HSV - Der Begleitthread bis zum endgültigen Abgesang

  • Von Müller's Gnaden, sozusagen.

    Naja, andere Teams/ GmbHs hängen von anderen Gönnern ab.

    Solange der Wert/ die Kohle jetzt da ist, gibts nichts mehr zu mäkeln. Höchstens über die Abläufe in der Vergangenheit. Aber das ist ja ab sofort Schnee von gestern.

    Wir werden es erleben wie lange Müller Gnade gewährt.

    Eins noch:

    es nötigt mir einen gewissen Gaunerrespekt ab wie man es schafft, Millionen in die Hütte zu pumpen und gleichzeitig andere dazu bringt, auf Millionen zu verzichten! Wirklich nicht schlecht!

    „Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.“ Voltaire

    Meinungsfreiheit ist essentiell und nicht verhandelbar!

    "Herr, sag mir was das Rezept für ein langes, zufriedenes Leben ist!" - "Streite dich nicht mit Hohlköpfen." - "Herr, ich bin anderer Meinung!" - "Da hast du Recht."

    Einmal editiert, zuletzt von montoya52 (9. Dezember 2025 um 09:47)

  • Von Müller's Gnaden, sozusagen.

    Naja, andere Teams/ GmbHs hängen von anderen Gönnern ab.

    Solange der Wert/ die Kohle jetzt da ist, gibts nichts mehr zu mäkeln. Höchstens über die Abläufe in der Vergangenheit. Aber das ist ja ab sofort Schnee von gestern.

    Wir werden es erleben wie lange Müller Gnade gewährt.

    Wenn es Müller ernst meint mit seiner Gönnerhaftigkeit für Hamburg und seinen "Kindern" dann sollte es mittelfristig gut aussehen. Er ist ja erst 47, die Börsengeschäfte laufen.

    So weit so gut. Was in 10 Jahren dann ist weiß eh niemand.

  • Du musst nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Der alte Verein hatte 1 König und der neue Verein hat 4 Gesellschafter. Das die so aufgestellt sind wie

    der vorherige König bezweifle ich.

    Ich sehe da einen dubiosen Investmentypen (dagegen war Rudolph die Inkarnation des Seriösen), der einen großen Anteil am Club hat und wohl immer als Notnagell dient, wenn es wieder kneift. Das ähnelt dem damaligen "System" und wird nicht für eine Konsolidierung sorgen.

    Schade, da ich nach dem damaligen Zusammenbruch auf Besserung gehofft hatte.

  • Es geht ja gar nicht darum ob es ein Großsponsor ernst meint. Bis hierhin könnte das jeder Verein sein. Es geht darum das er Feuer löscht und sich anscheinend in der Struktur nichts ändert. Wenn das richtig berichtet wird, ist die Situation ja sogar schlimmer geworden.

  • Was ich aber noch nicht verstehe, und bisher auch keine Erklärung gefunden habe, wenn es sich um eine Schenkung an die GmbH handelt, dann werden da Steuern fällig und das nicht zu knapp....

    Ich kann mir nicht vorstellen, das die gesamten Darlehen in Anteile umgewandelt wurden, oder da hat jemand viel zu viel Geld.....

  • Dann hat der Müller nun ca. 14mio € in den HSV gesteckt und erst jetzt ist der Verein "gerettet"?

    Ich denke das wurde in einigen Pressetext falsch dargestellt. Investor Philipp J. Müller hatte seit seinem Einstieg dem HSV Hamburg Darlehen in Höhe von knapp 10 Mio. Euro gewährt. Sechs Millionen dieses Darlehens wurden nun durch Anteile an der Spielbetriebsgesellschaft (24,9%) zurückgezahlt und auf die übrigen knapp vier Millionen hat er verzichtet. Zusätzliches Geld an den HSV Hamburg ist meines Erachtens gestern nicht geflossen.

  • Ich denke das wurde in einigen Pressetext falsch dargestellt. Investor Philipp J. Müller hatte seit seinem Einstieg dem HSV Hamburg Darlehen in Höhe von knapp 10 Mio. Euro gewährt. Sechs Millionen dieses Darlehens wurden nun durch Anteile an der Spielbetriebsgesellschaft (24,9%) zurückgezahlt und auf die übrigen knapp vier Millionen hat er verzichtet. Zusätzliches Geld an den HSV Hamburg ist meines Erachtens gestern nicht geflossen.

