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Die Lösung? Szilagy muss sich weniger auf der Auswechselbank herumtreiben, sondern sich ins Auto setzen und sich die nord-europäischen Hallen von innen anschauen. Junge, hungrige Spieler finden die Lust auf die Bundesliga haben. Ja, es wird 2–3 Jahre benötigen, aber man hat dann einen Kader, um die Meisterschaft wieder zu gewinnen. Spieler, bei denen es Spaß macht, zuzuschauen, und die das Potenzial haben, Weltklasse zu werden. Anders sehe ich es im Moment nicht. Vielleicht mit Skippy auf die Färöer-Inseln fahren und sich da einige Spieler anschauen. 18–19-Jährige, die nicht ein Weltklassegehalt kosten. Teure Spieler kann sich der THW gerade nicht mehr leisten. Vor allem nicht von Meisterschaft und CL träumen, sondern auf dem Boden ankommen, Mund abwischen und mal wieder anfangen, etwas aufzubauen. Falsche Erwartungen helfen niemandem. Der THW hat das Potenzial, aber es fehlen die richtigen Baumeister. Ich sehe auch keinen Ersatz für Jicha, aber Jicha ist nicht der Richtige, wenn er sich nicht um 180 Grad dreht. Dieses 7 gegen 6 will keiner mehr sehen und es bringt nicht den gewünschten Erfolg. Das muss ihm doch mal jemand sagen, wenn er es nicht selbst sieht. So, ich bin gespannt, was ihr darüber denkt.
Die Lösung kann so nicht funktionieren. Ein Szilagy, der für das System Jicha verpflichtet, wird auch nur solche Spieler suchen. Da das System aber nicht (mehr) funktioniert, kann man gute Spieler mit Perspektive verpflichten, die dann am System scheitern werden. Es gibt sicherlich Trainer, die das System Skippy (mit oder ohne 7:6) besser instruieren. Mit Jicha wird das System bleiben und damit das Mittelmass.