1. BL Frauen - Wechsel und Personalien 2022/2023

  • Nuja, da stand der BVB aber auch ziemlich unter Druck, man könnte annehmen, dass Grijseels da hervorragende Vertragskonditionen bekommen hat


    Tja, alles schwer zu sagen, man weiß ja nicht, welche Angebote sie sonst noch hatte (und wenn die sportlich sehr interessant gewesen wären - ob die finanziell annähernd mit dem BVB mithalten konnten). Und Mittespielerinnen gibts ja international doch schon ein paar...(okay, da kommt dann Julischka an mit...'drücken vor der Konkurrenz'...)


    Wie die BVB-Mannschaft nächste Saison aussieht, weiß man auch noch nicht (und welche Planungen nun der BVB hat bis und zur neuen Hallereröffnung 2025) .....Prinzipiell wäre sicherlich interessant gewesen, die mal woanders zu sehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Karl ()

  • Natürlich bekommt sie warscheinlich eine dicke Gehaltserhöhung. Ihr Wert ist in den letzten Jahren auch deutlich gestiegen. Interessanter wird es jetzt, wie die Mannschaft um sie herum aussehen wird. Weil nur Grijseels allein, wird auch nicht Spiele gewinnen können.

  • Ich wollte jetzt schon darauf hinaus, dass ihr Wert für den BVB vermutlich höher ist als für jeden anderen Verein...


    Die können ja nicht schon wieder ihre prominenteste Spielerin abgeben - und falls die 'Großes' planen zur Halleneröffnung, dann wäre so ein deutscher 'Local Hero' (2025 wäre sie ja schon langjährig da) natürlich super..

  • Und Mittespielerinnen gibts ja international doch schon ein paar...(okay, da kommt dann Julischka an mit...'drücken vor der Konkurrenz'...)


    Also Grbic kam bei Brest unter und FTC hätte das (gekündigte) 2.Vertragsjahr gerne gehabt. Ich denke nicht, dass Grbic auffälliger als Grijseels in der CL war. Bei Brest hat sie mit Fauske natürlich starke Konkurrenz. Ohne Konkurrenz in einem Top10-Klub zu spielen, wird schwierig.


    Bei der Top4-Konkurrenz Dänemark ist Haugsted heute zu Györ gewechselt und Vereinskollegin Jorgensen geht nach Metz. In beiden Vereinen soll es Konkurrenz geben.


    Es gibt auch Deutsche (neben Bölk), denen das Ausland nicht geschadet hat. Schmelzer geht von der rumänischen Pampa nach Moskau. M.E. eine der besten Deutschen bei der WM. Giegerich gehört zu den besten Torhütern in Ungarn. Auch am Freitag in Györ wieder gut gewesen. Sie nicht mal in den 35er-Kader zu nehmen, war ein Witz. Weisheitel war bis zur WM (rein sportlich gesehen) sicher auch auf einem höheren Niveau als die ganzen (deutlich jüngeren) Kreisläufer Nr.3-Kandidaten wie Antl und Co..

  • Was denkst Du denn wie viele Spielanteile Weisheitel bei der WM bekommen hätte? Mehr als Schmelzer und Schulze und vor allem mehr als Antl?


    Gegenfrage: Schmelzer/Schulze fallen während des Turniers z.B. durch Corona aus. Willst du dann Weisheitel, die verteidigen kann oder Antl, die nicht verteidigen kann, haben? Rein sportlich (ohne Altersberücksichtigung) kann man Antl, Mühlner und Ingenpaß nicht vor Weiheitel sehen.


    Oder bei den Torhüterinnen: Giegerich bringt ihre Leistungen z.B. in der Györ-Arena oder in Budapest. Man weiss was man bekommt. Das weiss man bei Torhüterinnen aus Buxtehude oder NSU nicht. Die spielen Turnsporthalle Zwickau, Buchholz oder Bad Wildungen anstatt Györ und Budapest. Keine Nr.3 mitzunehmen, war für mich eine klare Fehlentscheidung. Bei Groener hat man das Gefühl, dass nur Bundesliga und Budapest in seinem Vertrag steht.

