09. Spieltag: SC Magdeburg - TVB 1898 Stuttgart

  • Jo, Stuttgart spielte in der 2. HZ stark. Man nahm die SCM-Geschenke an und auf einmal waren Ahouansou und Darmoul im Flow. Ich war schon verwundert, dass Benno erst in der 46. Minute die 2.Auszeit nahm. Kurzes Aufbäumen auf plus 3 und dann wurden die Bälle wieder hergeschenkt. Lagergren spielt diese Saison sehr schwankend.

    Glory, glory, SC Magdeburg (von 1974 bis 1986 zu Hause ungeschlagen)

    "Ich denke, wir haben in Deutschland ein sehr gutes Spiel gemacht. Es ist wahr, dass wir verloren haben, aber es waren nur drei Tore. Ich habe dort mehrmals gegen sie gespielt und ich weiß, dass man dort sehr gut spielen und dabei verlieren kann." (Portos Trainer Magnus Andersson nach einem Gastspiel beim SCM)

  • Zuletzt am 21.12.2025 gegen den SC DHfK Leipzig: Der SCM verlor die zweite Halbzeit mit 11:16 (−5), gewann das Heimspiel aber insgesamt 29:28 – nach einer 18:12-Pausenführung. Also genau wie heute auch.

    Ansonsten muss man in der HBL dann schon weiter zurück gehen und wird vor 6 Jahren gegen den BHC (2. Hz -6) und auch wieder Stuttgart (1. Hz -6) fündig.

    Okay, dann nehmen wir das als gutes Omen für die Meisterschaft.

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  • https://www.opel-hbl.de/de/match/0f90fa0f-79f3-11f1-aa89-8123d38dd041

    Darmoul wird bei der Opel-HBL-Statistik mit 5/9 geführt. 8o Ob das irgendwann noch mal korrigiert wird? In der DYN-Aufzeichnung sprach der Reporter bereits in der 44.Minute von seinem 7.Tor und ich kann mich dran erinnern, dass später auf der Anzeigetafel sogar 9 Tore standen.

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  • Kristjanson ist das personalisierte Lamentieren, sogar wenn er selbst den Ball verstolpert eiert er rum.

    Naja, verstolpern ist bei mir etwas anderes, er ist weggerutscht. Ändert natürlich nichts daran, dass der Ball völlig korrekt an Stuttgart ging und das Lamentieren komplett überflüssig war.

    Für immer erster deutscher Championsleaguesieger!

    Magdeburg ist Handball, Handball ist Magdeburg. So ist das! (J.Abati)

  • Starke zweite Halbzeit von Stuttgart oder schwache vom SCM...wahrscheinlich von beidem etwas. Jedenfalls hat nicht viel zum Stuttgarter Punktgewinn gefehlt. Gefühlt hat der SCM in HZ 2 in der Abwehr 90 % der Zweikämpfe verloren. Dazu ist das TW-Plus zur anderen Seite gewandert. Zum Glück hat Kuzma dann noch ein paar wichtige Bälle gehalten.

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  • Das war mal wieder harte Kost.

    Magnusson war zwar auf dem Feld, aber zeigte nicht wirklich eine Glanzshow. Das war eher wieder dieses Mitlaufen und lieber Abspielen, statt selbst zu gehen. Da war wenig von seiner Leistung, die er in Kielce gezeigt hat, übrig. Bei den beiden verworfenen 7-Meter waren auch nicht wirklich der unbedingte Wille erkennbar. Gut, dass wenigstens Musche da voll durchgezogen hat.

    Ohne Druck von der rechten Seiten haben es die anderen Rückraumspieler und der Kreis auch schwerer. 0 Würfe von den Kreisläufern, das sieht man auch nicht alle Tage.

    Mit Serradilla fand ich die Abwehr deutlich stabiler als mit Johnsson. Da hätte Wiegert ruhig bei "never change a winning team" bleiben können. Hat er ja im Angriff auch weitgehend gemacht. Claar und Gisli fast ohne Pause im Angriff, also 0815, wenn es eng zugeht. In der zweiten Halbzeit den Wechsel Magnusson - Lagergren erst nach 50 Minuten. Dafür gab es keinen ersichtlichen Grund.

    Am Ende kann man sagen, dass das knapp gewonnene Torwartduell gestern den Unterschied ausgemacht hat.

