• Freundschaft!

    Ich kann mir vorstellen, dass man für die Raute Lizenzgebühren bezahlt hat.

    Man hat von 2002 bis 2016 Lizenzgebühr für die Raute an den Hamburger SV bezahlt. Das ist natürlich eine starke Marke, mit der man da an den Start ging. Diese hat definitiv für Aufmerksamkeit gesorgt. Ich frage mich allerdings, warum der Hamburger SV das gemacht hat. Bekommen haben sie da - soweit ich das noch weiß - etwas um die 50.000 Euro pro Jahr. Dafür diese Marke herzugeben, ist auch interessant. Das ist wirklich nicht viel für so einen Club. Da müsste man dann schon spekuliert haben, dass sich der Handballclub ebenso positiv auf die Sichtbarkeit der eigenen Marke auswirkt. Das war wahrscheinlich am Anfang auch so. Aber man hat das als Hamburger SV einfach gar nicht unter Kontrolle. Die viele Negativschlagzeilen später waren bestimmt nicht so toll für den Hamburger SV.

    Nach dem Neustart wurde auf die Lizenzierung der Raute verzichtet. Von wem genau das ausging, weiß ich nicht. Wahrscheinlich war das im Interesse beider Seiten. Jedenfalls untersagte der Hamburger SV dem Handball Sportverein Hamburg ebenso, das Kürzel HSV zu verwenden. In der Umgangssprache blieb HSV Hamburg in Verwendung, aber zum Beispiel im Logo sah man, dass der Club das Kürzel nicht mehr verwendete.

    Aus Marketingsicht und der Einfachheit halber ist es sicher sinnvoll, sich ganz von "HSV" zu lösen, weil man so letztlich Herr über die eigene Marke wird.

  • HCH… ja, ich weiß nicht. HSV und Raute haben bundesweite Aufmerksamkeit gebracht, weil außerhalb des Handballs alle denken, dass man dem gleichen Verein wie die Fußballer angehört. Das ist ja schon „Marke“

  • Es wurde ein großes Brimborium darum gemacht. Große Ankündigungen, tagelanger Countdown. Natürlich hatte es der Handball-Influencer Nummer eins wegen seiner HSV-Vergangenheit auch gerne noch einmal befeuert. Das hat unweigerlich große Erwartungen geschürt, was denn da nun kommen mag. Dafür ist es dann letztlich ein eher unbedeutendes Ding. Das Logo ist Geschmackssache. Der neue Name als Beginn der Emanzipation vom großen HSV ist nachvollziehbar. Ob es damit nun einfacher wird, in der großen Hansestadt neue Sponsoren zu finden, weiß ich nicht. Denn das war ja zuletzt immer das Problem. Während sich bspw. ein TVB Stuttgart in einer Metropolregion immer besser vermarktet und mächtig Budget erhöhen kann, ist das ja dem HSV nie gelungen. Gäbe es den Herrn Müller nicht, wäre der Verein nicht mehr Bundesligist. Ich glaube, dass Sponsoren vor allem über Personen gewonnen werden können und weniger über ein neues Logo oder einen neuen Vereinsnamen. Dass der Durchbruch selbst mit einem Jogi Bitter an der Spitze nicht gelungen ist, sollte zumindest mal zum nachdenken anregen. Vielleicht wird es mit dem neuen GF nun etwas besser. Seine Vita liest sich gut.

  • Es wurde ein großes Brimborium darum gemacht. Große Ankündigungen, tagelanger Countdown. Natürlich hatte es der Handball-Influencer Nummer eins wegen seiner HSV-Vergangenheit auch gerne noch einmal befeuert. Das hat unweigerlich große Erwartungen geschürt, was denn da nun kommen mag. Dafür ist es dann letztlich ein eher unbedeutendes Ding. Das Logo ist Geschmackssache. Der neue Name als Beginn der Emanzipation vom großen HSV ist nachvollziehbar. Ob es damit nun einfacher wird, in der großen Hansestadt neue Sponsoren zu finden, weiß ich nicht. Denn das war ja zuletzt immer das Problem. Während sich bspw. ein TVB Stuttgart in einer Metropolregion immer besser vermarktet und mächtig Budget erhöhen kann, ist das ja dem HSV nie gelungen. Gäbe es den Herrn Müller nicht, wäre der Verein nicht mehr Bundesligist. Ich glaube, dass Sponsoren vor allem über Personen gewonnen werden können und weniger über ein neues Logo oder einen neuen Vereinsnamen. Dass der Durchbruch selbst mit einem Jogi Bitter an der Spitze nicht gelungen ist, sollte zumindest mal zum nachdenken anregen. Vielleicht wird es mit dem neuen GF nun etwas besser. Seine Vita liest sich gut.

    Kann ich nur genauso unterschreiben.