  • Ich finde die Wechsel von Freriks und Gutiérrez schon nachvollziehbar. Brest ist alleine schon wegen der Halle und der Zuschauer attraktiv. Bei Rapid trifft Gutiérrez auf viele Landsleute. Zudem verstärkt sich das Team ja massiv. Kanor und Kassoma sind spitze. Und die beiden Ligen sind in der Breite sicherlich die stärksten in Europa.


    Ich glaube aber schon, dass der BVB das kompensieren kann/wird. Vielleicht nicht um Bietigheim zu gefährden, aber man wird sicherlich trotzdem eine gute Rolle spielen. In der Bundesliga und in Europa.

  • Es sind Menschen, die Handballspielen und die viel mehr brauchen als Top-Trainingsbedingungen und eine Spielstarke Liga... Ich verstehe einfach nicht, dass es für einige ein Problem darstellt das zu akzeptieren... Es wird immer nur mehr gefordert und die aktuellen Top Ligen als erstrebenswertes Vorbild genannt. Ich würde wirklich mal gerne wissen wie Hoch die Zahl der Top-Handballerin in Europa ist, die sorgenfrei leben können. Da würde sich wohl einige sehr wundern....


    julischka: Bei deinem Aussagen wissen wir auch was kommt. Bei deinem Wissen musst du ein gut bezahlter und sehr erfolgreicher Handballfunktionär sein und ich frage mich, was du dann hier willst. Diskutieren wohl nicht sonst fände ein Meinungsaustausch statt.

  • fridulin


    du hättest das in 189 mal weiterschreiben sollen....


    "sehr wundern".....wie wenige das sind.


    auch wenn es für einige mehrere grad in osteuropa temporär reicht sehr gut zu leben, findet deren leben eben oft im "eingegrenzten" bereich handball statt, profisport. meist trotzdem sogar ohne gute absicherung im verletzungsfall/ komplettausfall.

    für ein leben nach dem sport tippe ich europaweit bei den führenden 10 ligen auf unter 1 %.


    respekt für alle frauen die den weg einschlagen- sie werden fast immer besser wissen wie wir, warum sie ihren weg so gewählt haben. manchmal hats mit dem beruf zu tun-manchmal mit dem partner/in, manchmal eben auch nur rein sportlich- meist ja ein mix aus allem.

    respektlos finde ich dazu, dass sich jemand aufschwingt und meist anhand von einzelspielen oder sogar einzelszenen belegen zu wollen, warum manche sportlerinnen angsthasen oder fast unfähig zum handballspielen sind.

    grad eine abwägung im bereich sport mit all seinen nebenerscheinungen , müsste auch immer den sicher hier auch bei der handballecke oftmals schon geschilderten begleitszenarien grad in osteuropa bei einer güteabwägung sicher mitbedacht werden. heisst nicht, dass es dort überall schlecht ist- heisst aber trotzdem, dass man dort erst manchmal jahre später merkt, welch fehlende nachhaltigkeit dies leider zu oft im bereich rente/versicherung/ krankheitsfall/anrechnungszeiten bedeutet.


    ob das manchmal sicher auch durch bessere voraussetzungen vor ort sportlich zu erreichende und dann 5-10 jahre als sportstar "mitzunehmende" ausreicht , den eigentlich dann folgenden weit längeren berufsweg von ca. 30 jahren auszugleichen, würde ich in vielen einzelfällen bezweifeln.

  • Wie schon mal geschrieben , es muss bei den meisten Mädels das Gesamtpaket stimmen und es gibt auch eine Leben nach dem Handball. Das mit dem Handball spielen kann nämlich auch ganz schnell vorbei sein... Wer Leistungssport wirklich betrieben hat , weiß was ich meine.

    Ja im Ausland wird oft mehr verdient und besserer Handball gespielt , dass gebe ich zu. Schaut man sich aber dann die Ligen an und die dazugehörigen Nationalmannschaften , dann relativiert sich das doch schon wieder... Ungarn und auch Rumänien waren in den letzten Jahren nicht so wirklich erfolgreich... aber das soll sich ja in den nächsten jahren ändern , wegen der guten Nachwuchsarbeit.

    Handball können sie alle spielen gar keine Frage... aber wir stehen nicht auf der Platte sondern sind in den meisten Fällen "nur" Zuschauer/Fan an der Seitenlinie...in den wenigsten Fällen Trainer/Betreuer oder sogar Funktionär... dort könnte man evtl. einiges verändern .... wenn denn auch alle wollen... was aber sicherlich in der DHB Spitze schon schwierig werden würde... Aber das ist hier ja nicht das Thema... sondern das heisst hier ja Personalwechsel....

