HSG Nordhorn-Lingen zurück in der 2. Liga

  • So wie sich der Artikel in den Grafschafter Nachrichten liest, verliere ich langsam die Hoffnung ;(

    Bei einer Insolvenz werden 6-7 Spieler den Club verlassen, es liegen unterschriftsreife Verträge auf dem Tisch.

    Wie soll man dann weitermachen mit dem nicht vorhandenen Unterbau? Die Saison zu Ende spielen und einen "Neuanfang" in der 3. Liga machen nach sportlichem Abstieg?

    Schwer vorstellbar dann auch 2 Heimspielstätten...

  • So wie sich der Artikel in den Grafschafter Nachrichten liest, verliere ich langsam die Hoffnung ;(

    Bei einer Insolvenz werden 6-7 Spieler den Club verlassen, es liegen unterschriftsreife Verträge auf dem Tisch.

    Wie soll man dann weitermachen mit dem nicht vorhandenen Unterbau? Die Saison zu Ende spielen und einen "Neuanfang" in der 3. Liga machen nach sportlichem Abstieg?

    Schwer vorstellbar dann auch 2 Heimspielstätten...

    Das ist ja ein normaler Vorgang. Die Insolvenz könnte schon in den nächsten Tagen beantragt werden. Aus sportlicher Sicht macht ein weitermachen eigentlich kein Sinn mehr. Wenn 6-7 Spieler den Verein verlassen, kannste es auch gleich sein lassen. 3. Liga kann ich mir immer noch nicht vorstellen. Hoffen wir immer noch das die HSG einen oder mehrere Retter findet.

  • Hier ein Zitat aus dem Artikel
    Es ist natürlich viel los in den Köpfen der Spieler“, sagte Bult in Anspielung auf die schwerwiegenden wirtschaftlichen Probleme der HSG, wollte das aber als Ausrede für das enttäuschende Ergebnis nicht gelten lassen: „Wir dürfen uns nicht dahinter verstecken.“ Gleichwohl gab er einenEinblick, was aktuell innerhalb der HSG-Mannschaft los ist: „Viele Spieler sind mit anderen Vereinen in Kontakt. Bei manchen ist es so weit, dass die Verträge unterschriftsreif auf dem Tisch liegen.“ Und sollte in den nächsten Tagen Insolvenz beantragt und das Verfahren eröffnet werden, so der Niederländer, „werden sechs, sieben Spieler den Verein verlassen“. Bult betont: „Kein Vorwurf an die Spieler; es geht um ihren Job und ihre Existenz. Das spielt natürlich eine Rolle. Aber: Trotzdem sollten wir so ein Spiel nicht verlieren, auch wenn das Thema immer in den Köpfen ist

  • Zur Vermeidung einer Insolvenz müsste die HSG Nordhorn sicherlich mit den Spielern über Vertragsanpassungen insbesondere beim Gehalt sprechen und auch in diesem Falle würden sicherlich manche Spieler die besseren Angebote anderer Vereine vorziehen. Auch ohne Insolvenz könnt sich der Kader also ausdünnen.

  • Zur Vermeidung einer Insolvenz müsste die HSG Nordhorn sicherlich mit den Spielern über Vertragsanpassungen insbesondere beim Gehalt sprechen und auch in diesem Falle würden sicherlich manche Spieler die besseren Angebote anderer Vereine vorziehen. Auch ohne Insolvenz könnt sich der Kader also ausdünnen.

    Eine der Auflagen ist ja vor allem Begrenzung der Personalausgaben.

    Ich denke das man den Spieler dies schon mitgeteilt hat und diese lesen es ja auch in den Medien.

    Das sich dann Spieler umschauen kann man verstehen und auch erwarten.

    Warten wir ab was in dieser Woche noch passiert und ob man überhaupt antritt.

  • Spannend jedenfalls, dass die Aussage, die Bohman in Ferndorf getätigt hat (Insolvenz ist vom Tisch) derjenigen von Bult heftig widerspricht (Insolvenz droht, manche Spieler haben schon unterschriftsreife Verträge woanders).

  • Für die meisten Spieler ist das eine denkbar unglückliche Phase. Die meisten Kader sind voll, die Etats je nachdem erstmal ausgeschöpft, was für mich heißt, das sie auch bei anderen Vereinen sich auf Abstriche einstellen müssen. Und auf nehmende Vereine spekulieren dann sicher auch mal auf "Schnäppchen". Wenn die HSG gutes Geld zahlt, die Gehälter bis August gezahlt wurden, dann kann man sich als Spieler mit Insolvenzgeld fast in die Winterpause retten. Sehr schwierige Lage, aber das ist es in solchen Fällen im normalen Berufsleben natürlich auch immer.

  • Das soll ja einfach eine falsche Wiedergabe in der Zeitung sein. Laut einem User hier war lediglich der Termin "Donnerstag" (?) vom Tisch.

    Kann sich wirklich jemand vorstellen, dass gleich der ganze Spielbetrieb eingestellt wird? Das wäre irgendwie krass. Da hätte ich mir dann auch eine fairere Umgehensweise mit gewünscht.


    P.S. Wer denkt bei dem Begriff "User" auch unwillkürlich an Tron? An den ehrfurchtsvollen Ton, in dem der Begriff ausgesprochen wurde?

  • Eine der Auflagen ist ja vor allem Begrenzung der Personalausgaben.

    Ich denke das man den Spieler dies schon mitgeteilt hat und diese lesen es ja auch in den Medien.

    Das sich dann Spieler umschauen kann man verstehen und auch erwarten.

    Warten wir ab was in dieser Woche noch passiert und ob man überhaupt antritt.

    Manchmal ist weniger mehr.

