist.

    Ob nun die Ligaversammlung des HBL e. V. einfach so beschließt, die Frauenvereine der 1. und 2. Liga in ihren Verein aufzunehmen, bezweifle ich dann doch. Wenn die HBL GmbH Vermarktung und Organisation des Spielbetriebs der 1. und 2. Bundesliga der Frauen als Dienstleister übernimmt, dann könnte die HBF e. V. durchaus weiter bestehen. Die Finanzierung wäre zu klären und die Geschäftstelle müßte Personal abbauen, da Aufgaben wegfallen.

  • Den HBL-Ansatz finde ich nicht verkehrt. Dann könnte auch als Lizenzbedingung für die Männer z.B. gelten, dass jedem Klub in der 1. Liga ein Frauenverein aus der 1. oder 2. angegliedert sein ein muss (egal ob gleicher Verein oder Kooperation, regional gesehen gibt es ja schon einige Überschneidungen) und Frauen erhalten dann aus dem gemeinsamen Etat-Topf x %.
    Ich denke ein Ansatz in dieser Art würde für den Frauenhandball schon einen Schub nach vorne bedeuten und vor allem könnten dadurch schneller professionellere Strukturen geschaffen werden.
    Durch TV-Rechte bei DYN durch die Männer, könnte die Frauenberichterstattung auch professioneller werden, damit da dann auch "echte" Reporter und Kommentatoren vor Ort sind, und nicht nur vereinseigene Ehrenamtliche, die halt nebenher ein Spiel kommentieren (nicht despektierlich gemeint, hat aber mit Professionalität in meinen Augen nichts zu tun).

  • Den HBL-Ansatz finde ich nicht verkehrt. Dann könnte auch als Lizenzbedingung für die Männer z.B. gelten, dass jedem Klub in der 1. Liga ein Frauenverein aus der 1. oder 2. angegliedert sein ein muss (egal ob gleicher Verein oder Kooperation, regional gesehen gibt es ja schon einige Überschneidungen) und Frauen erhalten dann aus dem gemeinsamen Etat-Topf x %.
    Ich denke ein Ansatz in dieser Art würde für den Frauenhandball schon einen Schub nach vorne bedeuten und vor allem könnten dadurch schneller professionellere Strukturen geschaffen werden.
    Durch TV-Rechte bei DYN durch die Männer, könnte die Frauenberichterstattung auch professioneller werden, damit da dann auch "echte" Reporter und Kommentatoren vor Ort sind, und nicht nur vereinseigene Ehrenamtliche, die halt nebenher ein Spiel kommentieren (nicht despektierlich gemeint, hat aber mit Professionalität in meinen Augen nichts zu tun).

    Weiß ich ja nicht...

  • Spätestens am 24. August wissen wir mehr. Aber interessant, dass hier im Forum offenbar niemand über die selben Insiderinfos wie Handball-Inside verfügt. Nicht mal capitano19, der ja eigentlich ständig mit den Verantwortlichen und anderen Journalisten in Kontakt ist. Für mich ist das eine Hammernews, es wirkt für mich wie eine feindliche Übernahme.

  • Spätestens am 24. August wissen wir mehr. Aber interessant, dass hier im Forum offenbar niemand über die selben Insiderinfos wie Handball-Inside verfügt. Nicht mal capitano19, der ja eigentlich ständig mit den Verantwortlichen und anderen Journalisten in Kontakt ist. Für mich ist das eine Hammernews, es wirkt für mich wie eine feindliche Übernahme.

    Na ja, die Vereine haben davon bei der letzten Versammlung erfahren. Wird aber alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Kein Männer Bundesligist ist scharf darauf, sich eine Frauen-Bundesliga-Mannschaft ans Bein zu binden ohne finanzielle Zusatzeinnahmen. Das ist einfach unrealistisch. Ist nur eine (leere) Drohung des DHB, weil man sich bei der Umsetzung bzw. NICHT Umsetzung Ihres (zum Teil schwachsinnigen) Papieres nicht genug ernst genommen fühlt. Dabei hat den Grundlagen-Vertrag jemand ohne jegliches Wissen über Frauensport gemacht. Ahnungslose wie meist in den Verbänden.

  • Das meint die KI dazu:

    Langfristig könnte eine solche Übernahme die HBL-Männervereine dazu motivieren, eigene Frauen-Abteilungen zu gründen oder mit bestehenden Frauenklubs zu fusionieren. Wenn die HBL nämlich die Medienrechte im Paket (Männer + Frauen) verkauft, wird es für Top-Klubs wirtschaftlich hochgradig attraktiv, in beiden Ligen vertreten zu sein.

    Wirtschaftliche Power: Die HBL besitzt eine eingespielte und hochprofessionelle Vermarktungs- und Medienstruktur, von der die Frauen sofort finanziell profitieren könnten.
    Medienreichweite: Durch gemeinsame TV- und Streamingverträge oder Doppel-Veranstaltungen (Männer- und Frauenspiele am selben Tag in einer Arena) ließe sich die Sichtbarkeit des Frauenhandballs massiv steigern.
    Attraktivität für Sponsoren: Große Partner (wie der HBL Sponsoringpartner Opel) könnten im Paket für beide Ligen gewonnen werden, was die Erlösstruktur der Frauenklubs stabilisieren würde

    da geb ich mal gar nix drauf.

