TV Großwallstadt 2025/2026

  • Stimme meinen Vorrednern zu. Auch was die Neuen angeht, es war klar, dass hier wohl kaum jemand aus dem obersten Regal kommen würde. Berlin war halt schon zu weit in seinen Gesprächen mit dem anderen Kandidaten :lol:.

    Was die Halle angeht ist die Dislussion müssig. Den Weg will keiner gehen, es werden offensichtlich auch keine Lösungen gefunden, was die Stadt, den Namensgeber der Arena in Aschaffenburg etc. angeht. (Obwohl die ja wohl ein Interesse an reger Belegung über Brass Cup und Schulsport hinaus haben sollten). Da soll es ja schon an den Kosten für das Verlegen des Bodens scheitern.

    Dann doch lieber über den Tellerrand geguckt. In Frankfurt wird in 30-40km Entfernung von Grosswallstadt bis 2030 eine 15.000Mann- Arena entstehen. Ich sag’s mal so: Dort wird Platz für ein deutsches Spitzenteam im Handball entstehen. Wer diese Lücke dann annimmt?! Nicht falsch verstehen, ich bin ja auch eher der Verfechter der Tradition etc., aber will man wirklich mal um den 8. Titel spielen, wäre dieser Weg der einzige, der dazu eine Möglichkeit bieten würde. Diese Chance kommt auch nur einmal.

  • Würde mich wundern, wenn es in den letzten zehn Jahren einen TVG Trainer gab, der mit einem schlechteren Punkte-Schnitt als Lohrbach länger coachen durfte als er.

    Da hat die Führung um Wüst und Spatz mal wieder ihr ganzes Können gezeigt!

  • Stimme meinen Vorrednern zu. Auch was die Neuen angeht, es war klar, dass hier wohl kaum jemand aus dem obersten Regal kommen würde. Berlin war halt schon zu weit in seinen Gesprächen mit dem anderen Kandidaten :lol:.

    Was die Halle angeht ist die Dislussion müssig. Den Weg will keiner gehen, es werden offensichtlich auch keine Lösungen gefunden, was die Stadt, den Namensgeber der Arena in Aschaffenburg etc. angeht. (Obwohl die ja wohl ein Interesse an reger Belegung über Brass Cup und Schulsport hinaus haben sollten). Da soll es ja schon an den Kosten für das Verlegen des Bodens scheitern.

    Dann doch lieber über den Tellerrand geguckt. In Frankfurt wird in 30-40km Entfernung von Grosswallstadt bis 2030 eine 15.000Mann- Arena entstehen. Ich sag’s mal so: Dort wird Platz für ein deutsches Spitzenteam im Handball entstehen. Wer diese Lücke dann annimmt?! Nicht falsch verstehen, ich bin ja auch eher der Verfechter der Tradition etc., aber will man wirklich mal um den 8. Titel spielen, wäre dieser Weg der einzige, der dazu eine Möglichkeit bieten würde. Diese Chance kommt auch nur einmal.

    Und da sind wir wieder bei einem Thema, welches seit über zwanzig Jahren nicht an Aktualität eingebüßt hat. Nämlich: Bleiben die historischen Handballdörfer bestehen und können sich in den obersten Ligen halten? Oder geht die Tendenz zu den großen Hallen in den größeren Städten?


    Aktuell würde ich die Antwort noch "aufdrößeln", aber auf Sicht werden immer mehr der alten Traditionsvereine von der Bildfläche Profihandball verschwinden. Von dieser Warte aus wäre es nur mehr als klug, solch eine (historische) Chance zu nutzen, auch wenn man damit ein Stück weit Tradition verliert. Auf lange Sicht sichert so etwas das Überleben. Und wie der TVG-Patriot schon schrieb. Wenn man mal wieder in der Beletage zocken will, wird dem TVG nichts anderes übrig bleiben. Denn als TV Großwallstadt, beheimatet in der Untermainhalle in Elsenfeld, wird es nie wieder zu Erstliga-Handball reichen!