    Schade, dass das Kampfgericht den Fokus so sehr auf sich gezogen hat. Lt. Wiegert war es wohl deren erster Einsatz in der Getec-Arena. Das rechtfertigt aber nicht, dass man solche offensichtlichen Wechsel-/Aufstellungsfehler nicht erkennt.

    Und um noch eine Lanze für Stuttgart zu brechen: Ich fand die Rote Karte gegen Meyer übertrieben. Ähnlich wie die für Mahé im Spiel gegen Kiel. Man hat auch gestern im Spiel Flensburg - Füchse gut gesehen, dass den Schiedsrichtern immer mehr das Maß abhanden kommt. Gefühlt gibt es immer mehr die Extreme, entweder nichts oder gleich 2 Minuten zu pfeifen. Der einfache Freiwurf bleibt da auf der Strecke.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Solche K-ck-Spiele musst du am Ende einfach nur gewinnen.

    In der Woche CL, paar Tage später harter Liga-Alltag, manchmal - auch trotz klarer Führung - nicht einfach für Kopf und Körper.

    Punktverlust wäre schmerzlich gewesen.

    Nächsten 3 Liga-Spiele werden interessant.

  • Im anderen Thread wird seit gefühlt 30 Seiten über die korrekte Ausführung und Bewertung von Schluroffs Freiwurf diskutiert. Dabei geht der eigentliche Skandal des letzten Spieltags meiner Meinung nach völlig unter.

    Wenn ein Trainer in der Halbzeit mit eigenen Videos auf dem Tablet Schiedsrichter und Kampfgericht so beeinflussen kann, dass eine Tatsachenentscheidung geändert wird und Mannschaften nochmal raus müssen, um drei Sekunden zu spielen, ein Tor zurück genommen und eine Zeitstrafe verhängt wird, dann hat man hier eine neue Eskalationsstufe gezündet.

    Ich habe viel Sympathie für beide Teams, aber so etwas kann üble Folgen für die Sportart haben. Wenn das am nächsten Wochenende oder in anderen Hallen nochmal passiert, wird man sich immer darauf berufen… Das Verhalten von Wiegert am gestrigen Tag war unterirdisch. Sowohl bei der Einflussnahme als auch im Interview hinterher.


    Ja, Stuttgart macht einen Wechselfehler. Den Fehler gibt Kaufmann auch selber zu. Ja, das Kampfgericht und der Spielleiter haben den Fehler nicht gesehen und geahnt. Aber was danach abgelaufen ist, ist ganz weit weg von unserer Sportart und den gelebten Werten.

  • Frau Seidler bekam doch während der Pause vom Kampfgericht die Info, dass die beiden Schiris den Fehler selber gesehen hätten und das (zu Rechte !) Intervenieren von Benno gar nicht ausschlaggebend war!? ;)

  • Im anderen Thread wird seit gefühlt 30 Seiten über die korrekte Ausführung und Bewertung von Schluroffs Freiwurf diskutiert. Dabei geht der eigentliche Skandal des letzten Spieltags meiner Meinung nach völlig unter.

    Wenn ein Trainer in der Halbzeit mit eigenen Videos auf dem Tablet Schiedsrichter und Kampfgericht so beeinflussen kann, dass eine Tatsachenentscheidung geändert wird und Mannschaften nochmal raus müssen, um drei Sekunden zu spielen, ein Tor zurück genommen und eine Zeitstrafe verhängt wird, dann hat man hier eine neue Eskalationsstufe gezündet.

    Ich habe viel Sympathie für beide Teams, aber so etwas kann üble Folgen für die Sportart haben. Wenn das am nächsten Wochenende oder in anderen Hallen nochmal passiert, wird man sich immer darauf berufen… Das Verhalten von Wiegert am gestrigen Tag war unterirdisch. Sowohl bei der Einflussnahme als auch im Interview hinterher.


    Ja, Stuttgart macht einen Wechselfehler. Den Fehler gibt Kaufmann auch selber zu. Ja, das Kampfgericht und der Spielleiter haben den Fehler nicht gesehen und geahnt. Aber was danach abgelaufen ist, ist ganz weit weg von unserer Sportart und den gelebten Werten.

    Wenn ich mich richtig erinnere hätte das Kampfgericht bzw. Die SR hier den Videobeweis nehmen können. Dass das Ganze 2x passiert ist sagt leider einiges über die Qualität des Kampfgerichts aus.

