• Die Frage hatten wir ja auch im Spiel-Thread. Meine Erklärung: Statistik. Würfe aus der zweiten Reihe zulassen und durch gekonntes Verschieben den Gegner nicht bis auf 6 m kommen lassen. Das verringert die Gefahr, dasss der Gegner sich in Freiwürfe retten kann und erhöht (theoretisch) die Chance, dass die Torhüter mal einen Ball halten.

    Dass Wiegert das jetzt schon seit Jahren so praktiziert, lässt ja nur den Schluss zu, dass es willentlich so gespielt wird. Und wenn man vorn auf SCM-typische Angriffswerte kommen würde, wäre die Abwehr überhaupt kein Thema, was man diskutierten müsste.

    Ich bin da zwiegespalten. Es ist m.M.n. weder ein reines Abwehr- noch ein reines Angriffsproblem gewesen in diesem Spiel. Wir hatten Schwächen in allen Bereichen und die sehe ich eher im mentalen und ein bißchen im körperlichen Bereich. Donnerstag der Adrenalin-Booster gegen Berlin, WE ewig lange Auswärtstour ans andere Ende des Landes zu einem unbequemen Aufsteiger. Auch wenn das alle bestreiten werden, aber ganz tief im Hinterkopf sitzt doch trotzdem, dass man den Kleinen schon irgendwie besiegen wird und dann fehlen ein paar Prozente an allen Ecken und Enden. Der Rückraum spielt 2x praktisch durch und auch der Sauger hat sich ein paarmal ziemlich einfach austanzen lassen. Beängstigend wird es dann, wenn keiner der beiden TW irgendwas hält. Das kam dann noch on top. Mit Weber sehe ich es 50:50. Die Gefahr an der Balinger Abwehr abzutropfen sehe ich eigentlich noch größer als das Weber was gebracht hätte. Unter Druck vertändelt er auch gerne mal den Ball und mit Gisli hatten wir da schon einen Unsicherheitsfaktor.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Die Frage hatten wir ja auch im Spiel-Thread. Meine Erklärung: Statistik. Würfe aus der zweiten Reihe zulassen und durch gekonntes Verschieben den Gegner nicht bis auf 6 m kommen lassen. Das verringert die Gefahr, dasss der Gegner sich in Freiwürfe retten kann und erhöht (theoretisch) die Chance, dass die Torhüter mal einen Ball halten.

    Dass Wiegert das jetzt schon seit Jahren so praktiziert, lässt ja nur den Schluss zu, dass es willentlich so gespielt wird. Und wenn man vorn auf SCM-typische Angriffswerte kommen würde, wäre die Abwehr überhaupt kein Thema, was man diskutierten müsste.

    Da geh ich ja mit, also rein von der Theorie. Aber wenn die Praxis zeigt, dass es im Spiel nicht so läuft, wie es nach der Theorie (oder Statistik) hätte sein sollen, dann muss ich doch darauf reagieren. Konkret, wenn ich vorne meine Probleme habe, auf die übliche Trefferquote zu kommen und der Gegner mit seinen Würfen aus der zweiten Reihe zu ner besseren Quote kommt, als mein eigener Angriff, dann muss ich doch zumindest auch den Angriff des Gegners stressen, dass deren Trefferquote sinkt. Auf das Spiel bezogen eben nicht mehr zu freien Würfen aus der zweiten Reihe kommen lassen, sondern an den Werfer am Leibe hängen. Da bekommen dann auch die TW öfter mal eine Hand an den Ball, wenn der Schütze sich nicht in aller Seelenruhe die freie Seite im Kasten aussuchen kann.

