Füchse Berlin - Hauptpfad

  • Je höher man in der Bundesliga und in Europa mitmischen will, desto kleiner wird das mögliche Fenster, den Sprung als Nachwuchsspieler in die 1. Mannschaft auch zu schaffen.

    Das merkt doch auch Berlin, auch wenn sie aktuell die erfolgreichste Nachwuchsarbeit haben.

    Interessant ja auch die Aussage im Rahmen des Krickau-Zugangs, dass er bei der Internationalisierung des NLZ ebenfalls helfen soll.

    Hanning weiß also selbst, dass es für "die DNA der Füchse" nicht mal mehr ausreicht, in Anbetracht der hohen Ziele, 'nur' in Deutschland zu scouten.

    Drux, Wiede, Lichtlein, Langhoff, Freihöfer und Ludwig sind alles Spieler, die mit ihren Qualitäten eine passende Nische in den Jahren gefunden haben, aber relevant für die Meisterschaft und die CL-Finalteilnahme waren dann doch andere - und in dieser Qualitätsschublade werden die 4 aktuellen Jungs auch bleiben.

  • Drux, Wiede, Lichtlein, Langhoff, Freihöfer und Ludwig sind alles Spieler, die mit ihren Qualitäten eine passende Nische in den Jahren gefunden haben, aber relevant für die Meisterschaft und die CL-Finalteilnahme waren dann doch andere

    Qualitäts Schublade deutscher Nationalspieler? In der möchte ich auch gerne mal stecken bleiben und nicht weiterkommen.

    Ich denke Wiede und Drux hatten beide das Niveau für internationale Spitzenklasse, waren aber halt zu oft verletzt.

    Wie unwichtig Lichtlein fürs Berliner Spiel ist, hat man gut in den letzten 6 Wochen seiner Verletzung gesehen. Mit ihm auf der Platte läuft der Ball ungefähr doppelt so schnell und dass erkennen auch seine dänischen Nebenleute an.

    Freihöfer ist wie Uscins und Fischer im Post Star-Sternchen Jahr, wird sich wieder berappeln.

    Langhoff hat sich zurecht in die Nationalmannschaft gespielt.

    Ludwig ist kurz davor

    Also fassen wir zusammen: Aus deiner Sicht waren in Berlin gerade einfach 4 Nischen frei & in der Nationalmannschaft auch?

  • Ich verstehe den Punkt des Anonymen. Spieler wie Köster oder Grgic holen schon länger die Kohlen aus dem Feuer und sind Säulen ihrer jeweiligen Teams. Die Berliner sind Mega-Spieler, aber die Hauptverantwortung trägt der Gidsel, trug der Drux und der Wiede. In Zukunft sollen es nach Wunsch der Verantwortlichen noch Pytlick und Mem machen. Das sind einfach andere Machtverhältnisse als woanders und somit wirkt es mehr wie „mitspielen“.

    Da kann der Hanning es „Herzstück“ der Füchse nennen bei Verlängerung, man bräuchte die Stars nicht, wenn die jungen Spieler das Herzstück sind.

    Damit der Move aus dem Sommer funktioniert, muss Krickau aber die bestmöglichen Individualisten bekommen, sonst verliert jemand sein Gesicht, und anscheinend reichen ihm die Eigengewächse dazu dann doch nicht.

    Mein Vorbild: Die Gelassenheit eines Stuhls.

    Der muss ja auch mit jedem Arsch klarkommen.

  • Also fassen wir zusammen: Aus deiner Sicht waren in Berlin gerade einfach 4 Nischen frei & in der Nationalmannschaft auch?

    Es sind eben nicht die "Go-to-Guys", die dir konstant in internationaler Spitzenklasse DEN Unterschied ausmachen.

    Sie sind unbezweifelt gut genug, um gewisse Rollen zu erfüllen, sodass die Füchse sich mit ihnen auch ein Stück weit rühmen können - und wer in Deutschland als deutscher Handballer halbwegs konstant oben mitspielt, kommt eben in die Nationalmannschaft. Das in den absoluten Top-Mannschaften ausländische Spieler zumeist die erste 7 stellen, spricht auch nicht für die deutsche Nachwuchsausbildung. Es ist jetzt aber eben deshalb auch nicht so, dass die deutsche Mannschaft als "konstant absolute Weltspitze" gelten würde oder die 4 perspektivisch etwas daran ändern könnten. Die Hoffnungsträger sind andere.