  • Kann sich wirklich jemand vorstellen, dass gleich der ganze Spielbetrieb eingestellt wird?

    Sollte es wirklich zu einem Insolvenzverfahren kommen, entscheidet dies doch dann der eingesetzte Verwalter.

    Wobei es auch bei einem erhalt des Spielbetriebes doch eher schwer wird, die Kosten, auch wenn man diese reduzieren kann, für den Spielbetrieb zu stemmen.

    Egal wie es weiter geht, wer denkt, jetzt ist alles gut und wir spielen die 2 HBL Saison 26/27 durch und bekommen dies hin, hat eine sehr rosarote Brille auf.

    Auch wenn Medien oft mal etwas dazu dichten oder es nicht ganz so stimmt, ist immer etwas dran und ist schon so.

    Denn stimmt es nicht, kann vor allem ein Verein oder eine Firma, dies sehr schnell als Rufschädigung auslegen.


    Und es ist schon komisch das von offizieller Seite so gar nichts kommt, einfach ein wir machen weiter und können ja weiter machen. Es gab noch kein echtes klares Statement, wie die Lage ist mit Fakten und wie es weiter geht.

    Einfach mal das der Geschäftsführer über eine Pressekonferenz klar sagt, so ist die Lage und so haben wir vor das es weiter geht, dies ist der Plan.

  • Für die meisten Spieler ist das eine denkbar unglückliche Phase. Die meisten Kader sind voll, die Etats je nachdem erstmal ausgeschöpft [...]

    Genau das. Ich würde Valentino Duvancic ja liebend gerne zurücknehmen, aber der Kaderplatz ist mittlerweile mit Timo Stoyke besetzt. Ich bin mir nach wie vor sicher, hätte Tino im Winter von der finanziellen Lage gewusst, wäre er nicht nach Nordhorn gewechselt.

  • Dass seitens der Geschäftsführung der HSG kein konkretes Statement kommt, was aktuell Sache ist, ist auch für mich befremdlich. Aber Kommunikation war noch nie eine Stärke der HSG Nordhorn-Lingen.

    Warum sagt man nicht, so und so kann es weitergehen. Von mir aus auch weitere Kostenreduktion durch Spielerabgänge oder was auch immer. Dafür Aufrechterhaltung des Spielbetriebs mit dem Ziel, die Klasse zu halten und dann zu konsolidieren.

    Ich hätte mir eigentlich für 4-6 Heimspiele in der Hinrunde bereits Karten gekauft, sehe jetzt aber davon ab, da niemand weiß, wie es weitergeht. Und ich bin bestimmt nicht der einzige, der so denkt.

  • Die drohende Insolvenz wird man nicht mehr aufhalten können und das wissen GF, Trainer und Spieler auch. Wenn es einen Retter gäbe, hätte man diesen schon längst bekannt gegeben. Die HSG bräuchte einen Philipp Müller. Jetzige Ticketverkäufe, zusätzliche Sponsorenerlöse und etwas Kleingeld aus der Politik werden die HSG nicht retten. Jonker ist doch gut verwurzelt in Hamburg, vielleicht kann er ja Herrn Müller mal nett fragen. ;) Wenn das finanzielle Loch nur halb so groß wäre, dann hätte man wahrscheinlich die HSG retten können.

  • Dass seitens der Geschäftsführung der HSG kein konkretes Statement kommt, was aktuell Sache ist, ist auch für mich befremdlich. Aber Kommunikation war noch nie eine Stärke der HSG Nordhorn-Lingen.

    Warum sagt man nicht, so und so kann es weitergehen. Von mir aus auch weitere Kostenreduktion durch Spielerabgänge oder was auch immer. Dafür Aufrechterhaltung des Spielbetriebs mit dem Ziel, die Klasse zu halten und dann zu konsolidieren.

    Ich hätte mir eigentlich für 4-6 Heimspiele in der Hinrunde bereits Karten gekauft, sehe jetzt aber davon ab, da niemand weiß, wie es weitergeht. Und ich bin bestimmt nicht der einzige, der so denkt.

    Ok und was ich mich frage warum die Fans so still halten.

    Jede Wette bei anderen Vereinen würde Fans die Geschäftsstelle einrennen, vor allem die Dauerkartenbesitzer. Denn bei einer Insolvenz ist deren Geld weg, da die ganz unten stehen bei den Gläubigern.


    Oder ist man da wirklich immer noch so blauäugig und glaubt, es wird alles gut und ist halb so wild.


    Auch wenn jetzt hier wieder einige Nordhorn Lingen Fans auf mich einschlagen werden und teils beleidigen werden, doch das ganze kommt mir so vor als ob man einfach alles verheimlichen will, so nach dem Motto wir machen mal weiter, wir sind ja die HSG und alles wird gut und es merkt ja eh keiner, haben ja eine Lizenz bekommen also weiter so.

    Für mich null Eier und einfach nicht wollen klar sagen was wirklich Sache ist, wie es weiter geht und wir die Lage wirklich ist.

    Einmal editiert, zuletzt von DieNicole (24. August 2026 um 10:49)

  • Spannend jedenfalls, dass die Aussage, die Bohman in Ferndorf getätigt hat (Insolvenz ist vom Tisch) derjenigen von Bult heftig widerspricht (Insolvenz droht, manche Spieler haben schon unterschriftsreife Verträge woanders).

    Nochmal - und ich hoffe, dass diese Nachricht viele lesen UND verstehen:
    Es ging meines Erachtens nach nur um die Frage, ...... was macht man denn, wenn N./L. morgen (sprich: vergangene Woche Donnerstag) Insolvenz anmeldet.
    DAS hat Bohmann verneint !! Er hat nicht davon gesprochen, dass eine Insolvenz "vom Tisch sei" !!