THW Kiel Teamthread

  • Don Alfred hat es mal richtig gesagt

    " Das 7 gegen 6 ist Sabotage am Handball ".

    Damit kann man unfassbar viele spielerische, taktisch Defizite kaschieren und und und. Darüber hinaus führt es dazu, dass Strafen keine wirklichen Strafen mehr sind und und und...

    So wie Kretzschmar hätte ich es auch ausdrücken können :

    "Es muss aufhören, dieses System, dieser ungleiche Handball. Nur weil eine Nation nicht richtig Handball spielen kann und nicht genug vernünftige Handballspieler hat, heißt das nicht, dass sie einen Spieler mehr einsetzen dürfen", sagte Kretzschmar.

    Es ist ja noch viel schlimmer. Solange es eindeutig unterlegene Manschaften machen, wie einstmals die Portugiesen in Perfektion, kann ich es noch akzeptieren. Wenn es aber Mannschaften machen, die es von ihrem spielerischen Potential gegen eigentlich unterlegene Mannschaften nicht nötig haben sollten, wird es zum Antihandball. Auch der THW spielt in der Regel mittlerweile ein 6:6 besser und erfolgreicher als ein 7:6. Wenn sie ein 7:6 spielen und dann nur einen Notwurf zustande bringen, ist das nur noch traurig.

  • Anfang der Saison sah das doch schon ganz vielversprechend aus mit Emil und Elias. Zusammen mit Rasmus und/oder Domen Makuc hätte man eine Reihe, die durchaus schnell spielen kann. Jicha wird sich aber ein Stück weit neu erfinden müssen. Als Spieler entsprach das so gar nicht seiner DNA, was aber auch dem Zeitgeist und seiner Statur geschuldet war.

    Mannschaften wie Berlin und Magdeburg haben aber vielleicht auch von Einflüssen der jeweiligen Nationalmanschaften/-Trainern profitiert. Berlin hat nen hohen dänischen Einfluss, Magdeburg nen isländischen Block mit jeweils prägenden Spielern in deren Nationalteams. Beim THW fehlt das ein wenig, da ist nur Elias die Nr. 1 auf seiner Position.

    Ja, Jicha wird sich neu erfinden müssen. Das er dazu durchaus gewillt ist, zeigen für mich Verpflichtungen wie von Elias und Emil und denen, die noch nicht da sind.
    Wie hat Island bei den letzten Turnieren abgeschnitten? Ich seh da eher Benno als „Ursache“ ( fällt grad kein besseres Wort ein) für die Leistung, die seine Isis zeigen

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Freundschaft!

    Aber es ist auch maximal ungerecht in Bezug auf 2 Minutenstrafen. Die Mannschaft mit der 2 Minutenstrafe kann im Angriff immer auffüllen, anstatt nur mit 5 Spielern anzugreifen. Das konterkariert die 2 Minuten Strafe offensiv komplett.

    Die Frage ist, ob das tatsächlich so ist. Es ist leider nicht ganz so leicht herauszufinden, wie sich der Vorteil des Extraspielers mit dem Nachteil des leeren Tors abwiegt, weil alle das so spielen. Ich kann keine dadurch keine statistischen Vergleiche ziehen. Ich bin skeptisch, dass das wirklich etwas bringt. Aber beweisen kann ich es nicht.

  • Ja, Jicha wird sich neu erfinden müssen. Das er dazu durchaus gewillt ist, zeigen für mich Verpflichtungen wie von Elias und Emil und denen, die noch nicht da sind.
    Wie hat Island bei den letzten Turnieren abgeschnitten? Ich seh da eher Benno als „Ursache“ ( fällt grad kein besseres Wort ein) für die Leistung, die seine Isis zeigen

    Das EM Halbfinale Dänemark - Island war schon großer Sport. Aber vermutlich hast du recht und der Einfluß von Verein auf Nationalteam ist da größer als andersrum.

    Für Jicha wäre es aber leichter dem Team einen modernen schnellen Spielstil einzuimpfen, wenn er 2-3 Dänen mit Jacobsen-DNA im Rückraum hätte. Ob er das auch alleine hinbekommt, bin ich sehr gespannt, schließe es aber nicht aus. Das ist jetzt seine Meisterprüfung. Daran wird er sich messen lassen müssen.

  • Im Übrigen hat für mich subjektiv der Niedergang vom THW angefangen als Landin das THW Tor verliess.