    Nach Drux und Wiede "damals" würde es mich jetzt auch nicht wundern, wenn es jetzt nach den 4 wieder ein paar Jahre dauert, bis dann mal der nächste Nachwuchsspieler den Sprung schafft. Mittlerweile ist es ja auch bei den Füchsen aktuell so, dass die Jungs erst dann wieder interessant werden, wenn sie sich woanders in der HBL als "gut" bewiesen haben.

    Simak, Sauter, Beneke und wie sie alle heißen mögen, müssen auch erstmal den Bau verlassen und stehen nur noch dann auf dem Zettel, wenn sie woanders bewiesen haben, dass sie das Niveau haben, dass die Füchse momentan brauchen.

    Die Entwicklung, die da aktuell in Berlin die Kurve nimmt, hat man in Magdeburg schonmal gesehen. Anzugspunkt für deutsche Talente, beste Nachwuchsarbeit mit einem Haufen Titel, eine zeitlang kommen die besten Talente bis in die 1. Mannschaft durch und irgendwann schließt sich dann doch die Tür zur 1. Mannschaft und man muss Umwege gehen...

    Es ist ja auch bezeichnend, dass die aktuelle Transferpolitik für einen Lichtlein zur Folge hätte, dass er Spielanteile verloren hätte (oder verlieren wird, sollte Mem wider Erwarten doch Berliner werden). In einem Rückraum Gidsel, Mem, Pytlick und Gröndahl wäre er Platz Nummer 5. Das zeigt ja auch, welche Perspektive man da sportlich sieht.

  • Mit Herzstück der Füchse meint Hanning doch nicht, dass es die Spieler sind, die in den nächsten Jahren die Richtung vorgeben?

    Die 4 Verlängerungen spiegeln die Identität der Füchse genau wieder, eigene Spieler entwickeln + fertige Stars. Die 4 Spieler stehen sinnbildlich für den Weg des Vereins.

    Aber wie schon mal gesagt, Bob kann sagen was er will, es wird ihm negativ ausgelegt.

    In anderen Topteams sucht man solche Herzstücke vergeblich, Kiel versucht es jetzt mit Ankermann. Bin sehr gespannt, was aus ihm wird

  • Freundschaft!

    Wiede kam nicht aus Cottbus. Wiede kommt, wie einige andere gute Handballer aus Belzig. Der ging dann über die logische Schiene zum VfL Potsdam, zu einer Zeit als Hanning gerade in Berlin ankam. Wiede war da schon gut in der Förderung. Den hat Hanning dann nach Berlin abgesaugt.

    Ein paar Jahre früher landeten Leute wie Böhm und Steinert noch beim SCM. Belzig-MD 65 km. Belzig-Berlin 75 km.

    Wir haben nicht stark genug gesaugt.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Welche Entwicklung nimmt Berlin denn ?

    Sie fahren doch seit Ewigkeiten denselben Kurs und mit den Verlängerungen wird es auch weiterhin so sein.

    Kannst du mir mal erklären wie es möglich sein soll, jedes Jahr 2-3 Spieler einzubauen ? Es ist doch vollkommen logisch, dass gewisse Spieler Umwege gehen müssen.

    Man kann in der Spitze nicht nur mit Eigengewächsen mithalten...

    Aber im Vergleich zu anderen Topteams geben sie der Jugend eine Chance ( vor allem muss man diese Jugend erstmal haben ) und die haben die 4 Leute eindrucksvoll genutzt. Die Verlängerungen sind auch für sie eine Bestätigung ihrer täglichen Arbeit. Sie haben sich alle 4 beim deutschen Meister durchgesetzt.

    Achja und das Gröndahl besser ist als ein Lichtlein habe ich bisher noch nicht gesehen. Von Gröndahl habe ich mir deutlich mehr versprochen...Er ist natürlich kein schlechter Spieler, aber von "go to Guy" meilenweit entfernt

  • 1. Die Verlängerung mit der Jugend-Gang ist ein klares Zeichen dafür, dass man auf sie setzt.

