1. Bundesliga Frauen Saison 2026/2027

  • Da waren es dann nur noch 14 Spielerinnen:

    https://hsg-blomberg-lippe.de/2026/08/17/hsg…rtet-nachwuchs/

    Der Ausfall war allerdings mit dem Hochziehen der Jugendtorhüterin, die zuvor aus der U18_NM aussortiert wurde, zu erwarten.

    was verstehst du unter hochziehen ?

    es war auch schon in der Vorjahren üblich auch aus A-Jugend/2. Mannschaft international zu melden

    und dass die Spielerinnen in der Bundesliga-Mannschaft aushelfen.

    bei Roth und Lepschi gibt es da sicherlich auch keinen akuten Handlungsbedarf

  • Also... irgendwie wird es nicht ganz leicht die deutsche Meisterschaft zu verteidigen... Soviel zum Rückenwind dadurch...

    ich glaube die Erwartungshaltung hat auch niemand

    Favorit ist für mich wieder der BVB, aber in den PlayOffs ist dann wieder alles möglich

  • Den HBL-Ansatz finde ich nicht verkehrt. Dann könnte auch als Lizenzbedingung für die Männer z.B. gelten, dass jedem Klub in der 1. Liga ein Frauenverein aus der 1. oder 2. angegliedert sein ein muss (egal ob gleicher Verein oder Kooperation, regional gesehen gibt es ja schon einige Überschneidungen) und Frauen erhalten dann aus dem gemeinsamen Etat-Topf x %.
    Ich denke ein Ansatz in dieser Art würde für den Frauenhandball schon einen Schub nach vorne bedeuten und vor allem könnten dadurch schneller professionellere Strukturen geschaffen werden.
    Durch TV-Rechte bei DYN durch die Männer, könnte die Frauenberichterstattung auch professioneller werden, damit da dann auch "echte" Reporter und Kommentatoren vor Ort sind, und nicht nur vereinseigene Ehrenamtliche, die halt nebenher ein Spiel kommentieren (nicht despektierlich gemeint, hat aber mit Professionalität in meinen Augen nichts zu tun).

    da muss du im Einzelfall aber schon weit gucken, außer Göppingen und ex-Füchse fällt mir da spontan kein Vereinspärchen (in der gleichen Stadt) aus HBL-Liga 1 ein

    und so üppig haben es auch nicht alle Männerbundesligisten, dass sie da noch mal was abzwacken können

    und wo soll ein Aufsteiger dann auf einmal eine Kooperation herzaubern?

  • Wo wurde denn bekanntgegeben, dass der HBV-F e.V. irgendwann definitiv raus ist? Also so ganz konkret zu 100 Prozent?

    Der Vertrag wurde laut handball-inside (fristgerecht?) gekündigt, d.h. es gibt definitiv ein Datum, wann der Vertrag endet. Mehr Informationen haben wir ja leider nicht.

  • Fristgerecht gekündigt bedeutet nicht, dass es nicht trotzdem weitergehen kann. Eine Art ÄnderungsKündigung wäre denkbar.

    Mich kotzt das vorgehen schon wieder an. Also, die nicht Kommunikation.

    Ob die Veröffentlichung im Insider wohl ein paar Leute verärgert hat? 😁🤣

  • Fristgerecht gekündigt bedeutet nicht, dass es nicht trotzdem weitergehen kann. Eine Art ÄnderungsKündigung wäre denkbar.

    Das ist mir klar. Aber das sind Dinge, die in der Zukunft dann noch geregelt werden könnten. Stand jetzt ist (so habe ich den Text verstanden), dass die HBVF zu Datum X raus ist. Und wenn das so bleibt, wären auch alle kontrovers diskutierten Regelungen, die dieser Verband in den letzten Jahren getroffen hat (z.B. bzgl. Hallentribünen oder der PlayOff-Spielmodus) hinfällig.

  • Der Vertrag wurde laut handball-inside (fristgerecht?) gekündigt, d.h. es gibt definitiv ein Datum, wann der Vertrag endet. Mehr Informationen haben wir ja leider nicht.

    laut der verfügbaren Quellen, läuft der Vertrag bis 2027 (Veröffentlichung aus 2022)

    ansonsten war da wohl alles drin geregelt, was derzeit kritisch hinterfragt wird, Stichwort: Hallenstandards

  • laut der verfügbaren Quellen, läuft der Vertrag bis 2027 (Veröffentlichung aus 2022)

    ansonsten war da wohl alles drin geregelt, was derzeit kritisch hinterfragt wird, Stichwort: Hallenstandards

    Da die Zeiträume im Handball sich immer über Saisons definieren und nicht über Kalendarjahre, kann man mutmaßen, dass es dann der 30.06.2027 ist.

