1. Bundesliga Frauen Saison 2025/2026

  • Kähr erlitt eine Kehlkopfprellung und eine Verstauchung im Bereich der HWS. Der Spielerin wünsche ich eine gute und schnelle Genesung.

    Wenn eine Abwehrspielerin eine Angreiferin am Hals trifft, egal warum und mit welchem Körperteil, gibt es eine Zeitstrafe - ohne wenn und aber. Wenn eine Angreiferin eine Abwehrspielerin am Hals trifft, egal warum und mit welchem Körperteil, muss es ebenfalls eine Zeitstrafe geben - ohne wenn und aber. Alle anderen Gesichtspunkte in dem Zusammenhang sind diesem Ereignis untergeordnet.

  • Wenn eine Abwehrspielerin eine Angreiferin am Hals trifft, egal warum und mit welchem Körperteil, gibt es eine Zeitstrafe - ohne wenn und aber. Wenn eine Angreiferin eine Abwehrspielerin am Hals trifft, egal warum und mit welchem Körperteil, muss es ebenfalls eine Zeitstrafe geben - ohne wenn und aber. Alle anderen Gesichtspunkte in dem Zusammenhang sind diesem Ereignis untergeordnet.

    Ich habe diese Situation auch im Schiri und Regelforum zur Diskussion gestellt und auch dort diesen Punkt genannt. Dort ist die Frage aufgekommen, ob ein Schlag, der ein Ausholen voraussetzt, mit der Schulter erfolgen kann. Siehe dort.

  • Im Schiri- und Regelforum ("Welche Entscheidung nach 1:1") werden zu dieser Situation u.a. auch zwei Standbilder gezeigt. Dort ist im ersten Bild eindeutig zu erkennen, dass die Abwehrspielerin schon unmittelbar vor der 9m-Linie steht, während die mit hohem Tempo heranrauschende Angreiferin noch 2 Meter vom Ort des Zusammenpralls entfernt ist. Beim Zusammenprall (2. Bild) steht die Abwehrspielerin immer noch an der Position, die sie auch im ersten Standbild hat.

    Damit ist die entscheidende Voraussetzung für ein Stürmerfoul erfüllt, unabhängig davon, ob die Abwehrspielerin bei der folgenden Abwehraktion ihre Arme einsetzt oder nicht!

    Dass die Angreiferin dabei durch hohes Tempo und eine aktive Körperdrehung, die sie mit der Schulter voran auf die Abwehrspielerin prallen lässt, die in so einer Situation grundsätzlich gegebene Verletzungsgefahr nochmal deutlich erhöht, darf bei der Bewertung nicht unterschlagen werden. Für mich ist damit die Voraussetzung für eine progressive Strafe gegeben.

    Bitte nicht falsch verstehen: Ich mache der Angreiferin in besagter Szene keinen persönlichen Vorwurf. Sie reizt nur die Spielräume aus, die das Regelwerk und die derzeit von den Schiedsrichtern vorgegebene "Linie" bieten. Genau dort liegt der Hase im Pfeffer, denn wenn sich an dieser Stelle nichts grundlegend ändert, sind weitere schwere Verletzungen vorprogrammiert. Denn es liegt in der Natur der Sache, dass die Grenzen von den Spielerinnen, wenn solche Aktionen auch zukünftig sanktionslos bleiben, immer weiter ausgelotet werden ...

    Hier sollten die Hüter des Regelwerks und des Schiedsrichterwesens schleunigst aktiv werden. Sonst landen demnächst noch mehr Spielerinnen im Krankenhaus und das ist das Letzte, was die Vereine derzeit brauchen, von den betroffenen Spielerinnen mal ganz abgesehen ...

    Einmal editiert, zuletzt von BlKW168 (7. Januar 2026 um 07:37) aus folgendem Grund: Präzisierung

  • Damit ist die entscheidende Voraussetzung für ein Stürmerfoul erfüllt, unabhängig davon, ob die Abwehrspielerin bei der folgenden Abwehraktion ihre Arme einsetzt oder nicht!

    Sie setzt vor dem Zusammenstoß die Arme ein!

