EHF-Pokalsieger VfL Gummersbach trug sich zum zweiten Mal in die Siegerliste ein / 33:24-Sieg im Finale gegen Liga-Rivalen HSG Wetzlar / Melsungen wird Dritter nach Sieg über Hüttenberg / 4.600,- Euro Preisgelder / Bundesliga-Torschützenkönig Savas Karipidis bester Torschütze / Sven Woesthoff bester Torhüter
Endspiel: HSG Wetzlar - VfL Gummersbach 24:33 (13:17)
„Wir haben jetzt drei Wochen Kondition gebolzt, es fehlen noch einige Spieler oder sind angeschlagen, ich hatte mir aber erhofft, dass wir länger dran bleiben können", sagte Wetzlars neuer Trainer Michael Roth, der mit seiner Mannschaft schon am Dienstag ins Trainingslager durchstartet.Petar Djiordjic
Gummersbachs Trainer Sead Hasanefendic wollte von Komplimenten nichts hören. „Wir bleiben bescheiden, wir haben acht Spieler verloren und haben viele junge Spieler, mit denen arbeiten wir sehr gut", sagte der Handball-Weltenbummler, der mit dem Traditionsklub aus dem Oberbergischen auf dem richtigen Weg scheint, zumal noch zwei Spieler auf jeden Fall fehlen und auch Verstärkungen noch möglich sind.
Zrnic vs. WeberGummersbach gelang die Führung, ehe „Smöre" Christophersen mit zwei und Georgios Chalkidis mit einem Tor für eine Wetzlarer 3:1-Führung (4.) sorgten. Gummersbach holte sich beim 4:3 (6.) durch Robert Gunnarsson die Führung zurück. Timo Salzer gelang beim 4:4 (7.) der letzte Gleichstand für die HSG Wetzlar, die dann rasch mit 4:7 (10. / Andray Tuzalona) und 6:11 (16. / Vedran Zrnic) ins Hintertreffen geriet. Gregor Werum konnte zwischenzeitlich auf 12:15 (29.) verkürzen, ehe Wetzlar zur Pause mit 13:17 zurück lag. Gummersbach hatte Wetzlarer Fehler im Aufbau vielfach mit Kontertoren bestraft.
HSG WetzlarNach dem Wechsel konnte Wetzlar das Ruder nicht mehr herum reißen. Zwar schmolz der Rückstand durch Petar Djodjic zwischenzeitlich auf 16:20 (37.), war aber auch dann wieder auf 17:26 (45. / Adrian Pfahl) angewachsen und auch gegen Ende lagen neun Treffer zwischen beiden Teams.
HSG Wetzlar: Krasavac, Nikolai Weber; Sebastian Weber, Christophersen (3/1), Mario Allendörfer (4), Salzer (1), Valo (3), Allendorf, Jungwirth (4), Djordjic (6), Schneider, Chalkidis (2), Werum (1).
VfL Gummersbach: Lucau, Stojanovic; Krantz, Vukovic (11), Markovic, Lützelberger (2), Eisenkrätzer, Gunnarsson (4), Pfahl (7/1), Rahmel (1), Zrnic (4), Tuzalona (4).
(Quelle:http://linden-cup2009.msg-lind…tries.php?task=view&id=30)