    "Die allermutigste Handlung ist immer noch, selbst zu denken. LAUT." (Coco Chanel)

    "Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein" (Gandhi)

    "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant" (Hoffmann von Fallersleben)

    AC/DC - House of Jazz

    Led Zeppelin - Black Dog

    Black Sabbath - Paranoid

  • Da geh ich ja mit, also rein von der Theorie. Aber wenn die Praxis zeigt, dass es im Spiel nicht so läuft, wie es nach der Theorie (oder Statistik) hätte sein sollen, dann muss ich doch darauf reagieren. Konkret, wenn ich vorne meine Probleme habe, auf die übliche Trefferquote zu kommen und der Gegner mit seinen Würfen aus der zweiten Reihe zu ner besseren Quote kommt, als mein eigener Angriff, dann muss ich doch zumindest auch den Angriff des Gegners stressen, dass deren Trefferquote sinkt. Auf das Spiel bezogen eben nicht mehr zu freien Würfen aus der zweiten Reihe kommen lassen, sondern an den Werfer am Leibe hängen. Da bekommen dann auch die TW öfter mal eine Hand an den Ball, wenn der Schütze sich nicht in aller Seelenruhe die freie Seite im Kasten aussuchen kann.

    Warum sollte Wiegert was verändern ?Er gewinnt so 90% der Spiele.

    Es ist eigentlich bewundernswert, dass ein Spiel ohne Plan B jahrelang so funktioniert. Da kann man mal sehen, was ein Gisli und Claar eigentlich so leisten....

    Problem ist halt, wenn es mal nicht so läuft, gibt es halt keine Alternativen im Spielsystem. Weder im Angriff noch in der Abwehr. Aber das kommt halt super selten vor, so dass Wiegert stur bei seiner Sache bleibt.

    Ich finde es auch krass, dass das wie gesagt schon über einen so langen Zeitraum so funktioniert, der Erfolg gibt ihm halt Recht.

    Der Erfolg sorgt übrigens auch dafür, dass keine Unruhe aufkommt. Spieler, die unzufrieden sind, wechseln lautlos den Verein. Wiegert hat den Laden fest im Griff👍

  • Das ist sicher eine trainerphilosophische Frage, ob es einer Mannschaft mehr Sicherheit gibt, wenn man konsequent an Plan A festhält oder dass es auch einen Plan B gibt? In der Theorie macht ein Wechsel von A auf B natürlich Sinn, wenn A nicht funktioniert, aber verliert man durch das Wissen um Plan B vielleicht auch etwas der Sicherheit und Konsequenz von Plan A, weil man um die Möglichkeit von Plan B weiß? Darüber kann man vermutlich trefflich philosophieren.

  • Das ist sicher eine trainerphilosophische Frage, ob es einer Mannschaft mehr Sicherheit gibt, wenn man konsequent an Plan A festhält oder dass es auch einen Plan B gibt? In der Theorie macht ein Wechsel von A auf B natürlich Sinn, wenn A nicht funktioniert, aber verliert man durch das Wissen um Plan B vielleicht auch etwas der Sicherheit und Konsequenz von Plan A, weil man um die Möglichkeit von Plan B weiß? Darüber kann man vermutlich trefflich philosophieren.

    Da gibt´s einen Trainer, weiter nördlich, der macht genau das. Wenn eins nicht funktioniert, wechselt er zum anderen. Und das war inhaltlich im Wesentlichen die Antwort des Saugers auf die Frage, worin sich sein Trainer in der Nationalmannschaft von seinem Trainer im Club unterscheiden.

    Mir ist schon klar, dass man die dänische Nationalmannschaft nicht mit dem SCM vergleichen kann. Jacobsen verfügt da sicher über einen anderen Spielerpool und er muss sie nicht das ganze Jahr um sich haben und bei Fitness und Laune halten. Aber in k.o.-Spielen kann es sicher nichts schaden, auch neben dem Standprogramm ein paar andere Möglichkeiten auf die Platte bringen zu können, wenn es im gewohnten nicht so läuft, wie gedacht.

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  • Warum sollte Wiegert was verändern ?Er gewinnt so 90% der Spiele.

    Es ist eigentlich bewundernswert, dass ein Spiel ohne Plan B jahrelang so funktioniert. Da kann man mal sehen, was ein Gisli und Claar eigentlich so leisten....

    Problem ist halt, wenn es mal nicht so läuft, gibt es halt keine Alternativen im Spielsystem. Weder im Angriff noch in der Abwehr. Aber das kommt halt super selten vor, so dass Wiegert stur bei seiner Sache bleibt.

