THW Kiel Teamthread

  • Wenn Du aus "Laube" "Fischer" machst oder "Laube geht erst 2027" änderst bekommst Du ein Herz... wobei sich das nicht auf "Laube geht erst 2027" bezieht. Wobei ich auf Laube nicht zwingend verzichten möchte, ich finde ihn besser als ihn Viele andere sehen.

    Ich finde, dass Laube ein super Typ ist und auch versucht, Emotionen reinzubringen und die Mannschaft mitnimmt. Meine Meinung ist nur, dass man sich im modernen Tempohandball keinen reinen Offensivkreisläufer leisten kann. Defensiv ist er einfach nicht gut genug und ich denke auch nicht, dass er sich defensiv noch steigern wird. Da sind ihm Peke, Veron, Julian und Fischer deutlich voraus.

  • Ich finde, dass Laube ein super Typ ist und auch versucht, Emotionen reinzubringen und die Mannschaft mitnimmt. Meine Meinung ist nur, dass man sich im modernen Tempohandball keinen reinen Offensivkreisläufer leisten kann. Defensiv ist er einfach nicht gut genug und ich denke auch nicht, dass er sich defensiv noch steigern wird. Da sind ihm Peke, Veron, Julian und Fischer deutlich voraus.

    Ich erwarte von dieser Organisation, dass daran gearbeitet wird:lol::hi:

    Pekeler brauchte auch ein paar Jahre, um auf internationales Niveau zu kommen. Ansonsten hatte Szilagy Geld verbrannt, weil er nicht in der Lage war eine mittelfristige Kaderplanung zu gestalten:wall:

  • Ich erwarte von dieser Organisation, dass daran gearbeitet wird:lol::hi:

    Pekeler brauchte auch ein paar Jahre, um auf internationales Niveau zu kommen. Ansonsten hatte Szilagy Geld verbrannt, weil er nicht in der Lage war eine mittelfristige Kaderplanung zu gestalten:wall:

    Ich gehe nicht davon aus, dass Laube irgendwann nochmal in der Abwehr beim THW eine große Rolle spielen wird. In den nächsten Jahren wird der Innenblock vor allem aus Veron, Julian und Fischer bestehen. Evtl stößt Ankermann noch dazu. In der Schweiz oder in Stuttgart war Laube auch nicht gerade erste Wahl in der Abwehr und wurde selbst dort teilweise nur offensiv eingesetzt. Ich könnte mir Laube gut als dritten Kreisläufer und wie bei das bei Dahmke in der Natio immer so schön als Feel good Manager genannt wird, vorstellen. Oder auch als zweiter Kreis beim 7 vs 6, wobei ich eigentlich hoffe, dass man das weniger spielt und stattdessen vielleicht eher mal mit vier Rückraumspielern. In der neuen Saison hätte man dafür auch die Spieler. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass er die Rolle annimmt. Ich sehe nämlich Veron und Fischer natürlich ganz klar vor ihm und ich denke auch, dass man jetzt beim FF mit Peke und Veron in beiden Spielen durchspielen wird in der Abwehr.

  • Ich halte ihn für einen reflektierten Menschen und halte es für möglich, dass er erkennt, dass das in der Vergangenheit so war.
    Im Fußball halt das auch für Nürnberg oder Schalke.

    Das wäre, um beim Fußball zu bleiben so wie die Bayern Sommer 2011. Viele Baustellen und dann kam Jupp Heyneckes und danach Pep, dazu mutige Transfers und schon war man wieder klar die Nr.1

  • Das wäre, um beim Fußball zu bleiben so wie die Bayern Sommer 2011. Viele Baustellen und dann kam Jupp Heyneckes und danach Pep, dazu mutige Transfers und schon war man wieder klar die Nr.1

    Das ist die große Frage, ob man auf der Trainerposition was tut. Ein paar gute Transfers hat man ja schon eingetütet, aber da müsste auch noch mehr kommen, siehe RR. Ansonsten würde die Analogie schon passen☺️

  • Freundschaft!

