09. Spieltag: ThSV Eisenach - VfL Gummersbach

  • Wenn hier eine ausgewogene Entscheidung aller Spiele in der Schlussphase sichergestellt werden soll, muss grundsätzlich jeder Torwurf in der Schlussphase nochmal per Videobeweis nachgeprüft werden zumal die Regelanwendung in dieser Schlussphase ja offenkundig anders als in der Restspielzeit erfolgt!

    Das würde dann aber auch bedeuten,

    dass 70-80 % aller Tore in der Endphase eines Spiels von den Aussenpositionen und auch der Kreisläufer wegen "Abstehen" anulliert werden müssten!

    Ist das dann noch "unser" Handballsport/spiel??

    Einmal editiert, zuletzt von BUMM (18. Oktober 2026 um 15:59)

  • Vielleicht sollte jeder mal den Selbstversuch machen, den rechten Fuss anzuheben sich mit dem linken Fuss auf die Zehenspitzen zu stellen, aus dieser Position dann noch 2 mm abzuheben und einen solchen strammen Wurf zu generieren. Ist anatomisch nicht möglich und deshalb ist die Entscheidung nicht nachvollziehbar!

    Schnickschnack!

    Selbstverständlich ist das möglich.

    -Die Empörung ... der Heiligenschein der Scheinheiligen!

    -Meinungsfreiheit ist essentiell und in keiner Form und auch nicht in Teilen diskutier- oder verhandelbar!

    und genauso gilt

    "Herr, sag mir was das Rezept für ein langes, zufriedenes Leben ist!" - "Streite dich nicht mit Hohlköpfen." - "Herr, ich bin anderer Meinung!" - "Da hast du Recht."

  • Vielleicht sollte jeder mal den Selbstversuch machen, den rechten Fuss anzuheben sich mit dem linken Fuss auf die Zehenspitzen zu stellen, aus dieser Position dann noch 2 mm abzuheben und einen solchen strammen Wurf zu generieren. Ist anatomisch nicht möglich und deshalb ist die Entscheidung nicht nachvollziehbar!

    Nicht nachmachen ! Lasst das besser. Schluroff kann das - der nicht Berufssportler könnte sich eine üble Zerrung bei dem Versuch holen, zumal wenn man mit 3 Pils intus vom Sofa hochschnellt.

  • Wenn hier eine ausgewogene Entscheidung aller Spiele in der Schlussphase sichergestellt werden soll, muss grundsätzlich jeder Torwurf in der Schlussphase nochmal per Videobeweis nachgeprüft werden zumal die Regelanwendung in dieser Schlussphase ja offenkundig anders als in der Restspielzeit erfolgt!

    Das würde dann auch bedeuten, dass 70-80 % aller Tore in der Endphase eines Spiels dann von den Aussenpositionen und auch der Kreisläufer wegen "Abstehen" anulliert werden müssten!

    Ist das dann noch "unser" Handballsport/spiel??

    * in engen Spielen!

  • Nach meinem physikalischen Verständnis ist das Abheben eine Folge des Impulses, der durch den Wurf durch den Körper geht.

    Am Ende ist es auch völlig egal. So ein Wurf und so eine Situation gibt’s einmal in fünf Saisons. Geiles (Nicht-)Tor.

    5 Jahre vergehen aber auch echt schnell. :hi:


    Pytlick hat in der Situation grundsätzlich auch nochmal gezeigt, dass man bei diesem Wurf den Kontakt der Fußspitze am Boden lassen kann. Das ist vermutlich bei der großen Mehrheit dieser Freiwürfe nach Abpfiff sauber, nur dass man da nicht schaut, wenn der Wurf nicht ins Tor geht. Schluroff leider mit etwas Pech, dass der Impuls komplett im minimalen Abheben geendet ist - war ja auch kein aktiver Sprung.