  • Das Verhalten von Wiegert am gestrigen Tag war unterirdisch.

    Er vertritt die Interessen seiner Mannschaft und nicht die des Kampfgerichts. Wobei ich nicht ausschließen möchte, dass diese Iszenierung nicht auch der eigenen Mannschaft geschadet hat. In der zweiten Halbzeit hatte ja Stuttgart das Messer zwischen den Zähnen und der SCM wirkte reicht einfallslos.

    dass eine Tatsachenentscheidung

    Gab es da nicht in jüngerer Vergangenheit ein Wiederholungspiel, weil Fehler des Kampfgerichts eben nicht als unanfechtbare Tatsachenentscheidung durchgehen? Gefunden: Letzte Saison, TuSEM Essen gegen Dessau-Roßlauer HV 06.

    Wenn das am nächsten Wochenende oder in anderen Hallen nochmal passiert, wird man sich immer darauf berufen…

    Siehe oben, es ist ja nicht zum ersten Mal passiert. Die Aufarbeitung sollte eher in die Richtung erfolgen, dass das Kampfgericht seine Aufgaben erledigt. Und auf irgendwas berufen kann man sich beim Handball nicht wirklich.

    Sowohl bei der Einflussnahme als auch im Interview hinterher.

    Die Schiedsrichter hätten Wiegert auch einfach links liegen lassen können. Oder die Progression voll durchziehen und ihm die Gelegenheit geben, sich das Spiel von der Tribüne aus weiter anzusehen. Wäre vielleicht auch für den SCM gar nicht mal so schlecht.

    Beim Interview muss man sich aber auch fragen, was Sattler mit ihren Fragen bezwecken wollte? Einen zweiten Fall Wolff? Oder war es genau dieses Nachhaken, was Rheiner hier im Forum immer fordert? Wobei ich da eher Schiedsrichter und Kampfgericht als Adressaten der Fragen gesehen hätte. Immerhin haben die es verbockt.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Hach ja, jetzt ist Wiegert auch noch für den Werteverfall im Handball verantwortlich. :rolleyes:

    So weit würde ich nun nicht gehen, aber dass er gestern bei den Fehlern des Kampfgerichts zweimal drüber war, finde ich schon, auch wenn er inhaltlich im Recht war.

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    Magdeburg ist Handball, Handball ist Magdeburg. So ist das! (J.Abati)

  • Wie kann man das übersehen???

    Er läuft einfach ohne Wechselvorgang als siebter Feldspieler auf‘s Feld, trotz Strafe.

    Menschen machen Fehler, das darfst Du nicht so eng sehen 😉. Du musst ruhiger werden, da diese Situationen so selten vorkommen braucht es kein Korrektiv 🤷‍♂️.

    Folgender Zusatz ist in Zauberschrift nur für ebenfalls genervte zu lesen 🤬:

    Das oben war pure :irony: und ist inzwischen eine Anhäufung von Fehlern, die die Frage aufwirft, ob sich die handelnden Personen (in der Halle und im Stab des SR-Bereichs) ihrer Verantwortung für den Sport eigentlich bewusst sind?! Viel zu lange wurde alles mit "Game-Management" argumentiert, es wird wirklich Zeit, den Fokus wieder auf die Umsetzung der eigentlichen Regeln zu legen 🙏. So sehr ich den Beiden diesen Passus aus dem "THW-RNL-Thread" gönne 👏, aber dass es erwähnenswert ist, dass Heine /Standke eine seit Jahren verlässliche Linie haben, zeigt doch, wie weit es gekommen ist. Da wird ein Gespann für etwas gelobt, was auf diesem Niveau eigentlich für alle Gespanne eine Selbstverständlichkeit sein muss!

    Das Erste, was ein Kind lernt, ist gegen den Ball zu treten! Wenn es intelligent ist, nimmt es ihn später in die Hand !!!

    Die Wissenschaftler haben herausgefunden..... und sind auch wieder reingekommen :)

    Politiker sind wie Windeln, man sollte sie oft wechseln, und aus den gleichen Gründen! (Mark Twain)

  • Zitat

    Er vertritt die Interessen seiner Mannschaft und nicht die des Kampfgerichts. Wobei ich nicht ausschließen möchte, dass diese Iszenierung nicht auch der eigenen Mannschaft geschadet hat. In der zweiten Halbzeit hatte ja Stuttgart das Messer zwischen den Zähnen und der SCM wirkte reicht einfallslos.