    Ich gehe so weit zu sagen, dass die Verpflichtung von Sander Sagosen ein Fehler war. So wurde weiter Baller-Handball gespielt, unfassbar viel Kohle in einen einzigen Spieler investiert, der nach viel zu kurzer Zeit wieder weg war. Außerdem schien er selten im Vollbesitz seiner Kräfte zu sein. Daraus entwickelte sich ein Rattenschwanz an Problemen. Von Verträgen mit gewissen Klauseln wie bei Niklas Landin mal ganz abgesehen.

  • Für das Tempo-Spiel braucht es vor allem auch schnelle Außen. Bei Berlin funktioniert das, weil sich West av Teigum, Freihöfer und auch Lichtlein, wenn er auf Außen verteidigt, super schnell in Position für ein Anspiel aus der schnellen Mitte bringen. Ähnlich wie Jacobsen bei Flensburg. Am WE gegen Berlin hat man auch gut gesehen, dass z.B. Lichtlein auf Außen einige Male Imre geschlagen hat, nicht weil er schneller gerannt ist, sondern weil er viel schneller umgeschaltet hat. Als Imre ihn dann eingeholt hatte, war es schon zu spät. Die haben das Spiel inkl. richtige Positionierung durch endlos Training und Anwendung einfach im Blut. Deshalb ist der Trainer auch nicht egal. Auf Linksaußen fehlt Kiel hier aktuell komplett das Tempo. Da hatte West av Teigum komplett freie Bahn. Wenn Berlin gegen den SCM spielt, sieht man auch gut, wie man das Tempo-Spiel der Berliner deutlich verlangsamt bekommt, wenn man entsprechende Außen dagegenstellen kann, die schnell genug sind, d.h. Beine und Kopf, um die Passwege zuzumachen.

    Was das generelle Tempo, auch im gebundenen Angriff angeht, hat man bei Berlin durch Granlund auch sehr gut gesehen, was das ausmacht. Mit ihm stockte das Spiel deutlich, weil er nicht intuitiv weiterspielen konnte, sondern sich erstmal orientieren musste. Und dieser kleine Bruchteil ist dann der Unterschied. Man kann also auch nicht einfach schnell Spieler zusammenpacken und erwarten, dass die Tempo spielen. Das muss wie ein Orchester penibel aufeinander abgestimmt haben, dass man aus Tempo auch Effektivität erreicht. Sollte Kiel hier etwas erreichen wollen, dann wird das eine ganze Weile dauern, bis das gut funktioniert. Zudem sollte die Spieler auch mal Wochen und Monate zusammen spielen können.

    Skipagøtu und Madsen sind auch dem Papier zwei Jahre im selben Team und wieviel haben die miteinander gespielt?

    Ich fand im Übrigen nicht, dass das mit Skipagøtu und Madsen so richtig gut funktioniert hat. Primär hatten die Gegner Probleme sich auf Skipagøtu einzustellen. Je länger die Vorrunde lief, desto mehr konnte man das bei den Gegnern sehen, dass es genug Film von ihm gibt, um sich darauf vorzubereiten. Und dann fing er an mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, inkl. Verletzungen. Da fehlte dann die Anspielstationen, weil keiner mitkam. Oft kam er erst im 7:6 ins Spiel, weil er durch den zweiten Kreisläufer dann Platz für Durchbrüche hatte. Madsen hingegen wirkte teilweise fast schon genervt, dass er gar keinen Abschluss bekam, nachdem er letzte Saison gefühlt alles über ihn lief. Dann fing er an, noch wildere Würfe zu nehmen, wenn er mal den Ball hatte und seine Quote sank noch unter die 62% der letzten Saison. Ich kann mich noch an Spiele erinnern, wo ich beim zugucken dachte: Ich würde jetzt jede Summe darauf wetten, dass Madsen sofort wirft, sobald er den Ball in die Hand bekommt.

  • Freundschaft!

    Die Frage ist, ob das tatsächlich so ist. Es ist leider nicht ganz so leicht herauszufinden, wie sich der Vorteil des Extraspielers mit dem Nachteil des leeren Tors abwiegt, weil alle das so spielen. Ich kann keine dadurch keine statistischen Vergleiche ziehen. Ich bin skeptisch, dass das wirklich etwas bringt. Aber beweisen kann ich es nicht.

    Naja ich denke das man dies nicht beweisen muss. Die Logik ist doch, dass sich 5 Spieler leichter verteidigen lassen als 6 Spieler. Man müsste zumindest bei 2 Min. Strafen, das Auffüllen offensiv regeltechnisch untersagen. Da wird sich bei jeder Kopp in Nacken Situation angeschaut was passiert ist und ein riesen Bohay gemacht. Ist dann die Strafe 2 min., wird sie durch das auffüllen offensiv zu einer Farce.