  • 5 Jahre vergehen aber auch echt schnell. :hi:


    Pytlick hat in der Situation grundsätzlich auch nochmal gezeigt, dass man bei diesem Wurf den Kontakt der Fußspitze am Boden lassen kann. Das ist vermutlich bei der großen Mehrheit dieser Freiwürfe nach Abpfiff sauber, nur dass man da nicht schaut, wenn der Wurf nicht ins Tor geht. Schluroff leider mit etwas Pech, dass der Impuls komplett im minimalen Abheben geendet ist - war ja auch kein aktiver Sprung.

    Haha stimmt. Wobei Schloroff schon noch mal ne andere Kategorie vom Spektakel war.

  • Pytlicks Wurf halt abgefälscht. Der Wurf an sich war ja auch nicht ohne - wie eben viele andere direkte Freiwürfe auch, wenn die Jungs wirklich auf den Torversuch gehen. Schluroff da mit minimal zu viel Willen oder etwas anderem Abwurfwinkel. Wenn er sich maximal mit seinem Wurf streckt und voll durchzieht, kann das mit den Füßen halt ungewollt passieren.

  • Damit wäre die Konsequenz?

    Im Zweifelsfall für den Schützen?

    Im Zweifelsfall für den Torhüter?

    Oder im Zweifelsfall für die initiale Entscheidung der SchiedsrichterInnen?

    Selbst wenn sie nichts angezeigt hätten,

    und selbst wenn es nicht ganz eindeutig war -

    es gibt beim Videobeweis keine Regel „im Zweifel Tor“.

    Wenn sie nach dem Videobeweis die Tendenz hatten, dass er vor dem Wurf in der Luft war, ist es richtig, das so zu entscheiden!

    Die Regel zum Torgewinn sagt:

    Zitat

    9. Torgewinn

    9:1 Ein Tor ist erzielt, wenn der Ball die Torlinie vollständig überquert hat (Abb. 4), sofern vor dem oder beim Wurf der Werfer, seine Mitspieler oder Offizielle sich nicht regelwidrig verhalten haben. [...]

    Der Schütze muss nicht beweisen, dass sein Tor regelkonform erzielt wurde, sondern die Schiedsrichter müssen einen Regelverstoß feststellen, damit ein Tor nicht zählt. Da ist mir "eine Tendenz haben" zu wenig. Die Schiedsrichter*innen können ein Tor nur aberkennen, wenn sie eindeutig einen Regelverstoß wahrnehmen - egal ob in Realgeschwindigkeit oder beim Videobeweis.

  • Die Regel zum Torgewinn sagt:

    Der Schütze muss nicht beweisen, dass sein Tor regelkonform erzielt wurde, sondern die Schiedsrichter müssen einen Regelverstoß feststellen, damit ein Tor nicht zählt. Da ist mir "eine Tendenz haben" zu wenig. Die Schiedsrichter*innen können ein Tor nur aberkennen, wenn sie eindeutig einen Regelverstoß wahrnehmen - egal ob in Realgeschwindigkeit oder beim Videobeweis.

    Die Schiedsrichterinnen haben doch nach dem VB eine Entscheidung getroffen.

    Du siehst die Bilder halt anders als die Schiedsrichterinnen.

  • Die Schiedsrichterinnen haben doch nach dem VB eine Entscheidung getroffen.

    Haben sie das wirklich? Oder wurde für sie eine Entscheidung getroffen?

    Hätten sie auf den Videobildern einwandfrei erkennen können, dass Schluroffs Wurfausführung nicht regelkonform war, wäre die Konsequenz "kein Tor" die einzig logische gewesen und sie hätten das Zacharias innerhalb von zehn Sekunden mitteilen können, wie es eigentlich vorgesehen ist. Es folgte aber ein ellenlanges Gespräch mit ihm. Warum? Das wäre vollkommen überflüssig gewesen, wenn ihnen die Bilder klar gezeigt hätten, dass ein Fehler des Werfers vorlag.

    Aber sie schienen an diesem Abend nicht nur in dieser Situation von ihm abhängig zu sein.

  • Haben sie das wirklich? Oder wurde für sie eine Entscheidung getroffen?