  • "Die HBF hat kein Leistungsproblem. Aber sie hat ein Entwicklungsproblem. Und wenn diese Debatte dabei hilft, es ernsthaft anzugehen, dann war Hannings Satz vielleicht nicht schön. Aber nützlich"


    Natürlich hat die HBF auch ein Leistungsproblem. Kühne ist nächstes Jahr auch weg...


    Nach Kritik an Frauen-Handball-Bundesliga: Hat Bob Hanning recht?
    Bob Hanning hat die HBF scharf kritisiert - und natürlich war das maximal zugespitzt. Doch hinter der Provokation steckt eine wichtige Frage: Wie wird aus…
    www.handball-world.news
  • Läuft dann wie beim Fußball: Nach ein paar Jahren spielen bei den Frauen nur noch gestandene Bundesligisten und keine Frauenvereine mehr, wenn sie nicht irgendwo unterkommen. Eine Frauenmannachagt ist dort Lizenzvoraussetzung

    Füchse/Füchse, Göppingen/Göppingen, Lemgo/Blomberg, HSV/Buxte, Stuttgart/Metzingen, Leipzig/Leipzig, bergischer/bergischer, Flensburg/Harrieslee,…

    Für Randlagen wie Oldenburg oder Zwickau wird es schwer zu überleben, Dortmund muss die Männer stärken, Frauenteams wie Dresden werden hochgespült (wie zB Schalke und BVB bei den Fussballfrauen).


    Der Unterschied: Beim Fußball haben die Männervereine Kohle, um mal die Frauen ein paar Jahre mit Millionen zu subventionieren. Die Kohle gibt es beim Handball nicht und damit wird der Plan scheitern und viel Pozellan zerschlagen.

  • Will kein untergangsprophet sein aber das wäre vermutlich der Untergang für frauenhandball in Buxtehude. Es wird zwar immer gesagt, das Hamburg in der Nähe ist aber es ist eine Tatsache, dass die meisten Hamburger nicht wissen, dass es den BSV gibt. Glaube die Zuschauer würden nicht mit machen und neue zu gewinnen wäre schwer… wäre ein Horror Szenario für mich. Denke der Handball ist in Mittelzentrum besser aufgehoben.

  • Läuft dann wie beim Fußball: Nach ein paar Jahren spielen bei den Frauen nur noch gestandene Bundesligisten und keine Frauenvereine mehr, wenn sie nicht irgendwo unterkommen. Eine Frauenmannachagt ist dort Lizenzvoraussetzung

    Füchse/Füchse, Göppingen/Göppingen, Lemgo/Blomberg, HSV/Buxte, Stuttgart/Metzingen, Leipzig/Leipzig, bergischer/bergischer, Flensburg/Harrieslee,…

    Für Randlagen wie Oldenburg oder Zwickau wird es schwer zu überleben, Dortmund muss die Männer stärken, Frauenteams wie Dresden werden hochgespült (wie zB Schalke und BVB bei den Fussballfrauen).


    Der Unterschied: Beim Fußball haben die Männervereine Kohle, um mal die Frauen ein paar Jahre mit Millionen zu subventionieren. Die Kohle gibt es beim Handball nicht und damit wird der Plan scheitern und viel Pozellan zerschlagen.

    Ich denke, ganz so einfach ist das nicht.

    In Göppingen sind die Männer und die Frauen Bundesligisten in 2 verschiedene GmbH‘s ausgelagert. Diese wirtschaften unabhängig voneinander. Die Spielstätte ist die Gleiche. Diese gehört der Stadt. Und wird von einer wieder eigenständige n GmbH bewirtschaftet.
    Zuletzt hatte man den gleichen Hauptsponsor mit Teamviewer. Aber das ist auch Geschichte. Der Versuch war mal da, mehr gemeinsam zu machen (Players Night, Sponsoring, etc.) . Bis auf das gemeinsame Saisonheft ist nach außen hin nicht viel davon übrig geblieben.

  • Die handelnden Personen denken da schon lange anders.