  • Wenn der Name so eine große Last war, warum hat man sich beim Neustart nach der Insolvenz den Kürzel wieder gegeben? Naja, egal.

    Viel Erfolg, HCH.

  • Neues Wappen, neues Image: Hamburgs Handballer erfinden sich neu

    Zitat

    Geschäftsführer Rejek erhofft sich derweil vor allem wirtschaftliche Effekte. Ohne Geldgeber Philipp J. Müller wäre der Verein zurzeit nicht überlebensfähig, seit 2024 gab der Ellerbeker bereits rund zwölf Millionen Euro. Der Verein benötigt zurzeit jährliche Zusatzeinnahmen in Höhe von schätzungsweise rund zwei bis drei Millionen Euro, um sich selbst tragen zu können.

    „Handball Club Hamburg ist mehr als ein neuer Name. Er ist die Grundlage, auf der wir den Verein wirtschaftlich und strukturell weiterentwickeln“, sagt Rejek. „Name und Wappen sind die ersten sichtbaren Symbole eines Prozesses, der weitergeht: in der Art, wie wir mit Partnern zusammenarbeite, wie wir den Verein mit der Stadt verbinden, und wie wir den Handball Club Hamburg in den kommenden Jahren zu einer noch stärkeren Marke und einem Teil der Hamburger Sport-Kultur machen.“

  • Wird das Maskottchen eigentlich auch ausgetauscht?

    Das hat schon eine eigene Seite auf der neuen Website.

    Unser Maskottchen - Handball Club Hamburg
    Unser Maskottchen Unser Maskottchen Kennst du schon unseren Seebären Fiete? Er hat bereits die sieben Weltmeere bereist und ist seit dem Erstliga-Aufstieg Teil…
    hamburg-handball.de

    Der Seebär scheint an Hapag Lloyd gebunden, da durfte er wohl bleiben.

    Wusste ich nicht, dass der richtige HSV eine eigene Handballsparte hat, die dann nichts mit dem HSVH zu tun hatte.

    Hat denn der HCH einen Unterbau mit Handballmannschaften?

    Ich bin ja nicht der schnellste und ich bin auch nicht der stärkste, aber vielleicht bin ich ein schlauer Spieler. (JG24)

  • Der Hamburger Sportverein hatte schon ewig eine Handballabteilung, bis in die 70er Jahre auch zeitweilig in der Bundesliga. Seither aber in Hamburg nur in unteren Ligen.

    Der jetzige HCH hat eine umfassende und recht erfolgreiche Jugendabteilung männlich.

  • Freundschaft!

    Der Hamburger Sportverein hatte schon ewig eine Handballabteilung, bis in die 70er Jahre auch zeitweilig in der Bundesliga. Seither aber in Hamburg nur in unteren Ligen.

    Der jetzige HCH hat eine umfassende und recht erfolgreiche Jugendabteilung männlich.

    Der SCM hatte in den Neunzigern immerhin noch ein DHB-Pokalspiel gegen den Hamburger SV. Clubs wie Göppingen, Gummersbach und Kiel haben noch in der Bundesliga gegen den Hamburger SV gespielt. Damals hatte dieser auch Nationalspieler.

  • Der Hamburger Sportverein hatte schon ewig eine Handballabteilung, bis in die 70er Jahre auch zeitweilig in der Bundesliga. Seither aber in Hamburg nur in unteren Ligen

    Ich muss gestehen, am Anfang habe ich auch gedacht, dass der HSVH zum HSV gehört. War dann aber relativ schnell aufgeklärt

  • Der (echte) HSV stieg 1976 aus der zweigeteilten Bundesliga ab. Seitdem ging es abwärts, lange dümpelte die Abteilung vor sich hin, auch im Jugendbereich, was später zur Spielgemeinschaft mit Hamm 02 ( auch aus Hamburg) führte.

    Es gibt mehrere Vereine im Hamburger Handballverband, die größer sind bzw. leistungsorientierter im Jugend- und Seniorenbereich arbeiten.

  • Als HSV-Fan finde ich es auch absolut begrüßenswert, wenn die Herren Finanzjongleure nicht mehr direkt mit dem Verein assoziiert werden.

    Finde es gut da nun keine Verwechslung mehr passieren, gerade googeln war bisher immer nur spezifisch möglich da Google dachte dieses H ist ausersehen.

    Finde es aber auch schade, da damit eine Identifikation weg ist. Hätte mich sehr gefreut, wenn die Raute zurückgekommen wäre. Aber am Ende bleibt man ja noch in der Nähe in der selben Stadt zueinander gutgesonnen. Solange man nichts mit dem Braunen Nachbarn tut und damit Nähe assoziiert (was ja Bsp das BBL Team tut) ist das voll ok.

    Kann deine Meinung aber auch komplett verstehen, als HSV Fan, der es eher mit einem anderen Nordverein im Handball hält.