    Ich finde es auch krass, dass das wie gesagt schon über einen so langen Zeitraum so funktioniert, der Erfolg gibt ihm halt Recht.

    Der Erfolg sorgt übrigens auch dafür, dass keine Unruhe aufkommt. Spieler, die unzufrieden sind, wechseln lautlos den Verein. Wiegert hat den Laden fest im Griff👍

    Z. B. deshalb, weil unter deinen 10% eben auch Spiele wie das HF im Pokal dabei sein können.

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  • ...

    Es ist auffallend, dass der SCM gegen diese Art Gegner immer mal wieder in Bredouille kommt. Ich erinnere an das Pokal-Halbfinale gegen den BHC. Dazu braucht es diese aggressive Abwehr und einen starken Torhüter. Wenn das steht, fällt es dem SCM schwer, weil er keine anderen Mittel als dieses permanente Eins gegen eins hat. Auch personell gibt es keine Alternativen bzw. gäbe es schon, aber sie werden nicht eingesetzt.
    Wenn dann die eigenen Torhüter nichts zu fassen kriegen, dann wird es schwer. Ein Torwart in Normalform hätte gereicht, um mit +5 zu gewinnen. So wurde es eine wahnsinnig glückliche Angelegenheit.

    Für mich alles kein Drama. Gab es schon immer, wird es weiter immer mal wieder geben. Das Außenseiter mal über sich hinauswachsen, wenn der Meister oder ein heißer Titelanwärter dort auswärts antreten, ist doch nicht ungewöhnlich. Spiel des Jahres, volle Halle, aufgeheizte Stimmung, das Publikum will den Favoriten stolpern sehen. Und bei spielerischer Unterlegenheit, versucht man durch kämpferischen Einsatz Nachteile auszugleichen. Ist doch alles vollkommen normal und die Erkenntnis ist auch nicht neu. Alle Handballanhänger wollen doch solche spannenden Spiele sehen.

    Ich mache mir mehr Gedanken darüber, wenn hier in der HE Meinungen oder Überlegungen geäußert werden, dass in der HBL mehr Klopperei oder übertriebene Härte in der Abwehr durch die DHB-Schiedsrichter tendenziell mehr geduldet oder toleriert wird. Ist das tatsächlich so? Ein Trend, der den Handball unansehnlicher machen würde aus meiner Sicht. Welche Linie fährt zukünftig die EHF in der lfd. CL/EL-Saison? Oder die IHF bei der WM im Januar 2027?

  • Das ist sicher eine trainerphilosophische Frage, ob es einer Mannschaft mehr Sicherheit gibt, wenn man konsequent an Plan A festhält oder dass es auch einen Plan B gibt? In der Theorie macht ein Wechsel von A auf B natürlich Sinn, wenn A nicht funktioniert, aber verliert man durch das Wissen um Plan B vielleicht auch etwas der Sicherheit und Konsequenz von Plan A, weil man um die Möglichkeit von Plan B weiß? Darüber kann man vermutlich trefflich philosophieren.

    Eben, ich hatte das an anderer Stelle schon mal geschrieben, einen Plan B muss man auch trainieren, ergo fehlt Trainigszeit für Plan A. Damit Plan B richtig gut funktioniert unter Stress, wenn es eh schon nicht so gut läuft, braucht man sogar einiges mehr an Zeit. Theorie und Praxis sind manchmal zwei Paar Schuhe.

    Für immer erster deutscher Championsleaguesieger!

    Magdeburg ist Handball, Handball ist Magdeburg. So ist das! (J.Abati)

  • Obo, jede Mannschaft verliert mal, auch Magdeburg 😉

    Meine Fresse, das musst du mir doch nicht erzählen. Komm mal mit was Neuem um die Ecke. Was ist so schwer daran, zum Sauger, Oscar, Toni und Elvar zu sagen, macht die Werfer mal fest, nehmt sie in die Klammer, dass machen sie mit euch doch auch.