  • Und da sind wir wieder bei einem Thema, welches seit über zwanzig Jahren nicht an Aktualität eingebüßt hat. Nämlich: Bleiben die historischen Handballdörfer bestehen und können sich in den obersten Ligen halten? Oder geht die Tendenz zu den großen Hallen in den größeren Städten?


    Aktuell würde ich die Antwort noch "aufdrößeln", aber auf Sicht werden immer mehr der alten Traditionsvereine von der Bildfläche Profihandball verschwinden. Von dieser Warte aus wäre es nur mehr als klug, solch eine (historische) Chance zu nutzen, auch wenn man damit ein Stück weit Tradition verliert. Auf lange Sicht sichert so etwas das Überleben. Und wie der TVG-Patriot schon schrieb. Wenn man mal wieder in der Beletage zocken will, wird dem TVG nichts anderes übrig bleiben. Denn als TV Großwallstadt, beheimatet in der Untermainhalle in Elsenfeld, wird es nie wieder zu Erstliga-Handball reichen!

    Ich für meinen Teil würde dem TVG auch nach Frankfurt und auch durch ein „rebranding“ folgen. Aber ich komme auch mit Zweitligahandball in Elsenfeld klar, solange wir irgendwann mal nicht ständig um den Abstieg zittern müssen.


    Zu Lohrbach: einen Trainer rein am Punkteschnitt zu bemessen ist allerdings auch viel zu eindimensional. Da gibt es auch deutlich mehr Faktoren, viele davon vermutlich auch gar nicht von außen ersichtlich. Ich bin immer noch dabei dass das Experiment Lohrbach noch weiter gehen solle. Denn auch wenn die Ergebnisse nicht so gut aussehen, sehe ich doch einen positiven Trend. Ich glaube auch weiterhin noch dass die Mannschaft gutes Mittelfeld ist und das auch noch funktionieren kann. Wilde Trainer-Rochaden bringen doch auch nicht wirklich was, außer weitere Kosten die am Ende für bessere Spieler fehlen.

  • Lohrbach vercoacht dauernd Spiele, der sollte jetzt mal sehr in sich gehen und überlegen, ob bei ihm das Leistungsprinzip gilt…

    Also ich glaube da hast du die Meinung recht exklusiv. Ein Trainer muss eine Handschrift haben. Die sieht man zumindest in der Offensive schon. Insbesondere technische Fehler sind deutlich weniger geworden. Sorgenkind ist die Deckung und da ist Trosts Ausfall schwerwiegend. Nehmen wir mal Spiele wie in Hagen oder Ferndorf, da wurde schon gut performt. Dazu muss man auch sehen, dass das Torhüterduo halt auch mit geschleppt werden muss. Wer müsste denn deiner Meinung nach wann spielen oder wer spielt zu wenig trotz Leistung? Klenk etwa? :lol:

  • Und da sind wir wieder bei einem Thema, welches seit über zwanzig Jahren nicht an Aktualität eingebüßt hat. Nämlich: Bleiben die historischen Handballdörfer bestehen und können sich in den obersten Ligen halten? Oder geht die Tendenz zu den großen Hallen in den größeren Städten?

    Also wenn ich Aschaffenburg nehme, dann könnte man es ja mit Lemgo, Gummersbach, Wetzlar, Minden aufnehmen, natürlich auch mit Melsungen, die sind aber bisschen anders zu bewerten. Wenn ich mal Einwohner plus Einzugsgebiet plus Hallenkapazität nehme, dann könnte der TVG in der 2. Liga ganz vorne mitspielen und mit bisschen Glück ginge da auch was in Liga 1. Die Gründe müssen meiner Meinung nach im Vergleich zu oben aufgeführten Bundesligisten wo anders liegen.