    2. Die Verlängerung mit der Jugend-Gang ist ein klares Zeichen dafür, dass Hanning der größte Lügner der Welt ist, weil er mit den Youngsters nur verlängert hat, weil er seine Weltauswahl nicht zusammen bekommt.

    Wie viele deutsche Nationalspieler würden denn in einer 1. Sieben stehen, die in einem CL-FF steht? Torhüter mal ausgenommen.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • 1. Die Verlängerung mit der Jugend-Gang ist ein klares Zeichen dafür, dass man auf sie setzt.

    2. Die Verlängerung mit der Jugend-Gang ist ein klares Zeichen dafür, dass Hanning der größte Lügner der Welt ist, weil er mit den Youngsters nur verlängert hat, weil er seine Weltauswahl nicht zusammen bekommt.

    Wie viele deutsche Nationalspieler würden denn in einer 1. Sieben stehen, die in einem CL-FF steht? Torhüter mal ausgenommen.

    Im Juni standen da Freihöfer und Lichtlein, dazu Langhoff in der Abwehr.

    "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." (Albert Einstein)

  • Im Juni standen da Freihöfer und Lichtlein, dazu Langhoff in der Abwehr.

    Die 3 haben Berlin da zwar nicht hingeschossen, aber das trifft es an sich ganz gut. Sie haben ihren Platz und spielen ihre Rolle. Grøndahl war noch nicht da, aber vielleicht hätte es Lichtlein sogar noch an dem vorbei geschafft.

    Das ist auf jeden Fall mit Abstand die höchste Durchlässigkeit im deutschen Spitzenhandball und da gibt es auch nix dran schlecht zu reden. Egal ob Bob jetzt 3 oder 30 Titel hat oder ob er ein gutes Auge für Talente hat oder nur ein mieser Rattenfänger ist, der das ausschließlich zur Befriedigung seines eigenen Egos tut.

    Wenn man will kann man alles in die positive oder negative Ecke rein argumentieren. Ich sage mal so, eine Variante hat einen deutlich schlechteren Beigeschmack.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Berlin macht hervorragende Anschlussförderung. In Sachen Spieler systematisch vom Jugend- in den Herrenbereich zu bringen, sind sie die klare Kummer 1 in Deutschland. Das hat auch viel mit der Kooperation mit Potsdam zu tun, die man aus Sicht des VfL natürlich auch so und so bewerten kann.

    Die Jugendarbeit von Berlin würde ich hingegen fast schon als bodenlos bezeichnen, mindestens im Vergleich zur Anschlussförderung. Berlin hat über drei Millionen Einwohner. Meine Erwartungshaltung hier wäre, dass die Füchse dafür sorgen, dass möglichst viele Berliner Vereine wahnwitzig viele Kinder haben und hervorragende Kindertrainer. Dann könnte man aus dieser Stadt heraus mit Sicherheit Jugendteams speisen, die noch besser sind als die Aktuellen, und wäre gar nicht mehr auf deutschlandweite Wechsel angewiesen, die für das wechselnde Individuum selbstverständlich immer ein großes Risiko im Lebensweg sind.

    Stattdessen will man lieber international scouten. Ist natürlich einfach. Aber auch besser für den Handball? In meinen Augen sicherlich nicht.

  • Berlin macht hervorragende Anschlussförderung. In Sachen Spieler systematisch vom Jugend- in den Herrenbereich zu bringen, sind sie die klare Kummer 1 in Deutschland. Das hat auch viel mit der Kooperation mit Potsdam zu tun, die man aus Sicht des VfL natürlich auch so und so bewerten kann.

    Die Jugendarbeit von Berlin würde ich hingegen fast schon als bodenlos bezeichnen, mindestens im Vergleich zur Anschlussförderung. Berlin hat über drei Millionen Einwohner. Meine Erwartungshaltung hier wäre, dass die Füchse dafür sorgen, dass möglichst viele Berliner Vereine wahnwitzig viele Kinder haben und hervorragende Kindertrainer. Dann könnte man aus dieser Stadt heraus mit Sicherheit Jugendteams speisen, die noch besser sind als die Aktuellen, und wäre gar nicht mehr auf deutschlandweite Wechsel angewiesen, die für das wechselnde Individuum selbstverständlich immer ein großes Risiko im Lebensweg sind.