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.

  • Skipagøtu und Madsen sind auch dem Papier zwei Jahre im selben Team und wieviel haben die miteinander gespielt?

    Das gibt es leider nicht nur beim THW. Wenn man an Balenciaga und Darmoul denkt:/

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.

  • Für das Tempo-Spiel braucht es vor allem auch schnelle Außen. Bei Berlin funktioniert das, weil sich West av Teigum, Freihöfer und auch Lichtlein, wenn er auf Außen verteidigt, super schnell in Position für ein Anspiel aus der schnellen Mitte bringen. Ähnlich wie Jacobsen bei Flensburg. Am WE gegen Berlin hat man auch gut gesehen, dass z.B. Lichtlein auf Außen einige Male Imre geschlagen hat, nicht weil er schneller gerannt ist, sondern weil er viel schneller umgeschaltet hat. Als Imre ihn dann eingeholt hatte, war es schon zu spät. Die haben das Spiel inkl. richtige Positionierung durch endlos Training und Anwendung einfach im Blut. Deshalb ist der Trainer auch nicht egal. Auf Linksaußen fehlt Kiel hier aktuell komplett das Tempo. Da hatte West av Teigum komplett freie Bahn. Wenn Berlin gegen den SCM spielt, sieht man auch gut, wie man das Tempo-Spiel der Berliner deutlich verlangsamt bekommt, wenn man entsprechende Außen dagegenstellen kann, die schnell genug sind, d.h. Beine und Kopf, um die Passwege zuzumachen.

    Was das generelle Tempo, auch im gebundenen Angriff angeht, hat man bei Berlin durch Granlund auch sehr gut gesehen, was das ausmacht. Mit ihm stockte das Spiel deutlich, weil er nicht intuitiv weiterspielen konnte, sondern sich erstmal orientieren musste. Und dieser kleine Bruchteil ist dann der Unterschied. Man kann also auch nicht einfach schnell Spieler zusammenpacken und erwarten, dass die Tempo spielen. Das muss wie ein Orchester penibel aufeinander abgestimmt haben, dass man aus Tempo auch Effektivität erreicht. Sollte Kiel hier etwas erreichen wollen, dann wird das eine ganze Weile dauern, bis das gut funktioniert. Zudem sollte die Spieler auch mal Wochen und Monate zusammen spielen können.

    Skipagøtu und Madsen sind auch dem Papier zwei Jahre im selben Team und wieviel haben die miteinander gespielt?

    Ich fand im Übrigen nicht, dass das mit Skipagøtu und Madsen so richtig gut funktioniert hat. Primär hatten die Gegner Probleme sich auf Skipagøtu einzustellen. Je länger die Vorrunde lief, desto mehr konnte man das bei den Gegnern sehen, dass es genug Film von ihm gibt, um sich darauf vorzubereiten. Und dann fing er an mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, inkl. Verletzungen. Da fehlte dann die Anspielstationen, weil keiner mitkam. Oft kam er erst im 7:6 ins Spiel, weil er durch den zweiten Kreisläufer dann Platz für Durchbrüche hatte. Madsen hingegen wirkte teilweise fast schon genervt, dass er gar keinen Abschluss bekam, nachdem er letzte Saison gefühlt alles über ihn lief. Dann fing er an, noch wildere Würfe zu nehmen, wenn er mal den Ball hatte und seine Quote sank noch unter die 62% der letzten Saison. Ich kann mich noch an Spiele erinnern, wo ich beim zugucken dachte: Ich würde jetzt jede Summe darauf wetten, dass Madsen sofort wirft, sobald er den Ball in die Hand bekommt.

    Toller Beitrag 👍, besonders der Aspekt mit dem Orchester.

    Demzufolge kann man eigentlich nur raten, auch mit neuem Personal an der Linie weiterzumachen.

  • Naja ich denke das man dies nicht beweisen muss. Die Logik ist doch, dass sich 5 Spieler leichter verteidigen lassen als 6 Spieler. Man müsste zumindest bei 2 Min. Strafen, das Auffüllen offensiv regeltechnisch untersagen. Da wird sich bei jeder Kopp in Nacken Situation angeschaut was passiert ist und ein riesen Bohay gemacht. Ist dann die Strafe 2 min., wird sie durch das auffüllen offensiv zu einer Farce.

    Die Regel führt sogar auch dazu, dass z.b. Dänemark teilweise bei 2 Minuten Gegner mit 7 gegen 5 vorne agiert.