    Das wäre, um beim Fußball zu bleiben so wie die Bayern Sommer 2011. Viele Baustellen und dann kam Jupp Heyneckes und danach Pep, dazu mutige Transfers und schon war man wieder klar die Nr.1

    Auch in dieser Situation ist der THW nicht. Der FCB hatte die ganze Zeit über einen massiven finanziellen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Den hat der THW nicht (mehr). Und es ist auch kein Grund absehbar, dass das mal wieder werden wird. Er ist sogar ein Stück im Hintertreffen. Es gibt nur zwei realistische Szenarios. Entweder kann der THW sich irgendwann wieder ernsthaft mit der Spitze auf Augenhöhe messen oder er bleibt in der erweiterten Spitze hängen. Klar die Nummer eins wird man nicht mehr werden.

    In dem Bewusstsein zu leben, das jetzt wäre nur eine Anomalie und Momentaufnahme und der THW ist eigentlich der dominante Verein der Bundesliga, ist genauso schädlich für die Entwicklung des Vereins, wie es das wäre, wenn man ambitionslos vor sich werkeln würde.

  • Der THW war noch nie der FC B des Handballs.

    Ne zeitlang ähnlich erfolgreich und dominant. Allerdings war Kiel der nationalen Konkurrenz nie wirtschaftlich so weit voraus, dass der THW Fehler einfach mit Unmengen an Geld mal eben so ausbügeln konnte.

    Wäre es so, hätte man in Uli Hoeneß Manier nämlich spätestens nach der 2. Meisterschaft des SCM denen Saugstrup (Lewandowski/Hummels) und OIM (Götze) weggekauft. Und den Berlinern den Milo.

    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut

  • Das wäre, um beim Fußball zu bleiben so wie die Bayern Sommer 2011. Viele Baustellen und dann kam Jupp Heyneckes und danach Pep, dazu mutige Transfers und schon war man wieder klar die Nr.1

    Bei dem Vergleich gibt es nur einen riesengroßen Unterschied! Der FC B war damals der Liga finanziell schon längst entwachsen. Fehler konnte man sich leisten. Der FC B hätte dann eben mal Gidsel und diverse andere Stars kaufen können.


    Wenn man den Fußball Vergleich ziehen möchte, dann eher zum HSV der 80er Jahre. Topteam mit viel Weltklasse. Mit Netter und Happel war man top besetzt und deutlich vor den Bayern, die nur durch den Rummenigge Verkauf vor der Pleite gerettet wurden. Aber da begann der schleichende Abstieg des HSV und ebenso wurde der Anschluss an die Spitze verloren!

  • Das wäre, um beim Fußball zu bleiben so wie die Bayern Sommer 2011. Viele Baustellen und dann kam Jupp Heyneckes und danach Pep, dazu mutige Transfers und schon war man wieder klar die Nr.1

    Bayern war 2011 finanziell klar die Nummer 1; dies ist der THW bei weitem nicht.
    Klar kann der THW durch eine kluge Personalpolitik wieder besser werden.
    Insgesamt sehe ich das zur Zeit nicht!

  • Der THW war noch nie der FC B des Handballs.

    Ne zeitlang ähnlich erfolgreich und dominant. Allerdings war Kiel der nationalen Konkurrenz nie wirtschaftlich so weit voraus, dass der THW Fehler einfach mit Unmengen an Geld mal eben so ausbügeln konnte.

    Wäre es so, hätte man in Uli Hoeneß Manier nämlich spätestens nach der 2. Meisterschaft des SCM denen Saugstrup (Lewandowski/Hummels) und OIM (Götze) weggekauft. Und den Berlinern den Milo.

    Doch. Nach den Zahlen (die ja im Handball immer schwer vergleichbar sind) war der Etat des THW über 30% höher als das des zweithöchsten Etats der Mannschaften. Immer bezogen auf die Zahlen die damals kolportiert worden sind.

  • Doch. Nach den Zahlen (die ja im Handball immer schwer vergleichbar sind) war der Etat des THW über 30% höher als das des zweithöchsten Etats der Mannschaften. Immer bezogen auf die Zahlen die damals kolportiert worden sind.

    Wie kann man da doch sagen?

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Ich versuche mal ein bisschen Offtopic zu schreiben und den Bezug zum THW zu finden.