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  • Eben, ich hatte das an anderer Stelle schon mal geschrieben, einen Plan B muss man auch trainieren, ergo fehlt Trainigszeit für Plan A. Damit Plan B richtig gut funktioniert unter Stress, wenn es eh schon nicht so gut läuft, braucht man sogar einiges mehr an Zeit. Theorie und Praxis sind manchmal zwei Paar Schuhe.

    Der Däne scheint die Zeit dafür zu haben;)

    Es geht doch gar nicht darum, einen anderen Angriffsplan zu fahren. Da sind die Möglichkeiten je nicht so dolle. Okay, ein paar Mal mehr auf die Außen in der Spielgestaltung, als vorwiegend durch die Mitte (Speedy hatte bei 1 Tor ne 50 % Quote, der hatte also ganze 2 Bälle bekommen). Der Stürmische auf der anderen Seite hat der mehr bekommen und selbst aus dem Nullwinkel noch getroffen. Warum nicht auch in HZ1.

    Die Zeit, für ein paar andere Abwehrvarianten sollte da sein und die muss man sich auch nehmen. Denn dieses lasst sie aus der Ferne werfen, hatte uns in letzer Zeit zu häufig Probleme bereitet. Und dagegen sollte man zumindest auch mal Antworten haben.

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  • Für mich alles kein Drama. Gab es schon immer, wird es weiter immer mal wieder geben. Das Außenseiter mal über sich hinauswachsen, wenn der Meister oder ein heißer Titelanwärter dort auswärts antreten, ist doch nicht ungewöhnlich. Spiel des Jahres, volle Halle, aufgeheizte Stimmung, das Publikum will den Favoriten stolpern sehen. Und bei spielerischer Unterlegenheit, versucht man durch kämpferischen Einsatz Nachteile auszugleichen. Ist doch alles vollkommen normal und die Erkenntnis ist auch nicht neu. Alle Handballanhänger wollen doch solche spannenden Spiele sehen.

    Ich mache mir mehr Gedanken darüber, wenn hier in der HE Meinungen oder Überlegungen geäußert werden, dass in der HBL mehr Klopperei oder übertriebene Härte in der Abwehr durch die DHB-Schiedsrichter tendenziell mehr geduldet oder toleriert wird. Ist das tatsächlich so? Ein Trend, der den Handball unansehnlicher machen würde aus meiner Sicht. Welche Linie fährt zukünftig die EHF in der lfd. CL/EL-Saison? Oder die IHF bei der WM im Januar 2027?

    Ich glaube leider, daß das so ist. Einige Abwehrreihen haben da das Gefühl, daß dein Name zu ihnen passt und die SR lassen gefühlt mehr durchgehen. Das betrifft gefühlt vor allem Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich was ja auch normal ist. Durch kämpferischen Einsatz kann man, wenn es erlaubt wird, einiges rausholen.

    Wenn ich das Spiel gestern betrachte fallen mir ein paar Szenen ein in welchen Angreifer erst von 2 Abwehrspielern fest gemacht worden sind und dann noch ein dritter dazugekommen ist um zu helfen, der durch den 6m Raum gehen musste ohne daß das bestraft worden ist oder einen Szene mit klar in der er durch ist und 2 Leute am Trikot hängen ohne daß das bestraft wird.

  • Für mich alles kein Drama. Gab es schon immer, wird es weiter immer mal wieder geben. Das Außenseiter mal über sich hinauswachsen, wenn der Meister oder ein heißer Titelanwärter dort auswärts antreten, ist doch nicht ungewöhnlich. Spiel des Jahres, volle Halle, aufgeheizte Stimmung, das Publikum will den Favoriten stolpern sehen. Und bei spielerischer Unterlegenheit, versucht man durch kämpferischen Einsatz Nachteile auszugleichen. Ist doch alles vollkommen normal und die Erkenntnis ist auch nicht neu. Alle Handballanhänger wollen doch solche spannenden Spiele sehen.

