Olympische Winterspiele 2026

  • Freundschaft!

    Hinterfragen muss man primär die ausbleibenden Erfolge in den Sportarten, in denen Deutschland den Sportlerinnen und Sportlern exzellente Trainingsbedingungen ermöglicht und da fallen mir zunächst Biathlon und Skispringen ein. In beiden Sportarten war Deutschland einmal in der absoluten Weltspitze und hat moderne Trainingszentren zu bieten.

    Im Skispringen war "Deutschland" nie "absolute Weltspitze". Die DDR war Weltspitze. Im DSV war es eine einzige Shitshow. Unvergessen, wie man mit Rudi Tusch als Bundestrainer verschlafen hat, auf den V-Stil umzustellen. Am Ende war man bei der WM 1993 so katastrophal schlecht, dass man sich doch erbarmte, den DDR-Trainer Heß zum Bundestrainer zu machen. Oh, "Überraschung", dann war man wieder Weltspitze. Als es dann mal eine semigute Saison gaben, haben das Martin Schmitt und Co. sofort genutzt, um ihn abzusägen. Mit dem Nichtskönner Steiert ging es richtig in den Keller. Und da hat man sich nie wieder von erholt. Immerhin sind die Deutschen wenigstens in der Lage bei WM/OS punktuell große Ausreißer zu produzieren. Sonst wäre da praktisch gar nichts auf der Habenseite seit 20 Jahren.

  • Neben der Sportförderung wird den Athleten auch einiges an finanziellem Engagement abverlangt. Grade die Doku in der ZDF-Mediathek "OnlyBob" hat mir schwer zu denken gegeben.

    Heute auf Youtube die Dokus über unsere Eislaufpaare gesehen - da wird von jährlich 30.000 privaten Kosten gesprochen. Wer in Amerika trainiert kommt leicht auf einen 6-stelligen Betrag.

    Das muss erstmal erwirtschaftet werden.

    "Der Mensch definiert sich nur durch die anderen. er benötigt den Zuspruch und die Ablehnung,

    den Hass und die Liebe seines Umfelds, allein ist er unbedeutend."

  • Ich glaube, ich habe deutlich gemacht, um was es mir geht.

    Wer sich von den tollen Erfolgen im Eiskanal den Blick nicht ganz verstellen lassen will auf den Rest der Wintersportwelt, wird mir zustimmen, das nicht alles golden glänzt und die Tendenz einem Sorge bereiten kann.

    Die Sportförderung richtet sich bekanntermaßen in hohen Teilen am olympischen Erfolg aus und die Medaillen sind da höchste Währung. Ich hätte es gerne anders, aber für eine Diskussion darüber bin ich hier auch erkennbar falsch in der HE.

    Du wechselt zwischen Kritik an der Sportförderung und komischen Rechnungen bezüglich des Medaillenspiegels („dann bleiben nur noch sechs Medaillen übrig“). Worum geht es dir jetzt? Du sagst, nicht um den Medaillenspiegel, aber trotzdem kommen Argumente von wegen „Ohne Eiskanal ständen wir da und da“. Man kann doch über Probleme in der Sportförderung reden, auch ohne irgendwelche völlig hypothetischen Gedankengäge.

    Drum bin ich auch weit an dem fernesten Strand, schlägt mein Herz der Heimat, dem Bergischen Land.

  • Am besten man macht Ski-Berg-Klettern.

    Guckt euch mal diesen Schwachsinn an. Dafür gibt es Medaillen. :wall:

    Es finden auch einige Curling komisch. Im Sommer gab es Breakdance. Da ist mir dieses "Bergsteigen" lieber als das von mir letztgenannte bei den olympischen Spielen.

    “I don't know why people are so keen to put the details of their private life in public; they forget that invisibility is a superpower.” — Banksy

  • Am besten man macht Ski-Berg-Klettern.

    Habe ich heute das erste Mal gesehen... besser als Biathlon/Skispringen

    "Der Mensch definiert sich nur durch die anderen. er benötigt den Zuspruch und die Ablehnung,

    den Hass und die Liebe seines Umfelds, allein ist er unbedeutend."

  • Das Treppensteigen und dieser künstliche Parcour ergibt für mich auch keinen Sinn. Das Touren gehen (mit Steigfellen) ist sportlich gesehen eine Disziplin, die es schon seit Ewigkeiten gibt.

  • Das Touren gehen (mit Steigfellen) ist sportlich gesehen eine Disziplin, die es schon seit Ewigkeiten gibt.