    Sie muss die Arme weglassen - dann kriegt sie das Stürmerfoul.

  • Das ist doch überhaupt nicht objektiv, wie überhaupt jede Diskussion, bei der Fans der verletzten Spielerin sich aktiv und höchst emotional beteiligen, eigentlich für die Tonne sind. Das bewegt sich inzwischen fast auf dem Niveau von Fußballdiskussionen zwischen BVB und FCB-Anhängern. Und zwar egal ob sie in einem Damenforum oder einem Regelforum ausgetragen werden.

  • Das ist doch überhaupt nicht objektiv, wie überhaupt jede Diskussion, bei der Fans der verletzten Spielerin sich aktiv und höchst emotional beteiligen, eigentlich für die Tonne sind. Das bewegt sich inzwischen fast auf dem Niveau von Fußballdiskussionen zwischen BVB und FCB-Anhängern. Und zwar egal ob sie in einem Damenforum oder einem Regelforum ausgetragen werden.

    Dem stimme ich zu.

    Mit der Einschränkung, dass BVB-Fans, wenn sie gegen Bayern spielen, i.d.R. wenigstens echte Gründe haben, sich zu beschweren.

    Die gibt‘s hier nicht.

  • Um nochmal auf Buxtehude zurückzukommen. Ist nur mir aufgefallen, dass bei _allen_ Vereinen, bei denen Adrian Fuladdjusch bisher unterwegs war, nach seinem oft überraschendem Weggang mindestens eine längere Phase des sportlichen Nedergangs, teilweise sogar des existenzbedrohenden Chaos ausgebrochen ist? Weiß Balingen das?

  • Um nochmal auf Buxtehude zurückzukommen. Ist nur mir aufgefallen, dass bei _allen_ Vereinen, bei denen Adrian Fuladdjusch bisher unterwegs war, nach seinem oft überraschendem Weggang mindestens eine längere Phase des sportlichen Nedergangs, teilweise sogar des existenzbedrohenden Chaos ausgebrochen ist? Weiß Balingen das?

    In Buxte hat man ganz andere Sorgen.. ist das limitiert.

  • Das sah aber in HZ 1 nicht gut aus für Dortmund. Völlig ohne Keeper geht’s halt nicht. Nachdem sich Sahra Wachter dann entschlossen hat doch mitzuspielen ist das halt gerade gut gegangen. Allerdings baut Metzingen zum Ende hin echt ab.

  • In Buxte hat man ganz andere Sorgen.. ist das limitiert.

    Ich glaube schon, dass die aktuellen Probleme auch damit zu tun haben. Ich kenne Adrian schon länger und denke, dass er ein Gespür dafür hat, wann es Zeit ist, weiterzuziehen. Nach Buxtehude ist er doch wohl auch gekommen um Dirk Leun zu beerben, er war ja oft genug auch als Co mit auf der Bank.

  • Ich glaube schon, dass die aktuellen Probleme auch damit zu tun haben. Ich kenne Adrian schon länger und denke, dass er ein Gespür dafür hat, wann es Zeit ist, weiterzuziehen. Nach Buxtehude ist er doch wohl auch gekommen um Dirk Leun zu beerben, er war ja oft genug auch als Co mit auf der Bank.

    Der ewige Leun wollte halt (5 Jahre vor der Rente) nicht gehen. Dann muss man eben was anderes suchen. Wäre er geblieben, dann wäre er jetzt Cheftrainer.

    Das Problem von Buxte ist der Fokus auf Deutschland und ins. deutsche Nachwuchsspielerinnen. Daher war der Untergang von Buxte und Leverkusen vorhersehbar. Blomberg hat sich in Island umgeschaut.

  • Der ewige Leun wollte halt (5 Jahre vor der Rente) nicht gehen. Dann muss man eben was anderes suchen. Wäre er geblieben, dann wäre er jetzt Cheftrainer.

    Das Problem von Buxte ist der Fokus auf Deutschland und ins. deutsche Nachwuchsspielerinnen. Daher war der Untergang von Buxte und Leverkusen vorhersehbar. Blomberg hat sich in Island umgeschaut.