    Der Grundstein für die spätere Entwicklung des FC Bayern war nicht 2011, sondern schon 2009 die Verpflichtung von van Gaal als Trainer. Mit diesem hat Bayern angefangen taktisch, in der Trainingsarbeit und auch in der Kaderplanung konzeptionell zu arbeiten, d.h. man hat angefangen den Verein auf bestimmte Spielprinzipien auszulegen, auch in der Jugend. Dazu hatte er jede Menge EDV und Technik mitgebracht, um die Trainingsarbeit zu optimieren. Im Training hat er die Spieler bestimmte Pass- und Spielformen endlos üben lassen, was auch eine Weile gebraucht hat, bis das in Fleisch und Blut übergegangen ist. Er war ein richtiger Fußballlehrer, der vielen Spielern Dinge beigebracht hat, die im deutschen Fußball vorher gar nicht (so) präsent waren in der Trainingsarbeit. Von den Spielern der Bayern wurden die (fast) zwei Van-Gaal-Jahre oft als Basis für die späteren Erfolge hervorgehoben.

    Das Problem für van Gaal persönlich war dessen Besessenheit für die Ausbildung der (Jugend-)Spieler und dass er unbedingt zeigen wollte, dass Thomas Kraft als damaliges Talent im Tor (fast) genauso gut ist wie Manuel Neuer, den die Bayern verpflichten wollten. Darüber hat er sich dann mit den Vereinsbossen verstritten, denn er stellte Kraft (zu) früh ins Tor und dessen Fehler kosteten die Bayern auch Punkte. Später hat er zu Protokoll gegeben, dass es ihm nie darum ging, den Wechsel von Neuer zu verhindern, sondern er nicht wollte, dass ein Spieler automatisch gesetzt ist, weil er mit viel Trara geholt wird und deshalb zeigen wollte, dass auch Kraft die Nummer 1 sein kann, wenn er Leistung bringt.

    Parallel zu van Gaal hat es in Dortmund mit Klopp eine vergleichbare Entwicklung gegeben, d.h. eine sehr klares taktisches Konzept, Kaderentwicklung dahin und einen Trainer, der es schafft seine Vorstellung auch zu vermitteln, d.h. die Spieler davon zu überzeugen und sie auch menschlich mitzunehmen.

    Für einen Trainer ist das kein einfaches Anforderungsprofil und für den Verein auch nicht so einfach immer die passenden Spieler zu holen, aber ich sehe das auch für den THW als unabdingbar an. Es nicht ausgeschlossen, dass es auch anders geht, aber ich glaube nicht, dass man den Erfolg der Vergangenheit haben wird, wenn der Fokus auf der Einzelqualität der Spieler ist und nicht der Spielidee der Mannschaft.

    Wenn man sich Sport allgemein so die letzten 20 Jahre ansieht, dann hat es eigentlich überall einen gewissen Kampf gegeben zwischen der eher gefühlsmäßigen Betrachtung und einer datengetriebenen Ausrichtung. In der Mehrheit hat sich die Ausrichtung auf Daten durchgesetzt. Was Handball angeht, ist hier natürlich Bennet Wiegert zu nennen, als jemand der alles über Statistik sieht. So von Außen habe ich das Gefühl, dass der THW hier nicht so stark unterwegs ist. Man hört zumindest von den Verantwortlichen in der Regel nichts bei der Betrachtung der Spiele, was darauf schließen lässt, dass man (sehr) analytisch unterwegs ist.

    Was die immer wieder gerne geforderte Kompetenz in Dingen wie Aufsichtsrat, usw. angeht, finde ich das immer bisschen schwierig zu generalisieren. Normalerweise drehen sich die Uhren im Sport recht schnell und das, was einen vor 20 Jahren erfolgreich gemacht hat, ist nicht zwingend das, was einen aktuell erfolgreich macht. Man braucht als nicht einfach nur Leute, die im Sport zuhause sind, weil sie z.B. mal gespielt haben, sondern die auch die aktuellen Entwicklungen nachvollziehen und verstehen.

    Im Basketball z.B. habe ich ehemalige Spieler erlebt, die vor 20 Jahren Nationalspieler waren, die aber komplett die Entwicklung verpasst haben, warum und wieso z.B. aus bestimmten Bereichen des Spielfelds nicht mehr geworfen wird, was zu deren Zeit völlig normal war. Sagen eben die Daten, dass es statistisch keine gute Entscheidung ist, von da zu werfen, also haben die Teams ihre Spielweise angepasst. Dann sagt eben der ehemalige Spieler, dass ist doch totaler BS, während die Daten was anderes sagen. Hört man jetzt auf die Fachkompetenz des ehemaligen Spielers kann man schnell auf dem Holzweg sein.