    Das kann doch nicht im Sinn unserer Sportart sein

  • Für das Tempo-Spiel braucht es vor allem auch schnelle Außen. Bei Berlin funktioniert das, weil sich West av Teigum, Freihöfer und auch Lichtlein, wenn er auf Außen verteidigt, super schnell in Position für ein Anspiel aus der schnellen Mitte bringen. Ähnlich wie Jacobsen bei Flensburg. Am WE gegen Berlin hat man auch gut gesehen, dass z.B. Lichtlein auf Außen einige Male Imre geschlagen hat, nicht weil er schneller gerannt ist, sondern weil er viel schneller umgeschaltet hat. Als Imre ihn dann eingeholt hatte, war es schon zu spät. Die haben das Spiel inkl. richtige Positionierung durch endlos Training und Anwendung einfach im Blut. Deshalb ist der Trainer auch nicht egal. Auf Linksaußen fehlt Kiel hier aktuell komplett das Tempo. Da hatte West av Teigum komplett freie Bahn. Wenn Berlin gegen den SCM spielt, sieht man auch gut, wie man das Tempo-Spiel der Berliner deutlich verlangsamt bekommt, wenn man entsprechende Außen dagegenstellen kann, die schnell genug sind, d.h. Beine und Kopf, um die Passwege zuzumachen.

    Was das generelle Tempo, auch im gebundenen Angriff angeht, hat man bei Berlin durch Granlund auch sehr gut gesehen, was das ausmacht. Mit ihm stockte das Spiel deutlich, weil er nicht intuitiv weiterspielen konnte, sondern sich erstmal orientieren musste. Und dieser kleine Bruchteil ist dann der Unterschied. Man kann also auch nicht einfach schnell Spieler zusammenpacken und erwarten, dass die Tempo spielen. Das muss wie ein Orchester penibel aufeinander abgestimmt haben, dass man aus Tempo auch Effektivität erreicht. Sollte Kiel hier etwas erreichen wollen, dann wird das eine ganze Weile dauern, bis das gut funktioniert. Zudem sollte die Spieler auch mal Wochen und Monate zusammen spielen können.

    Skipagøtu und Madsen sind auch dem Papier zwei Jahre im selben Team und wieviel haben die miteinander gespielt?

    Ich fand im Übrigen nicht, dass das mit Skipagøtu und Madsen so richtig gut funktioniert hat. Primär hatten die Gegner Probleme sich auf Skipagøtu einzustellen. Je länger die Vorrunde lief, desto mehr konnte man das bei den Gegnern sehen, dass es genug Film von ihm gibt, um sich darauf vorzubereiten. Und dann fing er an mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, inkl. Verletzungen. Da fehlte dann die Anspielstationen, weil keiner mitkam. Oft kam er erst im 7:6 ins Spiel, weil er durch den zweiten Kreisläufer dann Platz für Durchbrüche hatte. Madsen hingegen wirkte teilweise fast schon genervt, dass er gar keinen Abschluss bekam, nachdem er letzte Saison gefühlt alles über ihn lief. Dann fing er an, noch wildere Würfe zu nehmen, wenn er mal den Ball hatte und seine Quote sank noch unter die 62% der letzten Saison. Ich kann mich noch an Spiele erinnern, wo ich beim zugucken dachte: Ich würde jetzt jede Summe darauf wetten, dass Madsen sofort wirft, sobald er den Ball in die Hand bekommt.

    Super Beitrag, indem du die Schwächen des Kieler Tempoangriffs aufzeigst! Das ganze Dilemma liegt ja eigentlich bis auf die LA nicht an den Spielern (Zerbe ist einer der schnellsten RA), sondern am Trainer! Deshalb, beim weiter so und im nächsten Jahr wird alles besser, freuen sich nur die Gegner.

  • Die Regel führt sogar auch dazu, dass z.b. Dänemark teilweise bei 2 Minuten Gegner mit 7 gegen 5 vorne agiert.

    Das kann doch nicht im Sinn unserer Sportart sein

    Genau das sollte doch aber in deinem Sinne sein!

    Schließlich beschwerst du dich andauernd darüber, dass die Unterzahl angeblich keine Strafe mehr ist. Die doppelte Unterzahl sollte es dann doch wenigstens sein.

  • Stifler'sMom

    Selbst wenn man die 7-Feldspieler-Regel wieder ändert - du glaubst doch nicht wirklich, dass die Teams, die ihn gespielt habeb, dann drauf verzichten, oder?

    Dann halt wieder mit Leibchen.