    Wir räumen doch im weiblichen Nachwuchs mittlerweile ab.

    Laufen in Island größere Talente rum ?

    Was ist denn mit Däuble&Co ?

  • Sie setzt vor dem Zusammenstoß die Arme ein!

    Sie muss die Arme weglassen - dann kriegt sie das Stürmerfoul.

    Eine Abwehrspielerin setzt die Arme ein - Unerhört!

    Vor allem, wenn eine Angriffsspielerin mit vollem Tempo direkt auf sie zu rauscht, obwohl (nach Horst seiner Aussage dazu!) links und rechts jeweils zwei Meter Platz sind. Ich möchte unter den ganzen allwissenden Handballexperten hier denjenigen bzw. diejenige sehen, der/die in einer solchen Situation seine Arme am eigenen Körper lässt.

    "Sie muss die Arme weglassen"

    Wo soll sie die Arme denn lassen? Auf der Bank? Oder gleich in der Kabine??

    Wer sich auch nur ansatzweise ehrlich machen möchte, kann angesichts aller Verwerfungen, die die forcierte Dynamisierung und alle damit im Zusammenhang stehenden Regeländerungen und Regelinterpretationen mit sich bringen, nur zu einer Erkenntnis kommen:

    Die Geister, die ich rief, die werd' ich nicht wieder los!

  • Das sah aber in HZ 1 nicht gut aus für Dortmund. Völlig ohne Keeper geht’s halt nicht.

    Lag wohl eher an der Abwehr.

    Die zweite Hälfte der 1.HZ konnte man mal sehen welchen Mehrwert Farkas für Metzingen bieten könnte. Für ein halbes Jahr verletzt eine ordentliche Vorstellung.

  • Arme einzusetzen darf natürlich nicht bedeuten, dass man die Gegenspielerin festhält bzw. klammert – das wäre eher Football als Handball. Aber wenn man den Körper schützen will, braucht man die Arme als Puffer, um die Wucht des Aufpralls abzufangen. Bei voller Geschwindigkeit ist die kinetische Energie schließlich enorm: Sie steigt mit der Masse und – noch stärker – mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Deshalb ist das Risiko für die Abwehr deutlich höher, dass ein Kontakt ungünstig ausgeht, besonders wenn der Angreifer instinktiv versucht, sich selbst zu schützen.

  • Das ist doch überhaupt nicht objektiv, wie überhaupt jede Diskussion, bei der Fans der verletzten Spielerin sich aktiv und höchst emotional beteiligen, eigentlich für die Tonne sind. Das bewegt sich inzwischen fast auf dem Niveau von Fußballdiskussionen zwischen BVB und FCB-Anhängern. Und zwar egal ob sie in einem Damenforum oder einem Regelforum ausgetragen werden.

    Sorry, aber diese mit ausgesprochen seltsamen Vergleichen garnierte Unterstellung muss ich zumindest für mich entschieden zurückweisen. Ich bin sicher vieles, aber kein Fan von Charlotte Kähr, dafür habe ich sie viel zu selten spielen sehen. Nicht ohne Grund habe ich bei allen meinen Kommentaren zu diesem bedauerlichen aber erwartbaren Vorfall die Namen der beteiligten Spielerinnen nicht erwähnt. Mir geht es in dieser Sache nicht um die eine oder andere Spielerin oder irgend einen Verein, sondern um die Rahmenbedingungen, die solche Verletzungen in meinen Augen geradezu provozieren.

    Falls es interessiert:

    Fan bin ich unter anderem von

    "Hansi" Schmidt

    Wieland Schmidt

    Frank Michael Wahl

    Marc Dragunski (den die Schiedsrichter national und international in seinen Aktionen regelmäßig massiv benachteiligt haben, bewundernswert wie er das die ganze Zeit ertragen hat!)

    Cristina Neagu

    Shenija Minevskaya

    Franziska Mietzner

    Viola Leuchter könnte demnächst auch zu dieser "Mannschaft" gehören, wenn sie sich weiter so unbekümmert entwickelt wie bisher...