  • Ich finde die Situation um Skipagøtu echt schwer einzuschätzen. Ich habe mal eine pro contra Liste erstellt:

    Abgeben:

    -sehr verletzungsanfällig

    -manchmal noch zu egoistisch, die Halben würden sich ohne ihn evtl. besser entfalten können

    -mehr Spielzeit und Verantwortung für Ankermann auf der Mitte

    Behalten:

    -er hat überragende individuelle Fähigkeiten und ist der einzige Spieler aktuell beim THW der in der Lage ist, offensiv das Spiel komplett an sich zu reißen, wenn es nicht läuft

    -ist oftmals in der Crunchtime vorangegangen und hat wichtige Akzente gesetzt

    -sein Tempospiel

    Ich finde, wenn man ihn abgibt müsste man ihn in diesem Sommer verkaufen, um noch ein bisschen Geld zu verdienen. Wenn er erst 2027 geht, würde ich das nicht gut finden. Das wäre auch blöd, wenn man ihn noch ein Jahr hätte und er vermutlich vom Kopf her nicht mehr ganz dabei ist, weil er eh bald weg wäre. Wenn, dann müsste man jetzt im Sommer einen Cut machen und dann mit dem Geld lieber einen RR kaufen.

  • „Ein fitter Eric Johansson tut jeder Mannschaft gut“, stellte Lukas Zerbe fest. Immer wieder plagten Johansson zuletzt Kniebeschwerden, zwangen ihn zu Trainingspausen. Als seine Teamkollegen Mitte Mai auf Länderspielreisen weilten, arbeitete der Schwede akribisch an seiner Schwachstelle. Mit Erfolg: In der Woche vor dem Duell mit dem BHC konnte Johansson endlich wieder alle Einheiten mit dem Team absolvieren.„Ich kam gut ins Spiel, habe mich gut gefühlt. Hoffentlich kann ich dieses Gefühl mit ins Final Four nach Hamburg nehmen.“ . Johansson übernahm Verantwortung, wenn das Kieler Angriffsspiel ins Stocken geriet, suchte Tiefe, wenn seine Teamkollegen zu sehr in die Breite spielten.

    Natürlich spüre er das Knie, bekannte der 25-Jährige. Doch mit Blick auf den Saisonendspurt mache es keine Sorgen. In der Sommerpause werde er ein spezielles Knieprogramm absolvieren, um dann beschwerdefrei in die kommende Saison zu starten. Einer Operation bedürfe es indes nicht, erklärte Johansson.

    „Wir wissen alle, was Eric für ein Talent hat. Was er für Qualitäten hat. Ich bin mir sicher, dass er das noch häufig für uns zeigen wird“, sagte Andreas Wolff über den Blondschopf, der in seiner Heimat nur „Pajen“ (Kuchen) gerufen wird.

    Quelle KN

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Gegenfragen zu den Argumenten pro abgeben

    Ist wirklich er verletzungsanfällig oder ist es die geringe Kaderbreite, die zu seinen längeren bzw. immer wieder auftretenden Beschwerden führt?
    Zum Egoismus. So mancher musste seine jugendlichen Energie erst lernen zu händeln.
    Was Rasmus betrifft. Der wird sich durchsetzen. Denn irgendwie hab ich das Gefühl, dass er keine jugendlichen Flausen im Kopf hat und schon bald anderen den Rang ablaufen wird.

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Du willst doch wohl nicht ernsthaft bestreiten, daß der THW in den 2010er Jahren den mit Abstand höchsten Etat aller HBL Mannschaften hatte?

    Doch.
    Sag ich einfach mal so. Da, wie Du es so schön schriebst, die Zahlen schwer vergleichbar waren

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Freundschaft!

    Mit Abstand die höchsten Fixkosten Hallenmiete. Lt. meiner Erinnerung bis 30 % des Etats.

    Jedenfalls nicht mehr heute. 1,9 Millionen waren es zuletzt (Erik Eggers schrieb dann davon, dass die Miete gekürzt wurde, um den THW zu entlasten). BeBeim aktuellen Umsatz als ungefähr 12-13 Prozent.