    Dann sind es halt mal 10 statt 14mio. Stolze Summe um erstmal eine "schwarze Null" zu haben.

    “I don't know why people are so keen to put the details of their private life in public; they forget that invisibility is a superpower.” — Banksy

  • Ich denke das wurde in einigen Pressetext falsch dargestellt. Investor Philipp J. Müller hatte seit seinem Einstieg dem HSV Hamburg Darlehen in Höhe von knapp 10 Mio. Euro gewährt. Sechs Millionen dieses Darlehens wurden nun durch Anteile an der Spielbetriebsgesellschaft (24,9%) zurückgezahlt und auf die übrigen knapp vier Millionen hat er verzichtet. Zusätzliches Geld an den HSV Hamburg ist meines Erachtens gestern nicht geflossen.

    In Summe haben sechs Gläubiger auf Forderungen in Höhe von etwa vier Millionen Euro verzichtet. Den ohne Frage wichtigsten Beitrag leistete Unternehmer Philipp J. Müller. Zusätzlich stärkt er mit Eigenkapitalmaßnahmen von weiteren sechs Millionen Euro die Neuausrichtung und übernimmt mit seiner PICOM Holding GmbH 24,9 Prozent der Gesellschaftsanteile der HSM.

    Von der HSVH Homepage...

  • Glückwunsch!

    Wer entscheidet jetzt eigentlich, wieviel 1% an einem Bundesligaverein (bzw. dessen Betreibergesellschaft) wert ist? Und wann ist dafür der Stichtag?

    "Die Magdeburger Börde ist der Olymp des europäischen Vereinshandballs!" Uwe Semrau (18.06.2023)

  • Aber nochmal, in meinen Augen besteht trotzdem eine Steuerpflicht. Herr Müller kann der GmbH nicht einfach so Geld schenken. Das zählt für die GmbH als Gewinn und muss versteuert werden! Da bleibt es nicht bei den 14 Millionen.....

  • Freundschaft!

    Aber nochmal, in meinen Augen besteht trotzdem eine Steuerpflicht. Herr Müller kann der GmbH nicht einfach so Geld schenken. Das zählt für die GmbH als Gewinn und muss versteuert werden! Da bleibt es nicht bei den 14 Millionen.....

    Falsch. Die Umwandlung von Verbindlichkeiten in Eigenkapital ist ein Passivtausch. Da entsteht keine Ergebniswirksamkeit, ergo keine Steuern auf den Gewinn. Der Verzicht auf Rückzahlung von Verbindlichkeiten kann, aber muss nicht als Schenkung betrachtet werden. Wenn es sich um eine Sanierung handelt, wird ein Erlass regelmäßig nicht als Schenkung betrachtet. Das ist hier mit gewisser Wahrscheinlichkeit der Fall. (Wir hatten das Thema hier bereits.)

  • “I don't know why people are so keen to put the details of their private life in public; they forget that invisibility is a superpower.” — Banksy

    Einmal editiert, zuletzt von sMash8835 (9. Dezember 2025 um 13:05)

  • Aus dem SportBiId-Artikel:

    Zitat

    [...] Die Schritte zur Lizenzsicherung bezeichnete Bohmann als „groß“. Doch wie nachhaltig sind diese? Der Liga-Boss: „Ich wurde gefragt: 'Du hast das Feuer gelöscht – wie vermeidest du, dass es wieder aufflammt?' Der Verein ist aktuell nicht so ausgestattet, dass er drei bis fünf Jahre davon leben könnte. Es braucht strukturelle Veränderungen. Jeder versteht: Man kann nur Geld ausgeben, das man auch verdient. Die Einnahmeseite muss gestärkt werden, daran wird der HSV gemessen.“ [...]

    Nein, Herr Bohmann! Wenn mehr Geld ausgegeben wird als eingenommen, dann muss zuallererst die Ausgabenseite reduziert werden! Das muss auch die logische Forderung einer Lizenzierungskommission an den Lizenznehmer sein. Es darf nicht weiter dasselbe Geld ausgegeben werden in der bloßen Hoffnung, dass sich irgendwann die Einnahmeseite verbessert oder ein Investor plötzlich Schulden erlässt.

  • "Ein Bohmann" könnte auch eine Einheit einer Skala sein. Weiss nur noch nicht, welcher!