    Auf alle Fälle sportlicher als den Berg runter rutschen

    "Der Mensch definiert sich nur durch die anderen. er benötigt den Zuspruch und die Ablehnung,

    den Hass und die Liebe seines Umfelds, allein ist er unbedeutend."

  • Du wechselt zwischen Kritik an der Sportförderung und komischen Rechnungen bezüglich des Medaillenspiegels („dann bleiben nur noch sechs Medaillen übrig“). Worum geht es dir jetzt? Du sagst, nicht um den Medaillenspiegel, aber trotzdem kommen Argumente von wegen „Ohne Eiskanal ständen wir da und da“. Man kann doch über Probleme in der Sportförderung reden, auch ohne irgendwelche völlig hypothetischen Gedankengäge.

    Immer noch nicht verstanden? Letzter Versuch, mal andersrum:

    Ich stelle in den Raum, dass es Faktoren gibt, die dazu führen, dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen (Winter)sportler im internationalem Vergleich zurückgeht.

    Bei Olympia wird Erfolg (als Output der individuellen Leistungsfähigkeit der Sportler) bekanntlich weitgehend in Medaillen gemessen. Dafür gibt's dann, ob uns das jetzt gefällt, oder nicht, den Medaillenspiegel. Ob es sinnvoll ist, den primär nach Goldmedaillen zu ranken, sei mal dahin gestellt, tut aber hier nichts zur Sache.

    In diesem Medaillenspiegel ist Deutschland, Stand heute, weit hinter den bisherigen Ergebnissen zurück geblieben. Mit und ohne Eiskanal. Dazu habe ich mir nur den Hinweis erlaubt, dass das Bild auf gesamte Breite der olympischen Sportarten noch deutlicher wird, wenn man den Eiskanal mal außen vor läßt.

    Als Matheallergiker kann man sich gerne auch ganz ohne "komische Rechnungen" Gedanken machen, ob es solche Faktoren gibt, welche das sind und was erforderlich wäre, um diese so zu beeinflussen, dass der negative Trend verlangsamt, gebrochen, oder sogar umgekehrt werden kann.

  • Ich stelle in den Raum, dass es Faktoren gibt, die dazu führen, dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen (Winter)sportler im internationalem Vergleich zurückgeht.

    Schon verstanden, wollte aufgrund der Widersprüche halt mal nachfragen. Matheallergiker sind eher die, die komische Rechnungen aufstellen… In der obigen Aussage wäre das ganze „außerhalb des Eiskanals“-Thema auf jeden Fall gut aufgehoben, wobei man auch da jede Sportart differenziert betrachten sollte.

    Drum bin ich auch weit an dem fernesten Strand, schlägt mein Herz der Heimat, dem Bergischen Land.

    2 Mal editiert, zuletzt von BHC06-JST (19. Februar 2026 um 19:01)

  • Through back Thursday

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    😁

    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut

  • Ich stelle in den Raum, dass es Faktoren gibt, die dazu führen, dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen (Winter)sportler im internationalem Vergleich zurückgeht.

    Bei Olympia wird Erfolg (als Output der individuellen Leistungsfähigkeit der Sportler) bekanntlich weitgehend in Medaillen gemessen. Dafür gibt's dann, ob uns das jetzt gefällt, oder nicht, den Medaillenspiegel. Ob es sinnvoll ist, den primär nach Goldmedaillen zu ranken, sei mal dahin gestellt, tut aber hier nichts zur Sache.

    In diesem Medaillenspiegel ist Deutschland, Stand heute, weit hinter den bisherigen Ergebnissen zurück geblieben. Mit und ohne Eiskanal. Dazu habe ich mir nur den Hinweis erlaubt, dass das Bild auf gesamte Breite der olympischen Sportarten noch deutlicher wird, wenn man den Eiskanal mal außen vor läßt.

    Diese Tendenz nach unten .... mit den Medaillen setzt sich ja auch in den anderen, Sommersportarten , fort. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern , da wurde bis Platz 6 bewertet in der Tabelle des Medaillenspiegels. Da aber viele Leute in den Verbänden sitzen die keine Ahnung haben, wird es immer schwieriger im Sport auch Talente zu finden und dann zu fördern. Alles immer nur kurzfristige Maßnahmen , die dann auch nur kurzfristigen Erfolg bringen. Alles fällt mit dem Geld , was man ausreichend zu Verfügung stellen muss , sonst wird das nix...