    Die Einführung von 2 Sachen würden mir für einen ersten Schritt zurück reichen

    - bei Strafen darf der Torwart nicht für einen Feldspieler ausgewechselt werden

    - Einführung Leibchen, sprich nur der Spieler mit dem Leibchen darf wieder mit dem Torwart wechseln

    Damit würde 7 gegen 6 nicht verschwinden, aber eingedämmt werden

  • Freundschaft!

    Stifler'sMom

    Selbst wenn man die 7-Feldspieler-Regel wieder ändert - du glaubst doch nicht wirklich, dass die Teams, die ihn gespielt habeb, dann drauf verzichten, oder?

    Dann halt wieder mit Leibchen.

    Erstens kann es der Gegner dann noch brutaler bestrafen, weil genau der Spieler mit Leibchen zum Wechsel muss. Auch der Angriff des Spielers mit Leibchen wird ausrechenbarer.

    Zweitens - und viel wichtiger- könnte man die Regel so modifizieren, dass der Torwart nicht über die Mittellinie darf. Problem gelöst.

  • Handball: Echt jetzt? Krisen-Kiel will den Titel in Europa holen
    Rekordmeister THW Kiel schleppt sich weiter durch die Handball-Bundesliga. In Europa soll nun aber ein Titel her.
    sportbild.bild.de

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.

  • Ich gehe so weit zu sagen, dass die Verpflichtung von Sander Sagosen ein Fehler war. So wurde weiter Baller-Handball gespielt, unfassbar viel Kohle in einen einzigen Spieler investiert, der nach viel zu kurzer Zeit wieder weg war. Außerdem schien er selten im Vollbesitz seiner Kräfte zu sein. Daraus entwickelte sich ein Rattenschwanz an Problemen. Von Verträgen mit gewissen Klauseln wie bei Niklas Landin mal ganz abgesehen.

    Mal unabhängig davon für wie sinnvoll man die Verpflichtung von Sagosen im Nachhinein halten mag, aber der Handball wäre so oder so kein anderer gewesen.

  • Freundschaft!

    Die Frage ist, ob das tatsächlich so ist. Es ist leider nicht ganz so leicht herauszufinden, wie sich der Vorteil des Extraspielers mit dem Nachteil des leeren Tors abwiegt, weil alle das so spielen. Ich kann keine dadurch keine statistischen Vergleiche ziehen. Ich bin skeptisch, dass das wirklich etwas bringt. Aber beweisen kann ich es nicht.

    Man könnte eine Datenerhebung bezüglich der geworfenen Tore bei 7 Feldspielern und der kassierten Gegentore bei leerem Kasten durchführen. Allerdings ist das ein sehr, sehr großer Aufwand, vor allem zeitlich, wenn man sich die Spiele der Saison alle nochmals auf DYN ansehen will. Ich bin dafür viel zu faul und vertraue da eher meiner subjetkiven Wahrnehmung, wonach das 7:6 eher selten zum Erfolg führte. Irgendwie geistert mir auch noch sowas, wie ne Aussage von Wiegert nach eine Niederlage im Kopfe rum, wonach der SCM den Gegner die ganze Zeit über zum 7:6 gezwungen habe ;) Aber wetten würd ich nicht drauf, vielleicht war´s auch ein anderer Trainer. Meistens wird das 7:6 gespielt, wenn man entweder schon zurückliegt oder sich im 6:6 kaum gute Wurfchancen erspielt hatte. Sozusagen als letzter Notnagel, mal von 1 o. 2 Teams abgesehen, die es regelmäßig über die meiste Spielzeit auf die Platte bringen.

    Was den Nachteil des Auffüllens bei 2min-Strafe betrifft, man geht eben dafür auch das Risiko ein, sich hinten nackig zu machen. Die schnelle Mitte und den Wurf ins leere Tor beherrschen ja mittlerweile immer mehr Teams. Selbst die Torhüter treffen da immer häufiger.

    "Die allermutigste Handlung ist immer noch, selbst zu denken. LAUT." (Coco Chanel)

    "Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein" (Gandhi)

    "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant" (Hoffmann von Fallersleben)

    AC/DC - House of Jazz

    Led Zeppelin - Black Dog

    Black Sabbath - Paranoid

  • Auch eine Klausel wie bei Landin ist ja per se erstmal nicht problematisch. Nur muss man dann in der Planung eben vorausschauend agieren und diese Szenarien entsprechend berücksichtigen. Und genau an diesen grundlegenden Dingen mangelt es seit Jahren.

    Deswegen ist es auch nicht mal eine schlechte Saison sondern ein selbstverschuldeter fortlaufender Niedergang.