    Das soll er auch weiter tun. So wie jeder andere Trainer auch. Aber er soll sich den Tränenauftritt und die Melancholie nach dem Spiel sparen. Beides passt nicht zusammen und verursacht in der Kombination mit dem Verhalten in der Pause einfach nur Bauchkrämpfe bei jedem Zuschauer. Er ist nicht nur Trainer seiner Mannschaft. Er ist am Ende auch Vorbild.

    Zitat

    Gab es da nicht in jüngerer Vergangenheit ein Wiederholungspiel, weil Fehler des Kampfgerichts eben nicht als unanfechtbare Tatsachenentscheidung durchgehen? Gefunden: Letzte Saison, TuSEM Essen gegen Dessau-Roßlauer HV 06.

    Gab es. Auch da wurde der Fehler gemacht und nicht erkannt. Und da hat wie laut Regelwerk vorgesehen die Sportgerichtsbarkeit darüber entschieden, wie damit umgegengen wird. Gestern wurde es mehr oder weniger am Stammtisch entschieden.

    Zitat

    Siehe oben, es ist ja nicht zum ersten Mal passiert. Die Aufarbeitung sollte eher in die Richtung erfolgen, dass das Kampfgericht seine Aufgaben erledigt. Und auf irgendwas berufen kann man sich beim Handball nicht wirklich.

    Sollte es tatsächlich. Und hier kommen wir zum eigentlichen Problem. Der Sport ist einfach für alle Beteiligten zu schnell geworden. Zusätzlich der Druck von den Bänken und den Tribünen. Und dann setzen sich die armen Würste für 90 € (!!!!) Aufwandsentschädigung hin und sollen alles perfekt im Blick haben. Hier muss der Hebel angesetzt werden. Tempo raus (z.Bsp. durch Anpassung der Anwurfregel, 7. Feldspieler weg... etc.), vielleicht ein 3. Schiedsrichter, der vom Spielfeldrand agiert.

    Bleibt alles so wie es ist, ist es für das Kampfgericht nicht leistbar in einem Hobby 1.000 prozentig richtige Entscheidungen zu treffen, die die Arbeit von Profis bewertet, die nichts anderes in ihrem Leben machen, als sich und die Sportart ans Maximum zu treiben.

    Zitat

    Die Schiedsrichter hätten Wiegert auch einfach links liegen lassen können. Oder die Progression voll durchziehen und ihm die Gelegenheit geben, sich das Spiel von der Tribüne aus weiter anzusehen. Wäre vielleicht auch für den SCM gar nicht mal so schlecht.

    Hätten sie tun können, wenn nicht sogar müssen. Ich stelle die These auf, dass Kaufmann nicht hätte so weit gehen dürfen. Auch sie müssen sich erklären, warum sie diesen Weg dann gegangen sind.

    Beim Interview muss man sich aber auch fragen, was Sattler mit ihren Fragen bezwecken wollte? Einen zweiten Fall Wolff? Oder war es genau dieses Nachhaken, was Rheiner hier im Forum immer fordert? Wobei ich da eher Schiedsrichter und Kampfgericht als Adressaten der Fragen gesehen hätte. Immerhin haben die es verbockt.

    Was auch immer sie erreichen wollte... Keine Ahnung. Aber er muss seinen Auftritt schon selber verantworten. Er hätte im Interview oder der Pressekonferenz auch einfach sagen können, dass er in dem Moment absolut drüber war. Das eigene Fehlverhalten aber in einem Mix aus Melancholie und Philosophie versuchen zu begründen oder zu erklären, empfinde ich als.... vorsichtig gesagt.... fragwürdig

    2 Mal editiert, zuletzt von #AZW (19. Oktober 2026 um 11:41)

  • ...

    Wenn ein Trainer in der Halbzeit mit eigenen Videos auf dem Tablet Schiedsrichter und Kampfgericht so beeinflussen kann, dass eine Tatsachenentscheidung geändert wird und Mannschaften nochmal raus müssen, um drei Sekunden zu spielen, ein Tor zurück genommen und eine Zeitstrafe verhängt wird, dann hat man hier eine neue Eskalationsstufe gezündet.