  • Also wenn ich Aschaffenburg nehme, dann könnte man es ja mit Lemgo, Gummersbach, Wetzlar, Minden aufnehmen, natürlich auch mit Melsungen, die sind aber bisschen anders zu bewerten. Wenn ich mal Einwohner plus Einzugsgebiet plus Hallenkapazität nehme, dann könnte der TVG in der 2. Liga ganz vorne mitspielen und mit bisschen Glück ginge da auch was in Liga 1. Die Gründe müssen meiner Meinung nach im Vergleich zu oben aufgeführten Bundesligisten wo anders liegen.

    Guten Morgen Dreididdi .

    Das ist leider so nicht richtig.Da musst du die Hallen der genannten Vereine mal genauer unter die Lupe nehmen.

    Größte VIP- und Hospitality-Angebote haben wohl die Buderus Arena (Wetzlar) und Phoenix Contact Arena (Lemgo) – beide bieten strukturierte Logen, Business Clubs und klare Catering-Pakete für Premium-Kunden. Eine eher solide Premium Halle ist die SCHWALBE arena (Gummersbach) mit spezialisierten VIP-Bereichen, ohne das jetzt im Detail aufdröseln zu wollen.

    Bei uns als auch in Minden findest du einfachere VIP-Struktur. Die Linde MH Arena (Aschaffenburg) und Kampa-Halle (Minden) haben eher Basis-VIP-Räume bzw. Partnerbereiche ohne umfangreiche Logenlandschaft. In Aschaffenburg natürlich die Neumeyer Lounge. Was aus dem früheren VIP Keller geworden ist, keine Ahnung.

    Also, mit Minden vergleichen könnte man es wohl, mit den anderen eher nicht. Und, wie es hier neulich schon gesagt wurde, in diesen Bereichen steckt das Geld im Sport.

    Ich würde das wie beinahe jeder hier halten. Für einen grossen Wurf würde ich auch in Frankfurt in die Halle gehen. Problem ist, das müsste man jetzt angehen mit Sportdezernat, Stadt Frankfurt und wahrscheinlich der Eintracht als in Frage kommenden Betreiber. Problem ist die Vision und Manpower. Das wird kein Teilzeitgeschäftsführer umsetzen können. Die Alternative ist eben Handball 2. Liga und dann auch irgendwann 3. Liga.
    Sind wir mal ehrlich, wo soll das Potential stecken in Elsenfeld/ Grosswallstadt wenn selbst grössere Städte in der 3. Liga mit grosser Historie sich schwer tun? Für meine Sicht als Fan der nur von Aussen betrachtet, gehen in den nächsten Jahren eher die Lichter aus, als dass wir uns in der Spitzengruppe der 2. Liga finden. Die „Diskussion Handballdorf“ ist längst keine mehr. Das Geld, die Fans, die Infratruktur, das Event, all diese Dinge sind in den Städten. Die Leute wollen unterhalten werden.

    Geh mit der Zeit oder du gehst mit der Zeit.

  • Sehr gut geschrieben und beschrieben. Gummnersbach und Lemgo sind mittlerweile meilenweit vom TVG entfernt und Spitzenmannschaften in der 1. Liga, Wetzler und Minden kann man da eher vergleichen, aber deren Etats dürfte auch so das 2 bis 2,5 fache des TVG betragen. Nach den in den letzten zwei Jahren gezeigten Leistungen rennen die Sponsoren dem TVG die Tür nicht ein und die Zeiten dürften nicht einfacher werden, einen konkurrenzfähigen Zweitligaetat zu erstellen.

  • Bis die Halle in Frankfurt fertig ist, schreiben wir die Saison 29/30 oder gar 30/31. Bis dahin fließt noch viel Wasser den Main runter und ob der TVG da mitschwimmt warten wir mal ab.

    Das sehe ich ähnlich. Eine so große Halle in der Nachbarschaft muss nicht zwangsläufig einen Handballbundesligisten binden. Anderswo tut man sich ja teilweise auch schwer, Bundesliga Handball zu etablieren, etwa in München, Köln. Auch dort sind natürlich aktuell ähnliche Anstrengungen erkennbar, den Handball wieder auf Bundesliga Niveau zu hieven.