    Ich mache mir mehr Gedanken darüber, wenn hier in der HE Meinungen oder Überlegungen geäußert werden, dass in der HBL mehr Klopperei oder übertriebene Härte in der Abwehr durch die DHB-Schiedsrichter tendenziell mehr geduldet oder toleriert wird. Ist das tatsächlich so? Ein Trend, der den Handball unansehnlicher machen würde aus meiner Sicht. Welche Linie fährt zukünftig die EHF in der lfd. CL/EL-Saison? Oder die IHF bei der WM im Januar 2027?

    Ich habe das gestern aber nix von spielerischer Unterlegenheit gesehen. Der Ball lief gut, die schnelle Mitte war wirklich schnell, die Außen bekamen Bälle und die KM waren mir auch einige Male zu oft frei anspielbar. Vom Rückraum und deren Würfen spreche ich erst gar nicht. Wo ich bei dir bin, dass Balingen hinten einfach mehr gekämpft hat. Und das war genau der entscheidende Punkt, warum sie immer dran blieben und am Ende eben einfach nur verloren hatten, weil auch die launische Diva Fortuna am Ende noch umschwenkte.

    "Die allermutigste Handlung ist immer noch, selbst zu denken. LAUT." (Coco Chanel)

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    Black Sabbath - Paranoid

  • Ich glaube leider, daß das so ist. Einige Abwehrreihen haben da das Gefühl, daß dein Name zu ihnen passt und die SR lassen gefühlt mehr durchgehen. Das betrifft gefühlt vor allem Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich was ja auch normal ist. Durch kämpferischen Einsatz kann man, wenn es erlaubt wird, einiges rausholen.

    Wenn ich das Spiel gestern betrachte fallen mir ein paar Szenen ein in welchen Angreifer erst von 2 Abwehrspielern fest gemacht worden sind und dann noch ein dritter dazugekommen ist um zu helfen, der durch den 6m Raum gehen musste ohne daß das bestraft worden ist oder einen Szene mit klar in der er durch ist und 2 Leute am Trikot hängen ohne daß das bestraft wird.

    Was heißt leider? Dann muss man sich drauf einstellen. Wir haben 2 der weltbesten Abwehrspieler im Kader. Das sollte der SCM doch wohl auch hinbekommen.

    "Die allermutigste Handlung ist immer noch, selbst zu denken. LAUT." (Coco Chanel)

    "Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein" (Gandhi)

    "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant" (Hoffmann von Fallersleben)

    AC/DC - House of Jazz

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  • Was heißt leider? Dann muss man sich drauf einstellen. Wir haben 2 der weltbesten Abwehrspieler im Kader. Das sollte der SCM doch wohl auch hinbekommen.

    Gehe ich mit. Das Problem ist, dass man bei Spielbeginn nicht genau weiß, welche Linie das Gespann fährt. Machmal gibt es bis zur zehnten Minute gerade mal eine gelbe Karte und mal ist man knapp 2 Minuten draußen. Aber generell habe ich beobachtet, dass bei internationalen Spielen deutlich mehr laufen gelassen wird.

  • Gehe ich mit. Das Problem ist, dass man bei Spielbeginn nicht genau weiß, welche Linie das Gespann fährt. Machmal gibt es bis zur zehnten Minute gerade mal eine gelbe Karte und mal ist man knapp 2 Minuten draußen. Aber generell habe ich beobachtet, dass bei internationalen Spielen deutlich mehr laufen gelassen wird.

    Das stimmt schon, es werden aber andere Sachen laufen gelassen und es gibt große Unterschiede zwischen halten (am Körper - Festmachen) und halten (am Arm oder Trikot) und das wird meiner Meinung nach zu wenig beachtet.

  • Meine Fresse, das musst du mir doch nicht erzählen. Komm mal mit was Neuem um die Ecke. Was ist so schwer daran, zum Sauger, Oscar, Toni und Elvar zu sagen, macht die Werfer mal fest, nehmt sie in die Klammer, dass machen sie mit euch doch auch.

    Machen sie doch in 90% aller Spiele halbwegs gut. Manchmal gibt es Tage, da läuft es halt semi. Und von diesen Tagen hat Magdeburg verdammt wenige.

    Ich hatte nicht das Gefühl, das Magdeburg in Balingen zu 100% geistig auf der Platte war.