    Stattdessen will man lieber international scouten. Ist natürlich einfach. Aber auch besser für den Handball? In meinen Augen sicherlich nicht.

    Was du da forderst könnte man auch bodenlos nennen. Das klingt ja nach Strukturen wie in der DDR. Wie kann man denn sowas wollen?

    Die Größe der Stadt halte ich für ziemlich egal.

    NRW hat noch x-mal mehr Einwohner als Berlin und Ballungsräume, die viel größer sind und da arbeitet auch keiner für den anderen. Dormagen wäre evtl. auch gerne wo Gummersbach ist

    Flensburg hat das Handballland schlechthin vor der Haustür und bedient sich da seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich. Flensburger wie Blohme oder Carstensen haben bei der SG keinen Platz.

    Man argumentiert sogar mit seiner Nähe zu Dänemark und der Durchmischung in der Bevölkerung.

    Besser für welchen Handball ist denn welche Ausrichtung? Hat irgendein Club eine moralische Verpflichtung sich ganz speziell auszurichten?

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Auf jeden Fall hat das Duo in Berlin schon was erreicht, nämlich das Spotlight auf sie zu richten. Hier ist ja sonst nix los in Bezug auf die Füchse, weil für die meisten hier in der Ecke trotz Gidsel nicht der interessanteste Klub.
    Jetzt Diskussionen ohne Ende, Gerüchte, Animositäten,…. Ich fühle mich ein bisschen manipuliert. 😆

    Mein Vorbild: Die Gelassenheit eines Stuhls.

    Der muss ja auch mit jedem Arsch klarkommen.

  • Die Jugendarbeit von Berlin würde ich hingegen fast schon als bodenlos bezeichnen, mindestens im Vergleich zur Anschlussförderung. Berlin hat über drei Millionen Einwohner. Meine Erwartungshaltung hier wäre, dass die Füchse dafür sorgen, dass möglichst viele Berliner Vereine wahnwitzig viele Kinder haben und hervorragende Kindertrainer

    Moment. Füchse Berlin oder Land Berlin? Das sind zwei Paar Stiefel. Hast du ansatzweise vor Augen wieviel Jugend Trainer, Hallen, Trikots, etc Du brauchst um das zu wuppen?

    Ich verstehe deinen Vorwurf, aber der muss doch wenn überhaupt ans Bundesland Berlin oder den Handball Verband Berlin gehen.

    Dass die Füchse nicht die Nachwuchs Arbeit für ganz Berlin leisten können ist ja irgendwie logisch

  • Die Füchse Berlin sind doch sehr verwoben mit dem Berliner Handballverband. In meinen Augen müssen sie da schon Vorreiter sein, allein auch aus finanziellen Gründen.

    In anderen Ländern funktioniert es doch auch. Geht doch mal auf die Homepage von IK Sävehof und checkt aus, wie viele Jugendspieler die im Kinderbereich haben. Das sind Dimensionen, da spreche ich noch gar nicht von. Es muss aber in diese Richtung gehen. Die Spitzenteams werden mehr in die Breite investieren müssen, wenn der Handball wachsen oder überleben will. Zu viel finanzieller Fokus nur auf die Spitze lässt die Breite einfach ausbluten, und dann hat man wenig später natürlich auch keine Spitze mehr.

    Und Berlin ist als Stadt aufgrund der logischerweise kurzen Wege dafür natürlich viel prädestinierter als das Land NRW dagegenzustellen. Ich erwarte das gleiche beispielsweise vom HC Erlangen in der Region Erlangen Nürnberg, oder auch vom THW in Kiel. Die Vereine werden damit anfangen müssen, ihre Spieler selbst auszubilden.