    Hätten sie auf den Videobildern einwandfrei erkennen können, dass Schluroffs Wurfausführung nicht regelkonform war, wäre die Konsequenz "kein Tor" die einzig logische gewesen und sie hätten das Zacharias innerhalb von zehn Sekunden mitteilen können, wie es eigentlich vorgesehen ist. Es folgte aber ein ellenlanges Gespräch mit ihm. Warum? Das wäre vollkommen überflüssig gewesen, wenn ihnen die Bilder klar gezeigt hätten, dass ein Fehler des Werfers vorlag.

    Aber sie schienen an diesem Abend nicht nur in dieser Situation von ihm abhängig zu sein.

    Absurde Interpretation

  • Haben sie das wirklich? Oder wurde für sie eine Entscheidung getroffen?

    Hätten sie auf den Videobildern einwandfrei erkennen können, dass Schluroffs Wurfausführung nicht regelkonform war, wäre die Konsequenz "kein Tor" die einzig logische gewesen und sie hätten das Zacharias innerhalb von zehn Sekunden mitteilen können, wie es eigentlich vorgesehen ist. Es folgte aber ein ellenlanges Gespräch mit ihm. Warum? Das wäre vollkommen überflüssig gewesen, wenn ihnen die Bilder klar gezeigt hätten, dass ein Fehler des Werfers vorlag.

    Aber sie schienen an diesem Abend nicht nur in dieser Situation von ihm abhängig zu sein.

    Es ist sehr gut möglich, dass man sich nochmal über die Feinheiten der Regeln ausgetauscht hat. Und das ist auch in Ordnung, wenn damit ein Regelverstoß verhindert werden kann.

    Die einzig logische Konsequenz? Um das zu bewerten, müsste man zweifelsfrei wissen, mit welcher Wahrnehmung die beiden zum Videobeweis gegangen sind. Wenn die Wurfausführung für sie "komisch" aussah, im Sinne, dass sie es weggepfiffen hätten, dann kann der Videobeweis nur zu einer anderen Entscheidung führen, wenn die Bilder klar zeigen, dass kein Fehler vorlag. Wenn sie die Bilder genauso schwamming/nichtssagend wahrgenommen haben, wie das hier im Forum teils der Fall ist, dann mussten sie aufgrund ihrer ersten, eigenen Wahrnehmung entscheiden. Und da braucht hier niemand ankommen und von glasklaren Regeln erzählen, die nur Schwarz oder Weiß zulassen. Es gibt so viele Entscheidungen in jedem Spiel, die auf Spielraum beruhen. Einfacher Freiwurf oder Progression, 7-Meter oder Stürmerfoul, Gesichtstreffer ja oder nein, Schrittfehler ja oder nein, ... Alle Entscheidungen beruhen auf der individuellen Wahrnehmung der Schiedsrichter.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Also ich habe mir jetzt die aktuelle FOMtastisch Folge angeschaut und muss sagen, die Diskussion triftet ab. Dort wird fabuliert, dass die Anwendung des Videobeweises die Emotionen killt. Wirklich? Killt es die Emotionen? Haben die Eisenacher Fans und Spieler nicht die gegensätzlichen Emotionen gehabt und im Zweifel genauso ein Recht, positive Emotionen zu haben? Und ist die Diskussion danach nicht auch eine Emotion? Und seit wann sind Emotionen relevant dafür, ob eine Entscheidung sich in der Sache als richtig erweist? Ist das die Gerechtigkeit, die wir wollen?

    Ich denke, hier im Forum gibt es eine klare Mehrheit, dass die Entscheidung in der Sache richtig war und - jetzt kommts - ich würde auch mal behaupten, die Diskussion anders herum wäre genauso am Laufen gewesen. "Schiedsrichterinnen geben irreguläres Tor und schauen sich trotz Zweifel den Videobeweis nicht an. Eisenach wird um Punkt gebracht."

    Ich bin ganz froh, dass die Regeln jenseits der Emotionen durchgesetzt werden bzw. dass das der Anspruch sein sollte. Und erst recht ist es egal, wieviele Leute gerade auf der einen Seite der Emotionswippe sitzen.