1. Bundesliga Frauen Saison 2025/2026

  • Sie sind nicht verunsichert, sondern haben einfach eine äußerst schlechte Leistung gebracht.

    Da bin ich ganz anderer Meinung.

    Ich nehme seit zwei Jahren massive (!) Verunsicherung bei den HBL-Schiedsrichtern wahr.

    Vor allem auch ehemalige Top-Gespanne wirken völlig von der Rolle.

  • Da sind wir wieder beim Thema. Ich habe mir das Spiel jetzt nochmal komplett angesehen und die Leistung von Schulze/Tönnis war leider eine Katastrophe. Von so einem Duo mit dieser unfassbaren Erfahrung erwarte ich einfach, dass sie einem Finale gerecht werden. Alleine die Zeitstrafe gegen Bleckmann spottet jeglicher Beschreibung, aber das ist längst nicht alles. Mühlner wird gegen Ende der ersten Hälfte zum Beispiel bei der Ausführung eines Freiwurfs noch vorab korrigiert und tritt aus 9 Meter heraus. Bei der Ausführung in Richtung Vegue dreht sie sich, steht mit Ball in der Hand wieder in 9 Meter und hat auch nach dem Pfiff mit beiden Füßen den Boden verlassen. Sorry, aber da fehlt mir dann doch das Verständnis.

    Bei Mühlner verstehe ich aber auch nicht, wie sie oft ohne Zeitstrafe ein Spiel beendet. Sie schubst oft noch nach und dann gehen direkt die Hände nach oben. War beim letzten Foul, wenn ich mich recht erinnere, auch dabei

  • Vielleicht ist der VB schuld, der die Schiris entmündigt. Wenn sie dann, wie hier im Frauenfinale, einmal ohne auskommen müssen, sind sie total verunsichert.

    Überlegungen in diese Richtung haben mit Sicherheit ihre Berechtigung. Ich würde es noch etwas anders interpretieren. Der VB hat die (meisten) Schiedsrichter verunsichert, weil ihre nach ihrer eigenen Wahrnehmung unfehlbare Kompetenz regelmäßig in Frage gestellt wird. Vor der Einführung des VB war jede ihrer Entscheidungen Gesetz, Widerspruch zwecklos. Das ist überhaupt nicht despektierlich gemeint. Für die Schiedsrichter ist es im Handballalltag bildlich gesprochen überlebenswichtig, Autorität zu zeigen und zu behaupten. Wer das nicht schafft, hat im Brennpunkt der Emotionen nicht nur im leistungsorientierten Teil der Handballwelt hoffnungslos verloren. Und genau an dieser Stelle zeigt der Videobeweis seine Zwiespältigkeit. Einerseits ist er richtig eingesetzt eine unschätzbare Hilfe, um unübersichtliche Spielsituationen aufzuklären. Anderseits zeigt er oft genug, dass der/die Schiedsrichter mit ihrer ersten Wahrnehmung nicht richtig lagen. Das nagt nicht nur am Selbstbewusstsein eines Schiedsrichters (insbesondere, wenn er seine Schiedsrichtertätigkeit sehr ernst nimmt!). Es wirft natürlich auch zwangsläufig die Frage auf, warum nicht in allen (wichtigen?) Spielen diese Technik eingesetzt wird.

    So oder so ist die Entscheidungskompetenz der Handballschiedsrichter mit der Einführung des VB auch ein Stück weit infrage gestellt worden. Natürlich sind wir noch ganz am Anfang der Entwicklung. Ob die Zukunft mit VB besser wird, wenn der Umgang damit aus den stümperten Kinderschuhen herausgeholt wird, ist nicht sicher. Aber richtig eingesetzt bietet er nach meiner Überzeugung mehr Chancen als Risiken. Dazu gehört unbedingt auch ein eingeschränktes Vetorecht der Trainer (z.B. 2 unberechtigte Veto's pro Trainer pro Halbzeit), es würde die Akzeptanz ungemein erhöhen.

    Sehr wichtig wäre auch eine deutliche Präzisierung der Regelwerke und ihrer Anwendungsvorgaben. Gegenwärtig sind die Interpretationsspielräume viel zu groß, da können die Schiedsrichter nur verlieren. Das gilt gleichermaßen für die Spieler, Trainer und Zuschauer. Die Bedeutung des Gerechtigkeitsempfindens darf keinesfalls unterschätzt werden. Für den Handball ist es überlebenswichtig, wieder mehr Klarheit in das Spielgeschehen zu tragen. Run and Fun alleine trägt auf Dauer nicht ...

    Verweise auf die Dynamisierung des Handballs zum Rennball als eine weitere wesentliche Ursache für die Zunahme von fehlerhaften Schiedsrichterentscheidungen lasse ich an dieser Stelle mal außen vor. Ich habe schon genug darüber geschrieben und dieser Zusammenhang ist eh offensichtlich ...

  • Bei Mühlner verstehe ich aber auch nicht, wie sie oft ohne Zeitstrafe ein Spiel beendet. Sie schubst oft noch nach und dann gehen direkt die Hände nach oben. War beim letzten Foul, wenn ich mich recht erinnere, auch dabei

    Das muss das Bayern Gen sein. Äh, Dortmund. In Buxte hatte sie immer ihren angemessenen Anteil an gelben Karten und war meist führend in der Rubrick. :)

  • Sie sind nicht verunsichert, sondern haben einfach eine äußerst schlechte Leistung gebracht. Das kann, darf und sollte man auch mal so benennen dürfen.

    Ist leider häufig so, dass Gespanne, die auch bei den Männern (1. Liga) pfeifen, bei den Frauen sehr schlechte Leistungen bringen. Mal ist es das hohe Ross, mal die mangelnde Differenzierungsfähigkeit zwischen Frauen- und Männerhandball und manchmal beides.

  • Ist leider häufig so, dass Gespanne, die auch bei den Männern (1. Liga) pfeifen, bei den Frauen sehr schlechte Leistungen bringen. Mal ist es das hohe Ross, mal die mangelnde Differenzierungsfähigkeit zwischen Frauen- und Männerhandball und manchmal beides.

    Das hohe Roß!!!! Und ich dachte ich bin allein mit der Beobachtung.

  • Man darf aber auch nicht vergessen, dass es unterschiedliche Spiele sind. Unterschiedliche Herangehensweisen. Das beginnt schon ganz klein. Der Unterschied zwischen MJD und WJD ist schon substanziell. Die Jungs sind viel direkter, viel angenehmer zu pfeifen. Das zieht sich dann durch. Das muss doch bei der Ansetzung berücksichtigt werden

  • Herrenhandball und Damenhandball sind 2 verschiedene Sportarten. Demzufolge sollte man in so wichtigen Spielen schon Gespanne ansetzen, die regelmäßig HBF pfeifen und evtl im Herrenbereich unterhalb 2.Liga !

  • Ich habe die Befürchtung das wir am Sonntag reihenweise vom Stuhl fallen wenn wir sehen was Frau Unfehlbar da ansetzten wird. Und nicht zu vergessen sie selbst am Tisch als Oberaufsicht.
    Glaube geh dann mit Hund an die Biggetalsperre spazieren. 😳😥