    "Na, wie steht's bei dir so?"

    "Ganz ok, hab es geschafft auf 3 Bohmann."


    Oder so ^^

    „Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.“ Voltaire

    Meinungsfreiheit ist essentiell und nicht verhandelbar!

    "Herr, sag mir was das Rezept für ein langes, zufriedenes Leben ist!" - "Streite dich nicht mit Hohlköpfen." - "Herr, ich bin anderer Meinung!" - "Da hast du Recht."

  • Nein, Herr Bohmann! Wenn mehr Geld ausgegeben wird als eingenommen, dann muss zuallererst die Ausgabenseite reduziert werden!

    Nur interessehalber, und nur als ein Beispiel, das sicher auch für einige andere HBL-Vereine gilt: Ist das eine Forderung, die auch an den THW gerichtet ist, der ja ohne CL-Teilnahme einen deutlichen Verlust einfährt, wie zuletzt mehrfach zu lesen war? Damit setze ich absolut nicht den THW und den HSV irgendwie gleich; das liegt mir fern! Mir geht es lediglich um die Forderung, die Ausgabenseite zuerst zu reduzieren, wenn ein Minus auftritt.

    San Francisco 49ers - Rhein-Neckar Löwen - Adler Mannheim - BVB

  • Freundschaft!

    Nur interessehalber, und nur als ein Beispiel, das sicher auch für einige andere HBL-Vereine gilt: Ist das eine Forderung, die auch an den THW gerichtet ist, der ja ohne CL-Teilnahme einen deutlichen Verlust einfährt, wie zuletzt mehrfach zu lesen war? Damit setze ich absolut nicht den THW und den HSV irgendwie gleich; das liegt mir fern! Mir geht es lediglich um die Forderung, die Ausgabenseite zuerst zu reduzieren, wenn ein Minus auftritt.

    Wenn man mal durch die Liga guckt, dann machen sehr viele Klubs Verluste. Magdeburg, Berlin nicht. Aber Kiel, Gummersbach, Hamburg, Melsungen etc. Wahrscheinlich ist die Liga in Summe relativ stark defizitär im Moment.

    Edit: Interessanterweise nicht so sehr in der Corona-Zeit, viel mehr danach.

  • Freundschaft!

    Falsch. Die Umwandlung von Verbindlichkeiten in Eigenkapital ist ein Passivtausch. Da entsteht keine Ergebniswirksamkeit, ergo keine Steuern auf den Gewinn. Der Verzicht auf Rückzahlung von Verbindlichkeiten kann, aber muss nicht als Schenkung betrachtet werden. Wenn es sich um eine Sanierung handelt, wird ein Erlass regelmäßig nicht als Schenkung betrachtet. Das ist hier mit gewisser Wahrscheinlichkeit der Fall. (Wir hatten das Thema hier bereits.)

    Das ist mir schon klar, aber die Entscheidung ob es eine Schenkung ist oder nicht, trifft das Finanzamt, und niemand anderes. Und ab wann handelt es sich denn um eine Sanierung? Ist es dazu nicht zwingend nötig, einen Antrag auf Insolvenz zu stellen? Oder zumindest einen Berater für Sanierungen mit einem Gutachten zu beauftragen? Gehört dazu nicht auch eine Fortführungsprognose?

    Ich bin kein Steuerberater, hatte aber in einer ähnlichen Situation mit dem Finanzamt zu tun, die wollten auf gar nichts verzichten.....

  • Freundschaft!

    Das ist mir schon klar, aber die Entscheidung ob es eine Schenkung ist oder nicht, trifft das Finanzamt, und niemand anderes. Und ab wann handelt es sich denn um eine Sanierung? Ist es dazu nicht zwingend nötig, einen Antrag auf Insolvenz zu stellen? Oder zumindest einen Berater für Sanierungen mit einem Gutachten zu beauftragen? Gehört dazu nicht auch eine Fortführungsprognose?

    Ich bin kein Steuerberater, hatte aber in einer ähnlichen Situation mit dem Finanzamt zu tun, die wollten auf gar nichts verzichten.....

    Selbst wenn. Bis zu 6 Millionen Euro werden mit maximal 30 Prozent besteuert. Es würden also maximal 1,2 Millionen Euro in diesem Fall fällig bei 10 Millionen Euro weniger Verbindlichkeiten wäre das immer noch ein Topdeal für den HSVH.