    Der case wäre einfach. schauen wie es Göppingen macht und kopieren. isset aber nicht.

  • Na ja, die Vereine haben davon bei der letzten Versammlung erfahren. Wird aber alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Kein Männer Bundesligist ist scharf darauf, sich eine Frauen-Bundesliga-Mannschaft ans Bein zu binden ohne finanzielle Zusatzeinnahmen. Das ist einfach unrealistisch. Ist nur eine (leere) Drohung des DHB, weil man sich bei der Umsetzung bzw. NICHT Umsetzung Ihres (zum Teil schwachsinnigen) Papieres nicht genug ernst genommen fühlt. Dabei hat den Grundlagen-Vertrag jemand ohne jegliches Wissen über Frauensport gemacht. Ahnungslose wie meist in den Verbänden.

    Deine Aussage kann man in Teilen leicht widerlegen. Zumindestens ein Männerbundesligist hat sich kürzlich bereits eine Frauenmannschaft ans Bein gebunden. ;)

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    Die Handballerinnen der Füchse Berlin werden künftig auf ihren Spitznamen Spreefüxxe verzichten. Der Hauptstadtklub verfolgt damit ein besonderes Ziel.
    www.handball-world.news
  • Ich hab vor ein paar Tagen geschrieben, dass ich die Aussage Hannings nicht verstehe, da dort keinerlei Kontext zu erkennen war. Nun denke ich, dass diese Aussage wohl zeitlich kein Zufall war. Hanning ist eine der mächtigsten Personen im deutschen Handball. Hanning greift die HBF an, das kann kein Zufall sein. Und wenn Hanning schon involviert ist, wer auf Seiten der HBF soll sich dem entgegen stellen? Andreas Thiel?

    Bob war natürlich involviert in diese Geschichte, sonst haut er nicht so ein Ding raus

  • Den HBL-Ansatz finde ich nicht verkehrt. Dann könnte auch als Lizenzbedingung für die Männer z.B. gelten, dass jedem Klub in der 1. Liga ein Frauenverein aus der 1. oder 2. angegliedert sein ein muss (egal ob gleicher Verein oder Kooperation, regional gesehen gibt es ja schon einige Überschneidungen) und Frauen erhalten dann aus dem gemeinsamen Etat-Topf x %.
    Ich denke ein Ansatz in dieser Art würde für den Frauenhandball schon einen Schub nach vorne bedeuten und vor allem könnten dadurch schneller professionellere Strukturen geschaffen werden.
    Durch TV-Rechte bei DYN durch die Männer, könnte die Frauenberichterstattung auch professioneller werden, damit da dann auch "echte" Reporter und Kommentatoren vor Ort sind, und nicht nur vereinseigene Ehrenamtliche, die halt nebenher ein Spiel kommentieren (nicht despektierlich gemeint, hat aber mit Professionalität in meinen Augen nichts zu tun).

    Ja. So in etwa wird der Plan aussehen.

  • Spätestens am 24. August wissen wir mehr. Aber interessant, dass hier im Forum offenbar niemand über die selben Insiderinfos wie Handball-Inside verfügt. Nicht mal capitano19, der ja eigentlich ständig mit den Verantwortlichen und anderen Journalisten in Kontakt ist. Für mich ist das eine Hammernews, es wirkt für mich wie eine feindliche Übernahme.

    Für mich ist es eben keine Neuigkeit. Und nicht alles, was man weiß, muss oder sollte man mit anderen teilen. Das ist auch eine Form von Quellenschutz und Vertrauen den anderen Personen gegenüber. Was ist feststelle ist, dass viel ins Blaue hinein spekuliert wird. Dies könnte passieren, das könnte passieren. Vieles davon ist aber auch fernab der Realität.

  • Für mich ist es eben keine Neuigkeit. Und nicht alles, was man weiß, muss oder sollte man mit anderen teilen. Das ist auch eine Form von Quellenschutz und Vertrauen den anderen Personen gegenüber. Was ist feststelle ist, dass viel ins Blaue hinein spekuliert wird. Dies könnte passieren, das könnte passieren. Vieles davon ist aber auch fernab der Realität.

    Kannst du denn wenigstens die noch nicht bekannten Fakten verraten? Ab wann ist der HBV-F e.V. denn raus? Schon mit Beginn der nächsten Saison?

  • Für mich ist es eben keine Neuigkeit. Und nicht alles, was man weiß, muss oder sollte man mit anderen teilen. Das ist auch eine Form von Quellenschutz und Vertrauen den anderen Personen gegenüber. Was ist feststelle ist, dass viel ins Blaue hinein spekuliert wird. Dies könnte passieren, das könnte passieren. Vieles davon ist aber auch fernab der Realität.

    Das allein schon die Art der (nicht)Kommunikation ein schlechtes Zeichen ist, aus Sicht aller anderen, dürfte auch für Dich nachvollziehbar sein.