    Für mich sah es so aus, 70% reichen auch und dann wurde man immer "nervöser" , weil Balingen jedes Mal vorgelegt hat...Man konnte den Schalter dann nicht mehr umlegen, wobei es Balingen auch verflixt gut gemacht hat.

    Wieviele Spiele hat Magdeburg in den letzten 3 Jahren verloren ?

  • Gehe ich mit. Das Problem ist, dass man bei Spielbeginn nicht genau weiß, welche Linie das Gespann fährt. Machmal gibt es bis zur zehnten Minute gerade mal eine gelbe Karte und mal ist man knapp 2 Minuten draußen. Aber generell habe ich beobachtet, dass bei internationalen Spielen deutlich mehr laufen gelassen wird.

    Man kriegt es aber auch nach einer kleinen Weile mit wie die SR drauf sind und auf den SCM bezogen kann man sich dann an einige Spiele erinnern, wo der SCM aber über 60 min das Spiel nicht in den Griff bekommt und weil es selten ist und die Gegner BHC, Balingen, Leipzig oder Erlangen hießen wundert man sich immer besonders wie das passieren kann.

    Die Frage nach dem berühmten Plan B kommt auch regelmäßig nach solchen Spielen auf. Dabei ist es auch zweitrangig ob dieser Plan B nun für den Angriff, die Abwehr oder beides gelten soll. Ich bin jetzt schon gespannt darauf wie das Rückspiel läuft. Wenn wir uns zu Hause gegen Balingen wieder so schwer tun und das mit anderen SR, dann haben wir wohl einen neuen Angstgegner. Gegen Leipzig und Erlangen hatten wir jedenfalls einige Gurkenspiele. Gegen Hannover auch, aber da würde ich jetzt nicht von einem David-Goliath-Vergleich sprechen.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Machen sie doch in 90% aller Spiele halbwegs gut. Manchmal gibt es Tage, da läuft es halt semi. Und von diesen Tagen hat Magdeburg verdammt wenige.

    Ich hatte nicht das Gefühl, das Magdeburg in Balingen zu 100% geistig auf der Platte war.

    Für mich sah es so aus, 70% reichen auch und dann wurde man immer "nervöser" , weil Balingen jedes Mal vorgelegt hat...Man konnte den Schalter dann nicht mehr umlegen, wobei es Balingen auch verflixt gut gemacht hat.

    Wieviele Spiele hat Magdeburg in den letzten 3 Jahren verloren ?

    Einige wichtige.

  • Der Däne scheint die Zeit dafür zu haben;)

    Es geht doch gar nicht darum, einen anderen Angriffsplan zu fahren. Da sind die Möglichkeiten je nicht so dolle. Okay, ein paar Mal mehr auf die Außen in der Spielgestaltung, als vorwiegend durch die Mitte (Speedy hatte bei 1 Tor ne 50 % Quote, der hatte also ganze 2 Bälle bekommen). Der Stürmische auf der anderen Seite hat der mehr bekommen und selbst aus dem Nullwinkel noch getroffen. Warum nicht auch in HZ1.

    Die Zeit, für ein paar andere Abwehrvarianten sollte da sein und die muss man sich auch nehmen. Denn dieses lasst sie aus der Ferne werfen, hatte uns in letzer Zeit zu häufig Probleme bereitet. Und dagegen sollte man zumindest auch mal Antworten haben.

    Damit sagst du doch selber, dass in HZ 2 etwas an Stellschrauben gedreht wurde und mehr über außen gespielt wurde und ob nun über links oder recht ergibt sich a) aus dem Spiel und b) gezielt wg . der Abwehr. Davon ab, bei 50% zu 100% war es doch vollkommen richtig, eher über rechtsaußen zu spielen;)

    btw auch in der Abwehr gibt es nicht nur einen 0815 Plan, sondernr schon unterschiedliche Herangehensweisen, sprich unterschiedliche Varianten der 6:0 Deckung. Es sind oftmals kleine Details, die verändert werden.

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    Magdeburg ist Handball, Handball ist Magdeburg. So ist das! (J.Abati)