    Das gleiche gilt auch für Mittelzentren. Wir haben in Deutschland haufenweise Drittligisten in Kleinstädten, die schon ganz gute Jugendarbeit machen, aber auch locker doppelt so viele Kinder haben könnten, wenn sie ein bisschen mehr in den Grundschulbereich investieren würden. Das ist vergleichsweise nicht wirklich viel Aufwand und bringt enormen Ertrag, ich spreche da auch aus Erfahrung aus der Praxis.

    Und um den Bogen zu den Füchsen zurück zu spannen, die Stadt Berlin mit dem big Player Füchse eignet sich einfach ideal dafür. Solange die Füchse ein reiner Nehmerverein sind, werde ich mich deswegen weigern, zu sagen, dass sie gute Jugendarbeit machen.

  • Ich verstehe deinen Vorwurf, aber der muss doch wenn überhaupt ans Bundesland Berlin oder den Handball Verband Berlin gehen.

    Wie die Handballvereine der Region ihre Talente finden, fördern und fordern
    Mit einem einzigartigen Nachwuchskonzept bestimmen die Füchse Berlin und der VfL Potsdam den Handball in der Region. Aber wie finden sie ihre Talente? Und was…
    www.rbb24.de

    „Auch ein Blick auf die Auswahlteams des Handball-Verbands Berlin (HVB) zeigt, dass diese den Teams der Füchse-Jugend häufig personell sehr ähnlich sind. Von den 54 Talenten, die aktuell in den vier männlichen HVB-Teams der Jahrgänge 2007 bis 2010 spielen, sind 42 bei den Füchsen. Auch strukturell und bei den Trainern gibt es Synergien, die mit für eine Monopolstellung des Vereins im Berliner Handball sorgen.“ Außerdem läuft z.B. das SLZB bei JtfO konsequent in HV Berlin-Kleidung durch die Gegend (was sie eigentlich gar nicht dürften, aber anderes Thema). So ein paar klitzekleine Verbindungen dürfte es da zwischen Füchsen und HVB schon geben.

    NRW hat noch x-mal mehr Einwohner als Berlin und Ballungsräume, die viel größer sind und da arbeitet auch keiner für den anderen.

    Berlin und Potsdam arbeiten zusammen und haben daher in Sachen Profi-Handball doch überhaupt keine Konkurrenz. Auf einer Fläche, die vielleicht ein bisschen größer ist als Berlin und Speckgürtel, sind hier mit dem BHC, Gummersbach, Hagen, Dormagen, Essen und im Moment sogar noch Krefeld zwei Erst- und vier Zweitligisten. Das finde ich schwerlich vergleichbar.

    Drum bin ich auch weit an dem fernesten Strand, schlägt mein Herz der Heimat, dem Bergischen Land.

    Einmal editiert, zuletzt von BHC06-JST (31. Dezember 2025 um 15:50)

  • Wie viele deutsche Nationalspieler würden denn in einer 1. Sieben stehen, die in einem CL-FF steht? Torhüter mal ausgenommen

    Das ist wirklich eine Knallerfrage. Ich denke, Wolff und Golla hätten in einer x-beliebigen Mannschaft mit CL-Niveau am ehesten eine Chance, vielleicht noch Knorr. Darüber hinaus noch unsere Aussen, insbesondere die vom SCM, und natürlich die jungen Wilden der Füchse. Das hat dann aber mehr mit ihren jeweiligen Förderern Benno und Bob zu tun als mit ihrer Leistung.

    Da versteh ich dann aber auch nicht mehr, wie Alfred auf die Idee kommen kann, dass seine Jungs alle ausser die Dänen schlagen können.

  • Freundschaft!

    Das wären genau 28 Plätze. Da hätten alle anderen Nationen - außer Dänemark - auch nicht viel mehr als vielleicht vier Spieler dabei.