  • Schaut man sich aber dann die Ligen an und die dazugehörigen Nationalmannschaften , dann relativiert sich das doch schon wieder...


    Schaut man regelmäßig EL-Spiele abseits von Bietigheim an, dann sieht man, dass andere Länder viele interessante U23-Spielerinnen haben, die ganz selbstverständlich in der EL Leistung bringen und Verantwortung übernehmen. Vergleicht man diese Spielerinnen mit Thomeier, Antl, Kalmbach und. Co. dann relativiert sich nichts. Die Deutschen sind da weit hinten dran. Mitfavorit Herning hat gestern bspw. Scaglione spielen lassen. Die ist 17. Wenn man sie spielen sieht, dann weiß man warum sie in Dänemarks 35er-Kader stand und die neue deutsche RM-Hoffnung nicht. Die U20-Nationalmannschaften von Frankreich, Ungarn, Schweden, Russland treten im Sommer bei der WM mit Spielerinnen an, die 1.Liga spielen. Teilweise EL und CL. Manche waren bei der WM. Bei den Deutschen steht eine 3.Liga-Torhüterin im Tor. Die Rückraumspielerinnen sind Außen-Backups bei Buxtehude, Rosengarten, Blomberg und Bad Wildungen. Die Kreisläufer-Position, die in Frankreich/Schweden von CL-Spielerinnen und in Russland von einer WM-Teilnehmerin besetzt ist, ist in D von 2./3.-Liga besetzt. Auch da relativiert sich nicht. Und Spielerinnen der U17 wie Kühne&Leuchter müssen froh sein wenn sie mal im BL-Kader stehen. Auch hier sind andere Länder weiter. U.a. weil man bei Corona weiter spielt. Ein Verein hat ja nicht nur die 1.Mannschaft. Aber sowas geht ja bei NSU eben nicht, da man ja keine nennenswerte Jugendarbeit hat.

  • julischka: Ich habe leider nicht so viel Zeit , mir jedes Handballspiel anzuschauen und nehem auch nicht jedes Spiel genau auseinander. So Handball verrückt bin ich dann doch nicht. Ich möchte ein schönes Spiel mit tollen Toren und schönen Szenen sehen und mich ab und zu auch mal mit einer oder auch zwei Spielerinnen unterhalten. Denn es gibt nicht nur Handball im Leben , es ist zur Unterhaltung für mich da und wenn ich ein Handballspiel mal nicht sehe oder eine Info nicht mitbekomme ist das auch nicht weiter schlimm für mich. Es gibt wichtigeres im Leben.

    @ KUEWMT: Schade , schade... da geht also wieder eine sympatische Luchsin davon... schon die Zweite...

  • julischka: Ich habe leider nicht so viel Zeit , mir jedes Handballspiel anzuschauen und nehem auch nicht jedes Spiel genau auseinander.


    Dann macht es aber keinen Sinn über andere Ligen zu urteilen.


    Ich habe am WE mal 10-15 min. bei Buxte reingeschaut. Resultat: U20-Nationalspielerin Winterberg lässt 2 Gegenstösse liegen. Dann lässt Nationalspielerin Antl einen Gegenstoß liegen und danach wirft U20-LA Kollmar mit nettem Winkel neben das Tor. Jetzt könnte man von schlecht reden. Aber Bad Wildungen war noch viel schlechter. Unmotivierte Würfe durch den NSU-Topneuzugang und unmotivierte Pässe "Richtung Kreisläuferin", die in den Gegenstössen endeten. Wenn du hin und wieder auch was anderes als Buxte und BL anschauen würdest, dann wüsstest du, dass das Außenniveau bei Buxte extrem schwach ist. Einfach mal die Verteidigungsleistung der beiden LA gegen den BVB anschauen. Die Buxte-Außen hätten m.E. Probleme, dass sie in anderen Ländern in der A-Jugend spielen würden. Und das Niveau von Bad Wildungen oder Buchholz findet man in den besseren Ligen nicht. Wobei es bei Buchholz schon fragwürdig ist, dass man von Beginn an kein Tempo gehen kann. Wenigstens Fitness sollte man doch erwarten können ...

Anzeige