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    Ja, Stuttgart macht einen Wechselfehler. Den Fehler gibt Kaufmann auch selber zu. Ja, das Kampfgericht und der Spielleiter haben den Fehler nicht gesehen und geahnt. Aber was danach abgelaufen ist, ist ganz weit weg von unserer Sportart und den gelebten Werten.

    Na ja, im letzten Satz hast Du vielleicht etwas dick aufgetragen. Da fehlt dann nur noch der Untergang des Abendlandes als Ergänzung. Ob nun im konkreten Fall alle Regeln des Handballs buchstabengerecht umgesetzt wurden, will ich überhaupt nicht bewerten. Da gibt es hier genügend User mit Google-Diplom die das aufarbeiten. Aber offensichtliche Regelverstöße, wie z. B. Wechselfehler, die auch noch Auswirkungen auf das Spielergebnis haben, kann man doch nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, auch wenn es Schiris und Kampfgericht übersehen haben und es dann als Tatsachenentscheidung deklarieren.

  • Hätte Wiegert nicht mit dieser Intensität auf den Fehler hingewiesen, wäre diese Entscheidung nicht geändert und das Tor nicht zurückgenommen worden. Was das (theoretisch) dann am Endergebnis (und spekulativ vielleicht bei der Endabrechnung der Meisterschaft) bedeutet hätte, kann man sich ausrechnen. Ich erwarte von einem Trainer, dass er alles für den Erfolg der Mannschaft unternimmt, genauso wie ich von Schiedsrichtern erwarte, dass sie nach den Regeln pfeifen und auch ungebührendes Verhalten progressiv ahnden. Das schließt sich für mich nicht gegenseitig aus.

  • Hätte Wiegert nicht mit dieser Intensität auf den Fehler hingewiesen, wäre diese Entscheidung nicht geändert und das Tor nicht zurückgenommen worden. Was das (theoretisch) dann am Endergebnis (und spekulativ vielleicht bei der Endabrechnung der Meisterschaft) bedeutet hätte, kann man sich ausrechnen. Ich erwarte von einem Trainer, dass er alles für den Erfolg der Mannschaft unternimmt, genauso wie ich von Schiedsrichtern erwarte, dass sie nach den Regeln pfeifen und auch ungebührendes Verhalten progressiv ahnden. Das schließt sich für mich nicht gegenseitig aus.

    Wiegt diese Fehlentscheidung schwerer als beispielsweise ein Schrittfehler, ein zu früh weggepfiffenes Tor, eine falsch wahrgenommene Stürmerfoulentscheidung? Jeder Fehler in jeder Minute eines Spiels kann entscheidend sein. Auf das Spiel selber und ja, auch auf die Meisterschaft. Das ist so und war auch schon immer so. Es ist ein Fehlersport, sowohl bei den Spielern als auch bei Trainern oder der Spielleitung. Natürlich werden Trainer weiter intervenieren. Sollen sie auch. Aber das Maß des Erträglichen war gestern klar überschritten. Wenn jede Fehlentscheidung zukünftig in so einer Form ausdiskutiert wird, dann werden wir nicht mehr viel Freude an diesem Sport haben. Wir wollen nicht vergessen, dass zwischen Halbzeitsirene und "Nachspielzeit" 5-6 Minuten gelegen haben. Das ist irre.

    Einmal editiert, zuletzt von #AZW (19. Oktober 2026 um 11:04)

  • Für mich war das gestern etwa wie der rote Faden der letzten Spiele. So lange ein Plus auf der Torhüterposition vorhanden war, das war auch in beiden Spielen gegen Kielce schon so, war der SCM insgesamt im Vorteil. Als gestern Mandic etwas nachließ, war dieser Vorteil weg, abgesehen davon, dass ich bei 6 Toren Vorsprung schon den Eindruck hatte, dass das Spiel des SCM nachlässiger wurde. Die Halle hatte gefühlt auch schon auf Schlafwagen umgestellt. Ich sehe in den letzten Spielen seit denen gegen Kielce den Vorteil des SCM nicht allgemein aus dem Spiel heraus. Nimmt man nur das reine Spiel, waren die Gegner zumindest gleichwertig. Besser waren die Torhüter. Gestern war es im Angriff wieder nur ein Spiel über drei Positionen. Gut ist erst einmal, dass die Punkte da sind. Ich würde mir im Angriff ein variableres Spiel wünschen, damit das mit den Siegen auch so bleibt.