    Ich denke, man darf gespannt sein, wie die Entwicklung weitergeht. Vermutlich ist der TVG nicht der einzige Verein in der Region, der da gerne „groß“ denken möchte.

  • Gummnersbach und Lemgo sind mittlerweile meilenweit vom TVG entfernt und Spitzenmannschaften in der 1. Liga, Wetzler und Minden kann man da eher vergleichen, ...

    Mir ging es um die Aussage Großstadt-Handball vs. Dorfverein und das beim "Dorfverein" TVG nix mehr geht. Vielleicht schaut man sich mal an, was man z.B. in Lemgo und Gummersbach usw. besser macht oder gemacht hat, Entwicklung nicht von heute auf morgen , aber perspektivisch kann sich das vielleicht lohnen. Traditionsverein Gummersbach war ja vor einigen Jahren auch weg vom Fenster.

  • Das sehe ich ähnlich. Eine so große Halle in der Nachbarschaft muss nicht zwangsläufig einen Handballbundesligisten binden. Anderswo tut man sich ja teilweise auch schwer, Bundesliga Handball zu etablieren, etwa in München, Köln. Auch dort sind natürlich aktuell ähnliche Anstrengungen erkennbar, den Handball wieder auf Bundesliga Niveau zu hieven.

    Ich denke, man darf gespannt sein, wie die Entwicklung weitergeht. Vermutlich ist der TVG nicht der einzige Verein in der Region, der da gerne „groß“ denken möchte.

    Ganz sicher hast du da Recht, weswegen ich von einer einmaligen Chance rede. Das Ganze könnte schon fast eine märchenhafte Konstellation werden, Rhein-Main, die Symbiose aus Nordbayern und Hessen, Dorf meets Grossstadt etc.

    Dazu 7 Deutsche Meisterschaften auf der Fahne und ein begeistertes Publikum aus einem Pool von 5.8Mio Menschen.

    Perfekt an die A3 angebunden, besser als jeder hessische oder pfälzische Verein.

    Einmal editiert, zuletzt von TVG-Patriot (11. Januar 2026 um 20:53)

  • Ich könnte mir vorstellen das in der neuen Halle in Frankfurt Basketball und Eishockey einziehen werden. Beide spielen ja schon in Frankfurt und auch in der jeweiligen Bundesliga.

    Ein Fan ist ein Gefangener seiner Illusionen, er hat sich selber ins Gefängnis gebracht. Unentwegt hofft er auf die Meisterschaft, und deswegen ist er auf romantische Weise korrupt. Er lässt sich bestechen von den Momenten, die ihm die Träume wahr erscheinen lassen. - S. Willeke (Zitat aus einem Artikel d. "Zeit")

  • Wir schreiben das Jahr 2032:

    Der TVG Frankfurt (ehemals TV Grosswallstadt) empfängt im Deutsche Bank Mainhattan Super Dome zum Derby die Rhein-Neckar-Löwen (ehemals SG Kronau-Östringen), es gibt kostenlos Popcorn und 45.000 Klatschpappen für die erwarteten 15.000 Zuschauer

    In der Woche drauf geht es für die Frankfurter dann zum Abstiegsgipfel zum TVB Stuttgart (ehemals TV Bittenfeld)


    Ich Verzichte! - aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung!

    Wer auf den Arenen Flair steht, der kann heute schon von Aschaffenburg aus in grob 1h (oder 1:15) regelmäßig nach Mannheim fahren, die paar Minuten weniger Fahrzeit nach Frankfurt in 5-10 Jahren machen dann den Bock auch nicht mehr wirklich fett.

  • Richtig. Wenn ich die Wahl habe Elsenfeld oder Mannheim, dann lieber Elsenfeld. Dieser ganze Event-Quatsch ist mir einfach zu viel. Ich war letztes Jahr in München beim Länderspiel gegen Island, alles ganz schön aber dieser ganze Hype in dieser High-Tech-Arena mit Furz und Feuerstein, brauch ich nicht. Aber ich kann nur von mir sprechen, bin da offenbar ein wenig Romantiker.