    Was ein Teil des Problems sein könnte. Mit Größen Plänen kann man aktuelle Sponsoren auch verstoßen oder verärgern. Bin mir nicht sicher, ob sich der Handball damit gerade einen Gefallen tut. Die Pleiten der letzten Saisons waren eine Menge negative Aufmerksamkeit… wie war das noch? Wir haben einen Handball Hype nach der Vizeweltmeisterschaft oder?

  • Will kein untergangsprophet sein aber das wäre vermutlich der Untergang für frauenhandball in Buxtehude. Es wird zwar immer gesagt, das Hamburg in der Nähe ist aber es ist eine Tatsache, dass die meisten Hamburger nicht wissen, dass es den BSV gibt. Glaube die Zuschauer würden nicht mit machen und neue zu gewinnen wäre schwer… wäre ein Horror Szenario für mich. Denke der Handball ist in Mittelzentrum besser aufgehoben.

    Der TVB Stuttgart ist auch vom Land in die Landeshauptstadt gezogen. Wollte von den Bittenfeldern Fans wahrscheinlich auch die wenigsten. Aber die Halle und die Sponsoren…die sind halt dort…in Bittenfeld wäre der Bundesliga Handball wahrscheinlich über kurz oder lang gestorben. Könnte sein, dass bei den Frauen nun eine ähnliche Entwicklung einsetzt.

    Im Frühjahr dieses Jahres, lies der Göppinger Manager der Männer mit der Aussage aufhorchen, dass der Bundesliga Handball in Göppingen nicht gesichert sei. Er meinte damit vor allem, dass die großen Standorte gravierende Vorteile hätten. Und ein Standort wie Göppingen sich erheblich strecken müsste um weiterhin Bundesliga Handball leisten zu können.

  • Mein Tipp: 15,5 mio. reichen sicher nicht und Ende 2027 wird es auch nicht fertig. Man hat 15 mio. angesetzt und am Schluss wird man dann eben das bezahlen, was es kostet. So ist es im Osten.

    Zitat

    Die Fertigstellung der neuen Ballsporthalle wird derzeit für Dezember 2027 avisiert. Die Kosten für den Neubau der Ballsporthalle Neuplanitz werden mit rund 15,5 Mio. Euro beziffert. Der Freistaat Sachsen fördert das Projekt mit ca. 6,2 Mio. Euro.

    https://www.zwickau.de/de/aktuelles/p…2026/08/321.php

    Bekommt Zwickau, dann nächste Saison 100000 oder 200000 Euro von der Stadt? :lol:

  • Ich denke, ganz so einfach ist das nicht.

    In Göppingen sind die Männer und die Frauen Bundesligisten in 2 verschiedene GmbH‘s ausgelagert. Diese wirtschaften unabhängig voneinander. Die Spielstätte ist die Gleiche. Diese gehört der Stadt. Und wird von einer wieder eigenständige n GmbH bewirtschaftet.
    Zuletzt hatte man den gleichen Hauptsponsor mit Teamviewer. Aber das ist auch Geschichte. Der Versuch war mal da, mehr gemeinsam zu machen (Players Night, Sponsoring, etc.) . Bis auf das gemeinsame Saisonheft ist nach außen hin nicht viel davon übrig geblieben.

    Das wird man alles lösen können bzw. müssen. Auch in Göppingen. Ansonsten gibt es eben keinen Profi- Handball mehr in Göppingen. Männer wie Frauen!

    Bei den Fußball-Frauen waren es meist komplett unterschiedliche Vereine (z.B. in Frankfurt). Die Alternative ohne eine Frauenmannschaft wäre: Keine Lizenz für z.B. Eintracht Frankfurt In der Männer-Bundesliga. Entweder du holst dir ein Team rein oder du startest in der untersten Liga. Jetzt hast du dort bei den Männern und Frauen beide in der Fußball-Bundesliga. Und den Frauen-verein gibt es nicht mehr. Das ist genau das was im Handball passieren wird - in der Planung. Und unter dem Deckmantel der Professionalisierung.

  • Man muss den Teufel ja nicht an die Wand malen und behaupten, dass wäre Fakt. Es ist eine These von vielen. Aber klar, was einmal funktioniert hat - mehr oder minder - wird natürlich gern kopiert.

    Warten wir mal ab, was demnächst verkündet wird. Vielleicht ist es ja nur eine Drohkulisse. Ob man wirklich Blomberg und Dortmund vom Haken lässt, nachdem so viele andere sich gestreckt haben...? Wobei ich immernoch der Meinung bin, dass Blomberg zu unrecht in Problemen steckt.