  • Ich habe mal Gemini befragt und folgende Antwort bekommen:

    Die Gerüchte um Dika Mem und die Füchse Berlin sind derzeit (Stand Ende Dezember 2025) eines der heißesten Themen im Handball, auch wenn es zuletzt Berichte über eine mögliche Wende Richtung PSG gab.
    Hier ist eine Analyse, warum der französische Weltstar aus sportlicher und strategischer Sicht hervorragend zu den Füchsen Berlin passen würde:
    1. Das "Traum-Duo" mit Mathias Gidsel
    Das stärkste Argument für diesen Wechsel ist die potenzielle Kombination mit Mathias Gidsel.
    * Taktische Variabilität: Aktuell spielen beide auf der gleichen Position (Rückraum Rechts). Ein Wechsel von Mem würde vermutlich bedeuten, dass Gidsel häufiger auf die Rückraum-Mitte (RM) rückt. Gidsel hat bereits angedeutet, dass er sich diese Rolle vorstellen kann.
    * Ergänzung der Spielstile:
    * Gidsel ist der vielleicht beste 1-gegen-1-Spieler der Welt, extrem wendig, durchbruchsstark und intelligent.
    * Mem bringt als Ergänzung enorme physische Kraft und Distanzwurf-Qualität (Shooter-Qualitäten) mit, die Gidsel in dieser Form nicht primär verkörpert.
    * Zusammen würden sie einen Rückraum bilden, der für Abwehrreihen kaum auszurechnen ist: Man kann nicht gleichzeitig extrem offensiv gegen Gidsel decken und defensiv gegen Mems Würfe blocken.
    2. Das Projekt "Super-Team" & Nicolej Krickau
    Die Füchse Berlin arbeiten unter der sportlichen Leitung (und dem neuen Trainer Nicolej Krickau) offensichtlich daran, den Verein dauerhaft als europäischen Top-Club zu etablieren, der jedes Jahr um die Champions League mitspielt.
    * Der "Pytlick-Faktor": Es gibt starke Berichte, dass Simon Pytlick (aktuell Flensburg) ab 2027 zu den Füchsen stoßen soll. Ein Rückraum aus Pytlick (RL) – Gidsel (RM) – Mem (RR) wäre historisch stark und würde Berlin sofort zum Top-Favoriten in allen Wettbewerben machen.
    * Ambition: Mem hat mit Barcelona alles gewonnen. Der Wechsel in die "stärkste Liga der Welt" (HBL) ist für viele Weltstars der letzte große Reiz, um ihre Legacy zu vervollständigen. Berlin bietet ihm ein Projekt, bei dem er (neben Gidsel) das Gesicht einer neuen Ära sein kann.
    3. Entlastung und Kaderbreite
    Trotz der Klasse von Gidsel ist die Belastung in der Bundesliga enorm.
    * Verletzungsanfälligkeit: Fabian Wiede, der andere Linkshänder im Rückraum, hatte in der Vergangenheit leider immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen.
    * Rotation: Mit Mem und Gidsel könnten die Füchse 60 Minuten lang Weltklasse-Handball auf der rechten Seite und der Mitte anbieten, ohne Qualitätsverlust bei Wechseln. Das ist in der HBL oft der Schlüssel zur Meisterschaft.
    4. Körperlichkeit und Abwehr
    Dika Mem ist nicht nur ein Angriffs-Phänomen, sondern auch ein physisch sehr starker Abwehrspieler (oft auf der Halbposition).
    * Dies würde gut zur oft aggressiven Deckung der Füchse passen und erlauben, das Tempospiel (die "zweite Welle") noch effektiver zu gestalten, da weniger Spezialistenwechsel nötig wären.
    Aktueller Stand (Dezember 2025)
    Obwohl der "Fit" perfekt scheint, ist Vorsicht geboten:
    * Nachdem es im November so aussah, als sei der Deal fast fix (Besuch in Berlin, Einigung auf Projekt-Ebene), berichteten Medien (u.a. Sport1) am 30. Dezember 2025 von einer möglichen Wende.
    * Paris Saint-Germain (PSG) soll nun wieder stark im Rennen sein. Geschäftsführer Bob Hanning bestätigte zwar das Interesse, betonte aber, dass "gar nichts unterschrieben" sei.
    Fazit: Dika Mem würde zu den Füchsen passen, weil er das fehlende Puzzlestück zu einem absolut dominanten Weltklasse-Rückraum wäre und die Füchse damit endgültig auf das Niveau von Barcelona oder Magdeburg (in deren besten Zeiten) heben würde.